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Wald und Natur im TV

Aktuelle TV-Tipps vom 18. - 19.11.19


Am 18.11.19 18:30 - 19:20 Uhr auf
arte: Im Reich der Wolga (1/2)
Woher kommt die gewaltige Kraft der Wolga, des längsten und wasserreichsten Stroms Europas? Von Nord nach Süd bahnt sich die Wolga ihren Weg durch Russlands Wälder, Steppen und Halbwüsten. An ihrer Mündung zweigt sie sich in das größte Schilfdelta der Erde auf. Am Ende füllt sie einen eigenen Binnensee, das Kaspische Meer. Seit Jahrhunderten ist der Strom Dreh- und Angelpunkt bei der Erschließung des riesigen Landes und war prägend für die Entwicklung der russischen Nation. Seinen Anfang nimmt der Fluss im Verborgenen. Die Wolga entspringt rund 300 Kilometer nordöstlich von Moskau, im Hügelland von Waldai. Zusammen mit gewaltigen Mengen an Schmelzwasser aus dem Uralgebirge und dem unerschöpflichen Tiefenwasser der nordischen Urwälder erwächst daraus der mächtige Strom. In seinem riesigen Einzugsgebiet liegen zahlreiche intakte Flusslandschaften, Dutzende Naturschutzgebiete und Reservate. Dort wirken Biber als Eisbrecher, gehen Meisen Elchen an den Pelz, toben Eichhörnchen im Rudel, und dort taucht der geheimnisvolle Russische Desman auf. Dieser maulwurfähnliche Schwimmer ist weltweit nur im Wolgabecken zu finden. Wisente, Biber und Fischotter leben im waldreichen und von zahlreichen Nebenflüssen durchzogenen Norden des Wolga-Stromtales.
(Teil 2 morgen um dieselbe Zeit)

Am 18.11.19 21:45 - 22:00 Uhr auf
3sat: Winter im Wildpark Mautern
Schläfrige Wildkatzen, dösende Bären und hellwache Wölfe - im steirischen Wildpark Mautern verbringen alle Tiere den Winter auf ihre höchst eigene naturgegebene Weise. Während der kalten Jahreszeit bleibt der Alpentierpark im Palten-Liesing-Tal für Gäste geschlossen. Die Tierpfleger halten aber regelmäßigen Kontakt zu ihren Schützlingen. Das ist wichtig, damit die Tiere an die Menschen gewöhnt bleiben und nicht verwildern. Die Dokumentation zeigt die Tiere des steirischen Wildparks Mautern in Momenten, die Gästen üblicherweise verwehrt sind.
(Wdh. übermorgen 6.10-6.20 Uhr)

Am 19.11.19 08:00 - 08:45 Uhr auf
arte: Die schönsten Nationalparks - Borneos wilde Elefanten
Durch den malaysischen Bundesstaat Sabah im Norden Borneos fließt der Fluss Kinabatangan. 560 Kilometer windet er sich durch Dschungel und Mangrovenwälder. Dort leben Orang-Utans, Elefanten, Krokodile und Nasenaffen. Aber die Artenvielfalt ist bedroht: Immer mehr Regenwald muss Palmöl-Plantagen weichen. Auf der Suche nach Nahrung durchqueren Wildtiere immer häufiger bewohnte Gebiete. Nicht nur für sie, sondern auch für die Menschen dort ist das mit Gefahren verbunden. Tierärztin Laura Benedict von der Wildlife Rescue Unit kümmert sich deshalb intensiv darum, Elefanten schonend zu fangen und sie in unbewohnte Gebiete umzusiedeln - ein äußerst aufregender Job. Auch die Rangerin Mislin kämpft um das Überleben der Wildtiere. Seit 20 Jahren verbringt sie im Auftrag der Naturschutzorganisation Hutan (zu Deutsch "Wald") fast jeden Tag im Dschungel und beobachtet insbesondere die Orang-Utans. Ihre Analysen sind die Grundlage für eine gezielte Aufforstung des Regenwaldes. Viele Menschen am Kinabatangan leben vom Fischfang. Auch Sharim Abdulla, dessen Familie seit Generationen schon Reusen im seichten Uferwasser auslegt, um Süßwassergarnelen zu fangen. Das ist mittlerweile ein extrem gefährliches Unterfangen - denn die unter Naturschutz stehenden Krokodile haben sich stark vermehrt und greifen immer öfter Fischer an. Die Dokumentation zeigt, wie die Menschen am Kinabatangan auf ganz unterschiedliche Weise im Regenwald leben und versuchen, dieses einzigartige Naturparadies zu retten. Sie wollen beweisen, dass Naturschutz und Wohlstand auch in Malaysia sehr wohl vereinbar sind.

Am 19.11.19 09:30 - 10:25 Uhr auf
arte: Südamerika - So weit das Auge reicht - Der Urwald
Ausgangspunkt der Reise ist eines der bedeutendsten Ökosysteme des südamerikanischen Kontinents: der Amazonas-Regenwald. In diesem vielfältigen, teils undurchdringlichen Urwald begegnet der Journalist Alfred de Montesquiou Menschen, die dort leben und ihren Wald schützen wollen. In Gesprächen mit Wissenschaftlern und indigenen Bevölkerungsgruppen in Peru und Ecuador geht er der Frage nach, welchen Platz der Mensch im Tropenwald hat und wie er sein Lebensumfeld erhalten kann. In Ecuador führt die Reise zum Volk der Zápara. Bei der Erkundung der Vegetation oder einem schamanischen Reinigungsritual wird deutlich, wie stark die emotionale und spirituelle Beziehung der Bewohner zu ihrem Wald ist. Geister sind für sie ebenso wie Menschen, Tiere und Pflanzen Teil einer gemeinsamen Lebenskraft - bedroht durch die Erdölindustrie, gegen die sich die Zápara wehren. Ebenfalls in Ecuador lebt Omar Tello, auch bekannt als "der Mann, der Bäume pflanzte". Seit mehr als 20 Jahren bemüht er sich, einen Teil des Waldes wieder aufzuforsten, und wählt dafür mit größter Sorgfalt die geeigneten Baumarten aus. In Peru begleitet der Film die Familie Gueiler bei ihrem Leben hoch oben in den Bergen, im sogenannten Nebelwald. Familienvater Ricardo rodete früher Bäume. Heute setzt er sich für den Schutz des Waldes ein und gibt dieses Engagement an seine Kinder weiter. Auf dem Land der Familie leben mittlerweile zahlreiche Exemplare des vom Aussterben bedrohten Gelbschwanz-Wollaffen. Im Nationalpark Manú im Zentrum des peruanischen Regenwalds schließlich erläutern Wissenschaftler die Herausforderungen für den Umweltschutz: Die Biologin Stefanie Got untersucht die Rückkehr des Waldes in den Naturzustand nach menschlichen Eingriffen; Juan Gregorio beschäftigt sich mit der Tierwelt, die die Bäume bevölkert, und Hillary Fenrich forscht zu Schmetterlingen.
(Direkt im Anschluss 2 weitere Teile über Andenkordilleren und Wüsten)

Am 19.11.19 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Highway in die Eiszeit - Auf nach Alaska!
Der Alaska-Highway ist in den USA eine Legende: 2.300 Kilometer durch die Wildnis Nordamerikas. Wildtiere nutzen die Schneise durch die Wälder für ihre Wanderungen, grasen am Straßenrand oder säugen ihre Jungen. Vögel brüten unter den Brücken. Im Winter ist mit dem Auto nur unterwegs, wer unbedingt muss. Aber einsame verschneite Strecken, flackernde Nordlichter, eiskalte Nächte, urige Raststätten, Schneestürme und immer wieder Begegnungen mit Wildtieren sind einzigartige Erlebnisse. Wenn man den Alaska-Highway fährt, muss man ihn mit Bison, Karibu und Bären teilen.

Am 19.11.19 10:55 - 11:55 Uhr auf
WDR: Winterfütterung von Wildtieren - Sinnvoll oder schädlich?
Viele Jäger füttern im Winter Rehe und Hirsche. Das schreibt das Jagdgesetz vor, außerdem sind sie überzeugt, dass die Tiere sonst leiden. Doch ist eine Fütterung nötig? Die Forschung des Münchner Wildbiologen Andreas König weckt Zweifel daran. Auch Hirsche werden im Winter gefüttert, in Süddeutschland in festen Wintergattern. Hier dürfen sie nur in bestimmten Gebieten leben, um Konflikte mit Waldbesitzern zu vermeiden. Gibt es eine Lösung im Konflikt Wild gegen Wald?
(Wdh. kommende Nacht 4.30-5.30 Uhr auf ARD-alpha)

Am 19.11.19 15:30 - 16:15 Uhr auf
3sat: Naturparke in der Steiermark - Schützen durch Nützen
Die steirischen Naturparke wollen durch nachhaltige Nutzung die über die Jahrhunderte geprägten Kulturlandschaften erhalten und zeitgemäß weiterentwickeln. Sie haben sich zur Aufgabe gemacht, die vielfältigen Natur- und Kulturlandschaften der Steiermark zu bewahren. Und die Vielfalt hier ist enorm: eiszeitlich geformte Moor- und Teichlandschaften, Weinberge, Almen, Streuobstwiesen und überall dichte Wälder. "Schützen durch Nützen" - so lautet das Motto der steirischen Naturparke Almenland, Steirische Eisenwurzen, Mürzer Oberland, Pöllauer Tal, Sölktäler, Südsteirisches Weinland und Zirbitzkogel-Grebenzen.
(Wdh. kommende Nacht 3.55-4.40 Uhr)

Am 19.11.19 17:20 - 17:45 Uhr auf
arte: Brasilien - Die wilde Tierwelt des Sumpfgebiets Pantanal
Ohne die Feuchtgebiete dieser Region könnte die Wasserversorgung in Südbrasilien, Paraguay und sogar in Argentinien nicht garantiert werden: Die Rede ist vom brasilianischen Pantanal. Die weltweit einzigartige Landschaft im Südwesten Brasiliens befindet sich in stetiger Veränderung: Ein Mal pro Jahr stehen zwei Drittel des Gebiets metertief unter Wasser. Die daraus entstehende Kombination aus Sumpfgebiet, Savanne, Süß- und auch Salzwasser machen das Pantanal zu einem Naturparadies für Flora und Fauna. Als größtes Binnenlandfeuchtgebiet der Welt ist das Pantanal somit nicht nur Produzent von natürlichen Ressourcen, sondern vor allem auch Heimat für eine einzigartige Vielfalt an Tieren. Neben verschiedensten Vogelarten, von Pelikanen und Adlern bis zu Riesenstorchen, beherbergen die endlosen Flüsse des Pantanals auch zahlreiche Wassertiere. Unter ihnen auch Kaimane, die bis zu drei Meter lang werden und sich vor allem von den Fischen ernähren, die auch Lebensgrundlage vieler Menschen in der Region sind. Jahrhundertealte Fischerbetriebe sind ein Symbol der Region, wo Fische traditionell nicht nur gegessen werden, sondern auch als Grundlage für Textilien dienen. Doch auch zu Lande ist das Pantanal eine Region voller Geschichte: Die ältesten Farmen des amerikanischen Kontinents können hier um die endlosen Flussufer herum bestaunt werden. Seit mehreren Jahrhunderten halten Cowboys Pferde und Rinder, welche nicht nur für die Menschen, sondern auch für die Natur und die Düngung der Erden von großer Bedeutung sind. Das brasilianische Pantanal ist damit eines der verbliebenen Beispiele für den ewigen Lebenskreislauf zwischen Mensch, Tier und Natur.

Am 19.11.19 18:15 - 18:45 Uhr auf
SWR: natürlich!
Umweltmagazin. In der Natur bereiten sich die Tiere in diesen Tagen auf den Winter vor. "natürlich!" zeigt was man tun kann, damit Igel und andere Tiere ein gemütliches Winterquartier haben. Dazu war "natürlich!" zu Besuch in einem naturnahen Garten in Bingen-Dromersheim in Rheinhessen.
(Wdh. morgen 6.40-7.10 Uhr)

Am 19.11.19 20:15 - 21:00 Uhr auf
WDR: Wildes Kanada - Land der Extreme
Vom im Osten gelegenen Neufundland über die weiten Ebenen des Graslandes und die majestätischen Rocky Mountains hinweg erstreckt sich Kanada 5500 Kilometer bis hin zu den riesigen Kaltregenwäldern an der pazifischen Küste. Von den südlichen Prärien bis zum eisigen Norden in der Arktis sind es ebenfalls über 4000 Kilometer. Kanada ist ein Land mit gigantischen Ausmaßen. Das gewaltigste intakte Waldgebiet der Erde zieht sich durch ganz Kanada bis in den Westen und beherbergt außergewöhnliche Tiere: die weltweit größte Ansammlung an Schlangen - tausende Strumpfband-Nattern kommen im Frühjahr aus ihrem Winterquartier, um sich fortzupflanzen. Flughörnchen legen extreme Distanzen zurück, wenn sie im Wald von Baum zu Baum gleiten. Und schließlich leben hier fast mystische Geschöpfe - wie die geheimnisvollen Geisterbären. Sei es die Landschaft oder die Tierwelt. Durchschnittlich ist hier nichts. Kanada ist ein Land der Extreme.

Am 19.11.19 21:00 - 21:45 Uhr auf
ZDFinfo: Bigfoot - Mythos auf dem Prüfstand
In "Bigfoot – Mythos auf dem Prüfstand" geht es um eine Legende, die immer wieder neue "Nahrung" erhält: Durchstreift die Rocky Mountains und die Appalachen wirklich ein "Sasquatch", wie "Bigfoot" in Kanada heißt, also ein "stark behaarter Mensch", gar eine riesige Bestie, drei Meter groß, unermesslich schwer und auch noch übel riechend? Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren der "Bigfoot"-Forscher. Geschildert wird auch die Geschichte um das Foto eines riesigen menschlichen Fußabdrucks, das 1951 um die Welt ging: Der Fotograf Eric Shipton löste damals mit diesem Bild, aufgenommen im Himalaya, einen echten Hype aus. Seitdem streiten Wissenschaftler über die Existenz dieses menschenähnlichen Affen, zu dem der Fußabdruck gehören soll.

Am 19.11.19 22:05 - 23:55 Uhr auf
ServusTV: The Hunter
Öko-Thriller. Profi-Jäger Martin David soll für ein Biotechnologie-Unternehmen den letzten Tasmanischen Tiger zur Strecke bringen und sein Genmaterial sicherstellen. Doch in der schwer durchdringlichen Wildnis von Tasmanien lauern viele Gefahren und schon bald muss Martin feststellen, dass er nicht nur Jäger sondern auch Gejagter ist... Regie-Neuling Daniel Nettheim adaptierte Julia Leighs Roman „Der Jäger“ als packenden Abenteuer-Trip, der von seinen grandiosen Landschaftsaufnahmen und seinem charismatischen Hauptdarsteller Willem Dafoe („Platoon“, „Antichrist“) lebt.

Am 19.11.19 23:18 - 23:45 Uhr auf
D-MAX: Outback Inferno - Feueralarm in Australien
Doku-Serie. Bei ihren gefährlichen Einsätzen können wenige Sekunden über Leben und Tod entscheiden. Deshalb treffen Craig Popperwell und sein Team in Down Under Sicherheitsvorkehrungen für den Ernstfall. Die Männer stutzen auf einem Privatgrundstück die Vegetation zurecht, um Löschfahrzeugen die Zufahrt zu erleichtern. Brandschneisen sollen zudem verhindern, dass die Flammen bei einem Buschfeuer auf benachbarte Gebäude übergreifen. Firefighter Paul Mussara lässt sich derweil auf der Wache in Mundaring für einen guten Zweck die Haare und den Bart abrasieren.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 0.15 Uhr)

Am 20.11.19 02:50 - 03:20 Uhr auf
arte: Papua-Neuguineas Feuertänzer
Im Herzen des Dschungels von Papua-Neuguinea liegt das Dorf Sugu. Hier lebt der Stamm der Kaluli. Auch wenn hier immer gute Laune zu herrschen scheint, führt ein trauriger Anlass den Fotografen Marc Dozier an diesen Ort: Papa Minoa, ein alter Freund, ist gestorben und Marc möchte die Trauerzeremonie fotografieren. Das Ritual, das Koluba genannt wird, ist eine Art großes Flammenballett und führt die ganze Dorfgemeinschaft zusammen. Jeder beteiligt sich an der Zubereitung der Speisen, der Gewinnung von Harz für die Fackeln und der Erstellung des Federschmucks. Mit Wendy, Papa Minoas Tochter, erinnert sich Marc an viele gemeinsame Erlebnisse.Bald schon tauschen die Männer und Frauen ihre T-Shirts gegen einen Federschmuck ein und werden zu "Feuertänzern".

Am 20.11.19 05:25 - 05:55 Uhr auf
SWR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Afrika
Am Kap der Guten Hoffnung vor Südafrika verändert sich das Zusammenspiel warmer und kalter Meeresströmungen. Klimajournalistin Bernice Notenboom fährt mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in die tosende See, um genauere Daten zu bekommen. Die Folgen für das Klima erlebt sie tausend Kilometer weiter nördlich nach der Durchquerung der staubtrockenen Namib-Wüste. In den Bergen wurden viele Dörfer durch plötzliche Starkregenfälle zerstört. Die Bewohnerinnen und Bewohner des afrikanischen Kontinents leiden besonders stark unter den Folgen der Klimaveränderungen, die wohl nur durch groß angelegte Aufforstungs- und Unterstützungsprogramme aufgehalten werden können.

Am 20.11.19 07:15 - 07:45 Uhr auf
hr: Umweltkatastrophe auf den Weltmeeren
Schiffe verbrennen auf hoher See den dreckigsten Treibstoff der Welt - das sogenannte Bunkeröl. Dabei gelangen eine ganze Reihe giftiger und hochgefährlicher Substanzen in die Luft - gefährlich für die Gesundheit des Menschen. Und der so entstehende Ruß heizt den Klimawandel an. Acht bis dreizehn Prozent der globalen Rußemissionen werden von Schiffen verursacht. Die Klimajournalistin Bernice Notenboom möchte herausfinden, ob und was gegen die unbeobachtete Verschmutzung der Welt auf hoher See unternommen wird. Ihre Vision ist ein zukunftsfähiger Schiffsverkehr, der das Schmelzen des Eises in der Arktis verlangsamt, um Zeit zu geben, die Regeln einer wärmeren Welt zu begreifen und die Folgen des Klimawandels abzumildern.

Am 20.11.19 09:55 - 10:25 Uhr auf
hr: Staatsfeind Wildschwein - Dänemark und sein eiserner Vorhang
Dänemark verstärkt seine Grenze zu Deutschland mit einem 70 Kilometer langen Eisenzaun zwischen Nord- und Ostsee, der heftig umstritten ist. Er soll Wildschweine aus dem Land fernhalten, denn dänische Ferkelzüchter fürchten, dass sie die Afrikanische Schweinepest einschleppen und die Zuchtbetriebe ruinieren könnten. Das ASP-Virus breitet sich derzeit von Ost- nach Westeuropa aus. Aber die Gegner auf beiden Seiten der Grenze sehen in der Stahlbarriere ein schädliches Zeichen der Abschottung in einem kriselnden Europa, zumal Dänemark vorher schon die Grenzkontrollen wieder eingeführt hatte. "Psychologisch, für ein zusammenwachsendes Europa, ist es eine Katastrophe. Das trennt ja schließlich nicht nur die Wildschweine, das trennt auch die Menschen", beklagt ein Milchbauer, dessen Flächen auf beiden Seiten der Grenze liegen. Auch Wildbiologen schütteln den Kopf, weil der neue Grenzzaun jetzt Rehen, Hirschen oder Füchsen ihre Wildwechselrouten versperrt. Wildschweine dagegen gebe es kaum in der Region. Und sogar der Sinn des Zehn-Millionen-Euro-Projekts wird in Zweifel gezogen, da der Grenzzaun Lücken für Straßen und Bahngleisen hat, also auch Lücken für Schwarzwild.

Am 20.11.19 15:30 - 16:00 Uhr auf
phoenix: Zukunft Umwelt
Wie wird die Umwelt in Zukunft aussehen? Reporter David Damschen beschäftigt sich mit der Frage, ob eine weitere Klimaerwärmung noch auf ein erträgliches Maß zu begrenzen wäre oder ob die Belastbarkeit der Erde längst überschritten ist. Regenwälder werden abgeholzt, Plastik in die Weltmeere gekippt, der Verkehr, Kraftwerke und Industrieanlegen stoßen zu viel CO2 aus, 2050 werden ungefähr zehn Milliarden Menschen auf der Erde leben. Es muss sich also etwas ändern. Gäste/Gesprächspartner: Rebecca Freitag, UN-Jugenddelegierte für Nachhaltige Entwicklung und Volker Quaschning, Professor für Regenerative Energiesysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Berlin.

Am 20.11.19 17:10 - 17:40 Uhr auf
arte: Brasilien - Die Amazonaswelle "Pororoca"
Den Amazonas kennt jeder, schließlich ist er der größte Fluss der Welt. Weitaus weniger bekannt ist dagegen das Phänomen der Tidenwelle Pororoca, die zweimal jährlich den Fluss hinaufrollt. Die riesige Flutwelle bildet sich um die Tag- und Nachtgleiche an der Amazonasmündung und ist das neue Mekka für Surfer, die aus der ganzen Welt hierher pilgern. Doch das Naturereignis hat auch seine Schattenseiten und riss einst beinahe eine ganze Stadt mit sich.

Am 20.11.19 17:40 - 18:30 Uhr auf
arte: Sibirien - Büffeln in der Tundra
Der siebenjährige Sachar lebt im nördlichsten Teil Sibiriens. Dieses Jahr hat sich eine junge Lehrerin im Nomadenlager der dolganischen Familie niedergelassen, um ihn dort zu unterrichten. Die Dolganen zählen etwa 8.000 Menschen. Sie sind eines der letzten indigenen Völker Sibiriens. Der Dokumentarfilm beobachtet Sachars erstes Schuljahr und die tägliche Arbeit seiner Familie in den Weiten der verschneiten Tundra.
(Wdh. übermorgen 11.20-12.15 Uhr)

Am 20.11.19 19:10 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Der Wald von morgen - Der Kiefernwald Südwestfrankreichs
Das Naturjuwel der Gascogne, die „Forêt des Landes“ an der Atlantikküste im Südwesten Frankreichs ist ein riesiger grüner Ozean. Noch vor zwei Jahrhunderten hat dieser eine Million Hektar große Kiefernwald gar nicht existiert. Er wurde von Menschenhand geschaffen. In Frankreich ist so der größte künstliche Wald Westeuropas entstanden. Seit Erschaffung im 19. Jahrhundert spielt diese enorme bepflanzte Fläche eine Schlüsselrolle in der französischen Industrie. Aber der Wald hat Schwierigkeiten, sich an das hektische 21. Jahrhundert anzupassen. Ohne menschliche Intervention könnte er verschwinden: Eine Bürde, die immer schwerer lastet auf zehntausenden Förstern, die von dem Holz des Waldes leben. Dieser Wald muss sein ökologisches Gleichgewicht in unserer sich schnell verändernden Welt erhalten. Das riesige Waldgebiet braucht Hilfe. Ist der Mensch dieser Herausforderung gewachsen?
(Wdh. morgen 14.10-15.10 Uhr)

Am 20.11.19 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: Das Lied der Gibbons
Es gibt nur noch 150 Skywalker-Gibbons. Sie leben in kleinen Familien in den Bergwäldern im Südwesten Chinas. Aufgrund menschlicher Siedlungen, Straßen und Felder liegen ihre Reviere heute so weit auseinander, dass die Gibbons einander nicht mehr hören können. Ein Wissenschaftler, der die Tiere seit langem studiert und ein Musiker wollten den Gibbons helfen, um die Art zu retten. Sie entwickelten ein System, um die Gibbons durch Mikrofone, Lautsprecher und einen Internet-Live-Link zu verbinden. So gelang es dem Team, ein Skywalker-Männchen über 30 Kilometer zu einem einsamen Weibchen zu locken. Dieses hatte zuvor vergeblich nach den Rufen eines Männchens gelauscht - und das 13 Jahre lang.
(Wdh. übermorgen 14.10-15.10 Uhr)

Am 20.11.19 22:00 - 22:45 Uhr auf
rbb: Wildes Japan (2/2)
Japan - Megastädte wie Tokio auf der einen und abgelegene Bergtäler mit fremd wirkenden Traditionen auf der anderen Seite. Die südlichste der vier japanischen Hauptinseln, Kyushu, hat bereits einen subtropischen Charakter. Im Schatten des Sakurajima, eines der aktivsten Vulkane Japans, lebt eine besondere Gruppe von Makaken. Berühmtheit erlangten sie, als Wissenschaftler beobachteten, dass die Tiere Kartoffeln im Meerwasser waschen und diese Tradition an ihre Nachkommen weitergaben. Mehr als 3.000 Kilometer weiter nördlich auf der Insel Hokkaido lernen kleine Bärenjunge fürs Leben. Eine beeindruckende Reise von den Mangrovensümpfen Okinawas bis zu den goldenen Ahornwäldern Hokkaidos.

Am 21.11.19 05:25 - 06:20 Uhr auf
ServusTV: Gabun - Durch Afrikas Dschungel
Gabun ist zu zwei Drittel von tropischem Regenwald bedeckt. Die Dokumentation begibt sich auf die Reise von Libreville, der Hauptstadt des Landes, nach Port-Gentil. Im Regenwald trifft man etwa auf den Volksstamm der Pygmäen. Das sind die Ureinwohner, die im Nordosten und Süden angesiedelt sind. Die Dokumentation zeigt das schillernde Leben in den Großstädten Gabuns. Doch erst im tropischen Regenwald zeigen sich die vielen Facetten der besonderen Natur des Landes. Und inmitten des Dschungels entdeckt der Filmemacher Laurent Bouit den Ogooué, den größten Fluss Gabuns.

Am 21.11.19 06:10 - 06:40 Uhr auf
arte: Brasilien - Der Tanz der Kriegerinnen
Wie schon seit 20 Jahren besucht Fotograf Renato Soares den Stamm der Kalapalo. Hier, am Ufer des Flusses Xingu in Brasilien, leben die Menschen zwischen zwei Welten: der traditionellen Lebensweise ihrer Ahnen und einer sehr viel moderneren. Sangai, die Stammesälteste, die die Traditionen der Kalapalo bewahrt, empfängt Renato. Einmal im Jahr haben hier anlässlich der Feiern des Yamurikuma allein die Frauen das Sagen - die Männer müssen ihnen zu Diensten stehen und jeder Fremde, der das Dorf betrifft, läuft Gefahr, davongejagt zu werden. Höhepunkt dieses Rollentauschs ist eine große Zeremonie, mit der die traditionelle Ordenung der Geschlechter wiederhergestellt wird.

Am 21.11.19 06:40 - 07:10 Uhr auf
arte: Brasilien - Ein Kanu für die neue Generation
Im Herzen des noch unberührten Amazonas-Urwalds begegnete Fotograf Renato Soares vor 30 Jahren dem Stamm der Yawalapiti. Seither ist im Verlauf seiner zahlreichen Besuche eine enge Freundschaft zu ihnen entstanden. Die Yawalapiti sind Fischer und Bauern, daher dreht sich ihr ganzes Leben um die Natur, die sie reich mit allem beschenkt, was sie zum Leben brauchen.Vor Kurzem überzeugte Renato sie, ein Kanu aus Jatobá-Rinde herzustellen, eine Piroge - wie sie ursprünglich von den Ureinwohnern der Region Alto Xingu genutzt und seit 20 Jahren nicht mehr gebaut wurde. Bei dieser Gelegenheit geben die Alten die überlieferten Schiffbautechniken an die Jüngeren weiter, die neugierig und voller Stolz die Traditionen ihrer Gemeinschaft aufrechterhalten. Renato darf sich am Bau des Kanus beteiligen und dieses außergewöhnliche Ereignis im Leben der Yawalapiti mit der Kamera einfangen.

Am 21.11.19 07:30 - 07:45 Uhr auf
hr: Klimawandel - Wie viel Hitze verträgt die Erde?
Seit Beginn des Industriezeitalters wächst der Anteil von Treibhausgasen wie Kohlendioxid und Methan in der Atmosphäre - mit fatalen Folgen für die Durchschnittstemperaturen auf der Erde. Das Verbrennen von fossilen Energieträgern wie Kohle und Erdöl setzt Gase frei, die durch den Treibhauseffekt die Atmosphäre und die Meere weltweit erwärmen. Durch den Klimawandel beginnen Gletscher abzuschmelzen, extreme Wetterphänomene häufen sich, Dürren und Überschwemmungen bedrohen ganze Landstriche. Das Schmelzen der antarktischen Gletscher und des grönländischen Eisschildes könnten in den nächsten fünfzig Jahren zu einer Erhöhung des Meeresspiegels um mehrere Meter führen. Viele Küstenstädte mit Millionen Einwohnern würden unbewohnbar.

Am 21.11.19 13:55 - 14:45 Uhr auf
3sat: Odyssee durch Sibirien
Der französische Abenteurer, Schriftsteller und Filmemacher Nicolas Vanier durchquerte 1990/1991 Sibirien von Ost nach West. Und zwar anders, als es seine Vorgänger getan haben. Der leidenschaftliche Forscher nahm kein großes Expeditionsteam mit auf die rund 8000 Kilometer lange Reise durch Schnee, Taiga und Tundra, sondern lediglich eine Kamera, seinen Schlitten und zehn Schlittenhunde. Die dabei entstandene Dokumentation zeigt in teils dramatischen Bildern die atemberaubenden Landschaften Sibiriens und seine stolzen Bewohner. Eine Reise zu einem der unwirtlichsten Flecken der Erde.
(Wdh. kommende Nacht 2.00-2.55 Uhr)

Am 21.11.19 14:45 - 15:30 Uhr auf
3sat: Die Magie der Mongolei
Isoliert von den Wäldern Sibiriens im Norden und der Chinesischen Mauer im Süden, liegt im Herzen Asiens eine der schönsten und unberührtesten Naturlandschaften der Erde: die Mongolei. Das Land bietet einer Vielzahl selten gewordener Tierarten Platz und Rückzugsmöglichkeit. Von den eisigen Gipfeln im Norden ging es weiter zu den gewaltigen Sanddünen der Wüste Gobi. Doch die Mongolei besteht nicht nur aus Sand und Stein: Der Norden des Landes erinnert an die Alpen. Im dichten Lärchenwald sind Wildschweine auf der Suche nach Futter, und in den Flüssen tummelt sich eine Vielzahl von Fischen, darunter der größte Verwandte aus der Familie der Forellen und Lachse, der Taimen.
(Wdh. kommende Nacht 2.55-3.40 Uhr)

Am 21.11.19 15:30 - 16:15 Uhr auf
3sat: Die letzten Nomaden
Sie ziehen gemeinsam mit ihren Herden auf traditionellen Routen über die Grassteppen Asiens und Südamerikas: Die Lebensweise der Nomaden hat sich seit Jahrtausenden kaum geändert. Die Welt dieser Nomaden - ob im Schatten der Achttausender des Himalajas, in den eisigen Weiten der Taiga Sibiriens oder im Hochland der bolivianischen Anden - wird allein durch das Klima, die Ergiebigkeit ihrer Weiden und die Gesundheit ihrer Tiere bestimmt. Die Tsaaten, die letzten Rentiernomaden der Erde, leben in der nördlichen Mongolei, an der Grenze zu Sibirien. Hier befindet sich der Übergang von der Tundra zur Taiga. Die unwegsame Gebirgswelt in etwa 2500 bis 3000 Metern Höhe zählt zu den unwirtlichsten Weltregionen. Als Hirtennomaden sind die Tsaaten Bewahrer einer uralten Tradition, die bis in die Bronzezeit zurückreicht. Man schätzt sie auf ungefähr nur 80 Männer, Frauen und Kinder.
(Wdh. kommende Nacht 3.40-4.25 Uhr)

Am 21.11.19 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Im Reich der Zwerge
Seit der Mensch Ackerbau betreibt, führt er einen aussichtslosen Kampf gegen Mäuse. Auf dem Acker fressen sie sein Korn, nach der Ernte ist kein Lager, kein Speicher vor ihnen sicher. Mäuse sind die anpassungsfähigsten Säugetiere. Es gibt Taucher, Gräber, Kletterer und Springer. Der Film folgt den cleveren Zwergen bis in ihre unterirdischen Bauten, in die Nest- und Vorratskammern.
(Wdh. kommende Nacht 5.05-5.50 Uhr)

Am 21.11.19 17:45 - 18:30 Uhr auf
3sat: Radioaktive Wölfe
Tschernobyl, 30 Jahre nach dem Super-GAU: Am Schauplatz des größten Reaktorunfalls der Geschichte ist in den letzten Jahrzehnten ein unbeabsichtigtes ökologisches Experiment abgelaufen. Für Menschen ist das Gebiet immer noch verbotene Zone. Doch riesige Rudel von Wölfen haben die Region erobert und streifen durch die Schwemmgebiete des Prypjat und die verlassenen Siedlungen. Was einst die Kornkammer der Sowjetunion war, ist nun von Wäldern bedeckt. Mit der neuen Vegetation sind Bisons, Luchse und Wölfe zurückgekehrt. Für diese Dokumentation konnte erstmals ein westliches Filmteam mit den Wolf-Experten Christoph und Barbara Promberger in die verbotene Zone vordringen und dieser spektakulären Wiederkehr der Natur nachforschen. Regisseur Klaus Feichtenberger zeigt eine faszinierende, paradoxe Welt, die beides zugleich ist: ein Blick in die Zeit lange vor der menschlichen Zivilisation und ein Fenster in die Zukunft nach der ultimativen nuklearen Katastrophe.

Am 21.11.19 18:30 - 19:20 Uhr auf
arte: Das verborgene Leben der Bonobos
Obwohl Bonobos unter den Primaten die nächsten Verwandten der Menschen sind, wissen wir nur sehr wenig über sie. Sie gelten untereinander als außergewöhnlich friedfertig und haben sehr oft Sex. Dabei sind sie sowohl hetero- als auch homosexuell aktiv. Während sich Schimpansen gegenseitig oft bekriegen und sogar töten, lösen Bonobos ihre Konflikte und Streitigkeiten mit Sex. Davon haben sie sieben Mal mehr als Schimpansen. Was sind die Ursachen für diese ausgeprägte Friedfertigkeit? Mit ungewöhnlichen Methoden will Leveda Cheng vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig dieses Phänomen erkunden.

Am 21.11.19 19:10 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Der Wald von morgen - Kongo - Nutzen und Schutz des Urwalds
Während die Abholzung der Wälder auf der Welt weiterhin ein großes Problem darstellt, scheinen sich bedeutende Veränderungen anzubahnen. In Tasmanien, im Kongo, in Frankreich, in Bangladesch, und in Lateinamerika erleben waldreiche Regionen ein Wiederaufleben. Die Doku-Reihe zeigt fünf Waldgebiete, die diese Veränderungen am besten schildern.Der Regenwald im Herzen Afrikas ist eine Welt für sich. Er beherbergt das größte Wildtier-Reservat des Kontinents. Auf zwei Millionen Quadratkilometern Fläche und über sechs Länder, erstreckt sich der afrikanische Primärwald im Kongo-Becken. Er ist nach dem Amazonas-Regenwald die zweitgrößte grüne Lunge der Erde.Unter dem dichten Blätterdach bleiben kein Knistern, kein Duft, und kein Atemzug unbemerkt. Das Leben ist hier perfekt aufeinander eingespielt. Vom kleinsten Insekt bis zum größten Säugetier, vom unscheinbaren Schattengewächs bis zur Pflanze, die sich dem Licht entgegenreckt - alle Arten sind voneinander abhängig, und das seit Anbeginn der Zeit. Unter den Waldbewohnern befinden sich auch Menschen: Indigene Völker der so genannten Pygmäen. Die Jäger und Sammler sind Teil der unendlichen Vielfalt des Waldes.Die Basis dieser einzigartigen Symbiose bilden jedoch die Bäume. Mit Namen wie Limba, Okoumé, Sipo oder Sapelli. 4.000 einheimische Pflanzenarten tragen zum Reichtum dieses riesigen, uralten Regenwaldes bei.Die Dokumentation zeigt die Menschen, für die dieser Wald seit Menschengedenken ihre Heimat ist und jene, die sich für den Erhalt dieses Waldes einsetzen.

Am 22.11.19 08:00 - 08:45 Uhr auf
arte: Vipern - Giftige Grazien
Giftschlangen sind weit verbreitet, aber nicht alle sind gleichermaßen gefährlich. In dieser Dokumentation werden drei besonders gefährliche Vipernarten vorgestellt und miteinander verglichen. Sie zeigt, wie diese Schlangen ihre Beute jagen und mit welchen Strategien sie sich an ihren jeweiligen Lebensraum angepasst haben, sei es in New Mexico, Westafrika oder auf der Arabischen Halbinsel. Tief in den Wäldern Westafrikas lebt die Gabunviper. Keine andere Schlange hat so lange Giftzähne und greift ihre Opfer so schnell an. Ihre Tarnung im Laub des Unterholzes ist perfekt. Und genau das ist ihr größter Trumpf: Sie schleicht sich ganz langsam an und schlägt dann blitzschnell zu.

Am 22.11.19 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Bärenkinder allein im Wald
Die jungen Bären Pasha und Masha sind gerade einmal sechs Monate alt. Sie haben ihre Mutter verloren und müssen allein in der Wildnis Weißrusslands überleben. Tierfilmer Rainer Bergomaz folgt den kleinen Bären über ein Jahr und beobachtet, wie sie sich auf eigene Faust durch die unberührten Landschaften Weißrusslands schlagen. Schon der Alltag bietet eine Vielzahl an Herausforderungen, wenn die Hilfe der Mutter fehlt. Bärenjunge müssen viel und lange Zeit lernen, meist bleiben sie zwei bis drei Jahre bei ihrer Mutter, bevor sie eigene Wege gehen.

Am 22.11.19 10:25 - 11:10 Uhr auf
hr: Russland - ein Wintermärchen?
Winter ist in Inta keine Jahreszeit, sondern ein Dauerzustand. Minus 56 Grad Celsius, vier Monate Polarnacht, 38 Stunden Zugfahrt bis nach Moskau - Inta ist eine Stadt im äußersten Norden des europäischen Russlands. Ganz unterschiedliche Bewohner treffen dort aufeinander. Der Film begleitet zwei Brüder, Jegor und Sascha, der eine Grubenarbeiter, der andere Jäger, über den langen und harten Winter in dieser atemberaubend schönen Landschaft. Er zeigt sie bei ihrer Arbeit, aber auch bei der Pflege ihrer Traditionen, vom Eisfiguren-Bau bis zu Maslenitza, dem Fest der Winteraustreibung.

Am 22.11.19 13:20 - 14:05 Uhr auf
3sat: Zugvögel (1/2)
Die Dokumentation begleitet unsere Zugvögel in alle Welt - mit atemberaubenden Luftbildern von den Reisen derer, die die "Vogelperspektive" erfunden haben. Die Dokumentation begleitet Gänseküken beim Abenteuer des Fliegenlernens. Und der Kamera-Helikopter überquert mit den Störchen (erstmals gemeinsam) die gefährliche Straße von Gibraltar und fliegt mit ihnen bis in ihr Winterquartier in Tansania und Kenia.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 14.50 Uhr)

Am 22.11.19 14:50 - 15:35 Uhr auf
3sat: Kielings wildes Afrika
Seit 25 Jahren bereist Andreas Kieling als Tierfilmer die Welt und berichtet von den schönsten Tierparadiesen. In dieser Folge widmet er sich ausschließlich dem afrikanischen Kontinent. Extreme jeder Art stehen immer wieder im Vordergrund: Von der legendären Serengeti und dem Mahale-Nationalpark in Tansania geht es ins äthiopische Hochland. Von den Regionen rund ums Kap der Guten Hoffnung weiter bis zum Addo-Elefanten-Nationalpark in Südafrika. Die Afrikareise von Andreas Kieling startet in den weiten Grassteppen der Serengeti, dem Inbegriff für afrikanisches Tierleben. Im verwunschenen Regenwald der tansanischen Mahale-Berge macht sich Andreas Kieling auf die Suche nach unseren Verwandten. 800 Schimpansen sind hier zu Hause, die letzte große frei lebende Population der Erde. Einblicke in ihr Familienleben und ihre spannenden Jagdzüge gibt es hier reichlich.

Am 22.11.19 15:35 - 16:20 Uhr auf
3sat: Wie Elefanten denken
Forscher sind sich mittlerweile einig: Elefanten sind viel intelligenter, als wir je vermutet hätten. Der Film zeigt, was und wie die grauen Riesen denken. Elefantenherden umgehen offenbar ganz gezielt Gebiete, in denen Wilderer lauern und vermeiden auch sonst gefährliche Kontakte zu Menschen. Die Entdeckung dieses einzigartigen Verhaltens machten Wildbiologen eher zufällig bei einer Zählung vom Flugzeug aus. Diese ungewöhnlichen Wanderbewegungen der Tiere inspirierten die Wissenschaftler zu immer neuen Forschungsprojekten, in deren Verlauf weitere, völlig unerwartete Fähigkeiten der Elefanten entdeckt wurden.

Am 22.11.19 16:20 - 17:00 Uhr auf
3sat: Affenwelten (1/3)
Affen sind uns unter allen Lebewesen am ähnlichsten. Aber gerade deshalb ist unser Verhältnis zu ihnen ambivalent. Denn die große Ähnlichkeit hält uns einen Spiegel vor. Der Dreiteiler vermittelt außergewöhnliche Einblicke in das fesselnde, oft verborgene Leben unserer Artgenossen und liefert überraschende Enthüllungen über eine Gruppe von Tieren, die wir nur zu kennen glaubten. In Teil eins geht es um extreme Lebensräume. Können Affen in Eis und Schnee oder in baumlosen Graslandschaften in über 5000 Meter Höhe überleben? Ist ihre Heimat nicht der tropische Regenwald, wo sie auf den Bäumen hocken? Die erste Folge entführt in eine Affenwelt jenseits aller gängigen Vorstellungen. Viele Arten haben den Wald verlassen und sich an extreme Lebensräume angepasst. Die in Japan lebenden Rotgesichtsmakaken zum Beispiel trotzen eisiger Kälte, die Dscheladas dem rauen Klima in den höchsten Bergregionen Äthiopiens. Der Film zeigt evolutionäre Meisterleistungen und faszinierende Überlebensstrategien in Savannen und Gebirgen, in Höhlen- und Schneewelten.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)

Am 22.11.19 18:30 - 19:20 Uhr auf
arte: Die Schule der Affen - Überleben im Dschungel Guatemalas
Ein Klammeraffen-Baby wurde im Regenwald von Guatemala aus den Fängen von Wilderern befreit, seine Mutter war getötet worden. Tierschützer geben dem kleinen Affenmädchen den Namen Infinity und bringen es in eine Auffangstation. Jedes Jahr werden dort zahlreiche verwaiste Tiere auf eine Zukunft in Freiheit vorbereitet. Das ist ein schwieriges Unterfangen, denn die Tiere müssen zunächst grundlegende Fähigkeiten erlernen, um sich in der Wildnis zurechtzufinden - und zu überleben. Ihr neues Zuhause liegt tief im Maya-Biosphärenreservat, dem größten Naturschutzgebiet Guatemalas. In dieser unbekannten, gefährlichen Welt müssen die Klammeraffen nun selbständig Nahrung und Wasser finden und sich vor Raubtieren schützen. In spektakulären Bildern zeigt der Filmemacher Michael Sanderson den Kampf um eine bedrohte Tierart.

Am 22.11.19 19:10 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Der Wald von morgen - Die Sundarbans - Im Mangrovenwald Bengalens
Die Sundarbans sind mit über 10.000 Quadratkilometern die größten Mangrovenwälder der Erde. Sie liegen zwischen Indien und Bangladesch. Überflutete Wälder, in einem Gebiet, wo sich das Süßwasser des Ganges und des Brahmaputra mit dem Salzwasser des Indischen Ozeans vermischt. Es ist ein verwirrendes Netz aus Salzwasserkanälen, das ein einzigartiges Ökosystem erschafft, beherrscht vom geheimnisvollen Bengal-Tiger.Auf Bengalisch bedeutet Sundarbans „Schöner Wald“. Er bietet den Einheimischen Schutz gegen Wirbelstürme, und beheimatet eine Fülle von Wild, Fisch und Krustentieren. Das Holz wird zum Heizen und Bauen verwendet. Die Familien leben vom Wald und haben ihre Bedürfnisse an seine Ressourcen angeglichen. Doch in den letzten Jahren ist die Natur aus dem Gleichgewicht geraten, und es fehlen die nötigen Mittel, um Abhilfe zu schaffen.

Veranstaltungen


21.11.2019

Wald -und Küstenwanderung
(17449 Ostseebad Trassenheide)
Geführte Wanderung mit dem Revierförster
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21.11.2019

Erkundungstour in der Nationalpark-Ausstellung "Wildnis(t)räume"
(53937 Schleiden)
Führung mit dem Ranger durch die Erlebnisausstellung "Wildnis(t)räume"
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21.11.2019

Es werde Licht – Mit selbstgebauten Fackeln wandern
(93161 Sinzing)
Eine Veranstaltung für Familien mit Kindern ab 8 Jahren.
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21.11.2019

Wandern mit Hund
(56075 Koblenz)
Hundewandern in einer Gruppe im Koblenzer Stadtwald.
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21.11.2019

Wanderung mit dem Förster zur Waldwirtschaft und Baumvielfalt auf dem Zierowberg
(17419 Ahlbeck)
Eine ca. 1,5 stündige Waldwanderung mit dem Förster Herrn Ymir Schreiber vom Revier Kamminke
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