Ueber uns    Partner    Aktuelles   

Wald und Natur im TV

Aktuelle TV-Tipps vom 07.08.-17.08.18

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:

Am 07.08.18 18:15 - 19:15 Uhr auf
ARD-alpha: Das Moor - Kulturlandschaft und Klimafaktor
3 Prozent der Landfläche auf der Erde sind Moore, 30 Prozent Wälder. Doch die vergleichsweise kleinen Moorgebiete speichern doppelt soviel CO2 wie die Wälder! Wenn wir Menschen die Moore weiter entwässern und zerstören, gelangen dabei gigantische Mengen vom Treibhausgas CO2 in die Atmosphäre. Kein Wunder, dass viele Wissenschaftler heute gerne intakte Moore schützen und zerstörte Moorgebiete renaturieren möchten. Das geht nicht ohne die dort lebenden Menschen. Man muss ihnen in der alten Kulturlandschaft eine neue Perspektive bieten. Vielleicht heißt die Lösung "Paludikultur".
(Wdh. morgen 11.00-12.05 Uhr)

Am 07.08.18 18:35 - 19:20 Uhr auf
arte: Die Odyssee der einsamen Wölfe (2/2)
Auch der zweite Teil der Odyssee der einsamen Wölfe erzählt die Rückkehr des Wolfes in seine alten, angestammten Territorien in Mitteleuropa. Der Wanderwolf Ligabue bricht in Norditalien auf und begibt sich auf diesem Weg auf die Suche nach einer passenden Partnerin. Alan, ein Wanderwolf aus Ostdeutschland, erreicht nach 1.500 Kilometern die weißrussische Grenze. Auch er hat mehrspurige Autobahnen unverletzt überwunden und reißende Flüsse durchschwommen. Slavko, der dritte Wanderwolf, bricht in Slowenien auf. Seine Reise führt ihn durch die frostklirrenden Gebirge Österreichs und Italiens.
(Wdh. morgen 12.05-12.50 Uhr)

Am 07.08.18 19:15 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Thüringer Wald
Ein Besuch in Deutschlands grünem Herzen, dem Thüringer Wald. Eichhörnchen, Waschbären und seltene Schwarzstörche leben hier. Auch Wildkatzen und Feldhamster sind anzutreffen. Das Thüringer Becken gilt als älteste Kulturlandschaft Deutschlands. Die Region ist auch für ihre Burgen bekannt, wie etwa die Wartburg bei Eisenach. Die alten Mauern bieten Dohlen, Turmfalken und Fledermäusen ein Zuhause. Bereits der Schriftsteller Johann Wolfgang von Goethe fand hier Inspiration.
(Wdh. morgen 15.05-16.00 Uhr)

Am 07.08.18 19:45 - 19:50 Uhr auf
ARD: Der blaulaichende Moorfrosch
Eigentlich ist der Moorfrosch braun, doch zur Paarungszeit bietet er einen faszinierenden Anblick in knallblauer Farbe. Wie er das macht und warum sein natürlicher Lebensraum auch für uns Menschen so wichtig ist, erfährt man von Thomas D. bei "Wissen vor acht - Natur".

Am 07.08.18 21:00 - 21:45 Uhr auf
hr: Naturschätze in Hessen
Nirgendwo in Deutschland beginnt der Frühling eher als an der hessischen Bergstraße. Zu Recht wird die Region zwischen Darmstadt und Heidelberg mit 1.500 Sonnenstunden jährlich daher auch "hessische Toscana" genannt. In den üppigen Fruchtgärten gedeihen Mandel-, Feigen-, ja sogar Ölbäume. Auf der 440 Hektar großen Rebfläche, dem kleinsten Weinanbaugebiet Deutschlands, werden im Herbst die Trauben für den Kerner, Silvaner und Grauburgunder geerntet, aber mittlerweile auch wieder historische Rebsorten wie Zinfandel, St. Laurent oder Roter Riesling kultiviert. Ein echter Naturschatz, von denen es in Hessen viele zu entdecken gibt: die Niester Riesen an der Grenze zu Niedersachsen etwa, der Sage nach zu Bäumen verwandelte Riesen inmitten eines Waldstücks, oder Fliegenragwurz, Vogelnestwurz und Purpurknabenkraut, seltene Orchideen, die in der Nähe von Trendelburg an der Diemel in den Kalkhängen wachsen.

Am 08.08.18 03:00 - 03:50 Uhr auf
arte: Ein Traum von Baum - Die Ewiglichen
Nördlich von Tokio, in Hokuto, eingeschmiegt in eine Hügellandschaft liegt der Tempel Jisso-ji, in dessen Garten ein Juwel der Natur steht: ein mehr als tausendjähriger Kirschbaum, der älteste des Landes. Jährlich pilgern Millionen Japaner hierher, um die Blüte des Baumriesen als Beweis für seine Unsterblichkeit zu bewundern. Die Blüte dauert im Durchschnitt nur eine Woche. Der Name des Kirschbaums Yamataka Jindai Sakura bedeutet, dass er seit der Epoche der Götter existiert; die Gläubigen sind überzeugt, dass in dem Baum eine Gottheit wohnt. Der Kirschbaum wurde am 12. Oktober 1922 zu einem der ersten Naturdenkmäler Japans ernannt. Am gegenüberliegenden Ufer des Pazifik, in der mexikanischen Provinz Oaxaca, steht in dem Dorf Santa María del Tule eine riesige Zypresse. Der "Baum von Tule" mit seinem Stammdurchmesser von 14 Metern gilt als dickster Baum und größtes Lebewesen der Erde. Einer lokalen Zapoteken-Legende nach wurde der Baum vor 1.400 Jahren von Pechocha, einem Priester des aztekischen Gottes Ehecatl, gepflanzt. Der Baum hat den Namen "Baum des Lebens" bekommen. Dem rund 1.500 Jahre alten Riesen wird alljährlich ein religiöses Fest zur Feier seiner Langlebigkeit gewidmet.

Am 08.08.18 07:30 - 07:35 Uhr auf
SWR: Die Eberesche
Ein Baum oder Strauch mit leuchtend roten Früchten und gefiederten Blättern - das kann nur eine Eberesche sein, auch Vogelbeere genannt. Die Pflanze ist unempfindlich und dekorativ, daher wird sie gerade im städtischen Bereich gerne angepflanzt.

Am 08.08.18 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Litauen - Grünes Land am Ostseestrand
Ein Land zwischen Sanddünen und urwüchsigen Wäldern, durchzogen von tiefen Flusstälern und ausgedehnten Seenlandschaften: Das ist Litauen - das grüne Herz Europas. Denn hier liegt tatsächlich der geografische Mittelpunkt Europas. Ein einzigartiger Lebensraum für Biber und Störche, Wisente und Elche. Litauen, das ist auch die Heimat von Kazimieras Mizgiris. Der leidenschaftliche Naturfotograf und Bernsteinsammler erfüllt sich einen lang gehegten Traum: ein ganzes Jahr lang durchstreift er die vier historischen Regionen Litauens.

Am 08.08.18 15:00 - 15:30 Uhr auf
rbb: Jäger ohne Chance - Die cleveren Wildschweine von Usedom
Wildschwein-Alarm auf der Insel Usedom: In Rotten kommen die Tiere nachts aus Polen über die Grenze und richten auf deutscher Seite massive Schäden an, vor allem Maisfelder werden regelrecht umgepflügt. Danach kehren sie ins polnische Swinemünde zurück. Denn die cleveren Tiere wissen ganz genau, dass sie dort nicht gejagt werden. Sie gelten vielmehr als Touristenattraktion und werden mitten in der Stadt sogar gefüttert. Die rbb Reporter begleiten den Förster Felix Adolphi und den Jäger Thilo Naumann bei ihrem aufreibenden Kampf gegen die Wühlschnauzen. Sie lesen Spuren, stellen Fallen und lassen sich immer wieder Neues einfallen - trotzdem sind die Wildschweine auf Usedom oft immer noch zu schlau für sie. Der Frust der Jäger und auch die Sorgen der Bauern scheinen den polnischen Nachbarn ziemlich egal zu sein, mehr noch: Der Tierfilmer Krzysztof Chomicz hat sich mit den Schwarzkitteln fast schon angefreundet und ist strikt gegen die Jagd. Und das, obwohl Wildschweine immer wieder auch gegenüber Menschen aggressiv werden und nachweislich Seuchen übertragen.

Am 08.08.18 15:30 - 15:55 Uhr auf
ARD-alpha: Wie böse ist der Wolf?
Wölfe haben einen schlechten Ruf: sie gelten als böse und gemeingefährlich. Im Märchen verschlingen sie Mensch und Tier mit Haut und Haar. In Abenteuergeschichten kämpfen erschöpfte Wanderer gegen hungrige Wolfsrudel, die unerbittlich immer näher kommen. Doch ist der Wolf wirklich so böse? Paula fährt nach Ernstbrunn bei Wien in Österreich. Hier leitet Friederike das Wolf Science Center, eine Forschungsstation für Wölfe. Und Paula ist überrascht: als sie mit Friederike ins Gehege zu den Wölfen darf, stellt sie fest, dass diese Tiere sehr scheu sind. Als Paula anschließend die Hunde besucht, fällt ihr auf, wie anders diese reagieren. Im Gegensatz zu den Wölfen freuen sich die Hunde über Paulas Besuch und zeigen das auch ganz deutlich. Bislang wissen Forscher nur wenig über Wölfe. Das will Friederike ändern. Sie hat sich dafür Versuche ausgedacht, mit denen sie herausfinden kann, wie Wölfe reagieren und wie schlau sie sind. Paula hilft Friederike bei den Tests und ist beeindruckt, wie schnell Wölfe lernen und wie intelligent sie sind. Friederike will mit ihren Versuchen dazu beitragen, dass wir Menschen den Wolf besser verstehen und kennenlernen. Je mehr wir über diese Tiere wissen, desto weniger unheimlich sind sie uns und desto besser können wir ihnen helfen, in der Natur zu überleben. In Deutschland gibt es in der Lausitz und in Niedersachsen wieder Wölfe. Sie sind keine Gefahr für den Menschen, da sie Angst vor uns haben. Wer also einen Wolf in freier Wildbahn zu Gesicht bekommt, hat richtig viel Glück.

Am 08.08.18 18:15 - 18:45 Uhr auf
SWR: Die Waldgrafen und der Sturm
Nachdem der Orkan "Wiebke" 1990 große Teile seines Waldbesitzes über Nacht vernichtet hatte, traf Hermann Graf von Hatzfeldt eine schwerwiegende Entscheidung: Umbau auf ökologische Waldwirtschaft. Dieser Waldumbau im größten Privatwald von Rheinland-Pfalz und viertgrößtem Deutschlands ist, 26 Jahre nach der Weichenstellung, in vollem Gange und zeigt deutliche Erfolge. Sie beweisen, dass ökologische Waldwirtschaft zugleich auch die wirtschaftlichste ist. Das Hatzfeldt'sche Leitbild hat Vorbildwirkung nach außen und wirkt nach innen mit größter Überzeugungskraft auf die Mitarbeiter. Doch das unternehmerische Handeln Graf Herrmanns, seinem Nachfolger in spe Graf Nicolaus und dem Geschäftsführer Franz Straubinger stößt auch an Grenzen. Zum Beispiel, wenn es darum geht, im eigenen Betrieb, dem ökologischsten Wald weit und breit, Windräder aufstellen zu wollen.
(Wdh. morgen 7.35-8.05 Uhr)

Am 08.08.18 18:35 - 19:20 Uhr auf
arte: Der Ruf der Natur - Der Vielfraß
Der Wildlife-Journalist Kimmo Ohtonen nimmt die Zuschauer mit in die Natur des hohen Nordens, die, so einsam und unberührt sie auch scheint, vom Menschen gezeichnet ist. Anhand wichtiger Spezies zeigt er auf, wie das fragile Gleichgewicht in dieser Naturlandschaft bewahrt werden kann und warum dies letztlich allen Menschen zugutekommt. Heute reist Kimmo ins nordfinnische Kilpisjärvi, um mehr über den diskreten, aber ungeliebten Vielfraß herauszufinden. Immer mehr Rentiere fallen dem marderartigen Räuber zum Opfer. Nun verlangen die Rentierzüchter Abschussberechtigungen. Doch der Vielfraß gehört zu den bedrohten Tierarten.

Am 08.08.18 19:15 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Pfälzer Wald
Der Pfälzerwald im Südwesten Deutschlands ist bekannt für seine Burgen und Ruinen. Die Reichsburg ist die berühmteste Felsenburg der Region. Der Pfälzerwald ist aber auch das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Eine Vielzahl von Tieren hat hier ein Zuhause gefunden. Wildkatzen, Rothirsche und korsische Mufflons leben im Pfälzerwald, einem einzigartigen Naturparadies in Deutschland.
(Wdh. morgen 15.05-16.00 Uhr)

Am 08.08.18 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Wildes Polen - Tatra, Ostsee und Masuren
"Wildes Polen - Tatra, Ostsee und Masuren" gewährt überraschende Einblicke in die Naturvielfalt Polens. Ein Jahr lang arbeiteten die renommierten Tierfilmer Hans-Peter Kuttler und Ernst Sasse an der hochwertigen HD-Dokumentation. Den Süden Polens überragen die über 2.000 Meter hohen Gipfel der Tatra, im Nordosten formt die Biebrza eines der größten Sumpfgebiete Europas - ein Paradies für seltene Vögel wie den Kampfläufer. In Masuren brüten Abertausende Weißstörche, mehr als irgendwo sonst auf der Erde. Doch auch die viel scheueren und seltenen Schwarzstörche finden Schutz in großen Wäldern, die bis an die Ostsee reichen. Die Wisente im Osten Polens gehören zu den Letzten ihrer Art. Die frostklirrenden Winter Polens scheinen Fischotter und Biber nicht zu stören, ihr Fell ist extrem dicht und schützt sie perfekt vor Eiseskälte. Die Wanderdünen im Slowinski Nationalpark verwandeln den Strand in eine wahre Wüstenlandschaft - Jahr für Jahr bewegen die Sandmassen sich weiter: Wo eine Düne den Wald erreicht, haben Bäume keine Chance.
(Wdh. morgen 10.25-11.10 Uhr im BR)

Am 08.08.18 21:00 - 21:45 Uhr auf
BR: Die klugen Schwarzen - Rabenvögel
Rabenvögel, seien es Saatkrähen, Rabenkrähen oder Elstern, gelten als hochintelligent. Da intensive Landwirtschaft, Rodung von Feldgehölzen und die Jagd die Feldflur als Lebensraum unattraktiv gemacht haben, sind die klugen Vögel in die Städte ausgewichen. Doch das führt zu Problemen. Die Dokumentation zeigt, warum Raben die Nähe der Menschen suchen, aber auch, was die Menschen anstellen, um die Vögel wieder loszuwerden.

Am 08.08.18 22:15 - 23:00 Uhr auf
rbb: Wildes Russland - Sibirien
Eine riesige Wildnis im Herzen Russlands, von der Kälte mit eisiger Hand regiert - das ist Sibirien. Jenseits des Urals gelegen, umfasst Sibirien rund zehn Prozent der gesamten Landmasse der Erde. Keine Frage, dass es sich um ein Land der Superlative handelt: riesige Temperaturschwankungen um etwa 80 Grad, der tiefste und älteste See der Welt und die wohl widerstandsfähigsten Tiere des Planeten. Das Moschustier dürfte das einzige Reh mit Vampirzähnen sein - und wo sonst machen Wölfe Bären die heißbegehrte Beute streitig? Der harte Winter fordert Anpassung - der dichte Pelz des Zobels wurde ihm allerdings fast zum Verhängnis. Inzwischen liegen Pelze glücklicherweise nicht mehr im Trend, und die einheimischen Raubtiere stellen dem Zobel häufiger nach als der Mensch.

Am 09.08.18 07:30 - 07:35 Uhr auf
SWR: Die Eibe
Die Eibe kann den Laien verwirren: Sie ist ein Nadelbaum, hat aber keine Zapfen, sondern Beeren. Der Fachmann korrigiert: Die Früchte sind gar keine Beeren - sie sehen nur so aus! Und noch so manches andere Verwunderliche hat die Eibe zu bieten.

Am 09.08.18 13:20 - 13:50 Uhr auf
3sat: Wilde Tiere vor der Haustür (1/2)
Die Reportage von Ulli Rothaus begleitet Derk Ehlert, den Wildtierexperten des Berliner Senats, bei dessen denk- und merkwürdigen Begegnungen mit Mensch und Tier. Denn wo Menschen auf Tiere treffen, gibt es schnell Ärger. "Die Menschen wohnen gern im Grünen, am Stadtrand - und dann wundern sie sich, wenn plötzlich ein Wildschwein den Vorgarten umwühlt oder ein Waschbär den Dachboden in Beschlag nimmt", sagt Ehlert. Zwischen Mensch und Tier zu schlichten - das ist sein Job. Er geht fast täglich auf tierische Tour, um aufzuklären, zu beruhigen, aber auch um Tierfreunde vom Füttern abzuhalten.

Am 09.08.18 13:50 - 14:35 Uhr auf
3sat: Wildes Überleben (1/5)
Jede Tierart sichert sich durch anatomische Besonderheiten, einzigartige Strategien oder enorme Anpassungsfähigkeit den eigenen Fortbestand - selbst in extremsten Lebensräumen. Die Reihe "Wildes Überleben" stellt diese Fähigkeiten vor.
(Teile 2 bis 5 direkt im Anschluss, bis 17.30 Uhr, Wdh. kommende Nacht 2.15-5.55 Uhr)

Am 09.08.18 14:15 - 15:00 Uhr auf
phoenix: Wildes Deutschland - Der Schwarzwald
Der Schwarzwald - ein Mythos, weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Aber welche Tier- und Naturwelt verbirgt sich dort? Dieser außergewöhnliche Naturfilm porträtiert die Region von ihrer geheimnisvollen Seite - röhrende Hirsche und flinke Eichhörnchen gehören dazu. Hoch über den Hirschen thront die Weißtanne, eine kaum beachtete Schwarzwälderin, die ihren Verbreitungsschwerpunkt im Süden Deutschlands hat.

Am 09.08.18 15:00 - 15:45 Uhr auf
phoenix: Im Zauberwald - Die Eiben von Paterzell
Ein malerisches Schloss in einem weitläufigen Waldpark - die Wiener Hermesvilla im Lainzer Tiergarten ist Schauplatz dieser Dokumentation. Ende des 19. Jahrhunderts ließ Kaiser Franz Joseph I. das Schloss für Kaiserin Elisabeth errichten. Heute strömen jährlich eine halbe Million Touristen hierher. Was die Besucher nicht zu sehen bekommen, zeigt Thomas Rilk: das atemberaubende Leben der Tierwelt im Lainzer Tiergarten. Der 25 Quadratkilometer große Tiergarten am Stadtrand Wiens ist Lebensraum von Wildschweinen, Mufflons, Damwild und vielen weiteren Arten.

Am 09.08.18 15:45 - 16:30 Uhr auf
phoenix: Unser Wald - Zoff im deutschen Forst
Der deutsche Wald ist für viele Menschen Sehnsuchtsort, Mythos und Identitätsstifter. Gut ein Drittel der Bundesrepublik ist gegenwärtig bewaldet, ungefähr die Hälfte der Wälder davon ist in staatlicher Hand, gehört also den Bürgern. Deutschland ist Spitzenreiter in der Forstwirtschaft. Die Bundesrepublik hat die größten Holzvorräte in ganz Europa, mehr noch als Finnland oder Schweden. Doch um den Forst in Deutschland ist ein erbitterter Streit entbrannt, denn er soll Unglaubliches leisten: sauberes Wasser und gute Luft generieren, nachhaltige Roh- und Brennstoffe liefern, CO2-Emissionen limitieren, Naturschutz und Erholung garantieren. Kann all das gleichzeitig funktionieren? Die Forstwirtschaft ist gespalten. Einige Menschen sind überzeugt, dass die Natur sich am besten selbst reguliert. Die meisten privaten Waldbesitzer und Förster sind dagegen Verfechter eines Kulturwaldes, also eines kontinuierlich gepflegten Waldes. Sie bezeichnen die Naturwaldverfechter als Ideologen. Wer kann es besser, die Natur oder der Förster?
Einer der Naturwaldverfechter stapft mit einigen Wissenschaftlern und seltsamen Gerätschaften durch den 5.000 Hektar großen Stadtwald Lübeck. Es ist Förster Knut Sturm, der sein Revier per Laserscanner vermessen lassen will. So will er handfeste Beweise liefern, dass der Wald seinen eigenen Berufsstand im Grunde genommen nicht nötig hat. „Wir müssen nicht alles managen, sondern sollten einfach der Natur vertrauen“, glaubt er. Ginge es nach ihm, sollte die Hauptaufgabe des Försters sein, den Wald möglichst in Ruhe zu lassen und nur noch die wirklich alten, erwachsenen Baumsenioren schonend zu ernten. Sein Motto: Wir nutzen den Wald und er hat es nicht bemerkt.
Wenn Hans-Caspar Graf zu Rantzau die Wälder seiner Familie besichtigt, empfindet er in erster Linie Ehrfurcht vor der Leistung seiner Vorväter: „Vor 210 Jahren war dieser Eichenwald nur ein platter Acker“, erklärt der Graf stolz, dessen Familie hier schon seit über 800 Jahren wirtschaftet. Der Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Waldbesitzerverbandes versteht den ganzen Hype um die angeblichen Naturwälder nicht: „Der Wirtschaftswald ist sogar beim Artenschutz dem Naturwald überlegen. Es gibt keinen rationalen Grund, auch nur 0,1 Prozent der Wälder als Naturwald zu führen. Wald beruht auf einem Generationenvertrag, und den sollten wir nicht leichtfertig kündigen, sonst werden unsere Nachkommen sich wundern, warum sie keine brauchbaren Rohstoffe haben.“ Momentan steht der norddeutsche Wald vor großen Veränderungen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden viele Wälder abgeholzt, dienten als Reparationszahlung an die Siegermächte. Damit man möglichst schnell wieder Holz ernten konnte, wurden schnell wachsende Nadelholzplantagen angelegt, meistens Fichten. Das sind Nadelbäume, die in Deutschland eigentlich nur auf Bergkämmen wachsen. Diese Plantagen sind jetzt alle gleichzeitig erntereif. Die ganze Holzwirtschaft hat sich um Nadelholz organisiert, denn die langen, geraden Schäfte der Stämme eignen sich hervorragend, um schnell und effektiv Baumaterial herzustellen. 70 Jahre braucht ein solcher Baum, bis er ausgewachsen ist. Doch die Fichte hat wegen des Klimawandels keine gute Prognose in Deutschland, ist extrem anfällig gegen Schädlingsbefall. Welche Baumart könnte die Fichte ablösen? Sollte man stärker auf Arten fremder Länder, wie die nordamerikanische Douglasie, als Bauholz setzen? Oder verpasst Deutschland damit als Gesellschaft die Chance, die Wälder ganz auf Natur pur umzustellen, und das für die nächsten 100 Jahre? „45 Min“ begleitet Förster Knut Sturm und seine Widersacher ein Jahr lang durch den Wald. Wer hat die besseren Argumente: der Liebhaber des Naturwaldes oder die Verfechter einer aktiven Bewirtschaftung?

Am 09.08.18 17:10 - 17:35 Uhr auf
arte: Wie das Land, so der Mensch - Schwarzwald
Der Schwarzwald erstreckt sich im Südwesten Deutschlands über eine Fläche von fast 600 Quadratkilometern. Im frühen Mittelalter pflanzte man Fichten und Tannen, die anfangs nur eine kleine Fläche des Gebiets zwischen Rhein und Donau bedeckten und sich im Laufe der Zeit zu einem grünen Meer ausbreiteten. Im 19. Jahrhundert begann man, immer mehr Bäume zu fällen, um neue Ackerflächen zu gewinnen. Das Holz verwandte man zum Bau von Häusern und als Rohstoff für die wachsende Industrie. Die Entdeckung von Silbervorkommen trieb die Rodung noch weiter voran, bis die zuständige Regierung das unkontrollierte Abholzen untersagte und die Bestände aufzuforsten begann. Im Schwarzwaldort Staufen lebte und arbeitete übrigens der legendäre Professor Heinrich Faust, den Goethe in seinem Drama unsterblich machte.

Am 09.08.18 18:05 - 19:10 Uhr auf
ServusTV: Gabun - Durch Afrikas Dschungel
Gabun ist zu zwei Drittel von tropischem Regenwald bedeckt. Die Dokumentation begibt sich auf die Reise von Libreville, der Hauptstadt des Landes, nach Port-Gentil. Im Regenwald trifft man etwa auf den Volksstamm der Pygmäen. Das sind die Ureinwohner, die im Nordosten und Süden angesiedelt sind. Die Dokumentation zeigt das schillernde Leben in den Großstädten Gabuns. Doch erst im tropischen Regenwald zeigen sich die vielen Facetten der besonderen Natur des Landes. Und inmitten des Dschungels entdeckt der Filmemacher Laurent Bouit den Ogooué, den größten Fluss Gabuns.
(Wdh. kommende Nacht 5.15-6.10 Uhr)

Am 09.08.18 18:15 - 19:00 Uhr auf
3sat: 17.000 Kilometer KANADA - Wölfe, Freiheit, Killerwale
Der zweite Teil führt das Film-Team durch Kanadas wilden, einsamen Westen über Vancouver zurück nach Montreal. Es werden die Widersprüche deutlich, die das moderne Kanada zu schultern hat. Doch die Menschen haben gelernt, die ganz unterschiedlichen Herausforderungen anzunehmen und niemals aufzugeben - immer auf der Suche nach einem besseren Leben. In Old Crow begleitet Johannes Hano mit seiner Crew Harald Frost vom Stamm der Vuntut Gwitchin. Er gilt als bester Jäger der Vuntut Gwitchin, und er sieht sich im Einklang mit der Natur, wenn er stolz die Felle seltener Blauwölfe präsentiert. Das sei nun mal ihr Leben seit tausenden von Jahren, meint Harald Frost. Mit dem vermeintlichen Fortschritt würde sich die Unfreiheit immer weiter in den Norden fressen. Helm- und Gurtpflicht und die Waffe nicht mehr auf der Rückbank transportieren. "Die Freiheit der Menschen hier oben wird immer mehr eingeschränkt, erzählt Ingrid, die vor mehr als 60 Jahren in Kanadas Westen eingewandert ist. In Alberta ist das Team sieben Stunden mit Roy vom Stamm der Chipewyan auf dem Athabasca River unterwegs - immer auf der Hut, nicht von den Sicherheitskräften der Ölkonzerne aufgegriffen zu werden. Die haben nämlich kein Interesse an Bildern der völligen Zerstörung einer einst grandiosen Landschaft. Sie treffen sich mit den Chiefs der Chipewyan und Cree. Während die einen die Ölfelder bekämpfen wollen, bemühen sich die anderen, in den Vorstand der Konzerne zu kommen. Doch sie eint der Wille nach sauberem Wasser, denn die Erkrankungen an Krebs sind in den vergangenen Jahren dramatisch gestiegen.

Am 09.08.18 18:15 - 19:15 Uhr auf
ARD-alpha: Expedition in die Arktis - dem Klimawandel auf der Spur
Einhundert Kilometer nördlich des Polarkreises, vor der Küste Kanadas, liegt ein kleines Forschungsschiff festgefroren im Packeis der Arktis. Hier startet die Expedition der Klimaforscher Christian Haas und Jochen Halfar. Die beiden wollen rekonstruieren, wie sich die Dicke des Meereises in den vergangenen Tausend Jahren entwickelt hat. Von einer abenteuerlichen Forschungsreise zwischen Kanada und Grönland, von ihren Problemen und ihren Erfolgen berichten die beiden Klimaforscher bei Planet Wissen.
(Wdh. morgen 11.00-12.05 Uhr)

Am 09.08.18 19:15 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Uckermark
Die Uckermark besticht mit ihren Seen, Mooren, den ausgedehnten Wäldern und Wiesen. 80 Kilometer von Berlin entfernt liegt dieses einzigartige Naturparadies im Nordosten Brandenburgs. Der größte Landkreis Deutschlands steht zu 60 Prozent unter Naturschutz. Seltene Tier- und Pflanzenarten haben sich hier angesiedelt. Adler, Fischotter, Biber, aber auch Dachse, Marderhunde, Füchse und Kraniche sind in dem Naturschutzgebiet anzutreffen.
(Wdh. morgen 15.05-16.00 Uhr)

Am 09.08.18 20:15 - 22:00 Uhr auf
3sat: Wetter extrem
Hitzeperioden, verheerende Stürme und Überflutungen: "wissen aktuell" widmet sich den Auswirkungen von extremen Wettereignissen auf unser Leben und zeigt, wie wir uns schützen können. Ereignisse wie Orkane, Hagel und Hitzewellen stellen Gesellschaft und Forschung vor große Herausforderungen - vor allem dann, wenn solche Wetterlagen zum Normalzustand werden und immer häufiger vorkommen. Darauf müssen sich Politik, Behörden und Hilfsorganisationen vorbereiten. Eine faszinierende Reise in die Meteorologie.

Am 10.08.18 07:30 - 07:35 Uhr auf
SWR: Die Eiche
Sie gilt als Symbol für Standhaftigkeit, Stärke und Stolz: die Eiche. Und sie ist tatsächlich einer der stattlichsten Laubbäume. Der Film verrät, was die Eiche an Besonderheiten zu bieten hat - von der Wurzel bis zur Frucht.

Am 10.08.18 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Das Geheimnis des Jaguars - Im Dschungel Ecuadors
Der Wind der Rotorblätter weht dem jungen Kichwa-Indianer fast die Baseballmütze vom Kopf. Seine dunklen Augen folgen einem Militärhubschrauber, der auf einem kleinen Flugfeld im Osten Ecuadors landet. So nah war der 16-jährige Angel seinem Traum vom Fliegen noch nie - er möchte Pilot werden. Sein Vater Venancio ist Schamane: Mit dem uralten Wissen über die Heilpflanzen des Regenwaldes ist Angel groß geworden und die mysteriösen Rituale seines Vaters haben ihn schon immer fasziniert. Venancio nimmt seinen Sohn daher auf eine Reise durch den Dschungel Ecuadors mit. Er soll Kontakt zu den heiligen Tieren aufnehmen. So begegnet er der mächtigen Anakonda, die ihre Kraft auf ihn überträgt, und dem Jaguar. Vor ihm verspürt kein Kichwa-Schamane Angst, schließlich leben in ihm die Ahnen weiter. Nur die kaum 15 Zentimeter großen Zwergseidenäffchen muss Angel fürchten, sprechen aus ihnen doch böse Dämonen. Die Kichwa verehrten schon immer die Tiere des Urwaldes, und so stoßen Vater und Sohn auf ihrem Weg durch den Dschungel auch auf alte Felsgravuren. Eine davon zeigt den Feuervogel. Einer Kichwa-Legende zufolge raubte dieser kleine Kolibri einst einem mächtigen Geist das Feuer und brachte es den Menschen. Heute ist bekannt, dass die Kichwa-Legende den seltenen Topaskolibri meint. Nur wenige Menschen haben ihn je gesehen, gefilmt wurde er in freier Wildbahn noch nie zuvor. Angel und sein Vater haben das besondere Glück, den farbenprächtigen Vogel zu entdecken. Mit den Eindrücken der Reise kehrt Angel in die Hütte am Rio Napo zurück. Doch fällt ihm jetzt die Entscheidung für seine Zukunft leichter?

Am 10.08.18 11:15 - 11:45 Uhr auf
phoenix: Kampf gegen das Artensterben
In den letzten Jahren fand in Deutschland ein regelrechtes Insektensterben statt, die Biomasse hat um bis zu 80 Prozent abgenommen. Das hat schwerwiegende Folgen, denn ohne Insekten können zahlreiche Lebensmittel nicht mehr oder nur sehr teuer bestäubt werden, wo keine Insekten sind, da sind auch bald keine Vögel mehr. So hat der Bestand an Kiebitzen bereits um 80 Prozent abgenommen, der von Braunkehlchen um 63 Prozent. Die Gründe für die Entwicklung sind fehlende Lebensräume, Unkraut- und Insektengifte sowie die Verstädterung der Landschaft. Wir haben in Deutschland wunderbar geordnete Kulturlandschaften, die aber Ökologen mittlerweile grüne Wüsten nennen. Naturschützer fordern eine radikale Umkehr in der Umwelt - und Landwirtschaftspolitik: auf die Bremse treten, Naturschutz und wirtschaftliche Interessen in Einklang bringen - eine Riesenaufgabe. Doch mittlerweile hat sich auch in Brüssel herumgesprochen, das Bienen für uns lebenswichtig sind, weshalb die EU die sogenannten Neonikotinoide verboten hat,das sind auf gut deutsch giftige Pflanzenschutzmittel. Den Schutz der Insekten hat sich auch die Bundesregierung auf die Fahnen geschrieben. Hans-Werner Fittkau fragt nach den Gründen für das große Artensterben und nach den Möglichkeiten, die wir Verbraucher haben, der Entwicklung etwas entgegen zu setzen. Die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz Prof. Beate Jessel beschreibt die Folgen der industrialisierten Landwirtschaft für Tiere und Pflanzen, Umweltministerin Svenja Schulze erläutert die geplanten Massnahmen der Bundesregierung gegen das Artensterben und Grünen - Chef Robert Habeck schildert, wie er sich eine Umkehr in der Agrarpolitik vorstellt. Mitglieder des bundesweit tätigen Vereines "Naturgarten e.V." zeigen, wie Gärten als Rückzugsorte für bedrohte Tier - und Pflanzenarten aussehen können.

Am 10.08.18 13:20 - 13:55 Uhr auf
3sat: Wilde Tiere vor der Haustür (2/2)
Die Reportage von Ulli Rothaus begleitet Derk Ehlert, den Wildtierexperten des Berliner Senats, bei dessen denk- und merkwürdigen Begegnungen mit Mensch und Tier. Denn wo Menschen auf Tiere treffen, gibt es schnell Ärger. "Die Menschen wohnen gern im Grünen, am Stadtrand - und dann wundern sie sich, wenn plötzlich ein Wildschwein den Vorgarten umwühlt oder ein Waschbär den Dachboden in Beschlag nimmt", sagt Ehlert. Zwischen Mensch und Tier zu schlichten - das ist sein Job.

Am 10.08.18 13:55 - 14:35 Uhr auf
3sat: Europas Urwälder - La Gomeras Nebelwald
Dichter Nebel hängt in den Bäumen. Satte Feuchtigkeit perlt aus der Luft und überzieht das Moospolster auf Boden und Stämmen mit schimmerndem Glanz. Im Hintergrund liegt tiefblau der Atlantik. Rund 4.000 Hektar umfasst der immergrüne Wald des Nationalparks Garajonay auf der Kanareninsel La Gomera. Der Lorbeerwald von La Gomera ist das kostbare Relikt der subtropischen Urwälder, die vor Millionen Jahren den gesamten Mittelmeerraum beherrschten. Doch nur auf La Gomera hat sich ein größeres zusammenhängendes Urwaldgebiet erhalten. Auch seine abgeschiedene Lage macht den Nebelwald einzigartig. Auf den Kanarischen Inseln kommen besonders viele seltene Pflanzen und wirbellose Kleintiere vor, die es nirgendwo anders auf der Welt gibt. Das Besondere am "Monteverde", wie der Urwald von La Gomera auch genannt wird, ist sein reicher Wasserhaushalt. Verantwortlich dafür ist der feuchte Passatwind "Alisio", dessen winzige Wassertropfen an den Blättern, im Moos und an den Flechten hängenbleiben. Ohne dieses Phänomen würde es den Lorbeerwald nicht geben. Amparo Herrera Rodríguez und Angel García Hernández arbeiten im Nationalpark, um das kostbare Stück Natur zu schützen, zu pflegen und zu renaturieren, das bis in die 80er Jahre von der Inselbevölkerung genutzt wurde.

Am 10.08.18 14:35 - 15:20 Uhr auf
3sat: Europas Urwälder - Unberührtes Lappland
Dieser Teil der Reihe führt hoch in den Norden. Am Polarkreis, im schwedischen Teil Lapplands, befindet sich der Muddus Nationalpark, Heimat von Rentieren, Elchen, Braunbären, zahlreichen seltenen Vögeln und der ältesten Kiefer Schwedens. Den größten Teil des Muddus haben Menschen noch nie betreten. Hier ist ein besonderes Naturschauspiel zu erleben. Im Herbst erstrahlen Bäume und Moose in Goldgelb und Tiefrot - "Indian Summer" am Polarkreis. Gott, so die landläufige Meinung der Menschen am Polarkreis, habe den Wald im Muddus Nationalpark in Schweden nach der Schöpfung einfach vergessen. In dem Urwald, der zur Hälfte voller Bäume steht und zur Hälfte von Sümpfen und Seen gebildet wird, steht die älteste Kiefer Schwedens. Wenn der Herbst die Bäume und Moose in goldgelbe und tiefrote Farben taucht, spricht man hier im hohen Norden vom "Indian Summer". Im größten Teil des Muddus hat noch kein Mensch je seinen Fußabdruck hinterlassen. So soll es auch bleiben, wenn es nach den Wünschen der Samen geht, der Ureinwohner der Region. Sie leben von der unberührten Natur. Ihre Rentiere haben den Muddus schon immer als Weidegrund genutzt. Seit einem halben Jahrhundert folgt auch der Züchter Lars Eriksson seinen frei umherziehenden Rentieren. Er liebt den Urwald und wettert gegen die bedrohlich näherkommenden Holzfäller. Auch die Parkrangerin Eva Oskarsson verteidigt die unberührte Natur. Sie hält Wilderer auf Distanz, die hier Elche jagen wollen. Es gibt keine Straßen im Nationalpark Muddus. Nur im südlichen Teil existiert ein Pfad, der von Touristen benutzt werden darf. Weil nur sehr wenige Besucher die Natur stören, leben im Muddus noch Braunbären, seltene Vögel und Wölfe.

Am 10.08.18 15:20 - 16:05 Uhr auf
3sat: Europas Urwälder - Bayerns neue Wildnis
"Ja, das ist ein Urwald, ein neuer Urwald, zu dessen Geschichte eben auch 150 Jahre menschlicher Nutzung gehören", sagt Nationalparkleiter Karl Friedrich Sinner. Die Wildnis ist zurückgekehrt in den Bayerischen Wald. Seit mehr als 40 Jahren wird die Natur hier wieder sich selbst überlassen. Der Mensch greift selbst in extremen Situationen nicht ein, auch dann nicht, als beispielsweise vor 15 Jahren Hunderte Hektar Fichtenwald unter dem Massenangriff des Borkenkäfers starben. Heute ist ein neuer Wald sichtbar: Aus der einstigen Monokultur entstand ein einzigartiger Mischwald, vielfältig, bunt und artenreich. Die Wälder sind auch Lebensraum zahlreicher Käfer. Ihre Welt erforscht der 83jährige Fridolin Apfelbacher. Sein bevorzugter Platz in Bayerns neuer Wildnis ist die mystische Steinklamm am Rand des Nationalparks. Dass die Natur im Bayerischen Wald wieder die Herrschaft übernommen hat, schafft den Tieren nicht nur Freunde: So wird die auf inzwischen 10.000 Exemplare gewachsene Biberpopulation von Fischern, Land- und Forstwirten gehasst. Bayerns Bibermanager Gerhard Schwab versucht, zu besänftigen. Seit drei Jahren gibt es im Nationalpark auch ein Luchsprojekt. Dabei stellt Horst Burghart Europas einziger Großkatze mit Photofallen, GPS-Halsbändern und Direktpeilungen nach. Er weiß inzwischen viel über die wilden Luchse zu erzählen.

Am 10.08.18 16:05 - 16:45 Uhr auf
3sat: Europas Urwälder - Bialowieza - Heimat der Wisente
Unberührt und geheimnisvoll erstreckt sich im Nordosten Polens der Urwald von Bialowieza, ein ausgedehntes Waldgebiet mit jahrhundertealten Baumriesen. Es lässt erahnen, wie Europa vor Jahrtausenden ausgesehen hat, als der Großteil des Kontinents von Mischwäldern bedeckt war. Der letzte Tiefland-Urwald Europas ist auch die Heimat des größten europäischen Landsäugetiers, des Wisents. Mehrere Hundert der fast ausgestorbenen "Könige des Urwalds" leben dort in freier Wildbahn. In den 20er Jahren waren sie bis auf wenige Exemplare, die sich in verschiedenen europäischen Zoos befanden, fast ausgestorben. Doch seit der gezielten Auswilderung in den 50er-Jahren ist die Wisentpopulation in Bialowieza wieder auf stattliche 450 Tiere angewachsen. Mit viel Glück kann man die mächtigen Tiere in der Morgendämmerung auf Lichtungen beobachten, wenn sie sich zum Grasen aus dem Schutz des Waldes wagen. Im Nationalpark Bialowieza befindet sich auch eine Wisentzuchtstation. Hier kümmert sich Jerzy Dackiewicz um die Aufzucht der mächtigen Tiere. Die junge Försterin Barbara Banka führt die Zuschauer in Naturschutzgebiete, die noch nie von Menschenhand berührt worden sind.

Am 10.08.18 16:45 - 17:30 Uhr auf
3sat: Europas Urwälder - Wilde Karpaten
In Zentraleuropa sind nur wenige ursprüngliche Waldgebiete - meist in schwer zugänglichen Bergregionen - der Abholzung entgangen. Ein Beispiel sind die Karpaten. Bis zu 40 Meter hohe und 400 Jahre alte Bäume stehen in dem größten zusammenhängenden Buchenurwald Europas. Und bis heute sind hier Wölfe und Bären zu Hause. Entlang der rumänischen Karpaten erstreckt sich der größte Buchenurwald Europas. Hier gibt es Bäume, die bis zu 45 Meter hoch in den Himmel ragen und geschätzte 400 Jahre alt sind. Seine abgeschiedene Lage an unzugänglichen Berghängen hat den Urwald in Rumänien bis heute überleben lassen. Denn an leichter zugänglichen Stellen werden auch alte Bäume gerodet und als Bau- und Brennholz verkauft. Auf seiner Inspektionstour im Semenic-Nationalpark trifft Mihai Zotta von der nationalen Waldbehörde auf Forstarbeiter und Ranger sowie auf einen Wasserschleuser, der mit seiner Frau seit 15 Jahren im Urwald lebt und für die Wasserzufuhr ins Tal zuständig ist. Das Paar lebt ohne Strom inmitten der Natur der Karpaten - in unmittelbarer Nähe von Bären, Wölfen und anderen wilden Tieren. In den unberührten Urwäldern der Karpaten finden große und kleine Tiere genügend Futter. Und weil alte umgestürzte Bäume einfach liegenbleiben, bieten sie ausreichend Schutz. Kleinstlebewesen und Pilze zersetzen das Holz zu Humus. Der perfekte natürliche Kreislauf funktioniert im Urwald der Karpaten seit Jahrhunderten. Dem Spurenleser Hermann Kurmes gelingt eine Beobachtung der besonderen Art: In nur 200 Meter Entfernung spielen Jungbären in der Morgensonne - selbst für den erfahrenen Tierbeobachter ein nicht ganz ungefährliches Erlebnis.
(Wdh. morgen 6.35-7.20 Uhr)

Am 10.08.18 17:10 - 17:40 Uhr auf
arte: Fontainebleau - Frankreich
Mit seinen 25.000 Hektar zählt der Wald von Fontainebleau zu den größten Waldgebieten Frankreichs. Die Region, die circa 50 Kilometer südlich der französischen Hauptstadt liegt, ist berühmt für ihre Sandsteinfelsen, die Sandwüsten, die Schluchten und die majestätischen Bäume. Diese Region wird auch die "grüne Lunge" der Pariser Region genannt; und seit 1998 ist der Wald von Fontainebleau von der UNESCO als Biosphärenreservat anerkannt.

Am 10.08.18 17:40 - 18:30 Uhr auf
arte: Jungwa - Das zerbrochene Gleichgewicht
Am 5. August 2010 gingen sintflutartige Regenfälle über der indischen Region Ladakh nieder. Sie lösten Schlammlawinen aus, die alles vernichteten und mitrissen, was sie auf ihrem Weg antrafen. Auch zahlreiche Menschen kamen ums Leben. Stanzin Dorjai Gya, Sohn eines Bauern und Hirten, stammt aus dieser Region. Eigentlich hätte er in die Fußstapfen seiner Eltern treten sollen, doch er beschloss, Filmemacher zu werden, um sich so zum Sprecher einer bedrohten Volksgruppe und ihrer Kultur zu machen. Nachdem er einen Film über die Katastrophe gedreht hatte, kehrte er ein Jahr später in die betroffenen Dörfer zurück, um mit den Menschen zu sprechen, die er in diesen tragischen Momenten mit der Kamera begleitet hatte. Überall bekam er das Gleiche zu hören: Es machen sich tiefgreifende Veränderungen bemerkbar. Das Wasser wird knapper, bisher unbekannte Krankheiten befallen das Vieh, es gibt weniger Schnee, dafür aber Sturzbäche aus Schlamm. Keiner verstand, was vor sich ging, alle waren beunruhigt. Das Unverständnis war umso größer, als die Bewohner von Ladakh schon seit jeher in enger Verbundenheit mit der Natur leben, die sie respektieren und verehren. Das wird auch in Stanzins Gesprächen mit dem Lama des buddhistischen Tempels deutlich: "Man hat jetzt ein neues Wort erfunden: 'Ökologie'", so der Geistliche, "doch dieses Konzept gibt es schon seit mehr als 1.000 Jahren im buddhistischen Denken". Dort heißt es, dass das "Jungwa" gewahrt bleiben muss, nämlich das unverzichtbare Gleichgewicht zwischen den vier Elementen Wasser, Erde, Luft und Feuer, damit die Menschen, aber auch alle anderen Daseinsformen, in Harmonie miteinander leben können. Angesichts der Folgen des Klimawandels und der Umweltprobleme schlagen auch Ingenieure und Wissenschaftler Alarm. Sie empfehlen unmittelbar vor Ort greifende Maßnahmen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung.

Am 10.08.18 19:15 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Vorpommerns grüne Auen

Im Nordosten Deutschlands befindet sich eines der schönsten Naturschutzgebiete des Landes. Vorpommerns grüne Auen gelten als eine der artenreichsten Regionen. Die Insel Rügen, die Lagunen und der Darßer Urwald beeindrucken mit ihrer einzigartigen Naturlandschaft. Die Dokumentation zeigt die Tiere, die sich hier angesiedelt haben: Dachse, Damhirsche, Seeadler und Zwergschwalbenkolonien.

Am 10.08.18 20:15 - 21:00 Uhr auf
hr: Der wilde Norden Sumatras - Dschungeltour zu den Orang-Utans
Sumatra, eine indonesische Hauptinsel, ist die sechstgrößte Insel der Welt. Sie erstreckt sich über 1.700 Kilometer von Nordwest nach Südost. Der Äquator zieht sich in der Mitte durch die maximal 370 Kilometer breite Insel. Sumatra ist zum größten Teil vom tropischen Regenwald bedeckt, der 2004 als Naturdenkmal in die UNESCO-Welterbe-Liste aufgenommen wurde. Entsprechend viel gibt es zu entdecken. In den Wäldern lebt eine große Vielfalt von Tieren und Pflanzen. 3.500 Pflanzenarten wurden im Park gezählt, darunter viele endemische Orchideen und Farne. Hier ist auch der durch Jagd, Abholzung und Tierhandel vom Aussterben bedrohte Sumatra-Orang-Utan zu Hause. Bukit Lawang, ein kleiner Ort am Rande des Nationalparks, ist bekannt für seine Projekte zum Schutz der Orang-Utans. Das machte den Ort zur beliebtesten Touristenattraktion in Sumatra. Von dort starten Dschungeltouren, bei denen man die Orang-Utans, die sogenannten Waldmenschen, hautnah erleben kann.
(Wdh. übermorgen 8.55-9.40 Uhr)

Am 10.08.18 20:15 - 21:45 Uhr auf
rbb: Die 30 schönsten Naturwunder in Berlin und Brandenburg
Wozu in die Ferne reisen, wenn es atemberaubende Natur und wildes Tierleben gleich um die Ecke gibt? Wer mit wachen Augen durch Berlins Großstadtdschungel und Brandenburgs weite Landschaften streift, kann wahre Wunder erleben. Das Weltnaturerbe "Buchenwald Grumsin" überrascht mit der Urwüchsigkeit seiner Baumriesen. Nach Brandenburg sind viele Wildtiere zurückgekehrt. Über die Lieberoser Heide wanderte der Wolf ein, von Polen kommen Elche über die Oder und der Atlantische Stör schwimmt wieder in einigen Flüssen. Auch das heimliche Wappentier Brandenburgs, die Großtrappe, brütet im Westhavelland. Prominente Studiogäste wie der Schauspieler und WWF-Botschafter Andreas Hoppe, die Schauspielerin Katja Weitzenböck oder der Verhaltensbiologe Matthias Freude erzählen über ihre wilden Erlebnisse und machen Lust darauf, die schönsten Naturwunder vor der Haustür zu entdecken.

Am 11.08.18 07:10 - 07:35 Uhr auf
ARD: Das Geheimnis der Blattschneiderameisen
Wer Ordnung, Disziplin und Fleiß im Tierreich sucht, der sollte das Volk der Blattschneiderameisen unter die Lupe nehmen. Das macht Anna in dieser Sendung und besucht in Brasilien mit Biologin Lydia eine ganze Stadt mit diesen emsigen Insekten. Schnell stellt sie fest: Hier haben die Weibchen das Sagen - Männchen, also die Drohnen, sind Mangelware. Der Staat ist streng organisiert: Ganz oben thront die Königin und sorgt nach dem Hochzeitsflug für Nachwuchs. Dann, aber nur dann, dürfen auch die Männchen ran. Der Großteil des Volkes besteht aus Arbeiterinnen. Die großen Soldatinnen mit ihren gewaltigen Beißwerkzeugen verteidigen das Volk gegen Feinde. Kleinere Ameisen schneiden Blätter und Blüten und tragen sie im Gänsemarsch in ihren Bau. Unter der Erde hüten die Insekten ihr Geheimnis: Endlose Tunnel führen zu Hunderten von Kammern, in denen die Ameisen einen Pilz züchten. Dieser Pilz - nicht etwa die Blätter - ist nämlich die eigentliche Nahrung der Blattschneiderameisen. Zusammen mit Lydia und den fleißigen Insekten macht die Tierreporterin lustige Experimente. Sie findet heraus, welche geometrische Blattform den Ameisen am besten gefällt. Sogar Annas präparierte Papierschnipsel unterscheiden die cleveren Tiere von echten Blättern und tragen sie dahin, wo sie hingehören: auf die Müllhalde - die gibt es in der Stadt der Blattschneiderameisen natürlich auch.

Am 11.08.18 07:15 - 08:00 Uhr auf
ZDFneo: Der geheime Kontinent - Was geschah vor Kolumbus?
Bevor Christoph Kolumbus den amerikanischen Kontinent entdeckte, lebten dort 100 Millionen „Indianer“ in komplex organisierten Gemeinschaften – zum Beispiel das Volk von Cahokia. Die sesshaften Bauern am Mississippi hatten Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauten Großstädte und handelten in ganz Nordamerika. Es war eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelang es den Menschen, große Flächen urbar zu machen. Außerdem erfreuten sie sich üppiger Fischbestände und einer Vorratskammer von 30 Millionen Büffeln. Europa sah zur selben Zeit ganz anders aus. Die gleiche Zahl von Menschen lebte dort auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder waren abgeholzt, die Flüsse leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wuchsen, das Land wurde knapp – Europa geriet an seine Grenzen. Als Kolumbus 1492 mit einer Schar von Desperados den Hafen von Sevilla verließ, ahnte er nicht, dass er Amerika entdecken würde. Der Reichtum dieses Kontinents sollte das Überleben Europas sichern. Die zweiteilige Dokumentation „Der geheime Kontinent“ erzählt eine legendäre Geschichte unter ganz neuem Blickwinkel: die Entdeckung Amerikas – und wie sie die Lebensbedingungen auf der Welt für immer veränderte.

Am 11.08.18 08:00 - 08:40 Uhr auf
ZDFneo: Der geheime Kontinent - Sie kamen über das Meer
Mit Ankunft der Europäer verändern sich Natur und Leben Amerikas. Die Spanier bringen das Pferd – und bald bevölkern Millionen von Mustangs die nordamerikanischen Prärien. Dann kommt das europäische Hausschwein – und verändert die Nahrungsgewohnheiten der Menschen komplett. Die Wälder verschwinden, Getreide, Apfelbaum und Kirschbaum aus Europa machen sich breit – und die europäische Honigbiene. Schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts verwandelt sich so der wilde Kontinent Amerika in ein zweites Europa. Dabei werden die Ureinwohner verdrängt – nicht in erster Linie durch Kriege, sondern durch die Krankheitserreger von Pocken und Pest. Umgekehrt kommen auch amerikanische Seuchen nach Europa: Die Syphilis fordert einen Millionentribut. Doch amerikanische Pflanzen sichern das Überleben von Millionen: Die südamerikanische Kartoffel ernährt Arbeiter und Proletariat, Tomaten und Paprika bereichern den Speiseplan, der Truthahn die Festessen. Die Nahrungsmittel aus der Neuen Welt revolutionieren die europäische Landwirtschaft und führen zu einer Bevölkerungsexplosion. Die Dokumentation „Der geheime Kontinent“ erzählt eine legendäre Geschichte unter ganz neuem Blickwinkel: die Entdeckung Amerikas – und wie sie die Lebensbedingungen auf der Welt für immer veränderte.

Am 11.08.18 09:30 - 10:00 Uhr auf
phoenix: Brasilien - Der brennende Regenwald
Es sind traurige Bilder. Bäume und Sträucher in Flammen, Tiere, die versuchen dem Inferno zu entfliehen, die Abholzung des Amazonaswaldes in Brasilien hat wieder dramatisch zugenommen. Die aktuellen Satellitenaufnahmen belegen, dass die Vernichtung des Regenwaldes 2016 um 30% im Vergleich zum Vorjahr zugenommen hat. 8000 Quadratkilometer Wald vernichtet in diesem Zeitraum - das entspricht der neunfachen Größe Berlins. Und die Geschwindigkeit der Zerstörung nimmt zu. Auch wenn Brasiliens Präsident Temer beschwichtigt und eben erst vor der UN davon gesprochen hat, dass die Abholzung um 20% reduziert worden wäre. Tatsächlich aber gibt es klare Pläne, um für die Rohstoffgewinnung im Amazonasgebiet und für die Agrarlobby den Regenwald weiter zu reduzieren. Präsident Temer will Schutzgebiete wie den Jamanxim Nationalpark verkleinern lassen. Das hat Norwegens Regierung jetzt dazu bewogen, ihren Anteil an finanzieller Unterstützung am Amazonas-Fond für den Schutz des Regenwaldes zu kürzen. Vor Ort herrscht ein Klima wie im Wilden Westen. Illegale Holzfäller schaffen Fakten, Großgrundbesitzer, die mehr Weidefläche für ihr Vieh brauchen und größere Anbaugebiete für ihr Soja, lassen einfach roden. Und oftmals haben sie die Rückendeckung der Regierung in Brasilia. Rücksicht auf Menschen, die in oder an diesen Gebieten leben, wird keine genommen. Reservate von Indios werden kleiner. Kleinbauern oder Gummizapfer werden mit Morddrohungen konfrontiert. Im Bundesstaat Rondonia, in dem ARD-Korrespondent Michael Stocks und sein Team gerade unterwegs war, gab es im letzten Jahr 21 solcher Morde. Elizeu Berçada, ist dort ein Umweltaktivist, kämpft für den Regenwald und versucht zu dokumentieren, was sich vor Ort abspielt. Er setzt sich für die Rechte der Gummizapfer ein. Das missfällt seinen Gegnern. Vier Mal schon gab es Versuche, ihn zu erschießen.
(Wdh. heute 19.30-20.00 Uhr)

Am 11.08.18 10:00 - 10:30 Uhr auf
BR: Der verzauberte Fuchs
In einem kleinen sibirischen Ort in der Nähe von Nowosibirsk besuchen Kinder regelmäßig junge sibirische Silberfüchse. Die Tiere wedeln friedlich, lecken zutraulich die Hände der Kinder und werfen sich bäuchlings auf den Boden. Wie anhängliche Hunde, aber keiner hat sie dressiert oder mit Leckerlis gefüttert, um sie zu zähmen. Russischen Biologen ist ein einzigartiges Experiment gelungen: Auf einem Bauernhof in Südostsibirien haben sie in 60-jähriger Selektionsarbeit Wildtiere domestiziert. Das Projekt mit Silberfüchsen, einer sibirischen Farbvariation des Rotfuchses, begann 1959. Der russische Biologe Dmitrij Beljaew vom Institut für Zytologie und Genetik brachte etwa 100 Füchse auf das abgelegene, von Birkenwald umgebene Gelände. Sein Team kreuzte Silberfüchse. Nur die Zahmsten wurden dabei zur Paarung ausgewählt. Beljaew wollte in diesem Versuch Rückschlüsse über die Evolution von Wolf zu Hund ziehen. Und schon am Anfang des Experiments kam das Überraschende: Von Geburt an suchten die Fuchswelpen die Nähe zum Menschen. Auch im Erbgut fand verblüffend schnell die Veränderung statt. "Diese Füchse hier sind sehr anhänglich und empfinden jeden Menschen als einen potenziellen Freund", berichtet Ludmila Trut.

Am 11.08.18 10:55 - 11:40 Uhr auf
ZDFneo: Ein Prinz unter Indianern - Die Reisen des Maximilian zu Wied
Was Humboldt nicht gelingt, vollbringt Prinz Maximilian zu Wied-Neuwied. 1815 wagt er eine Expedition entlang der Ostküste Brasiliens. Als Erster berichtete er einem faszinierten Publikum vom artenreichsten Dschungel der Welt. Seine Sammlung von Flora und Fauna ist so vielfältig, dass sie noch heute nicht umfassend ausgewertet ist. Sein Bericht über die Brasilienreise macht ihn zu einer allseits geachteten Koryphäe der Naturwissenschaften. Im Alter von fünfzig Jahren bricht er noch einmal auf. 1832 beginnt er mit dem Maler Karl Bodmer eine Expedition in das Innere Nord-Amerikas. Dabei entstehen Gemälde, die Europas Wahrnehmung der Indianer bis heute prägen. Und die Berichte Wieds werden Vorlage für zahlreiche Wild West Phantasien, bis hin zu Karl May. Noch vor der Erfindung des Wilden Westens hält Wied in lebhaften Berichten und einmaligen Bildern das Leben der Indianer fest. Ein Doku-Drama über einen der bedeutendsten und einflussreichsten Forschungsreisenden des 19. Jahrhunderts: Prinz Maximilian zu Wied-Neuwied.

Am 11.08.18 14:15 - 15:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Der Bulldog-Bungalow
Freie Sicht auf die Cascade Mountains: Pete Nelson und sein Team konstruieren für Ed Harris und seine Frau Gail im US-Bundesstaat Washington ein Freizeitdomizil, in dem man mitten in der Natur, die Seele baumeln lassen kann. Große Fenster sorgen in dem schicken Mini-Bungalow, der im Geäst von Douglasien und Hemlocktannen verankert wird, für sehr viel Licht. Dort werden sich nicht nur die neuen Hausherren extrem wohlfühlen, sondern auch ihre zahlreichen Vierbeiner. Denn ohne ihre Bulldoggen gegen die Hundeliebhaber nirgendwo hin.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, von 15.15-16.15 Uhr)

Am 11.08.18 16:00 - 16:30 Uhr auf
ARD: Rebhuhn, Spatz und Kiebitz - wo sind unsere Vögel?
Spatz oder Rebhuhn, Schwalbe oder Kiebitz, Feldlerche oder Fasan - viele einheimische Vögel sind inzwischen im Bestand stark zurückgegangen oder sogar vom Aussterben bedroht. Der Spatz folgt dem Menschen seit Jahrtausenden - von den ersten Ansiedlungen bis in die heutigen Großstädte. Einst galt er noch als Plage - mittlerweile steht er auf der Vorwarnliste der Roten Liste bedrohter Arten.

Am 11.08.18 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Beruf Tierfilmer
Die Inderin Rita Banerji ist passionierte Tierfilmerin und eine gefragte Aktivistin, wenn es um den Schutz von Tieren geht. Doch verliert sie auch die Bedürfnisse ihrer Landsleute nicht aus den Augen. Denn in ihrem Heimatland prallen die Lebensräume von Mensch und Tier oft aufeinander. Bei diesen Konflikten vermittelt sie und sucht nach gangbaren Lösungen. Die Dokumentation begleitet Rita Banerji bei ihrer Arbeit und zeigt die Vielfalt ihres Engagements.

Am 12.08.18 05:55 - 06:40 Uhr auf
ZDFneo: Spione im Tierreich - Große Gefühle
Ultrarealistische Tierroboter spähen das Privatleben von Affen, Elefanten und vielen anderen aus. Sie zeigen extrem nah Liebe, Freundschaft und Familiensinn bei wilden Tieren. Mehr als 30 verschiedene Roboter mischen sich mit Mini-Kameras unter die Tiere. Die Zuschauer sehen sich mitten in Rudeln, Herden oder Familien. Die Undercover-Agenten finden Erstaunliches aus dem Privatleben unserer wilden Zeitgenossen heraus. Die technischen Wunderwerke imitieren Aussehen, Duft und Verhalten so genau, dass sie von den meisten Tieren nicht behelligt, von vielen sogar akzeptiert werden. Dadurch bekommen die Kameras tatsächlich Hautkontakt. Näher geht es nicht. Bei den afrikanischen Wildhunden erlebt ein „Undercover-Welpe“ liebevolle Schmusestunden der großen Kinderschar mit deren Eltern, aber auch bedrohliche Momente bei Angriffen von Löwen.

Am 12.08.18 06:40 - 07:25 Uhr auf
ZDFneo: Spione im Tierreich - Schlaue Köpfe
Wieder spähen ultra-realistische Tierroboter Affen, Elefanten und viele andere aus. Sie zeigen extrem nah, was Tiere mit Grips und Tricks alles bewerkstelligen. Verschiedenste Roboter mischen sich mit Mini-Kameras unter die Tiere. Die Zuschauer sehen das Geschehen mit den Augen der Akteure aus ungewöhnlichen Blickwinkeln. Die Späh-Roboter finden erneut Erstaunliches aus dem Leben unserer wilden Zeitgenossen heraus. Die technischen Wunderwerke imitieren Aussehen, Duft und Verhalten so genau, dass sie von den meisten Tieren nicht behelligt, von vielen sogar akzeptiert werden. Dadurch bekommen die Kameras tatsächlich Hautkontakt. Näher geht es nicht. Bei einem „Fake-Orang“ muss man zweimal hinschauen, um ihn als Roboter zu erkennen. Er beobachtet lebendige Orang-Utans beim Nachahmen menschlicher Tätigkeiten wie dem Gebrauch von Seife oder dem Zersägen von Holz.

Am 12.08.18 07:10 - 08:05 Uhr auf
arte: Ein Traum von Baum - Die Standhaften
In der Gegend von Stafford im nördlichen Kalifornien gibt es mit einer Höhe von 115 Metern die höchsten Bäume weltweit: Mammutbäume. Hier steht auch ein riesiger Mammutbaum namens Luna, den eine mutige junge Frau vor der Abholzung bewahrt hat: Julia Butterfly Hill harrte 738 Tage auf einer kleinen Plattform aus, um den Redwood-Baum vor der Abholzung zu bewahren. Der Baum wurde zur Symbolfigur für den Kampf gegen die Zerstörung eines jahrtausendealten Waldes. Auf der anderen Seite des Ozeans, einige hundert Kilometer von Tokio entfernt, hegt und pflegt in der kleinen Stadt Obuse der weltbekannte Bonsai-Meister Shinji Suzuki einen mehr als 500 Jahre alten Bonsai-Wacholderbaum. Dass der Baum so lange überlebte, macht ihn besonders faszinierend. Shinji Suzuki hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit den kunstvoll beschnittenen Miniaturbäumen die Harmonie und die Kraft der Natur zum Ausdruck zu bringen. Sie sind in Japan ein Symbol für Besonnenheit, Achtsamkeit und Frieden. Beide Bäume - der eine riesig, der andere im Vergleich winzig - machen deutlich, wie standhaft die Natur sein kann, wenn es ums Überleben geht - und wie wichtig es dennoch ist, sich aktiv für den Erhalt solch einzigartiger Pflanzen einzusetzen.

Am 12.08.18 07:25 - 08:10 Uhr auf
ZDFneo: Wie Elefanten denken
Forscher sind sich mittlerweile einig: Elefanten sind viel intelligenter, als wir je vermutet hätten. "Terra X" zeigt in atemberaubenden Bildern, was und wie die grauen Riesen tatsächlich denken. Elefantenherden umgehen offenbar ganz gezielt Gebiete, in denen Wilderer lauern, und vermeiden auch sonst gefährliche Kontakte zu Menschen. Die Entdeckung dieses einzigartigen Verhaltens machten Wildbiologen eher zufällig bei einer Zählung vom Flugzeug aus. Die ungewöhnlichen Wanderbewegungen der Tiere inspirierten die Wissenschaftler zu immer neuen Forschungsprojekten, in deren Verlauf weitere, völlig unerwartete Fähigkeiten entdeckt wurden.

Am 12.08.18 08:10 - 08:55 Uhr auf
ZDFneo: Kielings wilde Welt - Die Überlebenskünstler
Auch diesmal sind die Expeditionsziele des Tierfilmers sehr unterschiedlich, meist entlegene Orte, fast menschenleer und wild: der Ozean vor Neuseeland, Transkarpatien, das Hoanibtal in Namibia, heiße Quellen in Japan und der Kerkini-See im Norden Griechenlands. U.a. besucht Kieling Transkarpatien, früher auch Huzulei genannt, im westlichsten Zipfel der Ukraine. Eine geheimnisvolle Region in außergewöhnlicher Lage. Transkarpatien blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Allein im 20. Jahrhundert änderte sich die Staatszugehörigkeit sechs Mal. Viele Bewohner haben die Region nie verlassen, sind aber in Österreich geboren, in der Tschechoslowakei zur Schule gegangen, haben in Ungarn ihre Kinder geboren, in der Sowjetunion gearbeitet und verbringen in der Ukraine ihren Lebensabend. Diese besondere Grenzlage hat sich auch auf die Waldnutzung ausgewirkt. Bis heute hat hier uraltes Naturerbe überlebt: Hier besucht Andreas Kieling die letzten Fichten- und Buchen-Urwälder des europäischen Kontinents.

Am 12.08.18 12:00 - 13:00 Uhr auf
ARD-alpha: Das Moor - Kulturlandschaft und Klimafaktor
3 Prozent der Landfläche auf der Erde sind Moore, 30 Prozent Wälder. Doch die vergleichsweise kleinen Moorgebiete speichern doppelt soviel CO2 wie die Wälder! Wenn wir Menschen die Moore weiter entwässern und zerstören, gelangen dabei gigantische Mengen vom Treibhausgas CO2 in die Atmosphäre. Kein Wunder, dass viele Wissenschaftler heute gerne intakte Moore schützen und zerstörte Moorgebiete renaturieren möchten. Das geht nicht ohne die dort lebenden Menschen. Man muss ihnen in der alten Kulturlandschaft eine neue Perspektive bieten. Vielleicht heißt die Lösung "Paludikultur".

Am 12.08.18 13:35 - 14:20 Uhr auf
arte: Der Ruf der Natur - Der Vielfraß
Der Wildlife-Journalist Kimmo Ohtonen nimmt die Zuschauer mit in die Natur des hohen Nordens, die, so einsam und unberührt sie auch scheint, vom Menschen gezeichnet ist. Anhand wichtiger Spezies zeigt er auf, wie das fragile Gleichgewicht in dieser Naturlandschaft bewahrt werden kann und warum dies letztlich allen Menschen zugutekommt. Heute reist Kimmo ins nordfinnische Kilpisjärvi, um mehr über den diskreten, aber ungeliebten Vielfraß herauszufinden. Immer mehr Rentiere fallen dem marderartigen Räuber zum Opfer. Nun verlangen die Rentierzüchter Abschussberechtigungen. Doch der Vielfraß gehört zu den bedrohten Tierarten.

Am 12.08.18 14:00 - 14:45 Uhr auf
rbb: Wildes Russland - Sibirien
Eine riesige Wildnis im Herzen Russlands, von der Kälte mit eisiger Hand regiert - das ist Sibirien. Jenseits des Urals gelegen, umfasst Sibirien rund zehn Prozent der gesamten Landmasse der Erde. Keine Frage, dass es sich um ein Land der Superlative handelt: riesige Temperaturschwankungen um etwa 80 Grad, der tiefste und älteste See der Welt und die wohl widerstandsfähigsten Tiere des Planeten. Das Moschustier dürfte das einzige Reh mit Vampirzähnen sein - und wo sonst machen Wölfe Bären die heißbegehrte Beute streitig? Der harte Winter fordert Anpassung - der dichte Pelz des Zobels wurde ihm allerdings fast zum Verhängnis. Inzwischen liegen Pelze glücklicherweise nicht mehr im Trend, und die einheimischen Raubtiere stellen dem Zobel häufiger nach als der Mensch.

Am 12.08.18 14:00 - 15:00 Uhr auf
ARD-alpha: Expedition in die Arktis - dem Klimawandel auf der Spur
Einhundert Kilometer nördlich des Polarkreises, vor der Küste Kanadas, liegt ein kleines Forschungsschiff festgefroren im Packeis der Arktis. Hier startet die Expedition der Klimaforscher Christian Haas und Jochen Halfar. Die beiden wollen rekonstruieren, wie sich die Dicke des Meereises in den vergangenen Tausend Jahren entwickelt hat. Von einer abenteuerlichen Forschungsreise zwischen Kanada und Grönland, von ihren Problemen und ihren Erfolgen berichten die beiden Klimaforscher bei Planet Wissen.

Am 12.08.18 14:30 - 15:15 Uhr auf
BR: Wilde Slowakei
Die Slowakei liegt im Herzen Europas. Sie hat sich in Teilen ihre Ursprünglichkeit bewahrt, was sich schon darin äußert, dass noch mehrere Hundert Wölfe und Bären durch uralte Wälder streifen. Welche Naturschätze das kleine Land birgt, wie spektakulär die Natur ist, und welche Besonderheiten es in der Tier- und Pflanzenwelt gibt, davon berichtet Jan Haft in diesem Film.
(Wdh. morgen 10.25-11.10 Uhr)

Am 12.08.18 20:15 - 22:00 Uhr auf
ServusTV: Zwischen Himmel, Erde und Meer - Lengguru
Mehrfach preisgekrönte Dokumentation: Lengguru ist ein besonderer Ort. Die Region wird oft als „die verlorene Welt“ bezeichnet. Papua liegt an den Grenzen der beiden tektonischen Platten, der asiatischen und der pazifischen. Vor 11 Millionen Jahren entstanden durch die Bewegung der tektonischen Platten die Berge auf der Insel. Die Geologie der Region hat sich seitdem chaotisch entwickelt, mit der plötzlichen Erhebung der Bergketten und dem Untertauchen von Land und Höhlen. Als Resultat mussten sich die verschiedenen Tierarten an das Leben anpassen, weshalb diese Region die Wissenschaftler dermaßen fasziniert. Im Jahr 2014 betrat ein europäisch-indonesisches Team von Wissenschaftlern die Wildnis Lenggurus, eine Region, die bisher nicht erforscht worden ist. Ein Filmteam begleitete die Wissenschaftler. Papua-Neuguinea ist die Dichte an Tieren neun Mal höher als im Rest der Welt. Es gibt in der Region 150 unterschiedliche Vogelarten pro Quadratkilometer. Eine Anzahl, die unerhört ist in anderen Teilen der Welt. Alle Biotope wurden untersucht: die Berge, die Baumkronen, isolierte Seen abseits des Meeres, Flüsse im Untergrund und Höhlen, als auch die Meeres-Riffe. Die Anzahl der neuen Tierarten, die bei dieser Expedition gefunden wurden, liefern eine einzigartige Gelegenheit, die Mechanismen der Artenanpassung zu erforschen und sprichwörtlich die Evolution zu beobachten. Wenn die Analyse aller Proben im Jahr 2017 durchgeführt worden ist, sind die Wissenschaftler überzeugt, wird Lengguru als UNESCO Welterbe erkannt werden.
(Wdh. morgen 9.10-10.55 Uhr)

Am 12.08.18 20:15 - 21:45 Uhr auf
mdr: Sagenhaft - Die Deutsche Alleenstraße
Sie ist Deutschlands längste Urlaubsstraße und führt wie ein grünes Band von der Ostseeinsel Rügen quer durchs Land bis zur Insel Reichenau im Bodensee. Auf fast 3.000 Kilometern verbindet die Deutsche Alleenstraße zehn Bundesländer und durchquert dabei einige der schönsten Landschaften und Sehenswürdigkeiten unserer Heimat. Unter ihrem Schatten spendenden grünen Dach, oft einem Gewölbe gleich, wird die Reise zum Erlebnis. Wenn sich knorrige Linden, üppige Kastanien, schlanke Birken, uralte Eichen, bunte Ahornbäume, kerzengrade Pappeln und hochgewachsene Buchen mit den leckersten Obstbäumen abwechseln, wird die Fahrt zur Erholung für die Sinne. Die grünen Riesen spenden frische Luft für Mensch und Tier und bieten Wegzehrung gleich mit. Teilweise führt die Straße noch immer über die gleichen holprigen Pflastersteine, die schon Fürsten und Könige nutzten, um von Schlössern und Herrenhäusern zu ihren Gestüten und Landschaftsparks zu gelangen. Früher mit der Kutsche, heute mit Auto, Fahrrad oder Planwagen. Axel Bulthaupt begibt sich in einer neuen Folge seiner Sendereihe "Sagenhaft" auf eine Reise über den nördlichen Teil der Deutschen Alleenstraße.

Am 12.08.18 20:15 - 21:45 Uhr auf
NDR: Wildes Frankreich
Leben wie Gott in Frankreich - dieses Sprichwort kommt nicht von ungefähr. Aber es sind nicht nur die Menschen und ihr Lebensstil des savoir vivre, die Frankreich ausmachen - das größte Land Westeuropas bietet eindrucksvolle Naturlandschaften und eine faszinierende Vielfalt an Tieren und Pflanzen. In 90 atemberaubenden Minuten zeigt dieser Film die vielen unterschiedlichen Facetten eines Landes, in dem die Grenzen der Lebensräume von Menschen und Tieren miteinander verschmelzen wie nirgendwo sonst.
(Wdh. morgen 7.30-9.00 Uhr)

Am 12.08.18 22:00 - 23:30 Uhr auf
BR: Der Bär ist los - Die Geschichte von Bruno
Fernsehfilm. Auf der Suche nach einem neuen Revier kommt Braunbär Bruno nach Tirol und versetzt die dortige Landesregierung und ihren Landeshauptmann in Aufregung. Die Nachricht, dass es Überlegungen gibt, den Bären abschießen zu lassen, dringt bis nach Bayern, wo auch Tierschützerin Linde Blümel davon erfährt und sich sofort auf den Weg macht, Bruno zu retten. "Der Bär ist los! Die Geschichte von Bruno" ist eine turbulente, von der Geschichte des echten "Problembären" inspirierte Komödie von Felix Mitterer und Xaver Schwarzenberger.

Am 13.08.18 01:00 - 02:30 Uhr auf
hr: Passion for Planet - Leben als Tierfilmer
"Passion for Planet" schickt die Zuschauer auf eine Abenteuerreise rund um den Globus. Vor beeindruckenden Naturkulissen unseres Planeten, eingebunden in fantastische Tieraufnahmen, tauchen die Zuschauer ein in die Lebenswelt von Natur- und Tierfilmern, die zu den besten der Welt zählen. Für seinen Film begleitet Regisseur Werner Schuessler fünf Tier- und Naturfilmer, die aus den verschiedensten Teilen der Welt kommen. Ihre Arbeit ist spannend, aber auch anstrengend und gefährlich. Manchmal auch ernüchternd. Sie müssen miterleben, wie Lebensräume verschwinden, Tiere sterben und natürliche Ressourcen zerstört werden. Neben dem kanadischen Filmemacher Rob Stewart, der sich mit der extremen Dezimierung der weltweiten Haibestände auseinandersetzt, wird Jan Haft bei der mühsamen Suche nach positiven Beispielen für Artenschutz in Deutschland gezeigt. Mit der Problematik der Wilderei bei der verarmten Landbevölkerung wird hingegen Rita Banerji in Indien konfrontiert. Auch Mark Shelley aus Kalifornien geht keinen leichten Weg, mit seinen "augenöffnenden Filmen" stößt er auf Widerstand bei Kollegen und Fernsehsendern.

Am 13.08.18 07:15 - 07:30 Uhr auf
phoenix: Kenia - Kein Platz für wilde Tiere
Löwen spazieren auf der Straße, Hyänen wildern in den Ziegenställen. Die Tiere leben im Nationalpark unmittelbar vor den Toren Nairobis. Das führt in der wachsenden Metropole zu Problemen. Der Platz wird immer knapper, und die Stadt dringt langsam in den Lebensraum der wilden Tiere vor. Auch der Verkehr wird immer dichter. Entlastung sollte eine Breitspureisenbahn bringen, die durch Teile des Nairobi-Nationalparks führt. Dagegen gab es Proteste. Nun wird die Streckenführung größtenteils über Brücken im Park erfolgen. Ein kleiner Erfolg. Doch der eigentliche Konflikt zwischen Wirtschaftsentwicklung, Bevölkerungswachstum und Naturschutz ist damit nicht beseitigt. Der Film wirft einen Blick auf Kenias ältesten Nationalpark.
(Wdh. heute 15.45-16.00 Uhr)

Am 13.08.18 07:30 - 07:35 Uhr auf
SWR: Der Farn
Der Farn ist ein erdgeschichtliches Relikt. Und so alt er ist, so spannend ist er auch: Seine Biologie ist so außergewöhnlich, dass man ihn mit keiner anderen Pflanze vergleichen kann.

Am 13.08.18 09:50 - 10:20 Uhr auf
3sat: Geliebt und gejagt - die Tiere Tobagos
Die kleine Karibikinsel Tobago ist bekannt für ihren ungewöhnlichen Naturreichtum. Lederrückenschildkröten, Inselleguane, Kolibris, Manta-Rochen und Rotschnabel-Tropikvögel leben dort. Doch das Paradies ist bedroht, denn Schildkrötenfleisch, Vogeleier und das zarte Fleisch des grünen Inselleguans gelten bei den Inselbewohnern als Delikatessen. Mittlerweile zeigen die Bemühungen zum Schutz der heimischen Tierwelt aber erste Erfolge.

Am 13.08.18 13:20 - 14:05 Uhr auf
3sat: Europas schönste Parks (1/5) - Paris
Sie sind die Oasen unserer Metropolen: die großen Stadtparks. In ihnen vereinen sich Natur, Kultur und Lebensart eines Landes. Die Reihe porträtiert einige ihrer bekanntesten in Paris, München, London, Stockholm und Rom. Im Wandel der Jahreszeiten, zu Wasser, zu Lande und aus der Luft, unternimmt die Reihe "Europas schönste Parks" einen Spaziergang ins urbane Grün und entdeckt europäische Millionen-Metropolen neu. Inmitten des Häusermeeres von Paris liegt der Jardin des Tuileries, einer der großen innerstädtischen Parks von Paris. Für die Pariser eine Oase in der steinernen Pracht ihrer Stadt. Direkt am Louvre und der Seine gelegen, ist der Jardin des Tuileries ein Musterbeispiel der klassischen französischen Gartenbaukunst mit ihren Statuen geometrischen Formen und strengen Linien. Der Film zeigt den Park im Wandel der Jahreszeiten.
(Teile 2 bis 5 direkt im Anschluss, bis 17.00 Uhr, Wdh. kommende Nacht 0.50-4.30 Uhr)

Am 13.08.18 17:15 - 17:40 Uhr auf
arte: Frankreich - Vogesen
Im Département Haute-Saône i
n den südlichen Vogesen liegt das Hochplateau der Mille Etangs ("tausend Weiher"), ein Mosaik aus Erde und Wasser, das sich vor 12.000 Jahren durch den Rückzug der letzten Gletscher der Vogesen gebildet hat. Schon im 11. Jahrhundert begannen Mönche, viele dieser Seen aufzustauen und zur Fischzucht zu nutzen. Doch im Laufe der Zeit wurden sie zusehends vernachlässigt, so dass die Becken langsam zuwachsen und nach und nach aus der von Wasser, Felsen, Mooren und vor allem Wäldern geprägten Landschaft verschwinden. Während Mitte des 19. Jahrhunderts noch 15 Prozent des französischen Staatsgebiets mit Wald bedeckt waren, ist es heute fünfmal so viel. Mit der Zunahme der Wälder entstanden gleichzeitig einzigartige Ökosysteme, die es zu bewahren gilt. So zählt die Region der Mille Etangs als Schutzgebiet für gefährdete Tier- und Pflanzenarten zum Schutzgebietsnetzwerk Natura 2000 der Europäischen Union.

Am 13.08.18 18:05 - 19:10 Uhr auf
ServusTV: Indonesien - Die Wallace-Linie
Indonesien ist ein Archipel, bestehend aus 17.000 Inseln. Davon sind 6000 Inseln bewohnt. Das Archipel verfügt über einen bemerkenswerten Naturschatz, der sich in asiatisch und australisch geprägte Flora und Fauna aufteilt. Die biogeografische Trennlinie zwischen den beiden Naturräumen ist die Wallace-Linie, benannt nach dem englischen Naturforscher Alfred Russel Wallace. Der Wissenschaftler erkannte, dass sich etwa Elefanten, Tiger und Orang-Utans sehr wohl auf Borneo, Java und Bali befanden, jedoch nicht auf Sulawesi, den Molukken und den kleinen Sunda-Inseln. Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren von Alfred Russel Wallace, vom aktiven Vulkan Gunung Agung auf der Insel Bali bis nach Dili, die Hauptstadt Osttimors.
(Wdh. morgen 5.25-6.20 Uhr)

Am 13.08.18 18:15 - 18:45 Uhr auf
NDR: Der Kampf gegen die Trockenheit
Felder und Wälder sind staubtrocken. Seit Wochen hat es im Norden nicht viel geregnet. Meteorologen sprechen von einer "Jahrhundertdürre". Landwirte können sich kaum an eine so lange Trockenzeit erinnern. Die Feuerwehren sind ständig in Alarmbereitschaft. Die Förster kämpfen gegen einen "Feind", der mithilfe der Sommerhitze die Wälder vernichtet. Im Harz sind die Waldarbeiter fast pausenlos im Einsatz. Sie fällen Fichten und ziehen sie aus den Wäldern. Borkenkäfer zerstören ganze Bäume. Nach dem Orkan "Friederike" im Januar 2018 haben die Käfer in umgestürzten Bäumen ideales Brutmaterial gefunden. Sie vermehren sich derzeit explosionsartig. Der Grund: Borkenkäfer lieben hohe Temperaturen und trockene Witterung. Die betroffenen Bäume müssen raus, so Michael Rudolph von den Niedersächsischen Landesforsten. Gleichzeitig vertrocknen alle Neupflanzungen, Hunderte junger Bäume wurden durch die enorme Sommersonne schon zerstört. Und die anhaltende Trockenheit führt zu einer sehr hohen Waldbrandgefahr in Niedersachsen. In Lüneburg haben Forstmitarbeiter täglich 20 Kameras im Blick. Sie überwachen die großen Waldgebiete in Niedersachsen. In diesem Jahr gab es schon 245 Brandmeldungen, 100 mehr als im ganzen vergangenen Jahr. Unterstützt wird die Waldbrandüberwachungszentrale vom Flugdienst der Feuerwehr. Zwei Propellermaschinen überfliegen täglich die Region. Aus der Luft lässt sich ein Brand schnell entdecken. Denn bei der Trockenheit zählt jede Sekunde. "Die Nordreportage" ist dabei, wenn Forstarbeiter gegen die Borkenkäferplage kämpfen, begleitet Landwirte beim Versuch, ihre Ernte zu retten, und zeigt, wie die Niedersachsen gegen die größte Dürreperiode der vergangenen 50 Jahre ankämpfen.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)

Am 13.08.18 18:35 - 19:20 Uhr auf
arte: Tasmanien - Eine Insel steht Kopf
Tasmanien hat sich vor Jahrtausenden vom australischen Kontinent abgespalten und ist heute das letzte Stück Land vor dem nächstfolgenden Kontinent, der Antarktis. Auch wenn Australien der direkte Nachbar der Insel ist, haben die Abtrennung und das kühlere Klima aus Tasmanien einen unvergleichlichen Rückzugsort für exotische Tiere und Pflanzen geschaffen, die teils nur in Tasmanien heimisch sind: Weiße Kängurus, tagaktive Wombats, der riesige Tasmanische Süßwasserkrebs, der ameisenfressende Schnabeligel, winzige leuchtende Pilzmückenlarven, der Tüpfelbeutelmarder und natürlich die emblematischen Schnabeltiere und Tasmanischen Teufel tummeln sich in den üppigen Regenwäldern, schneebedeckten Bergen und kristallklaren Gewässern der Insel. Die Filmemacher haben die tasmanischen Inselbewohner beobachtet und spektakuläre Einzelheiten über ihr Verhalten herausgefunden.

Am 13.08.18 19:15 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Schwarzwald
Der Schwarzwald beeindruckt mit seinen hohen Weißtannen. In Europa sind diese Nadelbäume einzigartig. Hier hat sich auch die Großvatertanne angesiedelt, ein 230 Jahre alter und 50 Meter hoher Baumriese. Einige seltene Tierarten leben im Schwarzwald: der Auerhahn, Luchse, Wildkatzen. Bekannt ist der Schwarzwald zudem für die höchste Wasserfallkaskade Deutschlands, die Triberger Wasserfälle.
(Wdh. morgen 15.05-16.00 Uhr)

Am 13.08.18 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: Wildes Brasilien - Die Fluten des Amazonas
Der fünfte und letzte Teil der Serie führt in den größten Regenwald der Welt, geprägt durch die Fluten des Amazonas. Die Harpyie jagt im Kronendach nach Faultieren und Affen, um ihre halbwüchsigen, stets hungrigen Küken mit frischem Fleisch zu versorgen. Viele Waldetagen tiefer gehen die Blattschneiderameisen einer ähnlichen Arbeit nach. Sie ernten Blätter, die sie in ihrem Bau an einen Pilz verfüttern, der ihnen als Nahrung dient.

Am 14.08.18 06:05 - 06:20 Uhr auf
3sat: Wale und wilde Inseln
Die kanadische Küste zwischen Vancouver und Alaska ist eine Landschaft der Sehnsucht, wild, unberührt. Dieses Naturparadies einmal im Leben vom Wasser aus zu erkunden, davon träumen viele. Der Schoner "Maple Leaf" segelt durch das Labyrinth aus Inseln und Fjorden. Nur eine Handvoll Gäste nimmt er mit in die geheimnisvolle Meeresregion. Auf ihrer magischen Reise erleben sie eine grandiose Natur - und das unvergessliche Fauchen der Buckelwale. Um das Naturparadies tobt ein Streit, denn eine 1000 Kilometer lange Pipeline soll Öl aus den Athabasca-Ölsanden im Norden zum Hafen Kitimat an der Westküste bringen, damit es in großen Mengen nach Asien verschifft werden kann. Die Tanker müssten dann genau durch den "Great Bear Rainforest", den letzten Regenwald auf der Nordhalbkugel, dieses unberührte Archipel aus Inseln und Fjorden. Für die wenigen Menschen, die hier leben, eine beängstigende Vorstellung. Die "Maple Leaf" will diese grandiose Landschaft erlebbar machen, aber nicht stören. Ihre Fahrten sind so umweltschonend und spurenlos, wie das nur möglich ist.

Am 14.08.18 13:50 - 14:20 Uhr auf
3sat: Jeder Vogel zählt
Arne Torkler ist Vogelschützer. Er kämpft dafür, dass der scheue Schwarzstorch im Wald Ruhe zum Brüten findet und Windkraftanlagen nicht in der Flugroute eines Rotmilans geplant werden. Sein Fachwissen ist gefragt. Wenn einer weiß, welcher Vogel in Norddeutschland wo fliegt oder brütet, ist es Arne Torkler. Das liegt auch daran, dass er neben seinem Job als Gutachter und Vogelbeauftragter jede freie Minute mit Vogelbeobachtungen verbringt. Eine absolute Lieblingsart von Arne Torkler ist der Sperlingskauz, die kleinste Eule Europas. Wenn der Vogelschützer im Kiefernwald steht und den Ruf nachahmt, kommt der Kauz sofort angeflattert. Schon 20 Reviere der kleinen Eulenart hat Torkler über die Jahre hinweg in Norddeutschland untersucht und kartiert. Die Dokumentation begleitet Arne Torkler bei seinem Einsatz für den Vogelschutz und gibt in beeindruckenden Bildern Einblick in den Lebensraum seltener Arten wie Schwarzstorch und Milan.
(Wdh. kommende Nacht 1.55-2.25 Uhr)

Am 14.08.18 14:50 - 15:20 Uhr auf
3sat: Der Herr der Greifvögel
Der Falkner Willi Holzer hat sein Leben ganz dem Schutz der Greifvögel verschrieben. Nahezu alle gestrandeten Greifvögel im Großraum München und Freising landen bei ihm. Zuvor werden die Vögel eingehend in der Oberschleißheimer Vogelklinik untersucht und entsprechend behandelt. Gerade im Frühjahr geht es bei Willi Holzer rund. Es ist die Zeit, in der die Greife Nachwuchs haben. In den Stadtparks ausfliegende junge Waldkäuze sitzen tagsüber manchmal am Boden. Diese werden nicht selten von Passanten gefunden und abgegeben. Willi Holzer versucht sie dann wieder zu ihrer Familie zurückzubringen.

Am 14.08.18 15:30 - 15:55 Uhr auf
ARD-alpha: Schnabeltier und Schnabeligel
Im Norden Australiens macht sich Paula auf die Suche nach zwei ganz besonderen Tieren, dem Schnabeltier und dem Schnabeligel. Sie lebten schon zur Zeit der Dinosaurier, legen Eier wie die Reptilien, unsere Echsen also, säugen aber ihren Nachwuchs wie die Säugetiere. Der eine, der Schnabeligel, hat Stacheln wie unser Igel und ist Meister im Insekten-Fangen unter der Erde. Das schafft er nur mit einem langen, knöchernen Schnabel, an dem besondere Sensoren sitzen. Sie helfen ihm selbst die winzigsten Krabbler unter der Erde aufzuspüren. Auch das Schnabeltier hat Sinne, die wir nicht besitzen. Damit kann es mit geschlossenen Ohren und Augen unter Wasser auf die Jagd nach Krebsen und anderem Wassergetier gehen. Simon, ein Wildhüter, zeigt Paula wo die Schnabeltiere leben, was sie fressen, wie sie sich im Wasser zurecht finden. Margit, die Schnabeligelexpertin, zeigt Paula wo sich das witzige, eierlegende Säugetier mit den langen Stacheln am wohlsten fühlt: ganz nah an einem Termitenhaufen. Es ist eine Reise zu den ältesten und absonderlichsten Tiere Australiens.

Am 14.08.18 15:45 - 16:15 Uhr auf
3sat: Ein Jahr unter Kranichen
Ein Kranich-Jahr in Mecklenburg-Vorpommern - und zwei engagierte Naturschützer auf ihren Spuren: eine Begegnung mit den "Vögeln des Glücks". Im Frühjahr beobachten die Naturschützer, wie die Tiere vom späten Wintereinbruch überrascht werden. Sie sind dabei, als während der Brutsaison das Hochwasser hereinbricht. Im Herbst sammeln sich rund 70.000 Kraniche in den Bodengewässern, um gen Süden zu ziehen.
(Wdh. kommende Nacht 3.20-3.50 Uhr)

Am 14.08.18 17:00 - 17:30 Uhr auf
3sat: Brasiliens bunte Papageien
Papageienliebe heißt: zärtlich sein, gemeinsam ein Nest bauen, Freunde treffen, dann eine Familie gründen. Ein Film über Brasiliens bunte Papageien in deren natürlichem Lebensraum. Im Morgengrauen zerreißen ihre rauen, durchdringenden Schreie die letzte Dämmerung und verkünden einen neuen Tag in Brasiliens Urwäldern und Savannen: Die Aras sind erwacht. Knallbunt sind die Papageien. Sie sind unmöglich zu überhören und zu übersehen. Der Gelbbrustara etwa hat einen sonnengelben Bauch und einen blauen Rücken, der Grünflügelara, auch "Dunkelroter Ara" genannt, hat einen roten Kopf, eine rote Brust und rot-grün-blaue Flügel. Der knallblaue Hyazinth-Ara ist der Größte der Vogelfamilie. Hyazinth-Aras sind schön, aber selten in Brasilien. Ihr leuchtend blaues Gefieder weckt Begehrlichkeiten und hat die Tiere in Brasilien an den Rand der Ausrottung gebracht. 2004 war der Bestand auf geschätzte 6500 Exemplare geschrumpft. Durch Schutzprojekte und nicht zuletzt durch die private Initiative von Farmbesitzern konnte er sich aber - wenigstens stellenweise - erholen.
(Wdh. kommende Nacht 4.35-5.05 Uhr)

Am 14.08.18 17:30 - 18:00 Uhr auf
3sat: Die Wächter der Paradiesvögel
Von jeher verehren die Völker Neuguineas ihre Paradiesvögel. Sie sind Teil ihres Ahnenglaubens. Doch die Vögel sind bedroht. Untu aus den Bergen hat eine Idee, wie er sie schützen könnte. Als Untu sieht, dass Jäger und Wildtierhändler den Vögeln immer stärker zusetzen, reift sein Entschluss, den nicht alle im Dorf sofort akzeptieren wollen: Er möchte Reisende ins Dorf bringen, um ihnen die Schätze der Wälder nahezubringen. Geht Untus Plan auf? Genau zu den geheimen Stellen im Wald will Untu andere Menschen bringen, dorthin, wo seit Generationen die Bewohner des Dorfes mit Ehrfurcht Paradiesvögel beobachten. Keine Wilderer oder Händler sollen es sein, sondern Reisende, die in diesen abgelegenen Teil Indonesiens kommen, um die einzigartigen Vögel mit Ergriffenheit betrachten zu können. Untus Überlegung ist einfach: Die Besucher lassen für Unterkunft, Versorgung und Führer Geld da - bitter nötig für das arme Dorf. Im Gegenzug kann Untu denen, die den Weg in sein Dorf finden, Einblicke in das Leben von allein sechs Arten von Paradiesvögeln garantieren.
(Wdh. kommende Nacht 5.05-5.35 Uhr)

Am 14.08.18 18:00 - 18:30 Uhr auf
3sat: Die Bucht der Paradiesvögel
Paradiesvögel sind für Zeth Wonggor ein fast alltäglicher Anblick. Mit Erfolg hat er in seinem Dorf auf Neuguinea dafür gesorgt, dass sie nicht mehr gejagt werden. Von den Besuchen der Vogelfreunde aus aller Welt profitiert das Dorf schließlich mehr als von Jagd und Tierhandel. Doch wie sieht es an anderen Stellen der Insel aus? Der Film begleitet eine Entdeckungsreise Zeth Wonggors. Zusammen mit Shita Patrivi, einer Spezialistin für Erkundungsreisen, stößt Zeth Wonggor in eine Region vor, die auch für diese beiden noch Neuland ist. Sie gehen in einem Dorf an Land, das mit einigen Überraschungen aufwartet. Noch tönen die Balzrufe der wohl bizarrsten Wesen der Vogelwelt aus den umliegenden Wäldern. Was aber führen einiger der Dorfbewohner im Schilde? Haben sie womöglich entdeckt, dass sich mit der exotischen Tierwelt auch dunkle Geschäfte machen lassen? Endet für Shita und Zeth die Reise vor einer Mauer des Schweigens - oder lassen sich Verbündete finden, die ihnen schließlich die Geheimisse ihres Waldes offenbaren?
(Wdh. kommende Nacht 5.35-6.05 Uhr)

Am 14.08.18 18:15 - 18:45 Uhr auf
NDR: Der Baumdoktor
Andreas Block-Daniel hat sich auf die Begutachtung von Bäumen spezialisiert. Der 62-jährige Diplom-Ingenieur für Gartenbau verfügt neben dem notwendigen Know-how über einen ganz besonderen Draht zu seinen grünen Patienten. Als vereidigter Sachverständiger kontrolliert Andreas Block-Daniel viele tausend Bäume in Niedersachsen und Bremen. NaturNah begleitet den Baumdoktor auf seinen Streifzügen und bei Patientenbesuchen. Der Baumkenner zeigt, wie brillant Bäume auch mit schwierigen Standorten zurechtkommen, wie er Baumkrankheiten erkennt und welche Pflegemaßnahmen richtig und wichtig sind.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)

Am 14.08.18 19:15 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Spreewald
Das Dorf Lehde bietet das wohl atemberaubendste Spreewaldidyll. Die Landschaft ist von zahlreichen Gräben durchzogen, meist unter schattigen Bäumen versteckt und voller malerischer Winkel. Der Spreewald ist ein ungewöhnlicher Lebensraum, da er vom Menschen stark beeinflusst und dennoch naturnah geblieben ist. Viele Höfe sind hier nur mit dem Kahn zu erreichen. Ein besonderes Erlebnis ist es, die einzigartige Flusslandschaft des Spreewalds per Schlittschuh oder Schlitten zu entdecken.
(Wdh. morgen 15.00-15.55 Uhr)

Am 14.08.18 21:00 - 21:45 Uhr auf
rbb: Verbotene Wildnis - Naturwunder nach der Kohle
Auf ehemaligen Flächen des Lausitzer Reviers sind mehrere Hektar große Naturschutzgebiete wie Sielmanns Naturlandschaft Wanninchen oder das Naturparadies Grünhaus entstanden. Sie beherbergen weitläufige Seenlandschaften und bieten unberührter Natur Raum. Hier leben Tiere und Pflanzen, die woanders längst verschwunden sind: Sandohrwurm und Kreiselwespe, Uferschwalben und der schöne Wiedehopf. Auch Wolf und Seeadler sind eingezogen in diese ungestörte bizarre Welt aus übriggebliebenen Abraumkippen und wüstenartigen Binnendünen. Das Mosaik verschiedenster Lebensformen und Naturentwicklungsstufen ist einmalig in Europa. Doch nun werden riesige Gebiete von ihrer Kohle-Vergangenheit eingeholt, Schilder verbieten bereits das Betreten. Es kommt immer wieder zu plötzlichen Erdrutschen, die tödlich enden können. Deshalb soll der Boden aufwändig verdichtet werden. Doch was wird dann aus den unberührten Tagebau-Landschaften? Ist die neue Wildnis nach der Kohle in Gefahr, wieder zu verschwinden?

Am 14.08.18 21:40 - 22:10 Uhr auf
tagesschau24: Waldbrände in Portugal - Die Wahrheit hinter der Katastrophe
Die Bilder von ausgebrannten Autowracks in Portugal vom Juni 2017 sind traurige Zeugen einer der größten Waldbrandkatastrophen in Europa. Vierundsechzig Menschen fielen den Flammen zum Opfer - mehr als jemals zuvor in der Geschichte des Landes. Der Umweltschützer Domingos Patachos mahnt seit Jahren, dass die eigentliche Ursache für die Waldbrände nicht die Hitze ist, sondern der blaue Eukalyptus. Die Pflanze stammt eigentlich aus Australien und ist wegen der ätherischen Öle, die sie enthält, leicht entzündlich. Außerdem entzieht sie dem Boden besonders viel Wasser. Da der Eukalyptus aber schnell wächst, ist er bei den Waldbauern äußerst beliebt und verdrängt immer mehr die einheimischen Bäume, vor allem die Kiefern. Ganze Plantagen mit Monokulturen sind entstanden - gefördert auch mit EU-Geldern. Sie liefern den Rohstoff für eine der wichtigsten Industrien Portugals: die Papierproduktion. Die Filmemacher begleiten den Umweltschützer Domingos Patacho von der Nichtregierungsorganisation Quercus bei seinem Kampf für eine bessere Forstwirtschaft, besuchen Angehörige der Opfer der Brandkatastrophe, sprechen mit Kleinbauern, die sich neu orientieren müssen, beobachten Feuerwehrleute bei den Löscharbeiten und konfrontieren die Papierindustrie.

Am 15.08.18 07:30 - 07:35 Uhr auf
SWR: Die Weißbirke
Der weiße Stamm verrät schon von Weitem: Hier steht eine Birke. Doch die weiße Rinde ist längst nicht das einzige Besondere an diesen Baum. Der Film verrät spannende Details.

Am 15.08.18 08:00 - 09:00 Uhr auf
mdr: Der Spinnen-Jäger
Bei vielen Menschen ruft der Anblick von Spinnen Ekel und Abscheu hervor, doch für Peter Jäger sind Spinnen die beeindruckendsten Tiere der Welt. Der Biologe betreut eine der größten Spinnensammlungen. Über 300 neue Arten hat er bereits entdeckt und jedes Jahr geht er erneut auf Exkursion, um die Spinnen zu finden, die vorher noch kein Mensch beschrieben hat. In rund 400 Millionen Jahren haben sie jeden Lebensraum der Erde besiedelt - vom Meer bis zu den Gipfeln des Himalaja. Sie fangen ihre Beute mit raffinierten Methoden und Mediziner setzen große Hoffnung in Spinnenseide als Haut- und Nervenmaterial der Zukunft.

Am 15.08.18 18:45 - 19:30 Uhr auf
BR: Spaniens wilder Norden - Im Reich der Bären und Wölfe
Die nordspanischen Provinzen Kantabrien, Asturien und Galizien sind kühl und feucht, aber grün und wild. Für Kantabrische Bären und Iberische Wölfe ist es der einzig verbliebene große Rückzugsort im westlichen Europa. In den vergangenen Jahren stieg die Bärenpopulation von wenigen Dutzend Individuen wieder auf bis zu 300, die Wolfspopulation hält sich stabil bei etwa 2.000 Tieren. Über mehr als zwei Jahre Drehzeit hinweg ist es Filmemacher Bernhard Rübe und seinem Team gelungen, noch nie gefilmtes Verhalten wilder Kantabrischer Bären in Kinoqualität zu dokumentieren. Wie Bärenmütter ihren Nachwuchs vor den Männchen schützen, wie sie ihre Höhlen polstern, nach Ameisen, Blättern, Früchten und Beeren suchen. Wie sie vom Wintereinbruch überrascht werden. Das Filmteam konnte außerdem festhalten, wie die Verständigung im Wolfsrudel bei Jagd und Jungenaufzucht funktioniert, wie Rangkämpfe ausgefochten werden und wie die Jungen langsam in die Sozialstruktur des Rudels eingeführt werden.
(Wdh. kommende Nacht 4.20-5.10 Uhr)

Am 15.08.18 21:05 - 22:05 Uhr auf
WELT: Die Bigfoot-Akte (1/2)
Erstmals gehen Wissenschaftler mittels moderner DNA-Analysetechniken der Frage auf die Spur, ob es Bigfoot wirklich gibt. Bryan Sykes, Professor für Humangenetik in Oxford, analysiert unter anderem Haarproben, die vom Yeti stammen könnten, während Mark Evans sich im „Außeneinsatz“ auf weltweite Wahrheitssuche begibt. Dabei trifft er auf „Bigfoot-Schütze“ Justin Smeja und den ehemaligen Boxchampion Nikolai Valuev, der auch als Jäger des russischen Schneemenschen unterwegs ist.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 22.05-23.05 Uhr)

Am 16.08.18 07:30 - 07:35 Uhr auf
SWR: Die Weide
Weiden sind ganz besondere Pflanzen: Sie wachsen als Pionierpflanzen auf feuchten Standorten. In Überschwemmungsgebieten haben sie eine wichtige ökologische Funktion. Darüber hinaus sind Weiden einfach faszinierende Bäume!

Am 16.08.18 10:10 - 11:10 Uhr auf
ServusTV: Ein Leben mit Wölfen
In „Ein Leben mit Wölfen“ porträtiert der französische Naturfilmer Guillaume Maidatchevsky eine einzigartige Symbiose: die von Mensch, Wolf und Hund. In den rumänischen Karpaten - mitten in Europas größtem Wolfsgebiet - sucht ein junger Wolf ein neues Territorium. Sein ständiger Begleiter: ein Rabe.
(Wdh. übermorgen 18.10-19.10 Uhr)

Am 16.08.18 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Der Natur auf der Spur
Andreas Schulze ist Tierfilmer. Seine besondere Leidenschaft gilt den Vögeln. Er hat alles darangesetzt, um auch die seltensten Vögel vor die Kamera zu bekommen. Immer wieder baut er in den Baumwipfeln Tarnzelte in schwindelnder Höhe auf der Jagd nach den seltensten Vögeln. Es gelingt ihm, einen Blick ins Nest von Kaiseradler und Maskenwürger zu werfen. Er filmt Schlangenadler und die skurrilen Löffler. Er klettert in steile Felshänge und beobachtet Mauerläufer, die kaum jemand sonst zu Gesicht bekommt. Bis zum Bauch im Wasser zieht er sein Boot mit der Kameraausrüstung hinter sich her, um in ein Tarnzelt zu gelangen, das er mitten im Wasser aufgebaut hat. Hier ist er heimlichen Schilfbewohnern auf der Spur. Wochenlang bereitet er behutsam seine Verstecke vor, um die Nestlinge nicht zu gefährden. So gelingen ihm einzigartige Bilder. Im griechischen Nestosdelta spürt er den Triel auf, der sich "wie ein Geist durch die Düne bewegt". Den Gänsegeier porträtiert er in seinem schönsten Flug. Mit seinem Wissen um die Tiere, seiner Behutsamkeit, seiner Beharrlichkeit, seiner Geduld und all seinen anderen Talenten gelingt es Andreas Schulze immer wieder, erstaunliche Szenen und berührende Momente einzufangen.

Am 16.08.18 12:30 - 13:00 Uhr auf
3sat: Kastanienbäume - edel und stolz
Der Herbst ist die Jahreszeit der Kastanien. Auf der Alpensüdseite der Schweiz wachsen die majestätischen Bäume in den Himmel. Ihre Früchte sind heute wieder gefragt. Mit dem Siegeszug der Industrialisierung wurde den Menschen die Arbeit in den Baumhainen zu aufwändig. Mitte des 20. Jahrhunderts entvölkerten sich die Dörfer, und die Bäume verwilderten. Ohne Pflege sind die Bäume anfällig für Krankheiten und Pilzbefall.Viele Giganten sind so in den letzten Jahrzehnten einen langsamen Tod gestorben. Heute besinnt sich die Bevölkerung wieder auf die Vorzüge der Edelkastanie. Ein Projekt nimmt sich der Riesenkastanien an. Das sind Bäume mit einem Umfang von mehr als sieben Metern, die teilweise mehrere Hundert Jahre alt sind. Sie werden inventarisiert und gepflegt.
(Wdh. übermorgen 9.05-9.30 Uhr)

Am 16.08.18 14:05 - 15:05 Uhr auf
ServusTV: Singapur - Im Großstadtdschungel

David Attenborough geht dem Mysterium des Großstadtdschungels im Inselstaat Singapur nach: Ein üppiges, tropisches Paradies, aus dem eine Metropole hervorwuchs - Singapur gehört zu den am dichtest besiedelten Staaten der Erde - und doch verfügt die Insel auch über eine erstaunlich reiche Flora und Fauna. Wie passen sich diese an ihre sich ständig wandelnde Umwelt an? Und welche Maßnahmen trifft Singapur zum Erhalt der letzten Grünflächen? Der größte Teil der Inseloberflächen ist heute bereits verstädtert; nur ein Viertel des Gebietes ist noch unbebaut. 90 Prozent des Urwaldes mussten im Laufe der letzten Jahre landwirtschaftlichen Nutzflächen und der galoppierenden Verstädterung weichen. Der westliche Teil der Hauptinsel Pulau Ujong wurde jetzt bewusst unter Schutz gestellt: Zehn Prozent der Inselfläche wurden zum Naturschutzreservat erklärt - sogar zum Preis der Umsiedlung langjähriger Einwohner.
(Wdh. morgen 7.05-8.05 Uhr)

Am 16.08.18 19:15 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Der Stechlin
Waldlandschafen, blaue Seen, atemberaubend schöne Buchten und wilde Einsamkeit: Das ist der Norden Brandenburgs. Hier gibt es Seen, deren Klarheit an Kristalle erinnert. Im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land findet man mehr als 100 Seen. Der Stechlin östlich von Rheinsberg ist dabei einer der am besten erforschten Seen Deutschlands. Große, teils sumpfige Wälder umgeben den Stechlin. Diese Landschaft schirmt den See weitgehend von den Einflüssen der modernen Landwirtschaft ab. Wanderfalken, aber auch Fischotter, Biber, Waschbären und die extrem seltenen Europäischen Schildkröten haben sich hier angesiedelt.
(Wdh. morgen 15.05-16.00 Uhr)

Am 17.08.18 07:30 - 07:35 Uhr auf
SWR: Die Walnuss
Die Walnuss-Frucht kennt jedes Kind - spätestens an Weihnachten ist sie allgegenwärtig. Doch wer kennt auch den dazugehörigen Baum?

Am 17.08.18 11:10 - 12:10 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Nicaragua
Nicaragua bietet die größte Vielfalt an Ökosystemen in Mittelamerika. Ein Land mit über 25 Vulkanen, von denen noch sieben aktiv sind. Die Landschaft Nicaraguas grenzt im Westen an den Pazifischen Ozean, und im Osten an das Karibische Meer. Sie ist gekennzeichnet von Nebelwäldern, Sümpfen, und einem Labyrinth aus Flüssen und tropischen Pflanzen. 20 % der Landesfläche bestehen aus Nationalparks und Naturschutzgebieten. Mit verschärften Umweltgesetzen wird gegen die Zerstörung des Waldes, gegen Wilderei, das illegale Fällen von Edelhölzern und den Handel mit geschützten Arten vorgegangen. Der Ökotourismus bietet neue Perspektiven für dieses Land, das unzählige Naturschätze besitzt. 7% aller auf der Welt registrierten Tier- und Pflanzenarten befinden sich in Nicaragua. „Naturschützer im Einsatz“ besucht die Menschen, die sich um den Naturreichtum des Landes kümmern.

Am 17.08.18 13:20 - 14:00 Uhr auf
3sat: Waldviertel - Vom Zauber des rauen Landes
Der Film von Kurt Mündl zeigt die Wälder, Hügel, Hochmoore und Täler des nördlichen Waldviertels, eine der ältesten Kultur- und Naturlandschaften Österreichs, im Lauf der Jahreszeiten. Das Waldviertel besteht aus endlos scheinenden Wäldern, wilden Flüssen, sumpfigen Teichen und romantischen Hochmooren. Sonne, Regen, Wind und Schnee haben Natur und Mensch stark geprägt und dem niederösterreichischen Landesteil seinen Zauber verliehen.

Am 17.08.18 14:00 - 14:25 Uhr auf
arte: Frankreich - Les Landes
Die Landes de Gascogne im Südwesten Frankreichs sind das größte zusammenhängende Waldstück Westeuropas. Es zieht sich über drei französische Départements und bedeckt eine riesige Fläche von etwa 1,3 Millionen Hektar. Im Westen grenzt der Wald an die Dünen der Atlantikküste. Auch wenn der flache Landstrich auf den ersten Blick sehr eintönig erscheint, birgt er eine überraschende Diversität. Das von Napoleon III. erlassene Gesetz vom 19. Juni 1857 zur Trockenlegung und Urbarmachung der Landes de Gascogne bereitete der Land- und Viehwirtschaft in der Region ein Ende. Dann wurden Pinien angepflanzt, was eine grundlegende Veränderung der Gesellschaft in diesem Landstrich nach sich zog. Heute wird die intensive Forstwirtschaft von einigen Waldbauern kritisch beäugt; sie fordern eine weniger industrialisierte und dafür umweltschonendere Nutzung der Baumbestände. Raphaël Hitier spaziert mit Jacques Sargos durch den Wald. Der Autor und Kunsthistoriker hat bereits mehrere Bücher über den besonderen Landstrich geschrieben. Im Ecomusée de Marquèze erfährt Raphaël Hitier mehr über die typischen Häuser und die Lebensweise der Menschen in der Region.

Am 17.08.18 15:30 - 16:10 Uhr auf
3sat: Wilde Wasser, steile Gipfel - Das steirische Ennstal
Ursprünglich schlängelte sich die Enns kurvenreich durch ein lang gezogenes Tal. Dann wurde immer mehr Anbaufläche gewonnen, wurden Nebenarme gekappt, Moore trocken gelegt. Die Flora und Fauna verarmte. Immer öfter gab es verheerende Hochwasser. Vor 20 Jahren startete das EU-Projekt "Life". Naturnahe Flusslebensräume und Auwälder entstanden, aber auch ausgedehnte Moorlandschaften. Die für diese Landschaft typischen Torfmoose wurden angebaut, bald siedelten sich seltene Vogelarten wieder an wie der Wachtelkönig, Wanderfalke oder Eisvogel. Aber auch der Braunbär kehrte zurück.

Am 17.08.18 16:10 - 16:55 Uhr auf
3sat: Ötscher - Im Reich des sanften Riesen
Der Gipfel des Ötscher am östlichen Rand der Alpen ist keine 2000 Meter hoch, dennoch dominiert er das umliegende Land. Es ist eine Landschaft der Superlative. Hier gibt es nicht nur Österreichs kältesten Ort und den dunkelsten Nachthimmel des Landes: Hier sind auch Österreichs "Grand Canyon" zu finden, die Ötschergräben, und der letzte größere Urwald Mitteleuropas, das Wildnisgebiet Dürrenstein. Die Dokumentation erzählt vom ehemals langsamen Vordringen in den Urwald, von Brandrodungen, vom schwierigen Holztransport und von Rückschlägen, die extreme Bergwinter mit sich brachten.

Am 17.08.18 17:35 - 18:30 Uhr auf
3sat: Mediterrane Lebenswelt am großen Strom
Eine spannende Betrachtung der bunten Vielfalt an Tierarten, die in der Donau-Region in Österreich beheimatet sind. Die Donau ist nicht nur der bei weitem größte Strom Mitteleuropas, er weist auch jede Menge Besonderheiten auf. So gibt es am und auf Inseln im Strom Zonen mit geradezu mediterranem Klima. Dort trifft man etwa auf riesige Äskulapnattern oder die ehrfurchtgebietenden Gottesanbeterinnen. Oder aber auch auf die östliche Smaragdeidechse, die auf den Inseln in der Donau geradezu riesenhafte Ausmaße annimmt. Die Donau, einer der markantesten Flüsse Europas, birgt viele Geheimnisse. Doch nicht nur unter Wasser, sondern auch entlang des Verlaufes, durch Österreich. In einem kleinen Flussabschnitt - in Niederösterreich - beeinflusst das Gewässer die umliegenden Landschaften, die sogar ein eigenes Kleinklima ausgebildet haben. Man spricht von sogenannten "Wärme-Inseln", deren Temperaturen nahezu mediterrane Höhen erreichen. Über Jahrtausende schuf hier der Mensch eine Kulturlandschaft, die auf Weinbau ausgerichtet ist. Denn die warmen Löss- und Lehmböden fördern das Gedeihen der Weinreben. Zwischen den Städten Spitz und Krems wachsen aber nicht nur Kulturpflanzen: Seit uralten Zeiten hat sich hier eine Tier- und Pflanzenwelt angesiedelt, die in ganz Europa ihresgleichen sucht. Es sind allesamt Arten, die hauptsächlich wegen der milden Temperaturen an den Hängen der Donau leben und die es oft nirgendwo sonst gibt. Jahrhunderte der Isolierung haben manchmal sogar reine Lokalformen entstehen lassen. Etwa bei den Arten "Schwarzer Apollofalter" oder "Osterluzeifalter". Dieser Film macht sich auf die Spurensuche nach den unterschiedlichsten kleinen und großen Geschöpfen im mediterranen Abschnitt der Donau.
(Wdh. übermorgen 1.50-2.40 Uhr)

Am 17.08.18 19:15 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Die Südheide
Wälder und Felder, Moore und Heide, Schäfer und Schnucken: das sind die Merkmale einer Landschaft, die schon vor 100 Jahren vom Heimatdichter Hermann Löns wegen ihrer Urwüchsigkeit gepriesen wurde. Dabei ist die Region im Städtedreieck Celle, Walsrode und Uelzen alles andere als naturbelassen. Jahrhundertelang wurde sie von Heidebauern geprägt und als norddeutsche Kulturlandschaft geformt.

Am 17.08.18 20:15 - 21:15 Uhr auf
NDR: Sommerhitze - Brandgefahr
Die niedersächsische Waldbrand-Überwachungszentrale in Lüneburg verzeichnet in diesem Sommer mit bislang 350 Brandmeldungen einen Rekord. Im Juli und August gehen dort durchschnittlich sechs Meldungen am Tag ein. Die Wettersituation, die dem zu Grunde liegt, ist der von 1975 sehr ähnlich: wochenlange Trockenheit, tagelang über 30 Grad und geringe Luftfeuchtigkeit. Im August 1975 kam es in der Lüneburger Heide zur größten Brandkatastrophe der Bundesrepublik. Die nordstory rekonstruiert die Ereignisse und zeigt, wie die Menschen in der Heide alles tun, damit es nicht wieder zu einem Großbrand kommt.

Am 17.08.18 23:15 - 23:45 Uhr auf
tagesschau24: Waldbrände in Portugal - Die Wahrheit hinter der Katastrophe
Die Bilder von ausgebrannten Autowracks in Portugal vom Juni 2017 sind traurige Zeugen einer der größten Waldbrandkatastrophen in Europa. Vierundsechzig Menschen fielen den Flammen zum Opfer - mehr als jemals zuvor in der Geschichte des Landes. Der Umweltschützer Domingos Patachos mahnt seit Jahren, dass die eigentliche Ursache für die Waldbrände nicht die Hitze ist, sondern der blaue Eukalyptus. Die Pflanze stammt eigentlich aus Australien und ist wegen der ätherischen Öle, die sie enthält, leicht entzündlich. Außerdem entzieht sie dem Boden besonders viel Wasser. Da der Eukalyptus aber schnell wächst, ist er bei den Waldbauern äußerst beliebt und verdrängt immer mehr die einheimischen Bäume, vor allem die Kiefern. Ganze Plantagen mit Monokulturen sind entstanden - gefördert auch mit EU-Geldern. Sie liefern den Rohstoff für eine der wichtigsten Industrien Portugals: die Papierproduktion. Die Filmemacher begleiten den Umweltschützer Domingos Patacho von der Nichtregierungsorganisation Quercus bei seinem Kampf für eine bessere Forstwirtschaft, besuchen Angehörige der Opfer der Brandkatastrophe, sprechen mit Kleinbauern, die sich neu orientieren müssen, beobachten Feuerwehrleute bei den Löscharbeiten und konfrontieren die Papierindustrie.
(Wdh. übermorgen 3.25-4.00 Uhr)

Veranstaltungen


20.08.2018

Führung mit dem Ranger durch die Erlebnisausstellung "Wildnis(t)räume"
(53937 Schleiden)
Die Führung gibt Ihnen spannende Einblicke in die Themen Wald, Wasser, Wildnis, Naturkreisläufe und biologische Vielfalt
Details


20.08.2018

Ranger-Schiffstour
(52396 Heimbach)
Ranger begleiten die (kostenpflichtige) Schifffahrt über den Rursee
Details


20.08.2018

Waldwerkstatt – Flechten für Kinder mit George
(97222 Rimpar)
Flechten für Kinder ab 6 Jahren.
Details


20.08.2018

Inklusives Räubertheater 2
(97222 Rimpar)
Workshop für junge „Kreative“, mit und ohne Behinderung, von 7 bis 17 Jahren.
Details


21.08.2018

Führung mit dem Ranger durch die Erlebnisausstellung "Wildnis(t)räume"
(53937 Schleiden)
Die Führung gibt Ihnen spannende Einblicke in die Themen Wald, Wasser, Wildnis, Naturkreisläufe und biologische Vielfalt
Details

Weitere Termine über die Suche...

Akzeptieren

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren