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Wald und Natur im TV

Aktuelle TV-Tipps vom 15.-18.01.20

Am 15.01.20 13:25 - 14:05 Uhr auf
3sat: Bulgariens Bergwelten (1/2)
Der Zentralbalkan ist der höchste und wildeste Teil des Balkangebirges. Größtenteils steht er als gleichnamiger Nationalpark unter Schutz. Flächenmäßig ist er einer der größten in Europa und eines der letzten Refugien des Braunbären. Wladimir Todorow ist Biologe und auf diese großen Raubtiere spezialisiert. Eine Bärin hat sich in der Falle eines Wilderers verfangen. Wladimir versucht, die junge Bärin zu retten.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 14.50 Uhr)

Am 15.01.20 16:50 - 17:20 Uhr auf
arte: Der Regenwurm - Ein Bodenschatz der besonderen Art
Viele finden Regenwürmer schleimig und eklig. Dabei sind sie ein Bodenschatz! Sie lockern und lüften das Erdreich mit ihren Gängen und verwandeln abgestorbene Pflanzenreste in wertvolle Nährstoffe. Auf diese Weise sorgen sie für eine reiche Ernte. Das gilt auch für den Giganten unter den Regenwürmern - den Badischen Riesenregenwurm. Er wird rund einen halben Meter lang und kommt weltweit ausschließlich in den Hochlagen des Südschwarzwalds vor. Allerdings ist er extrem scheu und nur nachts aktiv. Die "Xenius"-Moderatoren Gunnar Mergner und Emilie Langlade gehen gemeinsam mit dem Bodenbiologen Otto Ehrmann auf die Jagd nach ihm.
(Wdh. übermorgen 5.30-6.00 Uhr)

Am 15.01.20 17:20 - 17:50 Uhr auf
arte: Die Waldretter - Kampf gegen die Monokultur
Pierre ist Franzose und Susanne Deutsche. Gemeinsam sind sie Förster mit Leidenschaft. Das deutsch-französische Pärchen hat sich im Zentralmassiv in Frankreich niedergelassen und kämpft für eine bessere Forstwirtschaft in ihrer Heimat. Die deutschen Förster kennen den Begriff der Nachhaltigkeit schon seit dem frühen 18. Jahrhundert und versuchen, nur so viel Holz aus dem Wald zu entnehmen, wie auch nachwächst. In Frankreich hingegen sind Kahlschlag und Monokultur gängige Praxis. Susanne und Pierre haben deshalb ein besonderes Modell entwickelt. Gemeinsam mit 130 Teilhabern haben sie Wälder gekauft - und bewirtschaften diese auf ökologische Weise.

Am 15.01.20 17:50 - 18:30 Uhr auf
arte: Australien - Im Dschungel der Riesenvögel
Heiße Trockenwüsten, tropische Regenwälder, alpine Berge und faszinierende Küstenregionen machen die Vielfalt der Landschaften Australiens aus. Hier leben zahlreiche Tierarten, die auf keinem anderen Kontinent zu finden sind. Dazu zählen neben den berühmten Kängurus und Koalabären auch eierlegende Säugetiere und extrem giftige Insekten. Renommierte Tierfilmer haben die wilden Bewohner in ihren Lebensräumen aufgespürt. In den Mangroven lauern Krokodile. Verborgen im Dschungel leben schillernde Paradiesvögel und der Helmkasuar, ein Riesenvogel wie aus der Urzeit, und in den Wipfeln verbergen sich die seltenen Baumkängurus.

Am 15.01.20 18:00 - 19:00 Uhr auf
ServusTV: Affen - Eine faszinierende Tierfamilie - Asien
Der Biologe Patrick Aryee beschäftigt sich mit einer der erstaunlichsten Spezies dieses Planeten, den Primaten. Deren Geschichte begann vor fast 55 Millionen Jahre in Südostasien - von hier aus verbreiteten sich die vier Hauptgruppen (Menschen-, Breit- und Schmalnasen- sowie Halbaffen) auf alle Kontinente. Aryees Spurensuche in Teil 1 der Doku startet in Südostasien. In Thailand beeindrucken ihn die Gibbons als wahre Dschungel-Akrobaten. Die Javaneraffen hingegen zeichnen sich durch unglaubliche Cleverness in puncto Nahrungssuche aus und verblüffen mit großem handwerklichen Geschick. Auf den Philippinen sieht sich der junge Biologe Auge in Auge mit einem Koboldäffchen - einem wahren Mini-Ninja des Dschungels. Auf der Insel Sulawesi überraschen die dort lebenden Schwarzaffenmakaken vor allem aufgrund ihrer faszinierenden und besonders vielseitigen Mimik, mit welcher sie perfekt untereinander kommunizieren. In den Bergen von Zentralchina hingegen haben sich die Goldstumpfnasenaffen mit ihrem, wie ein Polaranzug anmutenden Fell, einer eher unwirtlichen Gegend grandios angepasst. Auf Borneo begegnet Aryee schließlich zwei weiteren außergewöhnlichen Vertretern ihrer Art: Dem Nasenaffen, kurios ausgestattet mit Schwimmhäuten und wasserdichtem Fell und dem Orang-Utan, einem brillanten Kletterer - mit Händen, die denen des Menschen erstaunlich ähnlich sind. Etwas zeichnet jedoch alle Affen, egal ob groß oder klein, in höchstem Maße aus: Ein besonders ausgeprägtes Sozialverhalten.

Am 15.01.20 18:30 - 19:20 Uhr auf
arte: Australien - In den Wäldern der Koalas
Die großen Eukalyptuswälder im Osten Australiens sind das Reich der Koalas. Eigentlich sind 'Australiens Teddys' eher als gemütliche Tiere bekannt - doch in der Paarungszeit werden Koalamännchen plötzlich zu rastlosen Draufgängern, die den Weibchen und Rivalen in ihrem Revier das Leben schwer machen. Eindrucksvolle Aufnahmen beweisen: Während der Brunft geht es hoch her im Koalawald.

Am 15.01.20 19:10 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Loango - Kronjuwelen Afrikas
Gabun. Im Nationalpark Loango müssen Gorillas, Elefanten, Nilpferde sowie andere gefährdete Tierarten mit Hochwasserphasen und Trockenperioden zurechtkommen. Lange Regenzeiten verursachen regelmäßig Überschwemmungen, wodurch der Lebensraum einem ständigen Wandel unterliegt. Um zu überleben, führen die Tiere ein Leben auf Wanderschaft. Der Nationalpark ist einer der wenigen Plätze auf der Erde, der ein derart vielfältiges Ökosystem auf engstem Raum aufweist. Im Westen grenzen die Mangroven und Lagunen an Savannen und Küstensteppen. Zeitweise überflutete Wälder erstrecken sich bis in den Osten, und im Süden befinden sich riesige Sumpfgebiete.
(Wdh. morgen 14.00-15.00 Uhr)

Am 15.01.20 19:40 - 20:15 Uhr auf
arte: Aufforsten gegen den Klimawandel - Der Streit um Irlands Baumplantagen
Die Grafschaft Leitrim im Norden Irlands: John O'Reilly arbeitet beim irischen Forstunternehmen Green Belt. In Zeiten des Klimawandels sieht er im Wald ein Business mit Zukunft. Auch weil die Aufforstung neue Jobs in der strukturschwachen Region bringt. So sieht das auch Brendan Lynch. Der 46-Jährige stammt aus einer Bauernfamilie, die ihren Lebensunterhalt lange mit der Viehzucht bestritten hat. Doch weil das Einkommen in den letzten Jahren drastisch gesunken ist, pflanzt er seit ein paar Jahren Fichten auf seinem Grundstück an. Die Gewinne sind steuerfrei und sollen auch seine Kinder absichern. Die Sorgen der Umweltschützer findet er übertrieben. Denn nicht alle Einwohner in Leitrim können sich mit den Fichtenwäldern anfreunden. Die Künstlerin Edwina Guckian hat vor zwei Jahren die Bürgerinitiative "Save Leitrim" ins Leben gerufen. Guckian und die ihre Mitstreiter führen keine Kampagne gegen Bäume, aber statt der Fichtenplantagen verlangen sie von der Politik mehr Mischwälder mit einheimischen Arten. Edwina treibt auch die Angst um, ihre grüne Heimat könne zum reinen Spekulationsobjekt von Investoren werden. Wirtschaftlich, so scheint es, ist die Fichte für Irland ein Gewinn. Aber gilt das auch für die Umwelt? Kann die kleine Bürgerinitiative die irische Forstpolitik zum Umdenken zu bewegen? "Re:" blickt auf die kleine Grafschaft Leitrim, die sich den großen Fragen der aktuellen Klimakrise stellt und mit der Vereinbarkeit von Umwelt und Wirtschaftsinteressen kämpft.
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)

Am 15.01.20 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: Afrikas lautlose Jäger
Wenn es Nacht wird in Afrika, erscheinen die Jäger - Löwen, Leoparden und Hyänen. Dank Super-Sinnen können sie ihre Opfer hören, riechen, ja sogar sehen. Die Jäger der afrikanischen Savanne sind die Herrscher der Finsternis - dabei haben sie sehr unterschiedliche Strategien. Leoparden schleichen sich an und schlagen erst im letzten Moment zu. Löwen locken ihre Beute oft in einen Hinterhalt und nehmen sie dann im Rudel in die Zange. Hyänen wiederum sind Langstreckenathleten - sie jagen ihre Opfer bis zur völligen Erschöpfung. Nachtobjektive und Wärmekameras enthüllen die raffinierten Taktiken der lautlosen Jäger Afrikas.
(Wdh. morgen 9-05-10.05 Uhr)

Am 15.01.20 20:45 - 21:15 Uhr auf
mdr: Wildschweine vor der Haustür - Kampf gegen die Plage
Sie erobern Spielplätze, plündern Schrebergärten und entern ganze Wohnsiedlungen. Seit Jahrzehnten drängen Wildschweine zunehmend in den urbanen Bereich. Neben Magdeburg, Leipzig und der Wildschwein-Hauptstadt Berlin zählt Dessau-Roßlau zu den Hotspots von Stadt-Wildschweinen in Deutschland. Und mittlerweile sind die Schmerzgrenzen vieler Anwohner weit überschritten. Eine der Hauptursachen der steigenden Wildschwein-Bestände liegt außerhalb der Städte. Die zunehmende Industrialisierung und Intensivierung der Landwirtschaft mit riesigen Maisfeldern hat in den letzten Jahren paradiesische Zustände für die Schwarzkittel geschaffen, so dass sie sogar zweimal im Jahr gebären. Und gute Sauen bringen es auf bis zu zehn Frischlinge pro Wurf. Deshalb nehmen seit Jahren die Schwarzwild-Bestände zu und ein Ende ist nicht in Sicht. "Wir haben im vergangenen Jagdjahr 820.000 Wildschweine geschossen. Das ist Rekord, das hatten wir noch nie in Deutschland zuvor", so Anna Martinsohn vom Deutscher Jagdverband. Auf der Suche nach neuen Lebensräumen drängen Wildschweine nun auch zunehmend in Dörfer und Städte und ziehen hier sogar ihre Jungen groß. Und das verursacht enorme Konflikte mit der Bevölkerung. Diese wiederum werden vermutlich weiter steigen, denn viele Wohngebiete haben sich zu hervorragenden Wildschwein-Biotopen entwickelt und die Prognose vieler Wissenschaftler ist eindeutig. Dr. Konstantin Börner, Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin: "Die Wildschweine sind tatsächlich gekommen, um zu bleiben. Diese Eroberer-Typen haben ein erhöhtes Potential, mit dem Faktor Mensch umzugehen und diese Information geben sie auch genetisch an ihre Nachkommen weiter. So wird auch die neu geborene Frischlings-Generation auf den städtischen Lebensraum geprägt und bleibt." Jäger, Förster und zuständige Behörden stehen vor großen Herausforderungen. Dabei geht es nicht nur um Wildschweinschäden in Gärten und Parkanlagen, sondern vor allem um die Gefahrenabwehr für Leib und Leben. "Exakt - Die Story" berichtete bereits vor einem Jahr über die Zahl der steigenden Wildunfälle in Sachsen-Anhalt und der Installation einer neuen Wildwarnanlage auf vier Teststrecken durch das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr. Doch was ist ein Jahr danach geworden? Konnte die Zahl der Wildunfälle tatsächlich minimiert werden?
(Wdh. kommende Nacht 1.35-2.05 Uhr)

Am 15.01.20 21:40 - 23:15 Uhr auf
arte: Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?
Wem gehören eigentlich die Wildtiere? In einem Europa, in dem es keine freie Natur mehr gibt, sondern nur noch landwirtschaftlich genutzte und bepflanzte "grüne" Flächen, teilen sie sich ihren Lebensraum mit den Menschen. Wer bestimmt, wie Mensch und Wildtiere zusammenleben? Was geschieht, wenn Wildtiere die Nahrungs- und Rohstoffgewinnung beeinträchtigen oder den Stadtwald umgraben? Wer gibt vor, wie viele von ihnen gejagt werden dürfen oder müssen? Diese und weitere Fragen versucht der Dokumentarfilm aus verschiedenen Perspektiven und in beeindruckenden Bildern zu beantworten.

Am 16.01.20 03:00 - 03:45 Uhr auf
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Asien
Asien ist der größte Kontinent der Welt – und einer der geografisch vielfältigsten. Vom Polarkreis bis zum Äquator. Die Tiere sind mit den heißesten Wüsten, dem höchsten Dschungel und den höchsten Bergen der Welt konfrontiert.

Am 16.01.20 03:45 - 04:30 Uhr auf
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Südamerika
Südamerika ist der artenreichste Kontinent der Erde und die Heimat farbenfroher und erfinderischer Tiere. Von den Gipfeln der Anden bis zum größten Regenwald der Welt am Amazonas müssen sich die Tiere für ihr Überleben spezialisieren.

Am 16.01.20 05:40 - 06:25 Uhr auf
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Europa
Europa ist der Kontinent, den die Menschen am meisten verändert haben. Die Tiere haben sich anpassen müssen und sich an teils ungewöhnliche Orte zurückgezogen.

Am 16.01.20 06:40 - 07:10 Uhr auf
SWR: Wir sind der Wald - Arbeitsplatz Forst
Den Start in seinen Traumberuf hatte sich Förster Erik Speitling ganz anders vorgestellt. Seit zwei Jahren leitet er das Revier Rettersen-Weyerbusch im Westerwald und ist seitdem vor allem mit Krisenmanagement beschäftigt. Denn in dieser Zeit hat es weniger als halb so viel geregnet wie sonst. Und bei den von Dürre und Hitze geschwächten Bäumen hat jetzt der gefräßige Borkenkäfer leichtes Spiel. Große Teile des Baumbestandes in Erik Speitlings Revier sind nicht mehr zu retten und müssen gefällt werden. Ein radikaler Kahlschlag. Dass jetzt innerhalb kurzer Zeit vernichtet wird, was Generationen von Forstleuten vor ihm aufgebaut haben, lässt sein "Herz bluten", wie er sagt. Auch der Arbeitsalltag von Forstwirtschaftsmeister Vladimir Ksimitow hat sich verändert. Gemeinsam mit seinen Azubis versucht er die vielen Kahlschlagflächen im Staatswald um Alternkirchen wieder aufzuforsten. Eine wahre Sisyphos-Arbeit. Wo früher vor allem Monokulturen von wirtschaftlichen, aber auch besonders anfälligen Fichten standen, soll zukünftig ein resistenter Mischwald dem Klimawandel trotzen. Mühsam legen sie jetzt den Grundstein für eine andere Forstwirtschaft und für einen Wald, der allerdings erst in vielen Jahrzehnten wieder gewinnbringend bewirtschaftet werden kann. Ausbilder Vladimir Ksimitow muss aber nicht zuletzt auch die angehenden Forstwirte motivieren, im Wald noch eine Zukunft für sich zu sehen.
(Wdh. kommende Nacht 3.45-4.15 Uhr)

Am 16.01.20 07:20 - 07:35 Uhr auf
WDR: Theos Tierwelt - Die Arche vor der Haustür
Zoos kümmern sich nicht nur um attraktive Exoten aus fernen Ländern, sondern auch um die Tiere vor der Haustür. Sie beteiligen sich an Auswilderungen seltener Arten wie Feldhamster, Bartgeier und Pardelluchs. Aber Züchten und Aussetzen - geht das so einfach? Was macht ein Auswilderungsprojekt erfolgreich? Kölns Zoodirektor Theo Pagel will herausfinden, wie erfolgreich die von Tiergärten unterstützten Schutzprojekte wirklich sind. Dafür reist er von Äckern in der Nähe Mannheims über die österreichischen Alpen bis in den Süden Spaniens. Theo Pagel führt den Zuschauer hinter die Kulissen faszinierenden europäischer "Arche-Projekte" und berichtet von Erfolgen und Problemen. Der Zoodirektor ist überzeugt: Zoologische Gärten spielen mit ihrem Wissen über die Tieren eine immer wichtigere Rolle bei der Rettung bedrohter Arten.

Am 16.01.20 07:35 - 07:50 Uhr auf
WDR: Theos Tierwelt - Neue Arten braucht die Welt
Ein Zoodirektor geht neue Wege: Theo Pagel, renommierter Zoologe und langjähriger Direktor des Kölner Zoos, will herausfinden, ob Tiergärten dabei helfen können, die bedrohte Natur zu retten. Oder ist die Behauptung, Zoos helfen beim Schutz seltener Arten, bloß ein PR-Gag der Zoos, um ihr Image aufzupolieren? Um das zu klären, bricht er in die Wildnis nach Vietnam und Laos auf und besucht dort Naturschutzprojekte für Affen, Reptilien, Bären und Elefanten. In Südostasien begibt sich Theo Pagel auf die Suche nach bislang unbekannten Arten, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Höhepunkt von Theo Pagels Reise ist der Besuch bei Arbeitselefanten im "Reich der Millionen Elefanten", wie sich das Königreich Laos einst nannte. Mit neuen Strategien versuchen Tierschützer, das harte Leben der Elefanten und ihrer Besitzer zu verbessern.

Am 16.01.20 07:50 - 08:05 Uhr auf
WDR: Wie entsteht ein Naturfilm?
Ferne Länder und exotische Tiere faszinieren uns. Als Fernsehzuschauer können wir Dinge erleben, die wir sonst kaum jemals zu Gesicht bekämen. Tierfilme nehmen uns mit zu den Naturschätzen unseres Planeten. In Regionen der Erde, wohin nur die wenigsten von uns selbst einmal reisen können... Was wirkt wie ein Spaziergang durch die Wildnis, ist in Wahrheit das Ergebnis von vielen Monaten und sogar Jahren Arbeit. "Wie entsteht ein Naturfilm" zeigt wie Jan Haft und sein Team arbeiten und welche Arbeitsschritte notwendig sind, um eine Tier- und Naturdokumentation von eine Stunde Länge herzustellen.

Am 16.01.20 08:00 - 08:45 Uhr auf
arte: Amerikas Naturwunder - Smoky Mountains
"Ort des blauen Rauchs" nannten die Cherokee-Indianer einst die Hügellandschaft im Osten der USA, in der heute der Great Smoky Mountains National Park liegt. Zu etwa 95 Prozent besteht der Park aus Wäldern. Ein Viertel davon ist unberührter Urwald mit einer erstaunlichen Pflanzenvielfalt. Vor allem im Indian Summer leuchten die Hänge in allen erdenklichen Rot- und Gelbtönen. Neben seiner botanischen Vielfalt ist der Nationalpark berühmt für seine Schwarzbären, die im Sommer wie Affen Wildkirschen in den Baumwipfeln ernten.

Am 16.01.20 13:55 - 14:40 Uhr auf
3sat: Zurück zur Wildnis - Das Madikwe Wildreservat in Südafrika
Das südafrikanische Madikwe-Wildreservat gilt als beispielhaftes Modell des Naturschutzes und der gemeinschaftsbasierten Entwicklung. Aber ist dieser Anspruch berechtigt? Wie in der Arche-Noah-Geschichte wurden fast alle im südlichen Afrika vorkommenden Wildtierarten, die nicht ohnehin schon auf dem Land lebten, neu angesiedelt. Darunter befanden sich auch seltene und bedrohte Tierarten, die anderswo kaum Überlebenschancen haben. Der Film stellt das Madikwe-Wildreservat vor und beleuchtet die Leistungen derjenigen, die für den Neuzeit-"Arche Noah"-Plan und dessen zunächst utopisch anmutende Umsetzung verantwortlich waren.
(Wdh. kommende Nacht 5.10-6.05 Uhr)

Am 16.01.20 14:40 - 15:30 Uhr auf
3sat: Im Reich der Königselefanten - Das Tembe Wildreservat in Südafrika
Der "Tembe Elephant Park", ein 300 Quadratkilometer großes Gebiet an der Grenze Südafrikas zu Mosambik, gilt als einer der wenigen sicheren Orte für die "Great Tuskers". Ein Blick auf die Elefantenbullen mit ihren gewaltigen Stoßzähnen genügt, um zu wissen, warum sie auch als "Königselefanten" bezeichnet werden. Das Wildreservat wurde von einem König gegründet, dem Vater von Inkosi Israel Tembe, dem heutigen Chief der Tembe. Mit der starken Einbeziehung der Lokalbevölkerung gilt das einzigartige Projekt als Modell für Naturschutz, Erhaltung der Biodiversität und wirtschaftliche Entwicklung.

Am 16.01.20 15:15 - 16:00 Uhr auf
ARD-alpha: science.talk
Im Gespräch: Agrarexperte Andreas Gronauer und Naturschutzexperte Georg Grabherr.
(Wdh. morgen 10.00-10.45 Uhr)

Am 16.01.20 17:20 - 17:50 Uhr auf
arte: Die Waldretter - Kampf gegen illegalen Einschlag
Holz ist wertvoll und weckt Begehrlichkeiten. In vielen waldreichen Gegenden Osteuropas ist illegaler Einschlag deshalb an der Tagesordnung. Korruption und Gewalt ermöglichen es kriminellen Organisationen, den lukrativen Geschäftszweig weiterzuentwickeln. Allein in Rumänien wurden in den vergangenen Jahren sechs Förster ermordet, die den Holzdieben auf der Spur waren. Johannes Zahnen vom World Wide Fund for Nature, kurz WWF, steckt viel Energie in den Kampf gegen den illegalen Holzeinschlag in den letzten Urwäldern Europas. An seiner Seite hat er die rumänische Polizei und Interpol. Zahnen organisiert Workshops für die Strafverfolger, trifft sich mit Aktivisten und schaut sich die Situation vor Ort an. Das ist allerdings eine immer gefährlicher werdende Arbeit.

Am 16.01.20 17:50 - 18:30 Uhr auf
arte: Ein Traum von Baum - Die Freigebigen
Das Blatt des Zuckerahorns ist das Wappen von Kanada, und in Indien haben die Früchte des Dasheri-Mangobaums den Status einer Nationalfrucht. Beide Bäume werden von den Menschen wegen ihrer süßen Gaben geschätzt. In Ontario steht unweit der Niagara-Fälle in Pelham ein Zuckerahornbaum namens "Comfort". Er wurde nach der Familie benannt, die seit neun Generationen über ihn wacht. Er soll mit 500 Jahren der älteste Ahornbaum Kanadas sein. Im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh, in Kakori, schenkt der Dasheri-Mangobaum Früchte, die wegen ihres unvergleichlich aromatischen Geschmacks auf der ganzen Welt begehrt sind. Die Bewohner von Kakori nennen den Baum "Mother of Dasheri", weil sie glauben, dass aus ihm alle anderen Dasheri-Mangobäume hervorgegangen sind, er sei der Ursprung dieser Varietät. Ob mit Früchten oder Zuckersaft, beide Bäume schenken den Menschen Nahrung und werden dafür seit Generationen gehegt und gepflegt.

Am 16.01.20 18:00 - 19:00 Uhr auf
ServusTV: Affen - Eine faszinierende Tierfamilie - Afrika
Nach seiner Reise durch Asien geht es für den Biologen Patrick Aryee nun auf einen anderen Kontinent: nach Afrika. In Uganda begegnet Aryee den verspielten, extrem lernfähigen und cleveren Schimpansen. Gewieft und neugierig, zeichnen sie sich auch durch ein sehr sensibles und fürsorgliches Verhalten innerhalb ihrer Gruppe aus. Die Sifakas auf der Insel Madagaskar hingegen, eine der über 100 dort lebenden Lemuren-Arten, überraschen vor allem durch ihre ungewöhnlich elegante Art der Fortbewegung, beinahe einem Balletttänzer gleich. Ebenfalls auf Madagaskar sind die Kattas beheimatet. Entgegen der meisten anderen Arten geben hier verblüffender Weise nicht die Männchen den Ton an, sondern ausnahmslos die Weibchen.Weiter geht die Reise nach Namibia. Hier legen Paviane einen enormen und kuriosen Wert auf gegenseitige Körperpflege, welchem sie sich tagtäglich stundenlang in streng festgelegter Hierachie widmen. In den Bergregionen des Sämen-Nationalparks in Äthiopien trifft Aryee auf eine äußerst familiäre Pavian-Art, den imposanten Dschelada. Diese Art lebt in riesigen Kolonien, in denen es aber aufgrund der streitsüchtigen Männchen auch immer wieder zu spektakulären Revierkämpfen kommt. In Uganda steht Aryee schließlich dem König der Primaten gegenüber, dem Berggorilla - eine ehrfurchtsgebietende und beeindruckende Begegnung der besonderen Art

Am 16.01.20 18:30 - 19:20 Uhr auf
arte: Ein Traum von Baum - Die Segensreichen
Seit fast 200 Jahren bewacht eine Maulbeer-Feige in der geschichtsträchtigen Stadt Aksum im Norden Äthiopiens die wichtigste Pilgerstätte der äthiopisch-orthodoxen Christen. Der Baum, der als Gottheit gilt, steht unweit der alten Kapelle der Kirche St. Maria von Zion, in der sich die Bundeslade mit den zehn Geboten befinden soll. Während der religiösen Feierlichkeiten versammeln sich die Menschen am Fuße des Baums, um sich segnen zu lassen. Über 4.000 Kilometer weiter östlich verehren die Bewohner des kleinen nordindischen Dorfes Cholti Kheri einen einzigartigen Banyanbaum mit dem Beinamen "der Weise". Der Thimmamma Marrimanu breitet sich mit seinem weitverzweigten Luftwurzelsystem über knapp fünf Hektar Bodenfläche aus, weshalb er 1989 ins Guinnessbuch der Rekorde aufgenommen wurde. Die Äste tragen Sprossen, die zur Erde hin wachsen, und von dort aus bilden sich Stämme, die wieder nach oben sprießen. Der Baum sieht aus wie eine riesige Skulptur und bildet mit seinen Verzweigungen um den Wirtsbaum herum schon fast einen Wald. Die beiden Bäume, beide aus der Familie der Maulbeergewächse, werden von den Menschen als heilig verehrt.

Am 16.01.20 19:10 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Wasserwelten - Spiegelbilder der Natur
Am Rande des Amazonasgebiets verbirgt sich eine fast unerforschte Welt. Ein gigantischer Regenwald, der zwischen Wasser und Himmel zu schweben scheint. Die Ureinwohner nennen diesen Ort den „verspiegelten Dschungel“.Im Herzen von Pacaya Samiria, dem größten Naturschutzgebiet Perus, sind Pflanzen und Tiere zunächst der Regenzeit ausgesetzt, die alles überschwemmt. Dann kommt die Trockenzeit, in der sich das Wasser wieder zurückzieht. Pflanzen und Tiere haben erstaunliche Möglichkeiten entwickelt, sich diesem Umstand anzupassen.Der Pacaya Samiria-Park ist das Aushängeschild des Amazonasbeckens, ein wahres Juwel der Natur. Die Tiere haben sich über den gesamten Regenwald verteilt. Hier leben 330 Vogelarten, 69 verschiedene Reptilienarten, und 130 Säugetierarten.
(Wdh. morgen 14.00-15.00 Uhr)

Am 16.01.20 19:40 - 20:15 Uhr auf
arte: Bäume im Klima-Stress - Wie sieht der Wald der Zukunft aus?
Im Sommer 2019 war es unübersehbar: Das Sterben von Fichten und Kiefern hat dramatische Ausmaße angenommen. Förster, Waldbesitzer und Wissenschaftler stellen selten einmütig fest, dass es dem deutschen Wald so schlecht geht wie zuletzt in den 1980er-Jahren. Und im benachbarten Ausland sieht es nicht besser aus. Dürre, Stürme und Schädlinge setzen den Bäumen zu - was jetzt gebraucht wird, sind kluge Konzepte. Aber gibt es das eine Patentrezept? Wie kann der Umbau zu einem Mischwald, der dem Klimawandel standhält, gelingen?
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)

Am 16.01.20 20:15 - 21:00 Uhr auf
tagesschau24: Die Grünen und die Macht
Am Anfang stehen Aufbruchsstimmung, Hoffnungen und Utopien: Am 13. Januar 1980 formiert sich in Karlsruhe die Bundespartei der Grünen. Menschen völlig unterschiedlicher Herkunft finden sich zusammen mit dem Anspruch, eine bessere Gesellschaft zu schaffen und eine neue, menschliche Politik. Von ihren politischen Gegnern werden sie verhöhnt, beschimpft und nicht ernst genommen. Dennoch: Die Grünen können sich rasch und dauerhaft als ernstzunehmende politische Kraft etablieren. Der Film erzählt die spektakuläre Geschichte der Grünen und wirft den Blick zurück auf die dramatischen und auch umstrittenen Stationen grüner Parteigeschichte.
(Wdh. übermorgen 14.15-15.00 Uhr)

Am 17.01.20 05:30 - 06:00 Uhr auf
arte: Der Regenwurm - Ein Bodenschatz der besonderen Art
Viele finden Regenwürmer schleimig und eklig. Dabei sind sie ein Bodenschatz! Sie lockern und lüften das Erdreich mit ihren Gängen und verwandeln abgestorbene Pflanzenreste in wertvolle Nährstoffe. Auf diese Weise sorgen sie für eine reiche Ernte. Das gilt auch für den Giganten unter den Regenwürmern - den Badischen Riesenregenwurm. Er wird rund einen halben Meter lang und kommt weltweit ausschließlich in den Hochlagen des Südschwarzwalds vor. Allerdings ist er extrem scheu und nur nachts aktiv. Die "Xenius"-Moderatoren Gunnar Mergner und Emilie Langlade gehen gemeinsam mit dem Bodenbiologen Otto Ehrmann auf die Jagd nach ihm.

Am 17.01.20 07:20 - 07:50 Uhr auf
WDR: Familie Wolf - Gefährliche Nachbarn?
Wölfe breiten sich in Deutschland immer mehr aus. Gleichzeitig nimmt das uralte Unbehagen vor den Raubtieren zu. Doch wie gefährlich sind sie wirklich? Um dies herauszubekommen, legte sich Tierfilmer Sebastian Koerner zwei Jahre lang auf die Lauer. Mithilfe seiner Aufnahmen und einer Vielzahl von versteckten, automatisch filmenden Videofallen gelang erstmalig ein hautnaher Einblick in das Privatleben bei "Familie Wolf" im Herzen Deutschlands. Alle Aufnahmen stammen ausnahmslos aus der freien Natur. Kein Bild für diese Dokumentation wurde in einem Gehege oder mit zahmen Wölfen gedreht.

Am 17.01.20 07:50 - 08:20 Uhr auf
WDR: Wilde Nachbarn - Mit Spürnase Paulchen unterwegs
Unsere Städte sind für viele Tiere inzwischen interessante Lebensräume geworden, die sie Wald und Feld vorziehen - Wildtiere, die still und heimlich den städtischen Raum besiedelt haben: Füchse, Fledermäuse, seltene Amphibien und krabbelnde Kulturfolger stellt Spürnase Paulchen - ein kluger Border Collie - und sein Frauchen, die junge Biologin Sybille Möckel, in diesem Film vor. Die beiden befinden sich auf einer spannenden Expedition durch die Stadt. Ihre Mission: für den Sachunterricht der Grundschule Wissenswertes über die Natur um die Ecke kindgerecht entdecken.

Am 17.01.20 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Wildes Skandinavien - Dänemark
So kennen viele Menschen Dänemark: endlose Strände, mildes Klima und natürlich die "Kleine Meerjungfrau" im Hafen von Kopenhagen. Dabei hat das kleine Land viel mehr zu bieten: Urwälder, in denen Rothirsche, Wildschweine und Kraniche leben. Sandbänke, auf denen sich Kegelrobben tummeln. Dieser Film über Dänemark von Jan Haft gibt Einblicke in die verborgenen Wälder Jütlands und zeigt viele fast vergessene Tierarten.

Am 17.01.20 17:20 - 17:50 Uhr auf
arte: Die Waldretter - Kampf gegen Ignoranz
Die Natur weiß selbst, was für sie am besten ist - so lautet die These der Förster im Lübecker Stadtforst. Auf zehn Prozent ihrer Waldflächen haben sie deshalb schon 1992 aufgehört zu wirtschaften und überlassen den Wald sich selbst. Gemeinsam mit der Universität Kiel untersuchen sie nun, wie sich der Wald entwickelt, wenn der Mensch nicht eingreift. Das Ziel: Auch den Wirtschaftswald so zu gestalten, dass er dem Naturwald möglichst ähnlich ist. Ein Prinzip, das Erfolge zeigt. Während viele Wälder in Deutschland massiv unter den Klimaextremen leiden, sieht es im Lübecker Stadtwald verhältnismäßig gut aus. Während in anderen Wäldern etwa riesige Areale vom Borkenkäfer befallen sind, wurden im Lübecker Stadtwald nur einzelne Bäume vom Schädling angegriffen. Ein Vorbild für andere Waldbesitzer? Fehlanzeige! Immer wieder werfen Kollegen dem Förster Knut Sturm vor, dass sein Wald nicht genug Profit abwirft. Seine Strategie sei nur dank der fruchtbaren Böden im Lübecker Stadtforst erfolgreich und auf andere Regionen nicht übertragbar. Doch Knut Sturm hat eine Mission. Er will mit den Vorurteilen aufräumen und zeigen: Naturnaher Wald ist die Zukunft, er wirft Geld ab und übersteht jede Krise.

Am 17.01.20 17:50 - 18:30 Uhr auf
arte: Leben im Kronendach (1/2) - Die Sonnenanbeter
Hoch oben im Kronendach der tropischen Regenwälder erstreckt sich ein einzigartiger Lebensraum. Auf den ersten Blick eine enthobene, opulente Welt. Doch hinter dem paradiesischen Bild tobt ein unerbittlicher Überlebenskampf. Die Sonne lockt das Leben bis zu 60 Meter hoch in die Wipfel der Bäume. Die Bewohner führen ein Leben über dem Abgrund. Tiere und Pflanzen, die sich hier behaupten, haben sich - jeder auf seine Weise - an einen der schwierigsten Lebensräume der Erde angepasst. Das gilt auch für den kleinen Totenkopfaffen, der in der heimlichen Welt im Kronendach manches Abenteuer besteht.

Am 17.01.20 18:00 - 19:00 Uhr auf
ServusTV: Affen - Eine faszinierende Tierfamilie - Südamerika
Die Primaten haben es mit intelligenten Verhaltensweisen und einem ausgeprägten Sozialverhalten geschafft im Dschungel, in den Wüsten und sogar auf schneebedeckten Bergen zu überleben und sich weiterzuentwickeln. Der Biologe Patrick Aryee geht den Geheimnissen dieser erstaunlichen Tierfamilie auf den Grund. In der dritten und letzten Folge geht es für den Biologen Patrick Aryee nach Südamerika. Hier haben sich verschiedene Arten der sogenannten Neuweltaffen erstaunlich gut an die vorherrschenden Bedingungen angepasst. Im südamerikanischen Regenwald begegnet der Wissenschaftler wahren Dschungelakrobaten: den Klammeraffen. Diese Primatenart hat kurioserweise keine Daumen, dafür aber einen ungewöhnlich langen Schwanz, welcher nahezu wie ein dritter Arm, erstaunliche Möglichkeiten in puncto Beweglichkeit bietet. Auch die Totenkopfaffen zeichnen sich durch besondere Agilität aus. Ihre Gliedmaßen erinnern stark an Frösche, das gilt auch für ihre enorme Sprungkraft. In Belize trifft Aryee auf Brüllaffen, hier ist der Name auch wirklich Programm. So beängstigend ihre Geräusche auch erscheinen mögen, ihr Äußeres entspricht dem nicht annähernd. Die Goldenen Löwenäffchen hingegen verblüffen durch ihre besondere Art der Fortpflanzung - sie gebären immer Zwillinge. In Brasilien schließlich beobachtet Biologe Aryee eine Gruppe von Kapuzineraffen, die von allen Affenarten das im Verhältnis zum Körper größte Gehirn besitzen. Das spiegelt sich natürlich auch in sehr cleveren Verhaltensweisen wieder. Trotzdem sind viele Affenarten stärker vom Aussterben bedroht als je zuvor und es gibt nur einen nahen Verwandten, der verantwortungsvoll dafür Sorge tragen kann, dass diese faszinierende Tierfamilie geschätzt und vor allem geschützt wird: Der Mensch.

Am 17.01.20 18:30 - 19:20 Uhr auf
arte: Leben im Kronendach (2/2) - Hungerkünstler
Die Baumkronen des tropischen Regenwaldes in Südamerika sind ein Füllhorn an Leben, trotzdem ist es der Hunger, der hier oben alles bestimmt, der über Bestehen und Vergehen entscheidet. Sei es der Hunger der Pflanzen nach Licht, nach Wasser und Nährstoffen. Oder der Hunger der Tiere nach Nektar, Früchten und frischem Fleisch. Denn trotz des üppigen Wachstums und der vielen verschiedenen Lebewesen ist das Nahrungsangebot dürftig. Die Jagd danach ist mühsam und der Preis hoch. Selbst für Pflanzenfresser ist es beinahe unmöglich, im Kronendach satt zu werden. Denn die Pflanzen wenden raffinierte Abwehrmechanismen an.

Am 18.01.20 00:45 - 01:30 Uhr auf
phoenix: Vorstoß am Orinoco
1799 startet der junge Alexander von Humboldt zu einer Reise ins Ungewisse. Er will zusammen mit seinem französischen Freund Aimé Bonpland den Orinoco im damals noch unerforschten Regenwald Südamerikas bereisen. Die Forscher kämpfen sich durch die grüne Hölle und sammeln biologische Erkenntnisse in einem Ausmaß, wie es noch nie einer Expedition gelungen ist. Humboldt und Bonpland wollen nachweisen, dass es eine Verbindung zwischen dem Orinoco und dem Amazonassystem gibt. Die Genehmigung dazu holen sie sich von der spanischen Krone. Die Reise im Kanu ist abenteuerlich, strapaziös und voller Gefahren. Vor allem durch seine guten Beziehungen zu den Indios dringt der vermessungs- und detailwütige Humboldt in zahllose unbekannte Sphären vor. Bis die kleine Reisegruppe nahe einer abgelegenen Handelsmission im Malariafieber steckenbleibt. Alexander von Humboldt wird bis heute als der erste große Naturforscher verehrt. Weltweit sind Gebirge, Meeresströmungen, Tiere und ganze Regionen nach ihm benannt. Jüngst hat Daniel Kehlmanns Roman-Bestseller "Die Vermessung der Welt" das Humboldt-Fieber neu entfacht. Der reisende Gelehrte des 18. Jahrhunderts gilt als der erste wirkliche Ökologe, als der erste Naturforscher, der die systematischen Zusammenhänge auf der Erde erkannte. Humboldt-Experte Frank Holl befasst sich seit Jahren mit den schriftlichen Hinterlassenschaften und den Exponaten Humboldts. Vor dem heute heftig diskutierten Klimawandel, so Holl, warnte Humboldt bereits vor 200 Jahren.

Am 18.01.20 01:30 - 02:15 Uhr auf
phoenix: Wagnis im Dschungel - Mary Kingsley unter Kannibalen
1895 trifft die behütete viktorianische Lady Mary Kingsley einen folgenschweren Entschluss. Als ihr Vater, ein Arzt und Teilzeit-Völkerkundler, stirbt und auch die Mutter wenige Wochen später begraben wird, steht Mary mit 32 Jahren allein da. Zu alt, um auf dem Heiratsmarkt noch wirkliche Chancen zu haben. Sie beschließt, das Erbe ihres Vaters anzutreten und dessen ethnologisches Lebenswerk zu vollenden. Mutterseelenallein macht sie sich auf nach West- und Zentralafrika, um die dort beheimateten Menschen zu erforschen. Die Warnung ihrer Freunde, dass der Kongo nicht umsonst als das "Grab des weißen Mannes" berüchtigt ist, schlägt sie in den Wind. Mary Kingsley wird heute als frühe Lichtgestalt der Frauenbefreiung verehrt. Ihre Begegnungen mit Flusspferden und Elefanten und ihre ethnologischen Studien beim Stamm der Fang gehören zu den besten Stücken der Reise- und Abenteuerliteratur. Selbst bei strapaziösesten Märschen blieb Mary ganz englische Lady. Niemals wäre sie ohne Wollkleid, Unterröcke und Korsett in der freien Wildbahn unterwegs gewesen.

Am 18.01.20 02:00 - 02:55 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem
Holzfäller-Veteran Bobby Goodson und seine Angestellten bringt so leicht nichts aus der Ruhe - die kernigen Typen sind aus einem besonders harten Holz geschnitzt. Der Firmenboss und seine Angestellten wagen sich mit ihren tonnenschweren Maschinen in Gegenden, um die andere einen großen Bogen machen. So zum Beispiel in die abgelegenen Sümpfe von North Carolina, in denen es vor Schlangen nur so wimmelt. Tückischer Morast, wilde Tiere, extrem hohe Luftfeuchtigkeit und Millionen blutgierige Moskitos - das Roden in Sumpfgebieten ist nicht nur ein Knochenjob, sondern auch mit enormen wirtschaftlichen Risiken verbunden. Doch echte Typen wie Bobby Goodson lassen sich von solchen Umständen nicht abschrecken und krempeln stattdessen die Ärmel hoch. Diese spannende Doku-Serie zeigt die Holzfäller-Urgesteine bei ihrer harten und gefährlichen Arbeit in den Wäldern.
(Zwei weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 4.40 Uhr)

Am 18.01.20 02:15 - 03:00 Uhr auf
phoenix: Expedition in die Südsee - Georg Forster
Er ist einer der größten deutschen Entdecker - sein Name ist fast unbekannt: Im Jahre 1772 erhält Georg Forster zufällig die Möglichkeit, James Cook auf einer Weltumseglung zu begleiten. Dabei wird Georg Forster über 400 unbekannte Pflanzen- und Tierarten entdecken. Als einer der ersten Ethnologen hinterlässt der junge Deutsche nicht nur zahlreiche Naturforschungen, sondern er zeichnet sich vor allem durch seine Persönlichkeit aus. Georg Forster ist ein ungewöhnlicher Zeitgenosse des 18. Jahrhunderts. Anders als die meisten glaubt er nicht an die naturgegebene Überlegenheit der weißen Europäer. Die Menschen der Südsee sind für ihn nicht weniger wert als seinesgleichen in Europa. Vorurteile kennt Forster nicht, dafür aber eine kritische Haltung gegenüber all denen, die ihre Völker beherrschen. Ob Adlige in Europa, die zusehen, wie ihre Untergebenen verhungern, oder Priester in der Südsee, die sich von ihren Stammesangehörigen füttern lassen, Georg Forster lehnt sie alle ab. Kaum verwunderlich, dass er mit seiner für die damalige Zeit radikalen Einstellung immer wieder in Konflikte hineingerät - auch mit dem herrischen Kapitän James Cook.

Veranstaltungen


17.01.2020

Rangertour Erkensruhr
(52152 Simmerath-Erkensruhr)
Je nach Gruppenwunsch wandern Sie entweder auf den schmalen Wegen des Dedenborner Buchenwaldes oder auf der Dreiborner Hochfläche. Die Tour beinhaltet Steigungen und ist als mittelschwer bis schwer einzustufen. Sie ist für Kinder und geländegängige Kinderwagen geeignet.
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17.01.2020

Rangertour Erkensruhr
(52152 Simmerath-Erkensruhr)
Je nach Gruppenwunsch wandern Sie entweder auf den schmalen Wegen des Dedenborner Buchenwaldes oder auf der Dreiborner Hochfläche. Die Tour beinhaltet Steigungen und ist als mittelschwer bis schwer einzustufen. Sie ist für Kinder und geländegängige Kinderwagen geeignet.
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17.01.2020

Rangertour Kloster-Route
(52396 Heimbach)
Ein Ranger führt Sie zunächst am Heimbacher Staubecken entlang und dann über anspruchsvolle Pfade durch die Buchenwälder des Kermeters, ein Herzstück des Nationalparks Eifel. Sie erreichen die Abtei Mariawald, einziges Kloster für Trappisten-Mönche in Deutschland. Hier können Sie einkehren und mit dem Ranger zurück nach Heimbach wandern. Die Strecke führt über steile und teilweise unbefestigte Wege, daher ist sie nicht für Kinderwagen, Kinder unter zehn Jahren oder ungeübte Wanderer geeignet.
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17.01.2020

Rangertour Erkensruhr
(52152 Simmerath-Erkensruhr)
Je nach Gruppenwunsch wandern Sie entweder auf den schmalen Wegen des Dedenborner Buchenwaldes oder auf der Dreiborner Hochfläche. Die Tour beinhaltet Steigungen und ist als mittelschwer bis schwer einzustufen. Sie ist für Kinder und geländegängige Kinderwagen geeignet.
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18.01.2020

Lauftreff Carolin Hingst
(55270 Ober-Olm)
Lauf- & Fitnesstraining für Einsteiger, Level 2
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