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Wald und Natur im TV

Aktuelle TV-Tipps vom 21.-02.03.20

Am 21.02.20 16:00 - 16:50 Uhr auf

arte: Takaya, der einsame Wolf
Auf einer felsigen Insel im kanadischen Britisch-Kolumbien lebt Takaya, der einsame Seewolf. Hunderte Kilometer von anderen Wölfen entfernt gelingt es dem eigentlichen Rudeltier, zu überleben. Die Fotografin Cheryl Alexander hat sich dem wilden Jäger angenähert und über einen Zeitraum von sieben Jahren eine besondere Beziehung zu ihm aufgebaut. Aus Cheryls Untersuchungen geht hervor, woher Takaya kam, wie er auf die Insel gelangte und wie er sich an diesen neuen Lebensraum anpasste. Mit Hilfe von Experten erforscht die Fotografin das Verhalten des Wolfes und zeigt, was man von dem anmutigen Wildtier lernen kann.

Am 21.02.20 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Kinabatangan - Der Amazonas des Ostens (1/3)
Der malaysische Wildlife-Fotograf Cede Prudente hat sich aufgemacht zu einer abenteuerlichen Reise auf dem Kinabatangan. Er will die Naturschönheiten der Region auf Bildern festhalten, um damit einen Beitrag zur Rettung dieses einmaligen Ökosystems zu leisten, denn die urtümliche Welt des Kinabatangan ist mit dramatischen Veränderungen konfrontiert. Die friedliche Koexistenz von Fauna und Flora gerät aus den Fugen, auch wenn vordergründig das Urwaldspektakel in diesem Naturparadies atemberaubend bleibt. Forscher entdecken weiterhin nahezu täglich neue Spezies in dieser Heimat der Orang-Utans, Nasenaffen und Zwergelefanten. In dieser wahren Quelle des Lebens stechen die einen durch Farbenpracht hervor, andere durch akrobatische Höchstleistungen und wieder andere durch ihre pure Seltenheit. Cede Prudente beginnt seine Reise an den Wasserfällen von Imbak, am Oberlauf des Flusses.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 22.30 Uhr, Wdh. morgen 17.15-19.30 Uhr)

Am 21.02.20 20:45 - 21:10 Uhr auf
ARD-alpha: Der Wald wird wieder öd und leer - eine Prophezeiung (1979)
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts soll es in der Gegend um Zwiesel im Bayerischen Wald einen Mann mit seherischen Fähigkeiten gegeben haben, den Matthias Stormberger oder Starnberger oder auch Stoaberger. Viele Mythen ranken sich um ihn: Hat er wirklich gelebt? Stammen die überlieferten Prophezeiungen wirklich von ihm oder sind sie nicht doch eher die Verschriftlichung von viel älteren Geschichten, die man sich im Bayerwald seit Urzeiten erzählte? Dass der Wald eines Tages wieder öd und leer sein wird, ist aber so und so eine düstere und aus heutiger Sicht leider keineswegs mehr „verrückte“ Vorstellung. Jo Baier und Hubertus Meckel machten sich in ihrem Film aus dem Jahr 1979 auf die Suche im Bayerischen Wald: Was wissen die Menschen noch vom Stormberger bzw. was glauben sie über ihn wissen?
(Wdh. morgen 22.15-22.40 Uhr)

Am 21.02.20 21:10 - 21:35 Uhr auf
ARD-alpha: Alte Bäume (1980)
Alte Bäume - Sinnbilder eines zähen, stoischen und langen Lebens. Aufsuchen alter Bäume, die Geschichten erzählen von überstandenen Krankheiten oder Unwettern. Sie haben Namen, sind von Sagen und Gruselgeschichten umrankt und verleiten die Menschen zum Philosophieren.
(Wdh. morgen 22.40-23.00 Uhr)

Am 21.02.20 22:15 - 23:10 Uhr auf
D-MAX: Jägerleben - Der Kitzretter
Jagd und Naturschutz: Dieses Thema wird kontrovers diskutiert. Aber in manchen Situationen ist der gezielte Abschuss von Wildtieren notwendig und unerlässlich? Fakt ist: Bei der Jagd geht es um mehr als Anlegen und Schießen. Hygienevorschriften, Ballistik, Tier-, Pflanzen- und Waffenkunde: Wer mit der Flinte in den Wald will, muss büffeln und beim sogenannten „Grünen Abitur“ ausreichende Kenntnisse und praktische Fähigkeiten vorweisen. Die Prüfung gilt als besonders schwierig. Und was bewegt Waidmänner und -frauen dazu, bei Sonnenaufgang in Tarnkleidung auf einem Hochsitz mit dem Fernglas nach Wild Ausschau zu halten? Was fasziniert sie, was treibt sie an? Unterschiedliche Reviere, Protagonisten und Aufgaben: DMAX geht in dieser Serie mit Deutschlands Grünröcken auf die Pirsch.
(Wdh. übermorgen 18.15-19.15 Uhr)

Am 22.02.20 02:05 - 02:55 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem
Holzfäller-Veteran Bobby Goodson und seine Angestellten bringt so leicht nichts aus der Ruhe - die kernigen Typen sind aus einem besonders harten Holz geschnitzt. Der Firmenboss und seine Angestellten wagen sich mit ihren tonnenschweren Maschinen in Gegenden, um die andere einen großen Bogen machen. So zum Beispiel in die abgelegenen Sümpfe von North Carolina, in denen es vor Schlangen nur so wimmelt. Tückischer Morast, wilde Tiere, extrem hohe Luftfeuchtigkeit und Millionen blutgierige Moskitos - das Roden in Sumpfgebieten ist nicht nur ein Knochenjob, sondern auch mit enormen wirtschaftlichen Risiken verbunden. Doch echte Typen wie Bobby Goodson lassen sich von solchen Umständen nicht abschrecken und krempeln stattdessen die Ärmel hoch. Diese spannende Doku-Serie zeigt die Holzfäller-Urgesteine bei ihrer harten und gefährlichen Arbeit in den Wäldern.
(Zwei weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 4.45 Uhr)

Am 22.02.20 07:45 - 08:35 Uhr auf
arte: Die Geier sind zurück
Über den Schluchten und Gebirgszügen Südfrankreichs ziehen seit einigen Jahren wieder Geier ihre Runden: Gänsegeier, Mönchsgeier, Bartgeier. Und das nur dank des unermüdlichen Engagements einer Handvoll passionierter Geierexperten. Das Revier der gigantischen Vögel bietet eine atemberaubende Kulisse: die Verdonschlucht und der Vercors. "360o Geo Reportage" beobachtet die Greifvögel in den traumhaft schönen Bergwelten Südfrankreichs aus großer Nähe.

Am 22.02.20 08:35 - 09:30 Uhr auf
arte: Der Waldrapp - Punkvogel aus den Alpen
Der exotisch anmutende Waldrapp gehört zu den am stärksten bedrohten Vogelarten weltweit, nur im Zoo gibt es noch einige Exemplare. In freier Natur fliegen die Ibisvögel im Winter von Deutschland nach Italien, doch die Zootiere haben den Weg vergessen. Ein Team aus menschlichen Vogelmüttern zieht in diesem Jahr wieder Küken von Hand auf, um mit ihnen im Spätherbst über die Alpen zu fliegen. Ein Abenteuer für Mensch und Vogel.

Am 22.02.20 08:45 - 09:30 Uhr auf
ZDFneo: Kongo – Ein Fluss, zwei Welten
Ein Strom im Herzen Afrikas, der ein riesiges Regenwaldgebiet durchschneidet und unterschiedliche Welten schafft. Im Norden des Kongobeckens herrschen Kampf und Gewalt: Schimpansen sind angriffslustige Jäger, sie verteidigen ihre Reviere mit allen Mitteln, töten ihre Artgenossen und fressen sie manchmal auch. Schimpansen und Menschen haben gemeinsame Vorfahren und zu 98 Prozent übereinstimmende Gene. Doch eine andere Art ist uns ebenso nah verwandt und den Schimpansen zum Verwechseln ähnlich: Bonobos.

Am 22.02.20 09:30 - 10:15 Uhr auf
ZDFneo: Tropenfieber - Vorstoß am Orinoco
1799 startet der junge Alexander von Humboldt zu einer Reise ins Ungewisse. Er will zusammen mit seinem französischen Freund Aimé Bonpland den Orinoco im damals noch unerforschten Regenwald Südamerikas bereisen. Die Forscher kämpfen sich durch die grüne Hölle und sammeln biologische Erkenntnisse in einem Ausmaß, wie es noch nie einer Expedition gelungen ist. Humboldt und Bonpland wollen nachweisen, dass es eine Verbindung zwischen dem Orinoco und dem Amazonassystem gibt. Die Genehmigung dazu holen sie sich von der spanischen Krone. Die Reise im Kanu ist abenteuerlich, strapaziös und voller Gefahren. Vor allem durch seine guten Beziehungen zu den Indios dringt der vermessungs- und detailwütige Humboldt in zahllose unbekannte Sphären vor. Bis die kleine Reisegruppe nahe einer abgelegenen Handelsmission im Malariafieber steckenbleibt. Alexander von Humboldt wird bis heute als der erste große Naturforscher verehrt. Weltweit sind Gebirge, Meeresströmungen, Tiere und ganze Regionen nach ihm benannt. Jüngst hat Daniel Kehlmanns Roman-Bestseller "Die Vermessung der Welt" das Humboldt-Fieber neu entfacht. Der reisende Gelehrte des 18. Jahrhunderts gilt als der erste wirkliche Ökologe, als der erste Naturforscher, der die systematischen Zusammenhänge auf der Erde erkannte. Humboldt-Experte Frank Holl befasst sich seit Jahren mit den schriftlichen Hinterlassenschaften und den Exponaten Humboldts. Vor dem heute heftig diskutierten Klimawandel, so Holl, warnte Humboldt bereits vor 200 Jahren.

Am 22.02.20 09:30 - 10:00 Uhr auf
BR: Der Igel mit dem Entenschnabel
Die ersten Säugetiere vor über 100 Millionen Jahren legten zwar noch Eier wie die Reptilien, trugen das Ei aber bis zum Schlüpfen des Jungen mit sich herum. Auch das Junge leckte dann die Milch aus einer Hautfalte am Bauch des Muttertieres. Eines der Tiere aus dieser Zeit hat bis heute überlebt. Es ist der Schnabeligel, auch Ameisenigel genannt. Er kommt in ganz Australien in den Wäldern und Savannen bis hoch ins Gebirge, ja sogar im Schnee vor. Seine Anpassungsfähigkeit macht ihn auch heute noch zum Überlebenskünstler. An einem besonderen Ort, der Insel Kangaroo Island, hat er nicht nur einen sicheren Ort zum Überleben gefunden, sondern auch eine Forscherin, die das Tier zu ihrem Lebenswerk gemacht hat, Peggy Rismiller. Während die ursprüngliche Tierwelt Australiens extrem bedroht und vielfach bereits ausgerottet wurde, konnte sie sich auf Kangaroo Island weitgehend erhalten.

Am 22.02.20 10:00 - 10:30 Uhr auf
BR: Nette Nachbarn - Der Känguru-Clan
Dass Kängurus die Steppen und offenen Wälder Australiens bewohnen, weiß man. Aber dass Kängurus einen beinahe menschlichen Familiensinn haben, erfährt man, wenn man Roby und Peggy kennen lernt. Es ist auch die Geschichte einer Freundschaft zwischen Mensch und Känguru. Was wäre Australien ohne das Känguru? Und doch weiß man noch so wenig über die Gattung. Auf Kangoroo Island, einer Insel im Südwesten Australiens, lebt die Biologin Dr. Peggy Riesmiller. Sie hat vor 13 Jahren ein kleines Grau-Känguru gefunden und hier großgezogen. Roby, ihr Känguru, lebt heute mit dem ganzen Clan in der Nähe von Peggys Haus. So gelangen der Biologin Beobachtungen, die bisher nicht möglich waren. Sie konnte Neues über die Sozialstruktur einer Kängurugemeinschaft erfahren, konnte sehen, wie Kängurus lernen, und warum es immer einen Chef im Clan geben muss. Es ist eine spannende Reise durch das Familienleben von Kängurus.

Am 22.02.20 15:30 - 16:00 Uhr auf
tagesschau24: Schwänzen fürs Klima
Es ist Freitag, 11 Uhr, und hunderte Schüler ziehen durch Düsseldorf zum Landtag. Eigentlich müssten die meisten von ihnen gerade in der Schule sein, aber sie demonstrieren und rufen: "Wir bleiben laut, weil ihr uns die Zukunft klaut". Ihr Vorbild ist die 16-jährige Greta Thunberg aus Schweden. Seit vergangenen Sommer zieht sie jeden Freitag vor das schwedische Reichstagsgebäude. Sie schwänzt die Schule, um für mehr Klimaschutz zu demonstrieren. Tausende Schüler und Studenten - auch aus NRW - machen es ihr mittlerweile nach. Jeden Freitag streiken sie unter dem Motto "Fridays for future" für einen früheren Kohleausstieg und eine bessere Zukunft. Mit dabei die 16-jährige Lucy aus Düsseldorf, die sich vegan ernährt und Plastikmüll vermeidet, und der 15-jährige Mathis aus Schwalmtal, der sich für einen besseren Schutz der heimischen Vogelarten einsetzt. Auch Carla, eine Studentin aus Münster, ist in der FFF-Bewegung aktiv und organisiert die Proteste in NRW. Unterwegs im Westen begleitet Schüler und Studenten bei ihren Aktionen in Düsseldorf, Münster und Berlin. Der Film zeigt, wie und warum junge Menschen die Welt verbessern wollen und wie sie das im Alltag leben.

Am 22.02.20 16:15 - 17:00 Uhr auf
BR: Wildes Deutschland - Spessart und Steigerwald
Spessart und Steigerwald sind die beiden größten Laubwaldgebiete in Bayern. Hier finden sich Reviere mit jahrhundertealten Buchen und Eichen. Während der Spessart sich nördlich des Mains über die sanften Höhen aus Sandstein und Gneis erstreckt, zieht sich der Steigerwald südöstlich davon über die Hügel zwischen Bamberg, Würzburg und Nürnberg. Getrennt und gleichzeitig verbunden sind die beiden Gebiete durch das Maintal. Intensive Flugaufnahmen mit ungewohnten Perspektiven entführen in die malerische Landschaft von Spessart und Steigerwald und verbinden die witzigen, überraschenden und beeindruckenden Geschichten aus der Natur. Sei es die seltene Kreuzotter im Schnee, die Fledermaus, die Fische jagt, oder der Wanderfalter aus Afrika. Highspeed- und andere Spezialkameras bieten einzigartige Einblicke selbst in die Welt kleinster Tiere. Umso größer wirken da Wildschwein, Hirsche und Biber, die mit einmaligem Verhalten überraschen. Selbst die Bäume und Pflanzen erzählen hier Geschichten. Bis zu fünf Kamerateams sammelten über zwei Jahre lang Bilder, die zum Staunen, Lachen und Bewundern verleiten und die Schönheit dieses wertvollen Landstrichs betonen.
(Wdh. kommende Nacht 2.25-3.10 Uhr)

Am 22.02.20 18:15 - 19:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis
Luxusdomizile im Blätterwald! Baumhäuser müssen keine schiefen Hütten sein, in denen Kinder Verstecken spielen. Im Gegenteil: Pete Nelson und sein Team zeigen, welche Meisterwerke in luftiger Höhe entstehen können, wenn man mit Know-how an die Sache herangeht. Der „Treehouse Master“ reist mit seinen Angestellten durch ganz Amerika und konstruiert im Geäst von Eichen, Weymouth-Kiefern und uralten Douglasien wahre Paläste - bestens ausgestattete Nutz- und Wohnräume für fünf- bis sechsstellige Dollarbeträge. Von der Badelandschaft mit Whirlpool über die japanisch anmutende Teestube bis zum Multimedia-Paradies: Die einfallsreichen Konstruktionen der Profi-Handwerker sind perfekt in ihre natürliche Umgebung integriert und ein geräumiges Sonnendeck mit Panoramablick ist nahezu bei jedem Baumhaus Pflicht.

Am 22.02.20 19:10 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Wilder Kaukasus - Brücke zwischen den Welten
Wenig ist bekannt über die Landbrücke zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer. Wie ein Keil schiebt sich hier der Arabische Subkontinent unter Eurasien. Zwei Gebirge falten sich auf - der Große und der Kleine Kaukasus. Verschiedene Welten, getrennt nur durch eine tiefe, wüstenhafte Senke. Die erste Folge des Zweiteilers zeigt die landschaftlichen Gegensätze von Bergwelt, Tiefland und Meeresküste.

Am 22.02.20 19:15 - 19:30 Uhr auf
ARD-alpha: Rauma (Finnland) - Holzstadt am Meer
Die dichtbebaute Altstadt von Rauma ist die größte Stadt aus Holz im Norden Europas. Sie ist eine der wenigen mittelalterlichen Städte an der Küste West-Finnlands, deren Grundstrukturen bis heute erhalten geblieben sind. 1442 bestätigte ein Ritter des schwedischen Königs Rauma die ersten Stadtrechte. Das Raumas Altstadt drei Jahrhunderte nach dem letzten Großbrand fast unverändert erhalten blieb, ist letztlich dem Traditionsbewußtsein ihrer Bürger zu verdanken - damals wie heute. Künstler und Architekten haben mit Erfolg den mittelalterlichen Charakter ihrer Stadt bewahrt. Von dem allgemeinen Aufschwung in Europa um die Jahrhundertwende profitierte auch die Stadt Rauma. Die große Zeit der Segelschiffahrt brachte enormen Wohlstand und die ehemals grauen Fassaden der Häuser bekamen ihr heutiges farbiges Aussehen. Trotz schneller Industrialisierung blieb der historische Bauplan Alt-Raumas in seiner alten Struktur unverändert. Dennoch ist Rauma kein Museum. In der Altstadt gibt es 180 Betriebe und Werkstätten. Rund 800 Bewohner lebn in dieser Idylle aus Holz. Für sie und die Besucher ist die Altstadt Raumas eine kreative und inspirierende Mischung aus Tradition und Fortschritt. Die kleine Holzstadt am Meer hat Zukunft - dank ihrer engagierten Bürger.

Am 22.02.20 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Alaska - Im Land der Bären (1/3)
Als ein Teil der wohl modernsten Nation der Welt bietet Alaska - charakterisiert durch seine einzigartige und extreme Wildnis - ohne jeden Zweifel ein Kontrastprogramm. Bei Frühlingseinbruch können wir die atemberaubendste Verwandlung der Natur erleben: Wasser, Licht und Wärme kehren zurück. Dies mag zwar magisch wirken, aber für die Tiere, aus ihrem Winterschlaf erwacht, beginnt ein heftiger Konkurrenzkampf.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 22.30 Uhr, Wdh. kommende Nacht 5.15-7.30 Uhr)

Am 22.02.20 22:30 - 23:15 Uhr auf
phoenix: Alaskas Majestät - Der Denali National Park
Ein ZDF-Team reiste ein Jahr lang in den spektakulären Denali National Park. „Hinter den Kulissen“ begleiteten sie Ranger, Forscher und junge Leute, die das Abenteuer suchen. Präsident Obama machte sich im Denali ein Bild davon, wie der Klimawandel spürbar wird – was sind heute die Herausforderungen für diesen besonderen Park? Die ZDF-Reihe fragt in Alaska nach der Zukunft der großen Nationalparks.
(Wdh. morgen 7.30-8.15 Uhr)

Am 23.02.20 10:30 - 11:00 Uhr auf
arte: Vox Pop - Die Wälder Europas
38 Prozent der europäischen Gesamtfläche bestehen aus Wald. In den letzten 20 Jahren vergrößerte sich diese Fläche sogar um neun Prozent, von 148 Millionen Hektar im Jahr 1990 auf 161 Millionen im Jahr 2015. Doch diese Zahlen sind mit Vorsicht zu genießen: Tatsächlich sind die europäischen Wälder massiv geschwächt; sie leiden unter extremen Wetterereignissen wie Dürren oder Stürmen und sind von illegaler Abholzung bedroht. Im April 2018 verpflichtete das Europäische Parlament die europäischen Staaten sogar gesetzlich dazu, alle zerstörten Bäume durch neue zu ersetzen. Reicht das aus? Wie können wir unsere Wälder schützen? Recherche der Woche: "Vox Pop" begibt sich nach Portugal, wo die Eukalyptus-Monokulturen viel Geld einbringen, aber auch schnell in Flammen aufgehen können. Die Sendung berichtet außerdem aus Rumänien, wo es unter dem Einfluss der Holzindustrie täglich zu illegalen Abholzungen kommt. So vergehen die letzten europäischen Urwälder, die zum UNESCO-Welterbe gehören.

Am 23.02.20 12:00 - 12:45 Uhr auf
ZDFneo: Der Malaiische Archipel – Dem Leben auf der Spur
Schon bevor Darwin seine berühmte Theorie der Entstehung der Arten veröffentlichte, brachte die südostasiatische Inselwelt einen Mann auf die Fährte der Evolution: Alfred Russel Wallace. Dirk Steffens folgt seinen Spuren durch Indonesien und Malaysia.

Am 23.02.20 12:00 - 13:00 Uhr auf
ARD-alpha: Intelligente Pflanzen - Quicklebendig und ganz schön raffiniert
So still und stumm Pflanzen auch wirken, sie sind viel aktiver als die meisten von uns ahnen. Pflanzen warnen sich gegenseitig vor Feinden, verbünden sich mit hilfreichen Bakterien und Pilzen, nutzen Insekten und andere Tiere für ihre Fortpflanzung und setzen chemische Waffen zur Verteidigung ein. Ständig erfassen sie Temperatur, Feuchtigkeit, Licht und viele weitere Parameter. Pflanzen können lernen und es scheint, als könnten sie sogar Entscheidungen treffen. Bei Planet Wissen erzählen die Vegetationsökologin Katja Tielbörger und der Pflanzenphysiologe Robert Koller von ihrer faszinierenden Forschung, die immer deutlicher macht: Pflanzen sind nicht umsonst die erfolgreichsten Geschöpfe auf unserer Erde!

Am 23.02.20 12:45 - 13:30 Uhr auf
ZDFneo: Südafrika – Überlebenskampf zwischen den Ozeanen
Vor der Küste Südafrikas treffen zwei Ozeane aufeinander. Ihre Strömungen prägen das ganze Land, von der Kalahari bis zu den Savannen. Dirk Steffens begleitet Forscher zu den Erdmännchen und eine Anti-Wilderer-Einheit bei ihrem Einsatz für die Nashörner.

Am 23.02.20 14:30 - 15:15 Uhr auf
BR: Amerikas Naturwunder - Yosemite
Er ist berühmt für seine Extreme und einer der populärsten Parks in den USA - der Yosemite Nationalpark. Fast senkrechte Felswände, darunter der weltberühmte Half Dome, ragen knapp 1.500 Meter in den Himmel. In unmittelbarer Nähe steht ein Wald aus Mammutbäumen, viele davon sind weit über 1.000 Jahre alt. Mit fast 740 Metern sind die Yosemite Falls die höchsten Wasserfälle Nordamerikas. Oliver Goetzl hat atemberaubende Bilder des Yosemite Nationalparks und seiner Tierwelt eingefangen. Die Tierwelt des Yosemite Nationalparks ist faszinierend: Im Schatten des markanten Felsvorsprungs El Capitan geht der scheue Rotluchs auf Beutefang und zieht seine Jungen auf, Kojoten und Steinadler liefern sich spektakuläre Kämpfe und Schwarzbären werden zu geschickten Ameisenfressern.

Am 23.02.20 14:40 - 15:10 Uhr auf
ZDF: Artenschutz extrem - Erhalt um jeden Preis?
Weltweit sind eine Million Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Im Kampf um die Artenvielfalt entwickeln Naturschützer immer ausgefallenere Methoden. Mit Erfolg? Katrin Böhning-Gaese ist Direktorin des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Einfluss der Artenvielfalt auf Ökosysteme. "Die Bedeutung der Biodiversität für uns Menschen wurde viel zu lange unterschätzt", stellt die Forscherin fest, "dabei ist sie nichts Geringeres als unsere Lebensgrundlage." Angesichts der dramatischen Lage braucht es laut Katrin Böhning-Gaese so viele Maßnahmen wie möglich – solange die Nachhaltigkeit der Projekte gegeben ist. Wie weit darf man bei der Rettung von Arten gehen? Mit dieser Frage sieht sich Thomas Hildebrandt vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung regelmäßig konfrontiert. Zusammen mit seinem Team will er das Überleben des Nördlichen Breitmaulnashorns sichern. Da von dieser Art nur noch zwei Weibchen existieren, kann das nur mithilfe künstlicher Befruchtung und Stammzellenforschung gelingen. Werden die Wissenschaftler bei ihrem Vorhaben erfolgreich sein? Und was bedeutet es für den Naturschutz, wenn man in Zukunft Arten im Labor nachzüchten kann?

Am 23.02.20 17:00 - 17:30 Uhr auf
ARD-alpha: Biber - Zwischen Öko-Genie und Problemfall
Der Biber ist ein unermüdlicher Baumeister. Von seiner Landschaftsgärtnerei profitieren auch viele andere Arten. Die Moderatoren Emilie Langlade und Gunnar Mergner folgen in Oberfranken den Spuren des Nagers. Und lernen bei einer Biberdamm-Verkleinerung: Mit Bibern in der Nachbarschaft klarzukommen ist möglich - verlangt aber manchmal vollen körperlichen Einsatz.

Am 23.02.20 18:15 - 19:15 Uhr auf
D-MAX: Jägerleben - Der Kitzretter
Jagd und Naturschutz: Dieses Thema wird kontrovers diskutiert. Aber in manchen Situationen ist der gezielte Abschuss von Wildtieren notwendig und unerlässlich? Fakt ist: Bei der Jagd geht es um mehr als Anlegen und Schießen. Hygienevorschriften, Ballistik, Tier-, Pflanzen- und Waffenkunde: Wer mit der Flinte in den Wald will, muss büffeln und beim sogenannten „Grünen Abitur“ ausreichende Kenntnisse und praktische Fähigkeiten vorweisen. Die Prüfung gilt als besonders schwierig. Und was bewegt Waidmänner und -frauen dazu, bei Sonnenaufgang in Tarnkleidung auf einem Hochsitz mit dem Fernglas nach Wild Ausschau zu halten? Was fasziniert sie, was treibt sie an? Unterschiedliche Reviere, Protagonisten und Aufgaben: DMAX geht in dieser Serie mit Deutschlands Grünröcken auf die Pirsch.

Am 23.02.20 19:30 - 20:15 Uhr auf
ZDF: Antarktis – Expedition in die Zukunft
Üppiges Leben im Südpolarmeer triff auf den lebensfeindlichsten Kontinent der Erde: die Antarktis. Dirk Steffens erkundet auf einer abenteuerlichen Expedition den siebten Kontinent. Was hier passiert, könnte über die Zukunft der Menschheit entscheiden.
(Wdh. kommende nacht 2.05-2.50 Uhr)

Am 24.02.20 07:15 - 08:00 Uhr auf
arte: Kenias Spürhunde - Rettung für die Elefanten
Zurzeit werden jedes Jahr allein in Afrika etwa 35.000 Elefanten abgeschlachtet. Meist haben es die Wilderer auf das Elfenbein abgesehen, das vor allem in China reißenden Absatz findet. Geht das Gemetzel weiter, so schätzen Fachleute, wird es innerhalb der nächsten 15 Jahre in Afrika keine freilebenden Elefanten mehr geben. Eine im Jahre 2011 gegründete Hundestaffel von sogenannten Tracker Dogs ist im Kampf gegen Wilderer eine scharfe Waffe der kenianischen Naturschutzorganisation Big Life. Mit Hilfe dieser Spürhunde ziehen Kenias Tierschützer in den Kampf gegen die Wilderer. Der Chef der Hundestaffel ist Mutinda, der selbst ein gefürchteter Wilderer war, bevor er die Seiten wechselte, um als Ranger seinen Dienst zu tun. Mutinda kennt viele Tricks und Fluchtwege der Wilderer. Doch das Einsatzgebiet ist riesig und umfasst Gebiete in Kenia und in Tansania. So ist es schlicht nicht möglich, überall Ranger zu postieren. Die Ursache aller Wilderei ist die explosionsartig gestiegene Nachfrage nach Elfenbein durch die neue chinesische Mittelschicht. Big Life hat eine klare Botschaft an alle Wilderer: "Es lohnt sich nicht. Wir fassen jeden, der den Wildtieren schadet!" Nur das kann Wilderer abschrecken. Mutinda ist so oft es geht mit seiner erfahrenen Hündin Dede im Einsatz. Die Treffgenauigkeit der Spürhunde ist bei Wilderern gefürchtet. Viele von ihnen verstehen nicht, wie sie bereits innerhalb von 72 Stunden nach der unbeobachteten Tat gestellt werden können. Doch der Spürnase von Mutindas Hündin Dede entgeht nichts.

Am 24.02.20 08:00 - 08:45 Uhr auf
arte: Amur - Asiens Amazonas - Der Ferne Osten
Das Flusssystem des Amur erstreckt sich über ein Gebiet von fast 5.000 Kilometer Länge und 4.000 Kilometer Breite. Es reicht von der Mongolei über China bis nach Russland und durchquert dabei Regionen mit unberührter und bis heute kaum erforschter Flora und Fauna. Die dreiteilige Reihe erkundet das Umfeld dieses außergewöhnlichen asiatischen Wasserlaufs. Die Reise beginnt an der wilden Küste im äußersten Russland und führt flussaufwärts. Das innere Delta des Amur ist durchzogen von einem Labyrinth von Kanälen und Flussarmen. In diesem Flussdelta entlang der wilden Küste im äußersten Osten Russlands - auf der gegenüberliegenden Seite der Beringstraße liegt Alaska - beginnt die Reise, die flussaufwärts führt. In ihrem Verlauf begegnet man Seelöwen, Braunbären, Schwärmen aus Zehntausenden Seevögeln und ebenso vielen Lachsen auf Wanderschaft. Auf der russischen Seite kommen Sikahirsche auf der Nahrungssuche bis an die Küste, verfolgt von hungrigen sibirischen Tigern. Und dieses einzigartige Ökosystem bietet viele weitere faszinierende Naturschauspiele. So haben die Pazifiklachse bereits eine lange Reise von der kalifornischen Küste hinter sich, wenn sie die Mündung des Amur erreicht haben, und noch liegen über tausend Kilometer vor ihnen, bevor sie in ihren Laichgebieten ankommen. Weiter stromaufwärts erstreckt sich ein beeindruckendes Sumpfgebiet. Das innere Delta ist von einem wahren Labyrinth aus Kanälen und Altarmen durchzogen. Dort bieten unzählige Inseln und Feuchtwiesen, Torfmoore und Seen den wilden Tieren Ostasiens einen vielfältigen Lebensraum. Für einige Arten sind sie der letzte verbleibende Rückzugsort.

Am 24.02.20 09:35 - 10:25 Uhr auf
arte: Harpyien, die größten Greifvögel des Regenwaldes
Die Harpyie zählt zu den imposantesten und kräftigsten Greifvögeln der Welt. Mit einer Flügelspannweite von bis zu zwei Metern jagt sie im dichten Blätterdach des südamerikanischen Regenwaldes vorwiegend Affen und Faultiere. Bis heute sind die scheuen Tiere kaum erforscht. Wissenschaftler testen daher verschiedene Möglichkeiten, den Jägern des Dschungels auf die Spur zu kommen. Eile ist dabei geboten. Denn durch intensive Rodungen werden die Reviere der Harpyien und die ihrer Beutetiere immer weiter begrenzt. "GEO Reportage" hat Forscher besucht, die die Geheimnisse der Harpyien ergründen.

Am 24.02.20 19:10 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Der Wald von morgen - Der Kiefernwald Südwestfrankreichs
Das Naturjuwel der Gascogne, die „Forêt des Landes“ an der Atlantikküste im Südwesten Frankreichs ist ein riesiger grüner Ozean. Noch vor zwei Jahrhunderten hat dieser eine Million Hektar große Kiefernwald gar nicht existiert. Er wurde von Menschenhand geschaffen. In Frankreich ist so der größte künstliche Wald Westeuropas entstanden. Seit Erschaffung im 19. Jahrhundert spielt diese enorme bepflanzte Fläche eine Schlüsselrolle in der französischen Industrie. Aber der Wald hat Schwierigkeiten, sich an das hektische 21. Jahrhundert anzupassen. Ohne menschliche Intervention könnte er verschwinden: Eine Bürde, die immer schwerer lastet auf zehntausenden Förstern, die von dem Holz des Waldes leben. Dieser Wald muss sein ökologisches Gleichgewicht in unserer sich schnell verändernden Welt erhalten. Das riesige Waldgebiet braucht Hilfe. Ist der Mensch dieser Herausforderung gewachsen?
(Wdh. morgen 14.00-15.00 Uhr)

Am 24.02.20 19:30 - 20:00 Uhr auf
ARD-alpha: Klimapolitik - Müssen wir neu denken?
Begriffe, die tagtäglich in den Nachrichten vorkommen - wer versteht sie wirklich? alpha-demokratie hinterfragt, erklärt, kratzt nicht an der Oberfläche, sondern geht in die Tiefe.
(Wdh. heute 23.15-23.45 Uhr)

Am 24.02.20 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: Wilder Kaukasus - Schroffe Gipfel, raues Land
Majestätische Gipfel und Gletscher, subtropische Vegetation, tiefe Schluchten und flechtenbehangene Bergurwälder prägen Europas höchstes Gebirge ebenso wie baumlose Bergsteppen oder wüstenhafte Täler. Der Große Kaukasus ist die Heimat von seltenen Kaukasus Steinböcken, Königshühnern und Bergwisenten. Die zweite Folge porträtiert im Lauf der Jahreszeiten die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer.

Am 24.02.20 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Das Geheimnis der Elefanten
Elefanten sind die mächtigsten Landtiere der Erde. Sie sind sensibel und fürsorglich - manchmal aber auch bedrohlich. Mit jeder Menge Elektronik ausgerüstet, versuchten Tierfilmer und Elefantenexpertin Caitlin O'Connel, den Elefantenherden am Mushara Wasserloch im Etosha Nationalpark die letzten Geheimnisse zu entlocken.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

Am 24.02.20 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Wie Elefanten denken
Forscher sind sich mittlerweile einig: Elefanten sind viel intelligenter als wir je vermutet hätten. "Terra X" zeigt in atemberaubenden Bildern, was und wie die grauen Riesen denken. Elefantenherden umgehen offenbar ganz gezielt Gebiete, in denen Wilderer lauern, und vermeiden auch sonst gefährliche Kontakte zu Menschen. Die Entdeckung dieses einzigartigen Verhaltens machten Wildbiologen eher zufällig bei einer Zählung vom Flugzeug aus. Diese ungewöhnlichen Wanderbewegungen der Tiere inspirierten die Wissenschaftler zu immer neuen Forschungsprojekten, in deren Verlauf weitere, völlig unerwartete Fähigkeiten der Elefanten entdeckt wurden. Beispielsweise arbeiten die gigantischen Rüsselträger im Team zusammen und teilen einander Erfahrungen und neue Erkenntnisse mit. Elefanten können im Test die komplexesten Probleme lösen und erkennen sich selbst im Spiegel eine Leistung, die man bislang nur von Menschenaffen und Delfinen kannte. Das Gefühlsleben der Tiere lässt sie entgegen der Bezeichnung "Dickhäuter" als äußerst sensibel erscheinen. Untersuchungen zufolge empfinden Elefanten Mitgefühl, Trauer, Freude, Furcht und Rachsucht. Die Forscher sind mittlerweile davon überzeugt, dass Elefanten zu den intelligentesten und komplexesten Tieren überhaupt zählen.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)

Am 25.02.20 08:00 - 08:45 Uhr auf
arte: Amur - Asiens Amazonas - Der schwarze Drache
Bei den Chinesen heißt der Amur, der auf über 2.000 Kilometern das Land von Russland trennt, "schwarzer Drache". Die beiden Großmächte verbindet keine einzige Brücke, lediglich zwischen den Städten Blagoweschtschensk und Heihe am Mittellauf des Stroms besteht eine Fährverbindung. Diese Grenzlage hat die Ufergebiete bis heute vor größeren Eingriffen oder gar dem Bau mächtiger Staudämme zur Stromgewinnung bewahrt. Auf chinesischer Seite wurden die fruchtbaren Flussauen entlang des Songhua, des größten Amur-Zuflusses, in Industrie- und Agrarland verwandelt. Doch in den entlegenen Gebieten am Oberlauf des Flusses haben die letzten Urwälder des Landes überlebt. Seit die Regierung Schutzprogramme in die Wege geleitet hat, haben sich Großkatzen wie der Sibirische Tiger und der Amurleopard wieder dort angesiedelt.

Am 25.02.20 10:00 - 11:00 Uhr auf
arte: Slowakische Nationalparks - Muranska planina
Der Nationalpark Muranska planina gilt als unbekanntes Naturjuwel in der Slowakei und liegt in der Mitte des Landes. Er verzaubert mit unberührten Wäldern und traditioneller Lebensweise. Dort liegt das Zentrum slowakischer Folklore. Jedes Dorf ist stolz auf seine eigenen Trachten, Lieder und Tänze. Hirtenkult und rituelle Feste bringen die Menschen in der dünn besiedelten Region zusammen. Zur traditionellen Lebensweise im Einklang mit der Natur gehören auch halbwilde Pferde, Esel und Schafe, die auf Bergwiesen weiden und im Nationalpark für eine hohe Artenvielfalt sorgen.

Am 25.02.20 11:00 - 12:15 Uhr auf
arte: Von Tieren und Hexen - Geheimnisvoller Wald
Die Legende besagt, dass der Wald kurz vor Anbruch des Herbstes verhext und voller Geheimnisse sei. In der Tat ist dies die Zeit, in der einer seiner scheusten Bewohner zu sehen ist: der Hirsch. Alte Sagen schreiben dem König des Waldes mal dämonische Kräfte, mal beneidenswerte Tugenden zu. Vielleicht ist es sein prächtiges Geweih oder seine stattliche Erscheinung, die dem Hirsch die Bewunderung, aber auch die Missgunst der Menschen eingehandelt hat. Die Dokumentation folgt dem König durch den Wald und dringt ein in die Sage um den geflügelten Hirsch Furfur. Auch ein anderer scheuer Einzelgänger macht sich im Hochwald zu schaffen. Für gewöhnlich ist er zu hören, noch bevor er zu sehen ist: der Schwarzspecht. Für seinen künftigen Nachwuchs zimmert dieser im Wald eine Nisthöhle und versucht, den Weibchen mit seinem Talent zu imponieren. Sein Gefieder, schwarz wie der Tod, und seine merkwürdigen Schreie haben den Menschen lange misstrauisch gemacht. So war die Verbindung des Spechts mit der Hexerei nicht mehr weit. Neben dem Schwarzspecht gibt sich ein weiteres Tier große Mühe beim Bau der eigenen Behausung - wenngleich die Baustelle dieses Mal unter der Erde liegt. Der Dachs gräbt den Boden auf und schafft die Erde weg - ständig ist er damit beschäftigt, sein unterirdisches Labyrinth zu vergrößern. Weil der Dachs seinen Bau nur nachts verlässt, vermutete der Mensch hinter seinem nächtlichen Treiben schon im Mittelalter irgendeine Teufelei.

Am 25.02.20 16:55 - 17:20 Uhr auf
arte: Unsere Vögel - Wie wir sie schützen können
Unsere Vogelwelt ist in Gefahr - und mit ihr die Artenvielfalt. In manchen Regionen Deutschlands und Frankreichs schwinden Vogelbestände mit teils hoher Geschwindigkeit. Wer wirksamen Vogelschutz betreiben will, braucht Informationen darüber, welche Vogelarten sich wie entwickeln. Wissenschaftler und Naturschützer sind hier auf Hobbyforscher und Laien angewiesen, die ihr Umfeld beobachten und die gesammelten Daten weitergeben. Nur so ergibt sich am Ende ein möglichst umfassendes Bild der heimischen Vogelwelt. Die "Xenius"-Moderatoren Dörthe und Pierre werden heute selbst zu sogenannten Bürgerwissenschaftlern, mitten im urbanen Raum. Mit Hilfe des Ornithologen Stefan Stübing und ausgerüstet mit Fotokameras gehen sie im Kurpark Bad Nauheim auf die Suche nach ganz unterschiedlichen Vogelarten.
(Wdh. kommende Nacht 5.45-6.15 Uhr)

Am 25.02.20 18:15 - 18:45 Uhr auf
NDR: Keine Angst vor Wespen
Svend Petersen-Fink ist geschulter und autorisierter Wespen- und Hornissenexperte und betreibt einen Notfalldienst. Sobald Menschen wegen eines Wespennests Alarm schlagen, begutachtet er die Situation und entscheidet, ob es überhaupt entfernt werden muss. Und wenn ja, auf welche Weise. Im Extremfall kann er sogar die Vernichtung eines Wespennestes von einer Schädlingsbekämpfungsfirma anordnen. Im Privatleben sind sein Garten und der angrenzende Wald zu einer Art Exil für vertriebene Wespen geworden. Svend Petersen-Fink nimmt Nester bei sich auf und gibt den von vielen Menschen verängstigt betrachteten Insekten ein neues Zuhause. Die Familie hat nichts dagegen, denn die Petersens haben keine Angst vor Wespen.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)

Am 25.02.20 19:10 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Der Wald von morgen - Kongo - Nutzen und Schutz des Urwalds
Während die Abholzung der Wälder auf der Welt weiterhin ein großes Problem darstellt, scheinen sich bedeutende Veränderungen anzubahnen. In Tasmanien, im Kongo, in Frankreich, in Bangladesch, und in Lateinamerika erleben waldreiche Regionen ein Wiederaufleben. Die Doku-Reihe zeigt fünf Waldgebiete, die diese Veränderungen am besten schildern. Der Regenwald im Herzen Afrikas ist eine Welt für sich. Er beherbergt das größte Wildtier-Reservat des Kontinents. Auf zwei Millionen Quadratkilometern Fläche und über sechs Länder, erstreckt sich der afrikanische Primärwald im Kongo-Becken. Er ist nach dem Amazonas-Regenwald die zweitgrößte grüne Lunge der Erde. Unter dem dichten Blätterdach bleiben kein Knistern, kein Duft, und kein Atemzug unbemerkt. Das Leben ist hier perfekt aufeinander eingespielt. Vom kleinsten Insekt bis zum größten Säugetier, vom unscheinbaren Schattengewächs bis zur Pflanze, die sich dem Licht entgegenreckt - alle Arten sind voneinander abhängig, und das seit Anbeginn der Zeit. Unter den Waldbewohnern befinden sich auch Menschen: Indigene Völker der so genannten Pygmäen. Die Jäger und Sammler sind Teil der unendlichen Vielfalt des Waldes. Die Basis dieser einzigartigen Symbiose bilden jedoch die Bäume. Mit Namen wie Limba, Okoumé, Sipo oder Sapelli. 4.000 einheimische Pflanzenarten tragen zum Reichtum dieses riesigen, uralten Regenwaldes bei. Die Dokumentation zeigt die Menschen, für die dieser Wald seit Menschengedenken ihre Heimat ist und jene, die sich für den Erhalt dieses Waldes einsetzen.
(Wdh. morgen 14.00-15.00 Uhr)

Am 25.02.20 19:15 - 20:00 Uhr auf
tagesschau24: Die Kinder machen Druck - Kann die Klimafrage das Land spalten?
Es ist das dominierende Thema im Land: Klimaschutz. Für die einen reichen die geplanten Klimagesetze der Regierung bei weitem nicht aus, für andere gehen die Maßnahmen schon entschieden zu weit und bedrohen ihre persönliche Freiheit. Es gibt erhitzte Diskussionen in Deutschland, die Linien verlaufen schlagzeilenkräftig zwischen "extinction rebellion" und "Fridays for Hubraum". Aus dem anfangs belächelten Schulstreik "Fridays for Future" ist innerhalb weniger Monate eine breite Bewegung geworden. Eine Bewegung, die massive Zustimmung wie Ablehnung hervorruft. Wie verändert sie unser Land?

Am 25.02.20 19:45 - 19:50 Uhr auf
ARD: Primaten mit Alarmanlage
Viele Gefahren lauern im Dschungel: Wie warnen Affen ihre Artgenossen vor natürlichen Feinden? Thomas D zeigt einen besonderen Intelligenztest und gibt bei "Wissen vor acht - Natur" Unterricht in Affensprache.

Am 26.02.20 01:45 - 03:20 Uhr auf
arte: Megafeuer - Der Planet brennt
Überall in der Welt werden Wälder von riesigen Feuern verschlungen. 350 Millionen Hektar - also eine Fläche, die sechsmal so groß ist wie Frankreich - fallen jährlich den Flammen zum Opfer. Im australischen New South Wales wird man den seit Monaten lodernden Buschfeuern nicht mehr Herr. Heftig wütende Waldbrände gigantischen Ausmaßes, sogenannte Megafeuer, können selbst von erfahrenen Löschkräften und unter Einsatz von Spitzentechnologie nicht beherrscht werden. Schlimmer noch, diese gewaltigen Feuersbrünste erreichen immer häufiger bewohntes Gebiet, zerstören Häuser und fordern Menschenleben. Die Zukunftsaussichten sind erschreckend: Wenn ein Feuer ausbricht, werden ganze Vororte zu tödlichen Fallen; verkohlte Landstriche können sich vielleicht nie wieder vollständig erholen. Die Feuer gefährden die Gesundheit, verstärken den Klimawandel und belasten die Wirtschaft. Je rigoroser die Feuerwehrkräfte die Flammen bekämpfen, umso heftiger und häufiger scheinen sie zu wüten. Was paradox klingt, ist eine Realität, der man sich stellen muss, um Wohngebiete und Menschenleben zu retten. Kann der Mensch lernen, mit dem Feuer zu leben? Das Filmteam hat Löschkräfte, Wissenschaftler und Sachverständige in Europa, den Vereinigten Staaten, Kanada und Indonesien bei ihrer Arbeit begleitet, um zu verstehen, warum Wälder weltweit in Flammen aufgehen, warum die neuen Megafeuer immer weiter ausarten und wie man sich vor ihnen schützen kann. Es besuchte Gemeinden, die von Megafeuern verwüstet wurden, und erhielt Einblicke in die Maßnahmen, mit denen einfache Bürger ihre Häuser und ihre Familien schützen.

Am 26.02.20 05:30 - 06:10 Uhr auf
ZDFneo: Ein Prinz unter Indianern
Was Humboldt nicht gelingt, vollbringt Prinz Maximilian zu Wied-Neuwied. 1815 wagt er eine Expedition entlang der Ostküste Brasiliens. Als Erster berichtete er einem faszinierten Publikum vom artenreichsten Dschungel der Welt. Seine Sammlung von Flora und Fauna ist so vielfältig, dass sie noch heute nicht umfassend ausgewertet ist. Sein Bericht über die Brasilienreise macht ihn zu einer allseits geachteten Koryphäe der Naturwissenschaften. Im Alter von fünfzig Jahren bricht er noch einmal auf. 1832 beginnt er mit dem Maler Karl Bodmer eine Expedition in das Innere Nord-Amerikas. Dabei entstehen Gemälde, die Europas Wahrnehmung der Indianer bis heute prägen. Und die Berichte Wieds werden Vorlage für zahlreiche Wild West Phantasien, bis hin zu Karl May. Noch vor der Erfindung des Wilden Westens hält Wied in lebhaften Berichten und einmaligen Bildern das Leben der Indianer fest.

Am 26.02.20 07:15 - 08:00 Uhr auf
arte: Die Zedernuss, die Königin der Taiga
Die Samen der sibirischen Zirbelkiefer gelten als uraltes Heilmittel der einheimischen Volksmedizin. Gesund, cholesterinsenkend und schmackhaft, werden sie inzwischen maschinell verarbeitet und in die ganze Welt verschickt. Zuerst müssen sie jedoch in den weiten Wäldern des Altai-Gebirges geerntet werden. Und das ist immer noch mühevolle Handarbeit. Ganze Familien ziehen im Herbst in die Berge zur Zedernussernte. Und erarbeiten sich damit einen Verdienst, der für mehrere Monate zum Überleben reicht. "Geo Reportage" hat eine Familie begleitet.

Am 26.02.20 08:00 - 08:45 Uhr auf
arte: Amur - Asiens Amazonas - Die heiligen Quellen
Das Flusssystem des Amur erstreckt sich über ein Gebiet von fast 5.000 Kilometer Länge und 4.000 Kilometer Breite. Es reicht von der Mongolei über China bis nach Russland und durchquert dabei Regionen mit unberührter und bis heute kaum erforschter Flora und Fauna. Die dreiteilige Reihe erkundet das Umfeld dieses außergewöhnlichen asiatischen Wasserlaufs. Ein besonderer Ort am Amur ist jene Stelle, an der sich die beiden aus Sibirien und der Mongolei kommenden Quellflüsse vereinen. Welcher der beiden Zwillingsflüsse nun der wahren Amurquelle entspringt, ist eine ewige Streitfrage.

Am 26.02.20 11:00 - 11:45 Uhr auf
arte: Nationalparks der Zukunft - Toronto
Der 2015 gegründete weltweit erste "urbane Nationalpark" der Welt liegt mitten in Toronto, der größten Metropole Kanadas. Obwohl ringsherum gut fünf Millionen Menschen leben, kann man auf einer Fläche von rund 16.000 Hektar eine verblüffende Vielfalt an Tieren und Pflanzen erleben: Zu den 1.700 Arten zählen Habichte, Kojoten und Stinktiere ebenso wie Biber, Seeadler und Stachelschweine. Kernstück ist das Tal des Rouge River. Neben der Natur schützt der Park auch historische Farmen, die heute noch bewirtschaftet werden. Hier wird versucht, ein neues Nationalparkkonzept umzusetzen, bei dem auch Kulturlandschaften mitsamt ihrer Bevölkerung einbezogen sind. Die Menschen sollen die Natur in ihrer nächsten Umgebung kennen, schätzen und schützen lernen. Die Studentin Kaylen hat eine App entwickelt, mit der man den Park entdecken kann. Es gibt Camping-Schnupperkurse, denn für so manche Städter sind Wälder oder Sümpfe ungewohnt, sogar bedrohlich. Einen anderen Weg beschreitet die naturbegeisterte Krista, sie bietet Kurse im "Waldbaden" an, bei denen die Teilnehmer ganz sanft der Natur näherkommen.

Am 26.02.20 11:15 - 12:10 Uhr auf
3sat: Zurück zu einer beseelten Natur?
Alles, was lebt, kann fühlen und leiden: Was indigene Völker seit je leben, findet zunehmend Eingang in die Wissenschaft. Wir müssen uns - auch zur Rettung des Klimas - wieder darauf besinnen, sagen der Philosoph Andreas Weber, der Forstingenieur Ernst Zürcher und die Schamanin Saskia Middendorp. Doch wie können wir uns wieder in die Natur eingliedern? Wie kommunizieren Bäume untereinander und mit uns Menschen? Worin gleichen sich Mensch und Pflanzen? Haben Pflanzen ein Bewusstsein? Und wenn ja, wie äußert sich das? Was können wir von den Pflanzen lernen?

Am 26.02.20 19:10 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Der Wald von morgen - Die Sundarbans - Im Mangrovenwald Bengalens
Die Sundarbans sind mit über 10.000 Quadratkilometern die größten Mangrovenwälder der Erde. Sie liegen zwischen Indien und Bangladesch. Überflutete Wälder, in einem Gebiet, wo sich das Süßwasser des Ganges und des Brahmaputra mit dem Salzwasser des Indischen Ozeans vermischt. Es ist ein verwirrendes Netz aus Salzwasserkanälen, das ein einzigartiges Ökosystem erschafft, beherrscht vom geheimnisvollen Bengal-Tiger. Auf Bengalisch bedeutet Sundarbans „Schöner Wald“. Er bietet den Einheimischen Schutz gegen Wirbelstürme, und beheimatet eine Fülle von Wild, Fisch und Krustentieren. Das Holz wird zum Heizen und Bauen verwendet. Die Familien leben vom Wald und haben ihre Bedürfnisse an seine Ressourcen angeglichen. Doch in den letzten Jahren ist die Natur aus dem Gleichgewicht geraten, und es fehlen die nötigen Mittel, um Abhilfe zu schaffen.
(Wdh. morgen 14.00-15.00 Uhr)

Am 26.02.20 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Elefanten hautnah (1/2)
Afrikas Elefanten waren einst weit über den afrikanischen Kontinent verbreitet, doch sie werden immer seltener. Die Jagd nach dem begehrten Elfenbein und die Ausbreitung des menschlichen Lebensraums gefährden ihren Bestand. Nur in Botsuana gilt er mit über 130.000 Tieren als gesichert - dank einer konsequenten Anti-Wilderei-Politik sei Dank. Mehr als zwei Jahre lang reisten die vielfach ausgezeichneten Tierfilmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen durch das südliche Afrika und geben mit dem Zweiteiler "Elefanten hautnah" intime Einblicke in das Leben der größten Landsäugetiere der Erde.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr)

Am 27.02.20 06:40 - 07:10 Uhr auf
arte: Vox Pop - Die Wälder Europas
38 Prozent der europäischen Gesamtfläche bestehen aus Wald. In den letzten 20 Jahren vergrößerte sich diese Fläche sogar um neun Prozent, von 148 Millionen Hektar im Jahr 1990 auf 161 Millionen im Jahr 2015. Doch diese Zahlen sind mit Vorsicht zu genießen: Tatsächlich sind die europäischen Wälder massiv geschwächt; sie leiden unter extremen Wetterereignissen wie Dürren oder Stürmen und sind von illegaler Abholzung bedroht. Im April 2018 verpflichtete das Europäische Parlament die europäischen Staaten sogar gesetzlich dazu, alle zerstörten Bäume durch neue zu ersetzen. Reicht das aus? Wie können wir unsere Wälder schützen? Recherche der Woche: "Vox Pop" begibt sich nach Portugal, wo die Eukalyptus-Monokulturen viel Geld einbringen, aber auch schnell in Flammen aufgehen können. Die Sendung berichtet außerdem aus Rumänien, wo es unter dem Einfluss der Holzindustrie täglich zu illegalen Abholzungen kommt. So vergehen die letzten europäischen Urwälder, die zum UNESCO-Welterbe gehören.

Am 27.02.20 07:00 - 07:45 Uhr auf
ZDFinfo: Klima außer Kontrolle - Die Fakten
Wissenschaftler auf der ganzen Welt sind sich einig: Die globale Erwärmung ist menschengemacht, und sie findet bereits statt. Stürme, Überschwemmungen, Waldbrände und ein steigender Meeresspiegel zählen zu den Folgen. Schon jetzt lässt der Klimawandel Ökosysteme wie das Great Barrier Reef sterben, Küstenregionen versinken, Gletscher schmelzen und Wälder brennen. Zwar warnen Forscher seit den 1990er-Jahren vor dem Klimakollaps, doch Lobbyarbeit der großen Energiekonzerne verhindert lange ein wirksames politisches Handeln. Die Dokumentation zeigt: Der Klimawandel ist die größte Bedrohung unserer Zeit. Seit die Wissenschaft vor dem Treibhauseffekt warnt, wird auf immer neuen Klimagipfeln der UN verhandelt. Aber die Menge der ausgestoßenen Treibhausgase sinkt nicht, sondern steigt unvermindert an, während die Wälder vor allem in den Tropen großflächig abgeholzt werden. Diese Entwicklungen machen es immer schwerer, eine Lösung zu finden.

Am 27.02.20 07:45 - 08:30 Uhr auf
ZDFinfo: Klima außer Kontrolle - Auswirkungen und Strategien
Die Klimaforscher zeigen, wie gefährlich eine Erwärmung von zwei Grad Celsius und mehr für das Leben auf der Erde wäre und wie eine solche Entwicklung noch verhindert werden kann. Beim Pariser Klimagipfel 2015 beschlossen die Staaten, gemeinsam gegen den Klimawandel vorzugehen. Doch seitdem ist wenig geschehen, auch wegen der politischen Kehrtwende in den USA. Experten fordern, sofort von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien umzustellen und unser Konsumverhalten zu überdenken. Computermodelle berechnen die Folgen einer globalen Erwärmung von zwei Grad Celsius und mehr. Sie zeigen fatale Folgen für die Landwirtschaft, vor allem in Entwicklungsländern. Aber auch Küstenregionen sind stark gefährdet. Um die Erderwärmung – wie beim Pariser Klimagipfel beschlossen – unter 1,5 Grad Celsius zu halten, genügt es nicht mehr, nur die Emissionen zu begrenzen. Wir müssen auch möglichst viel CO2 wieder aus der Luft herausholen. Dabei können Wälder helfen. Beispiele aus Wirtschaft und Gesellschaft zeigen außerdem, wie jeder beim Kampf gegen den Klimawandel mithelfen kann.

Am 27.02.20 09:45 - 11:20 Uhr auf
arte: Naachtun - Verborgene Stadt der Mayas
An der Seite weltweit bedeutender Maya-Experten unternimmt ARTE eine Reise zu den antiken mittelamerikanischen Monumentalstädten Teotihuacán, Tikal, Calakmul, El Mirador und Copán, die sich mal mit Naachtun verbündeten, mal mit ihm rivalisierten. Bis heute ist es ein Rätsel, warum Naachtun fast 200 Jahre lang den Zusammenbruch der Maya-Zivilisation überlebte. Die klassische Archäologie suchte die Lösung in der politischen Geschichte der Stadt und in den zahlreichen Stelen, die gefunden wurden. Das aus Archäobotanikern, Geografen und Archäozoologen bestehende Ausgrabungsteam von Naachtun verfolgt darüber hinaus allerdings einen speziellen, bisher einzigartigen Ansatz: Es interessiert sich auch für die Untersuchung der Umwelt, das heißt für die Beziehungen zwischen den Mayas und dem sie umgebenden Dschungel. So können die Forscher das Alltagsleben der Mayas im Wald, insbesondere die zahlreichen Rituale und Zeremonien, vor Ort untersuchen und neue Erkenntnisse über den Untergang der Maya-Kultur erhalten.

Am 27.02.20 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Abenteuer Urwald - Unter Gorillas
Im Nationalpark Dzanga-Sangha in der Zentralafrikanischen Republik leben gut 3000 Westliche Flachlandgorillas. Sie sind die weniger bekannten Verwandten der gut erforschten Berggorillas. In seinem "Making Of" zur Dokumentation "Angelique und die Gorillas" berichtet Tierfilmer Thomas Behrend von seinen beeindruckenden Begegnungen mit den Königen des Dschungels. Seltene Aufnahmen zeigen das Leben der Flachlandgorillafamilie und der Menschen, die sie erforschen. In seiner Zeit im Dschungel filmt Behrend anrührende Szenen: herumtollende Jungen oder den Frust des Silberrückens über den "Ungehorsam" seiner Weibchen.

Am 27.02.20 10:30 - 11:15 Uhr auf
hr: Zuflucht Wildnis - Gashaka Gumpti, im Wald der Affen
Nur vier Besucher zählte der nigerianische Nationalpark Gashaka Gumpti im Jahr 2002 - zwei davon verunglückten tödlich im Park. Es ist ein extrem entlegener Ort, nicht ungefährlich, dafür ein ideales Gebiet für Menschenaffen und ihre Forscher. In Gashaka Gumpti haben diese Forscher ihr Camp aufgeschlagen, forschen an Schimpansen, Pavianen, Meerkatzen und Colobus. Das Leben der Forscher ist hart im Wald der Affen, vor allem zu Beginn der Arbeit war vieles eine mühsame Detektivarbeit und Spurensuche. Doch für dieses Ziel hat sie sich gelohnt: Jahrelang mussten die Forscher die Tiere aus der Distanz beobachten, bis sie sich das Vertrauen mancher Affenfamilien verdient hatten. Seitdem dies gelungen ist, haben die Forscher Einblick in das private Familienleben der Primaten: Sie lernten verstehen, was das Leben in einer Pavianfamilie bedeutet, und sie konnten beobachten, wie entschlossen und planvoll manche Tiere in der Gruppe ihre Ziele verfolgen und welche Ängste und Sorgen andere dafür leiden müssen.

Am 27.02.20 11:30 - 12:15 Uhr auf
ZDFinfo: Grüne Versprechen - Wie Verbraucher getäuscht werden
Ein grünes Image wird immer wichtiger für Produkte und Unternehmen. Ökologie und Nachhaltigkeit - Trends der Gegenwart. Weltweit verkaufen Firmen ihre Produkte als ökologisch und fair. Das Ziel: mit dem Umweltbewusstsein der Verbraucher den Umsatz steigern. Die Marketingstrategie dahinter heißt Greenwashing, und sie geht auf. Aber was steckt hinter dem grünen Versprechen? Ein echter Bewusstseinswandel hin zur Nachhaltigkeit oder Täuschung? Palmöl zum Beispiel steckt in jedem zweiten Supermarktprodukt und auch im deutschen Biodiesel. Trotz Nachhaltigkeitssiegel kommt es immer wieder zu illegalen Rodungen des Regenwaldes. So entstehen weitere Palmöl-Plantagen. Die Dokumentation stellt auch die Definition und Historie des Greenwashings vor. Beispiele wie ein Werbefilm von RWE aus dem Jahr 2008, in der ein freundlicher Riese Windräder pflanzte - zu einer Zeit, als der Energiekonzern nur einen minimalen Anteil seines Stroms mit Windkraft erzeugte. Bekannter ist die Regenwaldkampagne der Brauerei Krombacher. Auch Imagekampagnen der Atomindustrie werden unter die Lupe genommen und von internationalen Experten eingeordnet.

Am 27.02.20 13:20 - 14:05 Uhr auf
3sat: Magie der Jahreszeiten - Frühling
Der Frühling ist die Zeit des Neubeginns, des Werdens und Wachsens. In den Bergen Alaskas erwachen Bären aus der Winterruhe. Die Jungen wurden in einer Höhle tief unter Schnee verdeckt geboren und sehen die Welt draußen jetzt zum ersten Mal. In der mexikanischen Sierra Nevada geht ebenfalls eine andere, spektakuläre Winterruhe zu Ende. Über Hundert Millionen Monarchfalter haben hier die kalte Jahreszeit verbracht. In dichten Trauben hingen sie regungslos an Nadelbäumen. Ende Februar - bei wärmeren Temperaturen - erwachen die Tiere aus ihrer Winterstarre, der große Zug der Monarchfalter nach Nordkanada beginnt. Im Frühling beginnt das arktische Meereis zu schmelzen. In der großen zusammenhängenden Eisfläche bilden sich immer mehr Risse und Rinnen. Narwale nutzen diese neuen Wege, um in geschützte Buchten zu gelangen, und bringen dort ihre Jungen zur Welt.

Am 27.02.20 14:05 - 14:50 Uhr auf
3sat: Magie der Jahreszeiten - Sommer
Der Sommer ist eine Zeit der Fülle. Die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite und bietet vielen Tieren die Chance, an Futter zu kommen und auf Partnersuche zu gehen. Auf der Weihnachtsinsel beginnt die Wanderung der Roten Landkrabben. Die leuchtend roten Krebstiere leben normalerweise verborgen im Wald. Bei extrem hoher Luftfeuchte machen sich 40 Millionen Krabben auf den Weg zum Strand. Zur Paarung und um dort Eier zu legen. In den heißen arabischen Wüsten müssen Tiere besondere Tricks anwenden, um zu überleben: Dornschwanzagamen können die Farbe ihrer Schuppen wechseln. Nachts sind sie schwarz, tagsüber verändert sich die Farbe in ein gelbliches Weiß, das die Hitze besser reflektiert. Silberameisen haben extra lange Beine, die den Körper vom Boden fernhalten, ebenso reflektiert die silbrig glänzende Körperbehaarung das Sonnenlicht. Aber nicht nur Wüstenbewohner leiden unter der Hitze: Während des antarktischen Sommers wird es auch den Königspinguin-Küken in ihrem dichten Daunenkleid ziemlich heiß. Schwimmen können sie noch nicht - Linderung bringen kühlende Schlammbäder.

Am 27.02.20 19:10 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Der Wald von morgen - Guayana - Frankreichs grünes Eldorado
Während die Abholzung der Wälder auf der Welt weiterhin ein großes Problem darstellt, scheinen sich bedeutende Veränderungen anzubahnen. In Tasmanien, im Kongo, in Frankreich, in Bangladesch, und in Lateinamerika erleben waldreiche Regionen ein Wiederaufleben. Die Doku-Reihe zeigt fünf Waldgebiete, die diese Veränderungen am besten schildern. Der Wald in Französisch-Guayana bildet den Lebensraum für Hunderttausende von Arten. Er ist einer der letzten Gärten Eden auf unserer Erde und bedeckt eine Fläche in etwa so groß wie Österreich. Damit macht er fünf Prozent des Amazonas-Regenwalds aus. Während die Ökosysteme im Amazonasgebiet größtenteils unter der menschlichen Präsenz leiden, sieht der Regenwald in Französisch-Guayana noch immer so aus wie damals, als Christoph Kolumbus ihn entdeckte. Aber auch Guayanas uralter Wald ist in Gefahr, weil das Land gegenwärtig eine beispiellose Bevölkerungsexplosion erlebt. Wird er dasselbe tragische Schicksal erleiden wie der restliche Amazonas-Regenwald? Oder wird man Lösungen finden, um diesen kostbaren Garten Eden bewahren zu können?
(Wdh. morgen 14.00-15.00 Uhr)

Am 27.02.20 20:15 - 21:00 Uhr auf
3sat: Anthropozän - Das Zeitalter des Menschen (1/3) - Erde
Auf einer Reise rund um den Planeten geht Dirk Steffens der Frage nach, warum Wissenschaftler ein neues Erdzeitalter benennen wollen: das Anthropozän, das Zeitalter des Menschen. In der Folge "Erde" steht die Landwirtschaft im Vordergrund. Als die Menschen in der Jungsteinzeit sesshaft wurden, Ackerbau und Viehzucht betrieben, setzten sie damit einen Prozess in Gang, der das Gesicht der Welt ein für alle Mal veränderte.
(Im Anschluss 15 Minuten Diskussion)

Am 27.02.20 21:15 - 21:55 Uhr auf
3sat: Anthropozän - Das Zeitalter des Menschen (2/3) - Luft
Auf einer Reise rund um den Planeten geht Dirk Steffens der Frage nach, warum Wissenschaftler ein neues Erdzeitalter benennen wollen: das Anthropozän, das Zeitalter des Menschen. In der Folge "Luft" geht es um die lange Geschichte menschlicher Veränderung der Erdatmosphäre. Der von Menschen verursachte Klimawandel hat sich seit dem Zweiten Weltkrieg enorm beschleunigt, aber das Phänomen der Luftverschmutzung reicht viel weiter zurück.
(Im Anschluss 15 Minuten Diskussion)

Am 27.02.20 22:10 - 22:55 Uhr auf
3sat: Anthropozän - Das Zeitalter des Menschen (3/3) - Wasser
Auf einer Reise rund um den Planeten geht Dirk Steffens der Frage nach, warum Wissenschaftler ein neues Erdzeitalter benennen wollen: das Anthropozän, das Zeitalter des Menschen. Die Folge "Wasser" zeigt, wie sehr das scheinbar unerschöpfliche Element, von dem alles Leben auf der Erde abhängt, durch menschlichen Einfluss verändert wurde. Wir verschmutzen es, bauen ganze Landschaften um und greifen damit in wichtige Naturkreisläufe ein.

Am 28.02.20 07:15 - 08:00 Uhr auf
arte: Traumhaus Baumhaus
Wer träumte als Kind nicht schon einmal davon, ein eigenes Baumhaus zu besitzen? Viele erfüllen sich diesen Traum als Erwachsene: mit einem Aufenthalt in einem Baumhaus-Hotel. Aber zur Philosophie von Baumhäusern gehört es inzwischen auch, dass sie als nachhaltige, alternative Wohnformen verstanden werden. Die Originalität von Baumhäusern beruht auf dem Zusammenspiel von intensivem Naturerleben und ausgeklügelter Architektur. Die Dokumentation hat sich in Frankreich, Deutschland und Schweden umgesehen und stellt ausgefallene Baumhaus-Projekte vor.

Am 28.02.20 10:25 - 11:10 Uhr auf
hr: Costa Rica - Naturparadies im Schatten der Vulkane
Ein Viertel der Fläche Costa Ricas steht unter Naturschutz. Das kleine Land gilt als vorbildliches Modell für ökologiebewusstes Leben. Es entstanden Schutzzonen und strenge Umweltschutzgesetze. Die Regierung sah in der einzigartigen Natur und deren touristischer Vermarktung die Chance, ihre Auslandsschulden auszugleichen.

Am 28.02.20 13:20 - 14:05 Uhr auf
3sat: Magie der Jahreszeiten - Herbst
Im Herbst zeigt sich die Natur in leuchtend roten Farben und mit üppigem Nahrungsangebot. Viele Tiere legen nun Vorräte an, um die Winterkälte zu überstehen. Die kanadischen Laubwälder mit ihren vielen Eicheln sind ein Schlaraffenland für Streifenhörnchen. Biber bringen ihre Bauten in Ordnung und legen Vorräte aus Zweigen und Blättern an. Grizzlybären stehen an den Ufern der Flüsse und warten auf fette Lachse.In den arktischen Breiten machen sich die Zugvögel wieder auf den Weg gen Süden. Bei vielen Tieren beginnt jetzt die Paarungszeit. In den tibetischen Grassteppen kämpfen Wildesel um das Recht, die Stuten zu begatten, und in Patagonien setzen die riesigen Darwin-Hirschkäfer ihre geweihartigen Oberkiefer ein, um die Konkurrenz aus dem Weg zu schaffen.

Am 28.02.20 14:05 - 14:45 Uhr auf
3sat: Magie der Jahreszeiten - Winter
Der kalte Winter zwingt die Natur zur Ruhe und zu einzigartigen Überlebensstrategien. Wer keine warme Höhle zum Überwintern hat und im Freien nach Futter sucht, muss sich warm einpacken. Moorschneehühner haben ein extrem dichtes Gefieder, selbst auf Füßen und den Augenlidern. Polarfüchse haben kleine Ohren und kurze Beine - das reduziert die Körperoberfläche und verringert den Wärmeverlust. Im eisigen Bergland der japanischen Insel Honshu leben Japanmakaken. Sie nutzen das Wasser heißer Quellen als Wellness-Oase. Solch einen Luxus bietet die Natur selten. In der bitteren antarktischen Kälte drängen sich Kaiserpinguine dicht zusammen. Im Pulk zwischen den Artgenossen ist der Wärmeverlust nur halb so groß. Die Gruppe ist ständig in langsamer Bewegung, sodass die Außenstehenden auch wieder ins Innere kommen.

Am 28.02.20 19:10 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Der Wald von morgen - Tasmanien - Im Reich der Riesen
Während die Abholzung der Wälder auf der Welt weiterhin ein großes Problem darstellt, scheinen sich bedeutende Veränderungen anzubahnen. In Tasmanien, im Kongo, in Frankreich, in Bangladesch, und in Lateinamerika erleben waldreiche Regionen ein Wiederaufleben. Die Doku-Reihe zeigt fünf Waldgebiete, die diese Veränderungen am besten schildern. Es gibt eine Insel am äußersten Ende der Welt, wo riesige, bis zu 100 Meter hohe Bäume wachsen: Tasmanien. Diese gigantischen Bäume in Tasmanien sind auf der ganzen Welt bekannt. Man nennt sie Riesen-Eukalyptus. Und dieser Wald ist ein Relikt aus einem der ältesten geologischen Zeitalter der Erde. Früher war die gesamte Insel von Wald bedeckt. Eingekeilt zwischen Australien und der Antarktis, blieb Tasmanien lange Zeit unbewohnt. Die gigantischen Bäume herrschten allein über das Land. Inzwischen leben eine halbe Million Menschen auf Tasmanien. Forscher und Naturliebhaber haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Naturerbe, das unter dem Einfluss der Menschen leidet, zu schützen. Doch es ist auch ein Kampf gegen die Traditionen des Landes, denn die Tasmanier waren schon immer Holzfäller - und die riesigen Stämme der alten Eukalyptusbäume liefern gutes Holz.

Am 28.02.20 22:15 - 23:10 Uhr auf
D-MAX: Jägerleben - Die Jagdhund-Flüsterin
Jagd und Naturschutz: Dieses Thema wird kontrovers diskutiert. Aber in manchen Situationen ist der gezielte Abschuss von Wildtieren notwendig und unerlässlich? Fakt ist: Bei der Jagd geht es um mehr als Anlegen und Schießen. Hygienevorschriften, Ballistik, Tier-, Pflanzen- und Waffenkunde: Wer mit der Flinte in den Wald will, muss büffeln und beim sogenannten „Grünen Abitur“ ausreichende Kenntnisse und praktische Fähigkeiten vorweisen. Die Prüfung gilt als besonders schwierig. Und was bewegt Waidmänner und -frauen dazu, bei Sonnenaufgang in Tarnkleidung auf einem Hochsitz mit dem Fernglas nach Wild Ausschau zu halten? Was fasziniert sie, was treibt sie an? Unterschiedliche Reviere, Protagonisten und Aufgaben: DMAX geht in dieser Serie mit Deutschlands Grünröcken auf die Pirsch.

Am 29.02.20 02:00 - 02:55 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem
Holzfäller-Veteran Bobby Goodson und seine Angestellten bringt so leicht nichts aus der Ruhe - die kernigen Typen sind aus einem besonders harten Holz geschnitzt. Der Firmenboss und seine Angestellten wagen sich mit ihren tonnenschweren Maschinen in Gegenden, um die andere einen großen Bogen machen. So zum Beispiel in die abgelegenen Sümpfe von North Carolina, in denen es vor Schlangen nur so wimmelt. Tückischer Morast, wilde Tiere, extrem hohe Luftfeuchtigkeit und Millionen blutgierige Moskitos - das Roden in Sumpfgebieten ist nicht nur ein Knochenjob, sondern auch mit enormen wirtschaftlichen Risiken verbunden. Doch echte Typen wie Bobby Goodson lassen sich von solchen Umständen nicht abschrecken und krempeln stattdessen die Ärmel hoch. Diese spannende Doku-Serie zeigt die Holzfäller-Urgesteine bei ihrer harten und gefährlichen Arbeit in den Wäldern.
(Zwei weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 4.45 Uhr)

Am 29.02.20 06:00 - 06:30 Uhr auf
BR: Rehe und Rotwild - Was im Konflikt zwischen Wild und Wald hilft
Ein Reh fangen - das versuchen die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner in der Haute-Marne. Sie wollen ihm einen GPS-Sender verpassen. Forscher erhoffen sich, so mehr über Rehe zu erfahren, denn Förster klagen, dass das Wild Bäume verbeißt. Mit einer Winterfütterung versuchen deutsche Jäger, den Verbiss zu minimieren. In einigen Bundesländern sperrt man Rotwild in spezielle Gebiete ein. Doch diese Lösungen erscheinen einigen Forschern kontraproduktiv.

Am 29.02.20 07:50 - 08:40 Uhr auf
arte: Harpyien, die größten Greifvögel des Regenwaldes
Die Harpyie zählt zu den imposantesten und kräftigsten Greifvögeln der Welt. Mit einer Flügelspannweite von bis zu zwei Metern jagt sie im dichten Blätterdach des südamerikanischen Regenwaldes vorwiegend Affen und Faultiere. Bis heute sind die scheuen Tiere kaum erforscht. Wissenschaftler testen daher verschiedene Möglichkeiten, den Jägern des Dschungels auf die Spur zu kommen. Eile ist dabei geboten. Denn durch intensive Rodungen werden die Reviere der Harpyien und die ihrer Beutetiere immer weiter begrenzt. "GEO Reportage" hat Forscher besucht, die die Geheimnisse der Harpyien ergründen.

Am 29.02.20 10:00 - 10:30 Uhr auf
BR: Aus dem Liebesleben der Affen
Die Gibbons im thailändischen Regenwald leben in treuen Ehen ein Leben lang zusammen - so dachte man zumindest, bis man feststellte, dass sich die treuen Vorzeigeaffen gegenseitig betrügen. Auch den Harem findet man bei Affen. Bei Gorillas beispielsweise ist der Harem wohl eher von den Weibchen erfunden worden. Es gibt unter Affen alleinerziehende Mütter ebenso wie Weibchen, die Sex mit jedem Männchen der Gruppe haben.

Am 29.02.20 12:55 - 13:40 Uhr auf
ZDFneo: Der Malaiische Archipel – Dem Leben auf der Spur
Schon bevor Darwin seine berühmte Theorie der Entstehung der Arten veröffentlichte, brachte die südostasiatische Inselwelt einen Mann auf die Fährte der Evolution: Alfred Russel Wallace. Dirk Steffens folgt seinen Spuren durch Indonesien und Malaysia.

Am 29.02.20 13:40 - 14:25 Uhr auf
ZDFneo: Südafrika – Überlebenskampf zwischen den Ozeanen
Vor der Küste Südafrikas treffen zwei Ozeane aufeinander. Ihre Strömungen prägen das ganze Land, von der Kalahari bis zu den Savannen. Dirk Steffens begleitet Forscher zu den Erdmännchen und eine Anti-Wilderer-Einheit bei ihrem Einsatz für die Nashörner.

Am 29.02.20 16:15 - 17:00 Uhr auf
BR: Wildes Frankreich - Schroffe Gipfel, dichter Wald
Eindrucksvolle Naturlandschaften und eine faszinierende Vielfalt an Tieren und Pflanzen präsentieren Frédéric Fougea und Jacques Malaterre in der zweiteiligen Dokumentation "Wildes Frankreich". Die erste Folge führt in die französischen Gebirgsmassive und Waldregionen, festgehalten in spannenden Bildern und spektakulären Geschichten.
(Wdh. kommende Nacht 2.25-3.10 Uhr)

Am 29.02.20 17:15 - 18:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis
Luxusdomizile im Blätterwald! Baumhäuser müssen keine schiefen Hütten sein, in denen Kinder Verstecken spielen. Im Gegenteil: Pete Nelson und sein Team zeigen, welche Meisterwerke in luftiger Höhe entstehen können, wenn man mit Know-how an die Sache herangeht. Der „Treehouse Master“ reist mit seinen Angestellten durch ganz Amerika und konstruiert im Geäst von Eichen, Weymouth-Kiefern und uralten Douglasien wahre Paläste - bestens ausgestattete Nutz- und Wohnräume für fünf- bis sechsstellige Dollarbeträge. Von der Badelandschaft mit Whirlpool über die japanisch anmutende Teestube bis zum Multimedia-Paradies: Die einfallsreichen Konstruktionen der Profi-Handwerker sind perfekt in ihre natürliche Umgebung integriert und ein geräumiges Sonnendeck mit Panoramablick ist nahezu bei jedem Baumhaus Pflicht.
(Im Anschluss eine weitere Folge, bis 19.15 Uhr)

Am 29.02.20 17:35 - 18:05 Uhr auf
ZDF: Die Letzten ihrer Art - Hilfe für bedrohte Tiere
Ob Eisbär, Westlicher Gorilla oder Wisent – künftig sind eine Million Arten weltweit vom Aussterben bedroht. Neben der Klimakrise gehört das Artensterben zu den größten Problemen unserer Zeit. Mit jeder aussterbenden Tierart kann ein Ökosystem ins Wanken geraten, und das hat auch Folgen für unser Klima. Doch es gibt Menschen, die nach Wegen suchen, um das große Sterben der Tiere aufzuhalten. "plan b" begleitet sie in diesem Wettlauf gegen die Zeit.

Am 29.02.20 19:10 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Wilder Kaukasus - Schroffe Gipfel, raues Land
Majestätische Gipfel und Gletscher, subtropische Vegetation, tiefe Schluchten und flechtenbehangene Bergurwälder prägen Europas höchstes Gebirge ebenso wie baumlose Bergsteppen oder wüstenhafte Täler. Der Große Kaukasus ist die Heimat von seltenen Kaukasus Steinböcken, Königshühnern und Bergwisenten. Die zweite Folge porträtiert im Lauf der Jahreszeiten die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer.

Am 01.03.20 05:55 - 06:40 Uhr auf
ServusTV: Der Wald von morgen - Der Kiefernwald Südwestfrankreichs
Das Naturjuwel der Gascogne, die „Forêt des Landes“ an der Atlantikküste im Südwesten Frankreichs ist ein riesiger grüner Ozean. Noch vor zwei Jahrhunderten hat dieser eine Million Hektar große Kiefernwald gar nicht existiert. Er wurde von Menschenhand geschaffen. In Frankreich ist so der größte künstliche Wald Westeuropas entstanden. Seit Erschaffung im 19. Jahrhundert spielt diese enorme bepflanzte Fläche eine Schlüsselrolle in der französischen Industrie. Aber der Wald hat Schwierigkeiten, sich an das hektische 21. Jahrhundert anzupassen. Ohne menschliche Intervention könnte er verschwinden: Eine Bürde, die immer schwerer lastet auf zehntausenden Förstern, die von dem Holz des Waldes leben. Dieser Wald muss sein ökologisches Gleichgewicht in unserer sich schnell verändernden Welt erhalten. Das riesige Waldgebiet braucht Hilfe. Ist der Mensch dieser Herausforderung gewachsen?

Am 01.03.20 06:20 - 07:00 Uhr auf
ZDFneo: Kanada – Schatz der Kälte
Schlangen, Kamele, Diamanten – wer denkt dabei schon an Kanada? Tatsächlich bietet das Land mehr als schöne Landschaften und wilde Bären. Dirk Steffens entdeckt Schätze, die man hier nicht erwartet.

Am 01.03.20 06:40 - 07:30 Uhr auf
ServusTV: Der Wald von morgen - Kongo - Nutzen und Schutz des Urwalds
Während die Abholzung der Wälder auf der Welt weiterhin ein großes Problem darstellt, scheinen sich bedeutende Veränderungen anzubahnen. In Tasmanien, im Kongo, in Frankreich, in Bangladesch, und in Lateinamerika erleben waldreiche Regionen ein Wiederaufleben. Die Doku-Reihe zeigt fünf Waldgebiete, die diese Veränderungen am besten schildern. Der Regenwald im Herzen Afrikas ist eine Welt für sich. Er beherbergt das größte Wildtier-Reservat des Kontinents. Auf zwei Millionen Quadratkilometern Fläche und über sechs Länder, erstreckt sich der afrikanische Primärwald im Kongo-Becken. Er ist nach dem Amazonas-Regenwald die zweitgrößte grüne Lunge der Erde. Unter dem dichten Blätterdach bleiben kein Knistern, kein Duft, und kein Atemzug unbemerkt. Das Leben ist hier perfekt aufeinander eingespielt. Vom kleinsten Insekt bis zum größten Säugetier, vom unscheinbaren Schattengewächs bis zur Pflanze, die sich dem Licht entgegenreckt - alle Arten sind voneinander abhängig, und das seit Anbeginn der Zeit. Unter den Waldbewohnern befinden sich auch Menschen: Indigene Völker der so genannten Pygmäen. Die Jäger und Sammler sind Teil der unendlichen Vielfalt des Waldes. Die Basis dieser einzigartigen Symbiose bilden jedoch die Bäume. Mit Namen wie Limba, Okoumé, Sipo oder Sapelli. 4.000 einheimische Pflanzenarten tragen zum Reichtum dieses riesigen, uralten Regenwaldes bei. Die Dokumentation zeigt die Menschen, für die dieser Wald seit Menschengedenken ihre Heimat ist und jene, die sich für den Erhalt dieses Waldes einsetzen.

Am 01.03.20 06:45 - 07:30 Uhr auf
arte: Brasilien, im Reich der Goldenen Löwenäffchen
Der Atlantische Regenwald ist weniger bekannt als der tropische Regenwald des Amazonasbeckens, liegt aber ebenfalls auf brasilianischem Staatsgebiet. Einst erstreckte sich die Mata Atlântica an der Ostküste des Landes über Tausende Kilometer von Norden nach Süden; heute ist von ihr nur noch ein Bruchteil übrig, den Experten auf fünf Prozent der Ursprungsfläche schätzen. Die meisten Bäume wurden schon vor langer Zeit gefällt. Riesige Waldgebiete wurden völlig gerodet, um Raum für Landwirtschaft oder rentablere Baumplantagen zu schaffen. Heute verteilt sich die Mata Atlântica auf viele kleine "Inseln", dazwischen liegen Ackerflächen. Ein kleiner Teil des Regenwaldes konnte dennoch bewahrt werden: Auf diesem kostbaren kleinen Gebiet von nur wenigen Hektar leben seit über 30 Jahren die letzten Goldenen Löwenäffchen. Der Verein Associação Mico-Leão-Dourado (AMLD) setzt sich für den Schutz der bedrohten Tierart ein.

Am 01.03.20 10:15 - 11:15 Uhr auf
D-MAX: Die Abholzer
Bei den Extrem-Holzfällern in den Alpen muss jeder Handgriff sitzen. Selbst kleinste Fehler haben in diesem Job fatale Folgen. Trotzdem erledigen die Männer ihre Aufgaben verlässlich und effizient. DMAX DOKU begleitet drei Teams in schwieriges Gelände: Die „Abholzer“ aus Oberstdorf leisten mit ihrem vier Tonnen schweren Gebirgsharvester in Pfronten ganze Arbeit. Serafin Gstrein ist im Ötztal an steilen Abhängen unterwegs, und in der Verenaschlucht im Schweizer Kanton Solothurn kommt beim Abtransport der Stämme ein Helikopter zum Einsatz. Bei der lebensgefährlichen Arbeit der Voll-Profis ist absolute Konzentration gefragt.

Am 01.03.20 14:00 - 14:45 Uhr auf
rbb: Die Hohe Tatra (1/2) - Im Reich der Bären
Steil, verwunschen, unzugänglich - zwischen Polen und der Slowakei liegt eine Wildnis, wie es sie sonst kaum noch in Europa gibt und die viele eher im Norden Kanadas vermuten würden - die Hohe Tatra. Mehr als zwei Dutzend Gipfel sind höher als 2.500 Meter. An den Hängen des Gebirges wächst einer der ältesten Wälder Europas. Mehr als 1000-jährige Zirbelkiefern wechseln sich mit dichten Fichtenwäldern ab. Heimat der größten Raubtiere unserer Breiten, die andernorts längst ausgerottet wurden: Bär, Wolf und Luchs. Naturbelassene Urwälder voller Wild und nahrhafter Pflanzen bieten vor allem Braunbären ideale Bedingungen. Nirgendwo sonst in Mitteleuropa leben so viele so dicht zusammen wie in der Hohen Tatra. Doch was macht diesen Lebensraum so attraktiv für sie und die vielen anderen seltenen Tiere? Dieser Frage geht die erste Folge nach und zeigt, wie eng das Netz zwischen den verschiedenen Arten gewoben ist.

Am 01.03.20 14:25 - 16:00 Uhr auf
arte: Naachtun - Verborgene Stadt der Mayas
An der Seite weltweit bedeutender Maya-Experten unternimmt ARTE eine Reise zu den antiken mittelamerikanischen Monumentalstädten Teotihuacán, Tikal, Calakmul, El Mirador und Copán, die sich mal mit Naachtun verbündeten, mal mit ihm rivalisierten. Bis heute ist es ein Rätsel, warum Naachtun fast 200 Jahre lang den Zusammenbruch der Maya-Zivilisation überlebte. Die klassische Archäologie suchte die Lösung in der politischen Geschichte der Stadt und in den zahlreichen Stelen, die gefunden wurden. Das aus Archäobotanikern, Geografen und Archäozoologen bestehende Ausgrabungsteam von Naachtun verfolgt darüber hinaus allerdings einen speziellen, bisher einzigartigen Ansatz: Es interessiert sich auch für die Untersuchung der Umwelt, das heißt für die Beziehungen zwischen den Mayas und dem sie umgebenden Dschungel. So können die Forscher das Alltagsleben der Mayas im Wald, insbesondere die zahlreichen Rituale und Zeremonien, vor Ort untersuchen und neue Erkenntnisse über den Untergang der Maya-Kultur erhalten.

Am 01.03.20 14:30 - 15:15 Uhr auf
NDR: Elefanten hautnah (1/2)
Afrikas Elefanten waren einst weit über den afrikanischen Kontinent verbreitet, doch sie werden immer seltener. Die Jagd nach dem begehrten Elfenbein und die Ausbreitung des menschlichen Lebensraums gefährden ihren Bestand. Nur in Botsuana gilt er mit über 130.000 Tieren als gesichert - dank einer konsequenten Anti-Wilderei-Politik sei Dank. Mehr als zwei Jahre lang reisten die vielfach ausgezeichneten Tierfilmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen durch das südliche Afrika und geben mit dem Zweiteiler "Elefanten hautnah" intime Einblicke in das Leben der größten Landsäugetiere der Erde.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 16.00 Uhr)

Am 01.03.20 16:30 - 17:00 Uhr auf
ZDF: Die Insektenretter
Insektensterben ist ein Dauerthema. Doch weder über die genauen Zahlen, die Ursachen, noch über Lösungen herrscht Einigkeit. Die Wissenschaft sucht fieberhaft nach belastbaren Ergebnissen. Im Fokus der Ursachenforschung stehen besonders die Chemiekonzerne und die Landwirtschaft. Zu Recht? "planet e." bekommt exklusive Einblicke in die Labore der Pestizidhersteller und spricht mit landwirtschaftlichen Rebellen.
(Wdh. kommende Nacht 4.15-4.45 Uhr)

Am 01.03.20 16:55 - 17:00 Uhr auf
ARD-alpha: Die Eibe
Die Eibe kann den Laien verwirren: Sie ist ein Nadelbaum, hat aber keine Zapfen sondern Beeren. Der Fachmann korrigiert: Die Früchte sind gar keine Beeren - sie sehen nur so aus! Und noch so manches andere Verwunderliche hat die Eibe zu bieten.

Am 01.03.20 17:15 - 18:00 Uhr auf
SWR: Wildes Deutschland - Die Schwäbische Alb
Im Herzen Baden-Württembergs liegt eines der artenreichsten Mittelgebirge Deutschlands: die Schwäbische Alb. Einst erstreckte sich hier ein kalkreiches Jurameer, dessen Meeresboden im Laufe der Jahrmillionen zu einem Mittelgebirge angehoben wurde. Mit Eichelhäher und Erdhummel als zwei gegensätzlichen Vertretern ihres Lebensraumes erzählt der Film eine einzigartige Naturgeschichte mit der aus der Schafhaltung entstandenen Wacholderheide als Kampfzone der Ökologie. Wird die Heide am Ende den Wettlauf ums Überleben gewinnen?
(Wdh. morgen 7.55-8.40 Uhr)

Am 01.03.20 18:15 - 19:15 Uhr auf
D-MAX: Jägerleben - Die Jagdhund-Flüsterin
Jagd und Naturschutz: Dieses Thema wird kontrovers diskutiert. Aber in manchen Situationen ist der gezielte Abschuss von Wildtieren notwendig und unerlässlich? Fakt ist: Bei der Jagd geht es um mehr als Anlegen und Schießen. Hygienevorschriften, Ballistik, Tier-, Pflanzen- und Waffenkunde: Wer mit der Flinte in den Wald will, muss büffeln und beim sogenannten „Grünen Abitur“ ausreichende Kenntnisse und praktische Fähigkeiten vorweisen. Die Prüfung gilt als besonders schwierig. Und was bewegt Waidmänner und -frauen dazu, bei Sonnenaufgang in Tarnkleidung auf einem Hochsitz mit dem Fernglas nach Wild Ausschau zu halten? Was fasziniert sie, was treibt sie an? Unterschiedliche Reviere, Protagonisten und Aufgaben: DMAX geht in dieser Serie mit Deutschlands Grünröcken auf die Pirsch.

Am 02.03.20 05:15 - 05:25 Uhr auf
SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben
Förster und Bestseller-Autor Peter Wohlleben nimmt in dieser Folge "Der mit dem Wald spricht" Schauspieler Hannes Jaenicke und Moderator Pierre M. Krause mit auf seine Reise zu den Geheimnissen im Pfälzer Wald. Im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands durchqueren sie gemeinsam das Biosphärenreservat und bewegen sich auch in dessen Kernzone - also in einem Bereich, der ganz sich selbst überlassen bleibt. Dort erwartet sie eine zweitägige Abenteuerreise zu den Geheimnissen des Waldes.

Am 02.03.20 09:40 - 10:35 Uhr auf
arte: Jenny und ihre Flughunde
Die Nordostküste Australiens ist die biologisch artenreichste Region des Kontinents. Sie ist auch die Heimat der Flughunde, die einst zu Hunderttausenden den 400 Kilometer langen Küstenstreifen bevölkerten. Doch die Populationen sind dramatisch gesunken, auch weil Obstfarmer die gefräßigen Fledertiere mit allen Mitteln bekämpft haben. Seit einigen Jahren befällt die Tiere außerdem eine mysteriöse Krankheit: Sie stürzen gelähmt aus den Bäumen zu Boden und verenden qualvoll. Jenny Maclean stemmt sich dieser Entwicklung entgegen. Bis zu 300 Flughunde pflegt sie in jeder Saison gesund.

Am 02.03.20 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Amerikas Naturwunder - Die Smoky Mountains
"Ort des blauen Rauchs", so nannten die Cherokee-Indianer einst die Hügellandschaft im Osten der USA, in der heute der Great Smoky Mountains Nationalpark liegt. Zu etwa 95 Prozent besteht der Park aus Wäldern. Ein Viertel davon ist unberührter Urwald mit einer erstaunlichen Pflanzenvielfalt. Vor allem im Indian Summer leuchtet das Laub der Bäume in allen erdenklichen Rot- und Gelbtönen von den Hängen. Neben seiner botanischen Vielfalt ist der Nationalpark berühmt für seine Schwarzbären, die im Sommer Wildkirschen in den Baumwipfeln ernten. Wilde Truthühner liefern sich auf den Lichtungen erbitterte Rangkämpfe. Einzigartig ist auch eine Vielzahl von Salamandern, die an den Ufern der kristallklaren Bäche leben. Faszinierende Superzeitlupen, bewegte Zeitraffer und Aufnahmen mit versteckter Kamera porträtieren einen der schönsten Abschnitte des Appalachen-Gebirgszuges.

Am 02.03.20 14:00 - 15:00 Uhr auf
ServusTV: Der Wald von morgen - Tasmanien - Im Reich der Riesen
Während die Abholzung der Wälder auf der Welt weiterhin ein großes Problem darstellt, scheinen sich bedeutende Veränderungen anzubahnen. In Tasmanien, im Kongo, in Frankreich, in Bangladesch, und in Lateinamerika erleben waldreiche Regionen ein Wiederaufleben. Die Doku-Reihe zeigt fünf Waldgebiete, die diese Veränderungen am besten schildern. Es gibt eine Insel am äußersten Ende der Welt, wo riesige, bis zu 100 Meter hohe Bäume wachsen: Tasmanien. Diese gigantischen Bäume in Tasmanien sind auf der ganzen Welt bekannt. Man nennt sie Riesen-Eukalyptus. Und dieser Wald ist ein Relikt aus einem der ältesten geologischen Zeitalter der Erde. Früher war die gesamte Insel von Wald bedeckt. Eingekeilt zwischen Australien und der Antarktis, blieb Tasmanien lange Zeit unbewohnt. Die gigantischen Bäume herrschten allein über das Land. Inzwischen leben eine halbe Million Menschen auf Tasmanien. Forscher und Naturliebhaber haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Naturerbe, das unter dem Einfluss der Menschen leidet, zu schützen. Doch es ist auch ein Kampf gegen die Traditionen des Landes, denn die Tasmanier waren schon immer Holzfäller - und die riesigen Stämme der alten Eukalyptusbäume liefern gutes Holz.

Am 02.03.20 18:15 - 18:45 Uhr auf
NDR: Baumschnitt-Profis und ihre Tricks
Baumschnitt ist unverzichtbar - ob auf Apfelplantagen, an steilen Bahndämmen oder viel befahrenen Straßen. "Die Nordreportage" begleitet Niedersachsens Baumschnittexperten in einer herausfordernden Saison, da zunehmende Hitze in den Sommermonaten viele Bäume schwach und brüchig gemacht hat. Und der Film zeigt, dass man sich als Hobbygärtner jede Menge Handgriffe von den Profis abschauen kann.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)

Am 02.03.20 18:35 - 19:20 Uhr auf
arte: Indonesien - Archipel der Drachen
Südlich des Äquators, zwischen Asien und Australien, liegt eine geheimnisvolle Inselwelt. Bevölkert wird das paradiesische Fleckchen Erde von seltsamen Bewohnern, darunter ein drei Meter langer Komodowaran, fleischfressende Gremlins, zombieartigen Küken und Affen mit punkigen Allüren. Nicht zu vergessen der Hirscheber, dessen Hauer sich in den eigenen Schädel bohren, und der Vogel mit einem Faible für Kreuzfahrten. Die Dokumentation unternimmt eine Zeitreise zu den Anfängen der Evolution im Herzen Indonesiens. Dabei stellt sich heraus, dass der König der Echsen in Wahrheit eine Königin ist.

Am 02.03.20 20:15 - 21:00 Uhr auf
ARD: Im Reich der Wolga (1)
Woher nimmt die Wolga ihre Kraft? Die Quelle allein reicht nicht aus, um ihre Größe zu erklären. Neben den Wasserwelten von Waldai Nordwestlich von Moskau sind es die Schneemassen des Uralgebirges im Osten und die Tiefenwasser der nordischen Urwälder, die den Fluss zu einem mächtigen Strom anschwellen lassen. Der erste Teil des aufwendig produzierten Dreiteilers führt vom Quellplateau bis zu den großen Nebenflüssen des Ural. Obwohl am Rande des dicht besiedelten Europas gelegen, bietet das Flussreich der Wolga auch heute noch überraschend viel Raum für ungezähmte Natur.

Am 02.03.20 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: Der Geist der Grauen Riesen
Elefanten sind die mächtigsten Landtiere der Erde - und sehr empfindsame Wesen. Sie trauern um ihre Toten - und wegen der intensiven Elfenbein-Wilderei gibt es in Afrika davon nur allzu viele. Das Naturfilmer-Ehepaar Dereck und Beverly Joubert zeichnet ein eindrucksvolles und sehr persönliches Porträt der sensiblen grauen Riesen - das Ergebnis ist ein Elefantenfilm, wie es ihn noch nie gegeben hat.

Veranstaltungen


25.02.2020

Rangertour Wahlerscheid
(52156 Monschau-Höfen)
Im Süden des Nationalparks erleben Sie einen sich stetig wandelnden Wald und natürliche Bachtäler mit saftigen Wiesen. Eine leichte Wanderung überwiegend durch flaches Gelände, die für geländegängige Kinderwagen geeignet ist.
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25.02.2020

Walderlebniszentrum Gramschatzer Wald Faschingsdienstag nur VORMITTAGS geöffnet
(97222 Rimpar )
Walderlebniszentrum Gramschatzer Wald Faschingsdienstag nur VORMITTAGS geöffnet
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25.02.2020

Rangertour Kloster-Route
(52396 Heimbach)
Ein Ranger führt Sie zunächst am Heimbacher Staubecken entlang und dann über anspruchsvolle Pfade durch die Buchenwälder des Kermeters, ein Herzstück des Nationalparks Eifel. Sie erreichen die Abtei Mariawald, einziges Kloster für Trappisten-Mönche in Deutschland. Hier können Sie einkehren und mit dem Ranger zurück nach Heimbach wandern. Die Strecke führt über steile und teilweise unbefestigte Wege, daher ist sie nicht für Kinderwagen, Kinder unter zehn Jahren oder ungeübte Wanderer geeignet.
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26.02.2020

Waldwerkstatt – Malen wie die Steinzeitmenschen!
(97222 Rimpar )
Malen für Kinder ab 7 Jahren.
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26.02.2020

Waldwerkstatt – Kinderwerkstatt mit George
(97222 Rimpar )
Aktivität für Jungen und Mädchen ab 5 Jahren.
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