Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis
drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:
Am 09.02.12 13:30 - 14:20 Uhr auf
3sat: Der Baum der
Bäume
Mitten im hessischen Reinhardswald steht eine 500-jährige
Eiche: ausladend ihre Krone, weitgreifend ihre Wurzeln, knorrig ihre Rinde. Der
Umfang des alten Baumes misst mehr als elf Meter. Über ein Jahr lang drehten
mehrere Kameraleute mit aufwendiger Technik den Film "Der Baum der
Bäume" über die deutsche Eiche, um die sich so viele Märchen und Sagen
ranken.
Am 09.02.12 14:30 - 15:15 Uhr auf
hr: Costa Rica -
Naturparadies im Schatten der Vulkane
Ein Viertel der Fläche Costa Ricas steht unter Naturschutz.
Das kleine Land gilt als vorbildliches Modell für ökologiebewusstes Leben. Es
entstanden Schutzzonen und strenge Umweltschutzgesetze. Die Regierung sah in
der einzigartigen Natur und deren touristischer Vermarktung die Chance, ihre
Auslandsschulden auszugleichen.
Am 09.02.12 15:15 - 16:00 Uhr auf
hr: Wildes Japan
(2/2): Tropenstrand und Bärenland
Japan - Megastädte wie Tokio auf der einen und abgelegene
Bergtäler mit fremd wirkenden Traditionen auf der anderen Seite. Die südlichste
der vier japanischen Hauptinseln, Kyushu, hat bereits einen subtropischen
Charakter. Im Schatten des Sakurajima, eines der aktivsten Vulkane Japans, lebt
eine besondere Gruppe von Makaken. Berühmtheit erlangten sie, als
Wissenschaftler beobachteten, dass die Tiere Kartoffeln im Meerwasser waschen
und diese Tradition an ihre Nachkommen weitergaben. Mehr als 3.000 Kilometer
weiter nördlich auf der Insel Hokkaido lernen kleine Bärenjunge fürs Leben.
Eine beeindruckende Reise von den Mangrovensümpfen Okinawas bis zu den goldenen
Ahornwäldern Hokkaidos.
Am 09.02.12 16:30 - 17:15 Uhr auf
3sat: Mit dem
Ärzteschiff durch Amazonien
Der Rio Tapajós im Norden Brasiliens ist einer der größten
Nebenflüsse des Amazonas. Der mächtige Strom ist an seinem Oberlauf bis zu 18
Kilometer breit und gilt als einer der schönsten Flüsse im Amazonasregenwald.
Das Ärzteschiff "Abaré" - in der Sprache der Tupi-Indianer "der
sich kümmernde Freund" - bringt den Menschen in der Region medizinische
Versorgung. Fabio Tozzi leitet die schwimmende Krankenstation und leistet mit
seinem Team am Ufer des Rio Tapajós medizinische Hilfe. Für den Chirurgen aus
São Paulo ist die zweiwöchige Fahrt mit dem Ärzteschiff eine Herausforderung.
Dennoch kann er sich nicht mehr vorstellen, seinen ungewöhnlichen Arbeitsplatz
gegen den Alltag in einem Krankenhaus einzutauschen.
Am 09.02.12 17:15 - 18:00 Uhr auf
3sat: Kanadas letzte
Flößer
Auf dem Fraser River in British Columbia an der Westküste
Kanadas wird das Flößen von Holz bis heute betrieben. Der Fluss entspringt in
den Rocky Mountains und mündet nach rund 1.400 Kilometern bei Vancouver in den
Pazifik. Kapitän Berry Higgs ist Tag für Tag mit einem kleinen Schlepper
unterwegs, um die riesigen Holzflöße zu den Sägemühlen zu ziehen. Berry liebt
seinen Job, doch die Branche hat mit der Globalisierung zu kämpfen: Jedes Jahr
schließen Sägewerke entlang des Fraser Rivers. Für Berry und seine Kollegen ist
der Preiskampf eine Herausforderung. Trotz des enormen Drucks müssen sie dafür
sorgen, dass Menschen, Boote und Flöße heil ankommen. Dennoch würde Berry um
nichts in der Welt seinen Job eintauschen.
Am 09.02.12 18:15 - 19:00 Uhr auf
arte: Faszinierende
Wildnis - Säugetiere
Die Säuger sind die wahren Herrscher auf der Erde. Aber
warum sind sie so erfolgreich? Warmblütigkeit, Fell, Milch und Lebendgeburt
sind hervorragende Voraussetzungen für die außerordentliche Entwicklung der
Sinne, athletischer Fähigkeiten, unvergleichlicher Intelligenz und großer
Anpassungsfähigkeit. All das erlaubte es den Säugetieren, sich überall auf der
Erde anzusiedeln, selbst unter extremen Bedingungen: von der Arktis bis zu den
tropischen Wäldern, in heißen Wüsten, den Tiefen des Ozeans und luftigen Höhen.
Am 09.02.12 20:15 - 21:00 Uhr auf
BR-alpha: New Brunswick - Kanadas unbekannter Osten
New Brunswick liegt ganz im Osten Kanadas, direkt am
Atlantik. Unendliche Wälder, Flüsse und eine über 2.000 Kilometer lange Küste
findet man in dieser Provinz. Dafür gibt es wenig Arbeit für die Menschen dort.
Wer hier lebt, hat seine eigene Geschichte zu erzählen. Meist handelt sie vom
Miramichi, einem der lachsreichsten Flüsse der Welt. Er entspringt in New
Brunswick und ergießt sich am Ende in den Atlantik. Delton Curtis mit seinem
betagten Holzlaster ist ein typischer Kanadier aus dieser Region. Früher war er
Holzfäller und hat Millionären am Fluss das Fliegenfischen beigebracht. Heute
kämpft er mühsam - vor allem im Winter - um jede Tour für seinen Laster. Der
Holzindustrie geht es schlecht. Delton ist das egal. Solange es dem Fluss gut
geht und er möglichst viel in der Natur sein kann, reicht ihm auch das wenige
Geld, das er bekommt. Seit Generationen leben Familien vom und am Fluss
Miramichi, heute noch wie damals: ohne Strom, Telefon und Kühlschrank. Der
Traum von der wirklichen Freiheit spiegelt sich in den Gesichtern der Siedler
dort ebenso wider wie in den Gesichtern der Micmac-Indianer. Deren Vorfahren
haben vor mehr als 3.000 Jahren an diesem Fluss ihr festes Dorf errichtet. Kaum
einem Indianervolk ist es so gut gelungen, modernes Leben und indianische
Tradition zu kombinieren. Der Miramichi ist ein sauberer Fluss, in dem die
Lachspopulation jährlich ansteigt. Und die Menschen sind glücklich, an einem so
schönen Fluss zu leben.
Am 09.02.12 22:10 - 23:05 Uhr auf
arte: Nanotechnologie
- Die unsichtbare Revolution (2/3): Nano-Nachhaltigkeit
Die Nanotechnologie berührt verschiedene Wissenschaftsgebiete,
die sich mit Kleinststrukturen in der Größenordnung von Einzelatomen und
Molekülen befassen. Der weltweite Klimawandel, die absehbare Erschöpfung der
Erdölvorkommen, die wachsende Umweltverschmutzung sowie der steigende
Trinkwasserbedarf einer immer größeren Weltbevölkerung führen der Menschheit
die weltweiten Folgen ihres Handelns und die Bedrohungen des ökologischen
Gleichgewichts vor Augen. Diesen Herausforderungen könnte die Nanotechnologie
zukunftsträchtige Lösungsansätze entgegensetzen.
Doch ob die neuartigen und komplexen Nanostoffe wirklich
unbedenklich sind, ist bisher nicht abschließend geklärt. Wie kann man
verhindern, dass Nanopartikel zum Alptraum künftiger Generationen werden? Noch
nie hat eine technologische Entwicklung gleich zu Beginn so viele Fragen und
Zweifel aufgeworfen wie die der Nanotechnologie. Die Dokumentation untersucht
deren konkrete Anwendungen beim Umweltschutz und fragt nach den Risiken: Ist
die Nanotechnologie ein Wundermittel in Sachen Nachhaltigkeit oder beschwört
die Wissenschaft neue Bedrohungen für die Menschheit herauf?
Am 10.02.12 13:15 - 14:00 Uhr auf
mdr: Der Nationalpark
Pirin in Bulgarien
Wild und urwüchsig ist das Piringebirge mit seinen rund 40
über 2.500 Meter hohen Gipfeln. Sein nördlicher Teil wurde 1962 zum
Nationalpark erklärt und 1983 in die UNESCO-Liste des Weltnaturerbes
aufgenommen. Drei Nationalparks gibt es in Bulgarien. Der mit 400
Quadratkilometern kleinste von ihnen bietet nicht nur für viele Tiere und
Pflanzen unterschiedlichste Lebensräume, er ist auch ein Paradies für
Naturliebhaber, die mühsame Aufstiege nicht scheuen und die Einsamkeit lieben.
Wanderwege führen durch jahrhundertealte Schlangenhautkiefer- und
Weißtannenwälder sowie über gewaltige Gesteinsfelder zu einigen Gipfeln des
Pirin.
Am 10.02.12 17:15 - 18:15 Uhr auf
D-MAX: Meine Frau, die Wildnis und ich - Am Amazonas
Verloren in den Weiten des Amazonas kämpft sich das Ehepaar
Hawke auf einem primitiven und sehr wackeligen Kanu durch die grüne Hölle. Da
ihr Menu-Plan in der Wildnis eher spärlich ist, müssen sich Myke und Ruth von
Maden und Piranhas ernähren. Doch damit nicht genug: Es ist gerade Regenzeit
und das gesamte Amazonasbecken hat sich in ein Labyrinth aus sumpfigen
Wasserwegen verwandelt. Die Navigation durch Mangroven und dichtes Gestrüpp ist
die reinste Tortur, trotzdem muss sich Ruth keine Sorgen machen. Wozu ist sie
mit einem Spezialeinheiten-Ausbilder verheiratet! Ex-Soldat Myke hat in den
90ern im kolumbianischen Drogenkrieg hier gekämpft und dadurch eine Menge Tricks
auf Lager, wie man sich Anakondas, giftige Insekten, Raubkatzen und sogar
Zitteraale vom Hals hält.
Am 10.02.12 18:15 - 19:00 Uhr auf
arte: Faszinierende
Wildnis - Jäger und Gejagte
Täglich wird im Dschungel, in der Steppe, in den Stein- und
Eiswüsten der Erde ein nie endender Kampf zwischen Raubtieren und ihrer Beute
ausgetragen. Hier werden Schnelligkeit und Intelligenz gegeneinander
ausgespielt.
Am 10.02.12 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Faszinierende
Wildnis - Reptilien und Amphibien
Reptilien und Amphibien sind die ältesten Bewohner der Erde
und leben heute auf jedem Kontinent außer der Antarktis in kargen Sand-, Stein-
und Eiswüsten. Die Tiere nutzen ihr urzeitliches kaltblütiges Körpersystem,
kombiniert mit überraschend ausgeklügelten Verhaltensweisen, um die
unwirtlichsten Lebensräume der Erde zu bevölkern. Durch den Einsatz grausamer
Jagdmethoden, verblüffender Mimikrytechniken, mit List und körperlicher
Widerstandskraft gedeihen sie dort, wo sich Säugetiere und Vögel nicht
hinwagen.
Am 10.02.12 21:00 - 22:00 Uhr auf
Eurosport: Timbersports
Holzfällerwettbewerbe.
Am 11.02.12 01:30 - 02:15 Uhr auf
phoenix: ZDF-History:
Herrenmenschen im Regenwald
17 Monate lang quälten sich deutsche Forscher von 1935 bis
1937 durch die bis dahin noch völlig unbekannte Dschungelwelt entlang des Rio
Jary im Nordosten Brasiliens mit auffallend hohem Aufwand. Wurden
hunderttausende von Reichsmark nur deshalb investiert, um Fauna und Flora eines
der letzten weißen Flecken der Erde zu dokumentieren? Oder ging es, wie manche
Historiker meinen, in Wahrheit um einen Brückenkopf für die geplante Eroberung
Amerikas und die Sicherung kriegswichtiger Rohstoffe?
Die Bilanz des exotischen Unternehmens jedenfalls blieb
ernüchternd: Ein Expeditionsteilnehmer starb an Fieber, ein Eingeborenenmädchen
wurde von einem der Deutschen schwanger, und im Krieg spielte die Gegend um den
Rio Jary keine Rolle mehr. Von bleibendem Wert blieb nur das einzigartige
Filmmaterial der Expedition, das jetzt erstmals umfassend ausgewertet werden konnte.
"ZDF-History" folgt den Spuren einer der bizarrsten Expeditionen des
NS-Regimes.
Am 11.02.12 08:55 - 09:55 Uhr auf
arte: Faszinierende
Wildnis - Überlebensstrategien
Die Erde bietet Lebensraum für eine schier unvorstellbare
Artenvielfalt. Grob geschätzt gibt es rund zehn Millionen verschiedene Arten,
von denen mehrere Millionen dem Menschen bisher noch unbekannt sind. Von den
Tiefen der Ozeane bis an die äußersten Grenzen unserer Atmosphäre, in den
dichtesten Wäldern und heißesten Wüsten, in der Luft und unter der Erde gibt es
Tiere und Pflanzen, die - in zahllosen Varianten - Nahrung aufnehmen, sich
bekämpfen, sich fortpflanzen und für die Sicherheit ihres Nachwuchses sorgen.
"Faszinierende Wildnis" enthüllt spielfilmartig
und mit dramatischen Spannungsbögen, mit welchen Strategien in den jeweiligen
Lebensräumen ums Überleben gekämpft wird: wie zum Beispiel die Kapuzineraffen,
die Palmnüsse mit Steinhämmern knacken, Killerwale, die Seelöwen von Eisbergen
schubsen, um sie dann zu erlegen. Die Kamera folgt einer riesigen
Elefantenherde an der Seite der Leitkuh, taucht in eine
Blattschneiderameisen-Kolonie ein und liefert - zum ersten Mal überhaupt - die
atemberaubende Darbietung eines neu entdeckten Paradiesvogels.
Faszinierende Wildnis ist eine zehnteilige
Naturdokumentation im HD-Format. Die Dokumentationsreihe versteht sich als
umfassende Erforschung der Artenvielfalt unserer Erde. Sie zeigt fesselnde
Geschichten und faszinierende Strategien aus dem täglichen Überlebenskampf.
Jede Folge ist einem der zehn wichtigsten Ökosysteme gewidmet und schildert die
Dramen und Tragödien, die sich dort tagtäglich abspielen.
Am 11.02.12 11:45 - 12:35 Uhr auf
arte: Nanotechnologie
- Die unsichtbare Revolution (2/3): Nano-Nachhaltigkeit
Die Nanotechnologie berührt verschiedene
Wissenschaftsgebiete, die sich mit Kleinststrukturen in der Größenordnung von
Einzelatomen und Molekülen befassen. Der weltweite Klimawandel, die absehbare
Erschöpfung der Erdölvorkommen, die wachsende Umweltverschmutzung sowie der
steigende Trinkwasserbedarf einer immer größeren Weltbevölkerung führen der
Menschheit die weltweiten Folgen ihres Handelns und die Bedrohungen des
ökologischen Gleichgewichts vor Augen. Diesen Herausforderungen könnte die
Nanotechnologie zukunftsträchtige Lösungsansätze entgegensetzen.
Doch ob die neuartigen und komplexen Nanostoffe wirklich
unbedenklich sind, ist bisher nicht abschließend geklärt. Wie kann man
verhindern, dass Nanopartikel zum Alptraum künftiger Generationen werden? Noch
nie hat eine technologische Entwicklung gleich zu Beginn so viele Fragen und
Zweifel aufgeworfen wie die der Nanotechnologie. Die Dokumentation untersucht
deren konkrete Anwendungen beim Umweltschutz und fragt nach den Risiken: Ist
die Nanotechnologie ein Wundermittel in Sachen Nachhaltigkeit oder beschwört
die Wissenschaft neue Bedrohungen für die Menschheit herauf?
Am 11.02.12 12:15 - 13:00 Uhr auf
phoenix: Weißes Gold
- Die Jagd nach Afrikas Elfenbein
Drei Monate lang reiste ZDF-Afrika-Korrespondent Jörg Brase
und sein Team durch Kenia, Tansania und die Demokratische Republik Kongo. Sie
gingen mit kenianischen Wildhütern auf Streife, sahen riesige Elfenbeinlager,
besuchten die Elefanten-Passage in Kilimandjaro-West in Tansania, sprachen mit
Bauern, deren Felder von Elefanten zerstört wurden, trafen Wilderer und
Wildhüter im Kongo. Der Film dokumentiert den verzweifelten Kampf gegen die
Elfenbeinwilderei: Er deckt die Probleme auf, zeigt aber auch Lösungsansätze,
um den Kampf um Afrikas Elfenbein vielleicht doch noch zu gewinnen.
Am 11.02.12 12:55 - 13:40 Uhr auf
mdr: Die
Feuerspringer von Sibirien
Sommer in der Taiga: Wochenlange Hitze hat die riesigen
Wälder Sibiriens gefährlich ausgetrocknet. Jetzt ist Hochsaison für die
Feuerspringer der "Avialesoochrana", einer Waldschutz-Spezialeinheit
der russischen Feuerwehr. Mit Fallschirmen springen die Teams aus alten
Doppeldeckern oder seilen sich aus Hubschraubern in die unzugänglichen
Waldgebiete ab, um möglichst nahe am Brandherd das Feuer bekämpfen zu können.
Ein hochriskanter Job, denn die Männer haben veraltete Ausrüstungen, ihr
wichtigstes Werkzeug sind Schaufel und Spaten. Seit 1931 gelingt es den
Feuerspringern, unter den jährlich bis zu 35.000 Bränden, die im Osten
Russlands ausbrechen, jene zu löschen, die zum unkontrollierbaren Flächenbrand
werden könnten.
Am 11.02.12 15:15 - 16:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Mit aller Kraft
Waldarbeiter sind aus einem ganz besonderen Holz geschnitzt
- so auch die Männer von „Pine Ridge Logging' in Kanada. Die kernigen
Naturburschen gelten als besonders hart im Nehmen und machen selbst dort einen
guten Job, wo andere längst aufgegeben haben. Wie zum Beispiel in der Provinz
Alberta, rund 650 Kilometer nördlich der Hauptstadt Edmonton. Hier sind die
Jungs bei eisigen Temperaturen von minus 40 Grad Tag und Nacht im Einsatz, denn
das Familienunternehmen steht unter enormem Zeitdruck. Pete Peters und seinem
Team bleiben nur wenige Wochen bis das Eis schmilzt und die Region zu einem
riesigen Sumpfgebiet wird.
Am 11.02.12 15:45 - 16:30 Uhr auf
ZDFneo: Projekt Erde - Regen auf Kommando
Beeindruckende Gletscher, unberührte Wälder, fruchtbare
Böden, klares Wasser und saubere Luft zum Atmen: Die Erde ist nicht nur
wunderschön, sondern bildet im wörtlichen Sinne auch unsere Lebensgrundlage.
Doch wir laufen ernsthaft Gefahr, diese zu verlieren. Denn Umweltverschmutzung
und die andauernde Energieproblematik hinterlassen gravierende Schäden auf
unserem Heimatplaneten. Manche sagen, es war der Hunger der Menschen nach
Technik, der uns in dieses Chaos gestürzt hat, und dass es daher eine Frage der
richtigen Technik ist, uns wieder daraus zu befreien. Ein hochklassiges Team
von Ingenieuren, Erfindern und Ökowissenschaftlern wurde zusammengestellt, die
mit Hilfe von radikalen und ehrgeizigen umwelttechnischen Lösungsansätzen an
einer besseren Zukunft forschen. Ihr Ziel ist kein geringeres, als einen Weg zu
finden, um unsere Erde - und damit uns selbst - zu retten.
Am 11.02.12 18:15 - 19:15 Uhr auf
D-MAX: Survival Man - Im Amazonas-Dschungel
Beim Anblick dieser Tropen-Frucht läuft Les Stroud das
Wasser im Mund zusammen. Zuvor hatte der 'Survival Man' noch versucht, im
trüben Flusswasser des Amazonas-Regenwaldes in Ecuador ein paar Fische zu
fangen. Doch in seinem improvisierten Kescher aus Zweigen und dem Moskitonetz
waren am Ende nur ein paar winzige Süßwasser-Krebse hängengeblieben.
Geschmacklich war an dieser Zwischenmahlzeit nichts auszusetzen, obwohl ihn
eines der Biester beim Zerkauen kräftig in die Zunge gebissen hatte, doch satt
ist Les noch lange nicht. Er zählt jetzt auf die Cocona-Früchte, die ein echtes
Festmahl versprechen. Der endlose Marsch durch den dichten Dschungel bei
extremer Luftfeuchtigkeit hat den 'Survival Man' viel Kraft gekostet. Auch die
Schlangen, Giftspinnen und Blutegel, die es hier in Massen gibt, haben wenig zu
seiner Entspannung beigetragen. Nun sind dem Überlebens-Profi die Strapazen der
grünen Hölle deutlich anzusehen.
Am 11.02.12 18:15 - 18:45 Uhr auf
SWR: Im Grünen: Nationalparkdebatte - Verlust der Nacht
Umweltmagazin.Wir nehmen Sie mit: Auf eine Reise in und
durch das Licht, mit Ulrike Nehrbass und Dr. Franz Hölker vom Leibnizinstitut
Berlin. Er leitet das bundesweite Forschungsprojekt "Verlust der
Nacht" und wird in unserer Sendung erklären, wie das künstliche Licht
Mensch und Natur beeinflusst. Wer kennt zum Beispiel noch einen echten
Sternenhimmel, in unseren Breitengraden? Mittlerweile werden eigene
"Sternenparks" eingerichtet, das sind "lichtfreie" Gebiete,
in denen man den Himmel ungestört beobachten kann, quasi
"Sternennationalparks".
Apropos Nationalpark: Von 14 Nationalparks in Deutschland
gibt es zur Zeit keinen einzigen in Rheinland-Pfalz oder Baden-Württemberg. Das
soll ja anders werden, aber wann und wie? Kritik wird laut: Die
Windkraftbetreiber befürchten Bauverbote, die Wanderer eingeschränkte Nutzung
der Wälder und nun meldet sich auch die Holzindustrie. Sie will um jeden Preis
einen weiteren Nationalpark zum Beispiel in Rheinland-Pfalz verhindern. Was
bedeutet ein Nationalpark für die Natur und eine Region tatsächlich ? Über den
ökologischen und ökonomischen Nutzen sprechen wir mit der Präsidentin des
Bundesamtes für Naturschutz, Frau Dr. Beate Jessel.
Am 11.02.12 18:15 - 19:15 Uhr auf
D-MAX: Survival Man - Im Amazonas-Dschungel
Beim Anblick dieser Tropen-Frucht läuft Les Stroud das
Wasser im Mund zusammen. Zuvor hatte der 'Survival Man' noch versucht, im
trüben Flusswasser des Amazonas-Regenwaldes in Ecuador ein paar Fische zu
fangen. Doch in seinem improvisierten Kescher aus Zweigen und dem Moskitonetz
waren am Ende nur ein paar winzige Süßwasser-Krebse hängengeblieben.
Geschmacklich war an dieser Zwischenmahlzeit nichts auszusetzen, obwohl ihn
eines der Biester beim Zerkauen kräftig in die Zunge gebissen hatte, doch satt
ist Les noch lange nicht. Er zählt jetzt auf die Cocona-Früchte, die ein echtes
Festmahl versprechen. Der endlose Marsch durch den dichten Dschungel bei
extremer Luftfeuchtigkeit hat den 'Survival Man' viel Kraft gekostet. Auch die
Schlangen, Giftspinnen und Blutegel, die es hier in Massen gibt, haben wenig zu
seiner Entspannung beigetragen. Nun sind dem Überlebens-Profi die Strapazen der
grünen Hölle deutlich anzusehen.
Am 11.02.12 18:20 - 18:50 Uhr auf
WDR: hier und heute - Waldkinder
"Ich mag die Bäume, die umgekippt sind, da kann man
drauf klettern - und ich mag die Sonne." Die fünfjährige Marla steht
knöcheltief im Laub zwischen Baumstämmen und Wurzelwerk und blinzelt in die
Sonne, die durch die Blätter bricht. Um sie herum verteilen sich die anderen 19
Kinder aus dem Waldkindergarten "Frischlinge" in Neuss. Wie jeden Tag
sind sie mit ihren vier Erzieherinnen draußen im Wald - im Mühlenbusch in
Rosellerheide. Marla und Fite sind dicke Freunde und kaum voneinander zu
trennen. Der Wald ist für die Kinder eine Welt unendlicher Möglichkeiten: Sie
klettern auf Bäume, basteln Schaukeln, verwandeln sich in Zauberwesen und
rutschen in Matschgruben. Schlechtes Wetter? Gibt es nicht. "Dann zieh'n
wir uns Sachen an, die wasserdicht sind. Auf dem Hinweg ohne Gummistiefel darf
man nicht in die Pfützen, aber auf dem Rückweg mit Gummistiefeln darf man in
die Pfützen", erklärt Fite. So einfach ist das. Später, im dichten Wald,
verwandeln sich Marla und Fite in Drachen und Elfen und retten ihre Freundin
Romy mit einem Zaubertrank. Über zwei Jahreszeiten hinweg - Herbst und Winter -
begleitet hier und heute-Reporterin Marion Kainz die Kinder bei ihrem wilden
Spiel im Wald.
Am 11.02.12 20:15 - 21:00 Uhr auf
mdr: Wildes Japan
(1/2): Schneeaffen und Vulkane
Jenseits der Millionenmetropole Tokio liegt ein Japan, das
nur wenige kennen. Ein wildes, natürliches Land ohne Menschenmassen,
Hochgeschwindigkeitszüge und Wolkenkratzer. In den Japanischen Alpen auf der
Hauptinsel Honshu leben Makaken. Keine andere Affenart hat sich so weit in den
kalten Norden vorgewagt wie sie. Im Tiefschnee ist die Futtersuche für sie
mühsam - für kleine Schneeballschlachten bleibt aber immer Zeit. Zum Aufwärmen
wird dann ein heißes Bad genommen: Mehrere Stunden pro Tag entspannen sich die
Affen in heißen Thermalquellen. Ganz im Norden liegt die Insel Hokkaido -
wilder und kälter kann Japan nicht sein. Während sich der Winter auf Honshu
langsam verabschiedet, herrschen auf Hokkaido noch sibirische Temperaturen. In
dieser unwirtlichen Zeit beginnen die seltenen Mandschurenkraniche ihre
extravaganten Balztänze, und Riesenseeadler gehen zwischen den Eisschollen auf
Fischfang. Das Ende des Winters symbolisiert schließlich die Kirschblüte. Halb
Japan ist auf den Beinen und begrüßt mit Picknicks im Park das Frühjahr.
Am 11.02.12 21:00 - 21:45 Uhr auf
mdr: Wildes Japan
(2/2): Tropenstrand und Bärenland
Wenn sich bei Ebbe das Wasser zurückzieht, tauchen in den
Mangrovensümpfen Okinawas skurrile Kreaturen aus dem Morast auf: Winkerkrabben
und Schlammspringer suchen ebenso nach Nahrung wie Horden von Armeekrebsen.
Fernab von tropischen Sümpfen lernen mehr als 3.000 Kilometer weiter nördlich
auf der Insel Hokkaido kleine Bärenjunge fürs Leben. Auf Schritt und Tritt
folgen sie ihrer Mutter, die ihnen zeigt, welche Pflanzen genießbar sind und
wie man es am besten anstellt, einen Sikahirsch zu erbeuten. Und das
Wichtigste: Wo sind im Herbst die dicksten Lachse zu fangen? Denn nur mit einer
ausreichenden Fettschicht auf den Rippen können die Braunbären den harten
Winter im Norden Japans überleben. Während im Süden noch die wärmende
Herbstsonne die Ahornwälder in ein goldenes und feuerrotes Farbenmeer
verwandelt, lässt der erste Frost Hokkaidos Natur erstarren. Einzig die
durchdringenden Rufe der Singschwäne hallen noch über das Land. Ein Land, das
man zurecht als "Wildes Japan" bezeichnet.
Am 12.02.12 05:00 - 05:35 Uhr auf
mdr: Nationalpark
Harz - Eine Winterreise
Der Nationalpark Harz ist einer der größten
Waldnationalparke Deutschlands. Er entstand 2006 nach Fusion des gleichnamigen
Nationalparks Harz in Niedersachsen mit dem Nationalpark Hochharz in
Sachsen-Anhalt. Er reicht vom Oberharz (westlicher Teil des Harzes) über
Wenigerode, Ilsenburg im Norden bis Herzberg und Bad Lauterberg im Süden. Unser
Nonstop - Beitrag ist eine winterliche Impression dieser einmaligen Landschaft
mit Brocken, Hochmooren, Harzer Wasserregal, attraktiven Wanderzielen und
seltenen Tieren, die den Eindruck eines rundum intakten Naturraumes ergänzen.
Am 12.02.12 07:15 - 08:00 Uhr auf
arte: Wildnis unter
Flugzeugriesen
Weltweit beherbergen Flughäfen eine Vielzahl an Pflanzen und
Tieren. Ein Beispiel ist der internationale Flughafen Frankfurt. Eine
ursprüngliche wilde Natur und hohe ökonomische Ansprüche treffen hier
unmittelbar aufeinander.
Am 12.02.12 08:50 - 09:55 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Wer zuerst kommt, mahlt zuerst
Der Markt ist unberechenbar. Bobby Goodson ist zwar schon
seit einer halben Ewigkeit im Holzgeschäft tätig, doch auch er kann nicht
vorhersehen, ob die Preise steigen oder fallen werden. Klassisches Bauholz ist
bei den Sägewerken gerade nicht besonders gefragt und wird nur in geringen
Mengen aufgekauft. Hier gilt die Devise: Wer zuerst kommt, malt zuerst. Das
bedeutet, dass Bobbys Männer schnell sein müssen, sonst bleiben sie auf dem Rohstoff
sitzen.
Am 12.02.12 08:50 - 09:55 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Wer zuerst kommt, mahlt zuerst
Der Markt ist unberechenbar. Bobby Goodson ist zwar schon
seit einer halben Ewigkeit im Holzgeschäft tätig, doch auch er kann nicht
vorhersehen, ob die Preise steigen oder fallen werden. Klassisches Bauholz ist
bei den Sägewerken gerade nicht besonders gefragt und wird nur in geringen
Mengen aufgekauft. Hier gilt die Devise: Wer zuerst kommt, malt zuerst. Das
bedeutet, dass Bobbys Männer schnell sein müssen, sonst bleiben sie auf dem
Rohstoff sitzen.
Am 12.02.12 09:20 - 10:20 Uhr auf
arte: Faszinierende
Wildnis - Säugetiere
Die Säuger sind die wahren Herrscher auf der Erde. Aber
warum sind sie so erfolgreich? Warmblütigkeit, Fell, Milch und Lebendgeburt
sind hervorragende Voraussetzungen für die außerordentliche Entwicklung der
Sinne, athletischer Fähigkeiten, unvergleichlicher Intelligenz und großer
Anpassungsfähigkeit. All das erlaubte es den Säugetieren, sich überall auf der
Erde anzusiedeln, selbst unter extremen Bedingungen: von der Arktis bis zu den
tropischen Wäldern, in heißen Wüsten, den Tiefen des Ozeans und luftigen Höhen.
Am 12.02.12 13:35 - 14:05 Uhr auf
ZDF: Staudamm contra Regenwald
Im Herzen Amazoniens liegt die größte und teuerste Baustelle
Brasiliens: Hier soll das drittgrößte Wasserkraftwerk der Welt gebaut werden -
Belo Monte. Wissenschaftler warnen vor den verheerenden ökologischen Folgen.
Dieser Eingriff in die Natur wird so weitreichende Folgen nach sich ziehen,
dass die Hälfte des Amazonas-Regenwaldes vernichtet werden wird. Für Belo Monte
soll mehr Erde bewegt werden als beim Aushub des Panama-Kanals. Dazu kommen
Straßen, Starkstromleitungen, Siedlungen für 20.000 Arbeiter. Um Brasiliens
Energiehunger zu stillen, wird eine Fläche so groß wie der Bodensee geflutet
werden.
Besonders hart trifft es die Indios. Denn der Rio Xingu, der
gestaut werden soll, ist die Lebensader für Dutzende von Indianervölkern im
Regenwald. Dieser fast 2000 Kilometer lange Seitenarm des Amazonas ist eines
der letzten intakten Flusssysteme Brasiliens. Die Berlinerin Rebecca Sommer
unterstützt die Ureinwohner bei ihrem Kampf gegen das Staudammprojekt. Als
Menschenrechtsaktivistin vertrat sie die internationale Sektion der
Gesellschaft für Bedrohte Völker bei den Vereinten Nationen. Planet e. hat sie
auf ihrer Reise in das Amazonasgebiet begleitet. Ihre Hoffnung ist auch die der
Indios: Die UN muss auf Brasilien einwirken, Belo Monte doch noch zu stoppen.
Die Zeit dazu wird knapp: Obwohl noch rund ein Dutzend Klagen laufen, ist der
Bau bereits in vollem Gange. Regierung und Konzerne schaffen Fakten. Sie halten
den Staudamm zur Stromversorgung des Landes für unverzichtbar. Schon 2015 soll
Belo Monte 11.000 Megawatt liefern und Brasiliens Wirtschaftsboom antreiben.
Am 12.02.12 15:45 - 16:15 Uhr auf
BR: Der Wächter der Paradiesvögel
Von jeher verehren die Völker Neuguineas ihre Paradiesvögel,
die in 38 verschiedenen Arten vorkommen. Auch für Untu aus den Bergen im Westen
sind die Paradiesvögel bis heute Bestandteil eines tiefen Ahnenglaubens. Als er
aber sieht, dass Jäger und Wildtierhändler ihnen immer stärker zusetzen, reift
sein Entschluss, den nicht alle im Dorf sofort akzeptieren wollen. Genau zu den
geheimen Stellen im Wald will Untu andere Menschen bringen, dorthin, wo seit
Generationen die Bewohner des Dorfes mit Ehrfurcht Paradiesvögel beobachten.
Keine Wilderer oder Händler sollen es sein, sondern Reisende, die in diesen
abgelegenen Teil Indonesiens kommen, lediglich um die einzigartigen Vögel mit Ergriffenheit
betrachten zu können. Untus Überlegung ist einfach: Die Besucher lassen für
Unterkunft, Versorgung und Führer klingende Münze hier - bitter nötig für das
arme Dorf, das zwangsläufig erkennen wird, welchen Schatz seine Wälder bergen
und dass es sich lohnt, diesen tatkräftig zu schützen. Geht Untus Rechnung auf?
Immerhin: Einblicke in das Leben von allein sechs Arten von Paradiesvögeln kann
er denen garantieren, die den Weg in sein Dorf finden.
Am 12.02.12 18:30 - 19:00 Uhr auf
hr: Mit dem Wildhüter
in der Rhön
Der Winter ist hart in der Rhön, nicht nur für die Menschen.
Wenn sich das hessische Mittelgebirge bei Eis und Schnee von seiner rauen Seite
zeigt, geht es für viele Tiere ums nackte Überleben. Einer, der sich dann darum
kümmert, ist der Ranger Georg Sauer. Er arbeitet fürs Biosphärenreservat und
ist in der Hochrhön zuständig für alles, was mit Hege und Jagd zu tun hat. Der
"Hessenreporter" begleitet den Wildhüter und seine Kollegen bei der
Arbeit.
Am 12.02.12 21:15 - 21:45 Uhr auf
BR: Almwiesen auf Zeitreise: Auf der Suche nach dem Klima von übermorgen
Eine Gruppe von Forschern ist skeptisch, denn Klimaprognosen
sind nicht der Wetterbericht von morgen. Unzählige Faktoren wirken zusammen und
wie komplexe Ökosysteme auf die Erderwärmung reagieren, lässt sich gerade mal
erahnen. Um das zu ändern, schicken sie Wiesen, Wälder und Meere mit
aufwändigen Freilandexperimenten auf eine Reise in die Klimazukunft. In einem
norwegischen Fjord werden Kalkalgen mit der CO2-Konzentration aus dem Jahr 2100
konfrontiert. In Südtirol verpflanzen Ökologen Bergwiesen von höheren in
tiefere Lagen, um einen Anstieg der Temperatur zu simulieren. Jungbuchen im
Fichtelgebirge werden künstlichem Trockenstress ausgesetzt. Dabei kommt es zu
großen Überraschungen: Die Ökosysteme reagieren anders als erwartet.
Am 13.02.12 07:35 - 07:50 Uhr auf
WDR: Gorilla im Kochtopf - Kampf gegen den Buschfleischhandel
Menschenaffen und andere Wildtiere sind in Zentralafrika
zunehmend bedroht. Doch nicht Holzfäller oder die Zerstörung ihres Lebensraums
sind die größten Gefahren für die Tierwelt. Es sind vielmehr traditionelle
Essgewohnheiten, die wachsende Bevölkerung und die ausufernde Wilderei. Denn
viele Tiere landen in den Kochtöpfen der Menschen. Für sie ist ein Gorilla nichts
anderes als ein Wildschweinbraten in Deutschland, eine Antilope ein Festmahl
wie ein Rehrücken bei uns. Immer schon haben die Menschen in den Regenwäldern
des Kongobeckens Jagd auf Menschenaffen gemacht. Doch zum Problem wurde das
erst durch den florierenden kommerziellen Handel mit Buschfleisch. Die illegale
Jagd breitet sich vor allem dort aus, wo Straßen in entlegene Gebiete führen.
Mit den Straßen kommen die Wilderer. Viele dieser Wege, über die das Fleisch in
Dörfer, aber auch entfernte Städte geschmuggelt wird, wurden von Holzfirmen
angelegt.
Um das Problem der Wilderei und des Buschfleischhandels in
den Griff zu bekommen, arbeiten im Norden der Republik Kongo lokale Behörden
und Naturschutzorganisationen mit Holzunternehmen zusammen. Denn die haben das
notwendige Geld, um Maßnahmen gegen den Buschfleischhandel zu finanzieren.
Kernpunkt des Kampfes gegen die Wilderei sind schwer bewaffnete Trupps von
Wildhütern, die in Holzkonzessionen und Nationalparks auf Patrouille gehen. Der
Film dokumentiert das Ausmaß des Buschfleischhandels und was dagegen getan
werden kann. Wir begleiten die Wildhüter bei der riskanten Verfolgung von
Wilderern, zeigen den Verkauf von Buschfleisch auf Märkten und wie die Familien
vor Ort das Problem sehen. Dabei wird klar, dass das Problem nicht leicht zu
lösen ist.
Am 13.02.12 07:50 - 08:20 Uhr auf
WDR: Kongo - Gorillaschutz mit Kettensäge
Die riesigen Regenwälder im Norden der Republik Kongo sind
die Heimat der seltenen Flachlandgorillas. Allerdings leben die meisten nicht
in Nationalparks, sondern in Wäldern, in denen auch wertvolles Tropenholz
geschlagen wird. 36.000 Gorillas leben allein in einem Gebiet, das einer
Tochter des deutsch-schweizerischen Holzkonzerns 'Danzer' gehört. Das sind rund
ein Drittel aller Gorillas in Zentralafrika. Nirgendwo sonst leben mehr. Der
anderenorts scheinbar unlösbare Konflikt zwischen Holzfällern und Gorillas - in
der Republik Kongo konnte er gelöst werden. Denn das Unternehmen hat ebenso wie
einige andere auf die heftige Kritik von Umweltschützern reagiert und Maßnahmen
zu einer wissenschaftlich fundierten, nachhaltigen Forstwirtschaft eingeleitet:
Die Firma betreibt eine selektive und kontrollierte Holzernte - nur ein Baum
auf einer Fläche von zwei Fußballfeldern wird gefällt. Mehr als ein Viertel der
Waldfläche wurde als Schutzgebiet für die Gorillas ausgewiesen.
Wissenschaftliche Untersuchungen belegen inzwischen das Unglaubliche: dass die
Zahl der Gorillas in nachhaltig genutzten Regenwäldern tatsächlich stabil
bleiben kann.
Afrika wird oft als Kontinent der Krisen und Katastrophen
wahrgenommen. Doch dieser Film zeigt, dass im zentralafrikanischen Kongobecken
- dem zweitgrößten Regenwaldgebiet nach dem Amazonas - von der Öffentlichkeit
unbemerkt eine Entwicklung stattfindet, von der die Natur ebenso profitieren
kann wie die Menschen, die dort leben und in der Forstwirtschaft Arbeit suchen.
Wochenlang hat der Filmemacher Thomas Weidenbach in den unzugänglichen Wäldern
im Nordkongo gedreht. Einzigartige Aufnahmen von Gorillas sind dabei ebenso
entstanden wie von der Arbeit von Holzfällern, die so gar nicht zu dem Bild
passen, das man sich in Europa von ihnen macht. Eine Dokumentation mit
faszinierenden Bildern aus dem Herzen Afrikas und überraschenden Einsichten.
Am 13.02.12 13:30 - 14:00 Uhr auf
hr: Kleiner Tiger in
bayerischen Wäldern
Leben in den hiesigen Wäldern noch echte Wildkatzen oder
vielleicht nur verwilderte Hauskatzen? Ist der Bestand an Wildkatzen in Bayern,
Thüringen und Hessen zu klein und genetisch zu verarmt, um das Überleben der
Wildkatze hierzulande zu sichern? Diesen Fragen geht Markus Schmidbauer in
seinem Film nach. Er berichtet über ein bundesweites Projekt, das zur Rettung
der Wildkatze gestartet wurde mit dem Ziel, die einzelnen Lebensräume der
Wildkatzen in Bayern, Hessen und Thüringen zu vernetzen und die Wildkatzen
genetisch zu überprüfen.
Am 13.02.12 13:30 - 14:15 Uhr auf
arte: Faszinierende
Wildnis - Überlebensstrategien
"Faszinierende Wildnis" enthüllt spielfilmartig
und mit dramatischen Spannungsbögen, mit welchen Strategien in den jeweiligen
Lebensräumen ums Überleben gekämpft wird: wie zum Beispiel die Kapuzineraffen,
die Palmnüsse mit Steinhämmern knacken, Killerwale, die Seelöwen von Eisbergen
schubsen, um sie dann zu erlegen. Die Kamera folgt einer riesigen
Elefantenherde an der Seite der Leitkuh, taucht in eine
Blattschneiderameisen-Kolonie ein und liefert - zum ersten Mal überhaupt - die
atemberaubende Darbietung eines neu entdeckten Paradiesvogels.
Am 13.02.12 14:15 - 15:00 Uhr auf
hr: Habichtswald - Erlebnislandschaft
um den Kasseler Herkules
Der Habichtswald oberhalb von Kassel zählt nicht nur zu den
schönsten Naherholungsgebieten Hessens, er ist in einzigartig in seiner
Mischung aus Natur- und Kulturlandschaft, die beide sanft ineinander übergehen.
Am 13.02.12 15:15 - 16:00 Uhr auf
hr: Wildes Serbien
Im Herzen des Balkans liegt Serbien, das "kleine
Europa" in Europa - ein Name, dem das Land mit seiner vielfältigen
Landschaft und Natur mehr als gerecht wird. Die Naturdokumentation präsentiert
atemberaubende Landschaften und die einzigartige Tierwelt Serbiens auf einer
Sommerreise, die zu den schönsten und wildesten Regionen der Balkanhalbinsel
führt: vom Hochgebirge über sanfte Hügel bis hin zu den weiten Ebenen der
Puszta. Serbien ist nur gut fünfmal so groß wie Schleswig-Holstein - und doch
treffen hier unterschiedlichste Vegetationszonen, Tierwelten und Kulturen
aufeinander. Noch immer leben viele Serben in tiefer Verbundenheit zur Natur.
Sie sind stolz auf die Storchnester in den Dörfern, die Erhaltung alter
Nutztierrassen und die Wiederansiedlung von Geiern. Selbst Bären, Luchse und
Wölfe werden mancherorts wieder mit Freude gesehen. Sogar Schakale sind in
Serbiens Wäldern zu Hause - in einem Land voller Traditionen und Folklore,
beeinflusst vom Okzident wie vom Orient.
Am 13.02.12 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Wilde Pyrenäen
- Sinfonie der Farben
In der urwüchsigen Pyrenäen-Landschaft zwischen Mittelmeer
und Atlantik erstrecken sich über gut 400 Kilometer steile Bergmassive, üppige
Wälder, Wasserfälle und türkisfarbene Bergseen. Ein Dorado für unzählige Tiere
und Pflanzen.
Am 13.02.12 20:15 - 21:15 Uhr auf
N24: Zukunft ohne Menschen - Verfall der Zivilisation
Mittels aufwändiger Animationen entwirft die Dokumentation
ein Bild davon, wie die Welt aussehen würde, wenn der Mensch plötzlich
verschwände und die Stadt New York sich selber überlassen wäre. New York hat
viel erlebt, doch wie sähe der Big Apple ohne Menschen aus? Bereits nach einem
Tag wäre auf dem Time Square nur noch Vogelgezwitscher zu hören und schon ein
Jahr später würden Rehe und Bären durch menschenleere Häuserschluchten
streifen. In 100 Jahren gäben die Stahlkabel der Brooklyn Bridge nach und
ließen sie im East River versinken. Die Wolkenkratzer würden dank massiver
Stahlträger noch fast 200 Jahre stehen.
Am 14.02.12 07:20 - 08:20 Uhr auf
WDR: Teens in the USA - Katie between wildlife and music
Katie ist fünfzehn und wohnt mit ihrer Familie in Hermann,
einem kleinen Dorf in Missouri. Katie wohnt außerhalb in einem Einfamilienhaus
und die Familie besitzt sehr viel Land. Katie liebt es, zu jagen und zu
schießen. Außerdem geht sie mit ihrer Familie regelmäßig fischen. Später möchte
sie professionelle Sängerin werden und singt schon jetzt im Schulchor und wird
von ihrem Musiklehrer im Operngesang unterstützt. Wenn Katie, ohne je in einer
Oper gewesen zu sein und ohne je Gesangsstunden erhalten zu haben, ein
deutsches Opernlied singt, dann erstarren ihre Mitschüler fast, so beeindruckt
sind sie.
Am 14.02.12 13:15 - 13:30 Uhr auf
3sat: Tasmanien - Vom
Teufel und der Hölle auf Erden
Die ersten weißen Siedler, die vor rund 200 Jahren nach
Australien aufbrachen, waren monatelang unterwegs. Ihr Vorhaben war gefährlich,
aber Landgeschenke lockten, und die Fruchtbarkeit des Bodens wurde gerühmt. Ein
englischer Landpfarrer und Amateurgeologe verkündete, "dass der verlorene
Garten Eden auf Tasmanien gelegen" habe. Tausende haben dort schließlich
ihr persönliches Paradies gesucht und es sich geschaffen, oft ohne Rücksicht
auf die Natur. Erst in den 1970er Jahren, nachdem die Hälfte aller
Säugetierarten in Australien ausgerottet war, hat ein Umdenken eingesetzt. Die
Dokumentation erzählt die Geschichte des Inselstaats Tasmaniens und stellt
Projekte vor, die dort heute die Natur und die Ureinwohner schützen.
Am 14.02.12 13:30 - 14:15 Uhr auf
arte: Faszinierende
Wildnis - Pflanzen
Pflanzen sind die aggressivsten, hinterlistigsten und
selbstsüchtigsten Lebewesen überhaupt. Doch die "Dramen" der
Pflanzenwelt erschließen sich dem menschlichen Auge normalerweise nicht. Nur
dank neuester Technik ist es möglich, bisher ungeahnte Vorkommnisse in der
Pflanzenwelt zu beobachten. Leben und Verhalten der Pflanzen entpuppen sich als
ungeahnt dynamisch, leidenschaftlich und voller Action. Zeitraffer und Großaufnahmen
offenbaren, wie fleischfressende Pflanzen jagen, wie die Venusfliegenfalle ihre
Beute auswählt oder wie die krallenförmigen Dornen der Regenwald-Liane und die
Widerhaken des Rattans im gnadenlosen Kampf ums Licht eingesetzt werden.
Am 14.02.12 18:15 - 18:45 Uhr auf
NDR: Die Rückkehr der Schwarzstörche
Der Schwarzstorch gilt als einer der seltensten Waldbewohner
unserer Heimat. Nur etwa 50 Brutpaare kommen im Frühjahr aus ihren
Winterquartieren nach Niedersachsen. Alfred Nottorf kümmert sich seit über 40
Jahren um ihr Überleben. Der 73-jährige Pensionär, der noch heute in die Bäume
klettert, bietet mit seinen künstlich angelegten Horsten dem Schwarzstorch an
versteckten Orten in den Tiefen der Wälder ideale Brutplätze. Durch seine
langjährige Erfahrung findet er die richtigen Standorte, die den Schwarzstorch
gegen Fressfeinde und neugierige Beobachter schützen.
Am 14.02.12 18:15 - 18:45 Uhr auf
SWR: Trompetenbäume - jetzt zurückschneiden
Trompetenbäume gehören zu den schönsten und exotischsten Bäumen
in unseren Gärten. Großes, herzförmiges Laub und weiße, lockere Blütentrauben
machen sie zu einem echten Hingucker. Leider wachsen sie oft eher lang und dünn
als dicht und buschig. Jetzt im Winter ist die optimale Zeit, um Schere und
Säge anzusetzen und den schönen Bäumen einen ordentlichen Frühjahrsschnitt zu
verpassen. Die Experten von "Grünzeug" zeigen, wie es geht.
Am 14.02.12 18:15 - 19:00 Uhr auf
arte: Faszinierende
Wildnis - Vögel
Die Meister des Kunstflugs sind überaus aktiv; sie sind
nicht nur in der Lage, Höchstgeschwindigkeit zu erzielen und enorme Strecken
zurückzulegen, sie können auch im Meer in großer Tiefe tauchen und schneller
laufen als Geparden. Mit speziell für diese Zwecke entwickelten Kameras wird
die Welt der Vögel hoch in der Luft und unter Wasser eingefangen; sie
offenbaren eine ungeahnte Vielfalt und ein Verhalten, das die bildschönen
Geschöpfe in einem neuen Licht erscheinen lässt.
Am 14.02.12 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Wilde Pyrenäen
(2/3): Winterzauber und Frühling
Die zweite Folge zeigt den Winter in den Pyrenäen als
Komposition aus Schnee und Eis. Meterhoch liegt der Schnee in den winterlichen
Pyrenäen und hat alles unter sich begraben. Es herrscht bittere Kälte, Nahrung
ist jetzt für alle knapp. Ab Mitte Februar erreichen die ersten Frühlingsboten
die Pyrenäen. Tausende Kraniche kommen aus ihren zentralspanischen
Winterquartieren und rasten ein letztes Mal in den Bergstauseen, bevor sie auf
ihrem Weg nach Frankreich und Nordeuropa die Pyrenäen überqueren. In den Wäldern
lassen Auerhühner ihre gurgelnden Balzrufe ertönen und die ersten Wiedehopfe
erscheinen in den Bergdörfern.
Am 14.02.12 20:15 - 21:00 Uhr auf
WDR: Wildes Russland (6/6): Kamtschatka
Die Halbinsel Kamtschatka - hier treffen Feuer und Eis
aufeinander. Feuerspeiende Vulkane herrschen über Himmel und Erde. Die Natur
formt das Land immer wieder neu, in einem dramatischen Kreislauf von Schöpfung
und Zerstörung. 20 verschiedene Klimazonen gehen ineinander über: Vulkanschlote
rauchen neben Gletschern, Meterhohe Schneewehen grenzen an kochend heiße
Geysire.
Trotz der launischen Natur ist die heimische Tierwelt einen
gewissen Komfort gewöhnt: Bachstelzen finden "beheizte" Kinderstuben
und Bären lieben das Bad in den Thermalquellen. Das warme Wasser befreit sie von
Flöhen, Zecken und anderen Parasiten. Überhaupt ist Kamtschatka ein Paradies
für Bären: Im feuchten Sommer finden sie genug Kräuter und Beeren, und im
Spätsommer stehen täglich 40 Kilogramm Lachs pro Bär auf dem Speiseplan. Auch
der seltene Riesenseeadler ist hier heimisch und jagt im Herbst Lachse für
seine Jungen. Auf dem Meer finden Orkas und Pottwale Nahrung im Überfluss. Im
Winter schlägt die Stunde der kleineren Raubtiere: Während die Bären
Winterschlaf halten, konkurrieren Vielfraß und Rotfuchs um kleine Beutetiere
und vor allem Aas. Die Adler belagern die wenigen offenen Wasserstellen und
kämpfen untereinander um die wenigen Fische. Noch stehen sechs Monate kalter
Winter bevor - im Land der Bären und Vulkane.
Am 14.02.12 20:45 - 21:15 Uhr auf
mdr: Beutezug der
Minke
Die Amerikanischen Nerze, auch Minke genannt, sind
leichtgewichtige Muskelpakete, die sich wie Killermaschinen durch die Natur
beißen. Die ursprünglich in Nordamerika beheimateten Tiere wurden
jahrzehntelang in deutschen Pelztierfarmen gezüchtet. In teils spektakulären
Befreiungsaktionen wurden massenhaft Tiere durch radikale Naturschützer in die
Freiheit entlassen. Allein 10.000 Minken gelang so im Oktober 2007 die Flucht
aus einer Zuchtstation in Grabow bei Magdeburg. Jetzt breiten sie sich
dramatisch aus und bedrohen die heimische Tierwelt. Über die Hälfte der
Wasservögel sind in betroffenen Regionen bereits verschwunden, stellenweise
sind ganze Brutkolonien durch den Mink ausgelöscht worden.
Doch nicht nur die Vogelwelt ist in Gefahr: Der Mink
verdrängt sogar einheimische Raubtiere wie den Iltis aus den Wäldern.
Naturschützer schlagen nun Alarm. Doch ist die Invasion der Minke tatsächlich
noch zu stoppen? Der Film nimmt die Fährte auf, geht mit Naturschützern, Jägern
und Wissenschaftlern auf Spurensuche - im Elbe-Havel-Winkel im Norden
Sachsen-Anhalts und auf der Insel Navarino im äußersten Süden Chiles und
beleuchtet, welche Ausmaße die Katastrophe "Mink" in Deutschland und
weltweit bereits erreicht hat.
Am 14.02.12 21:00 - 21:45 Uhr auf
hr: Flussgeschichten
von der Nidda
Seinen Spitznamen hat er schon länger: Gottfried Lehr, der
"Niddapapst". Er liebt "seinen Fluss", die Nidda, genauso
sehr wie seinen Heimatort Bad Vilbel bei Frankfurt. In den 1960er Jahren erfuhr
seine geliebte Nidda das gleiche Schicksal wie viele deutsche Flüsse: Sie wurde
im großen Stil begradigt und an vielen Stellen in ein kanalisiertes Steinbett
gezwängt. Durch immer mehr Abwässer begann das große Fischsterben. Tiere und
Pflanzen verschwanden. Gottfried Lehr wollte dieser Verödung ein Ende bereiten
und kämpfte beharrlich dafür, der Nidda wieder ihr natürliches Bild zu
verleihen. Seit Anfang der 1990er Jahre wird der Fluss nun mit Unterstützung
von Politik und privaten Sponsoren an mehreren Abschnitten Schritt für Schritt
renaturiert, und Gottfried Lehr ist als Landschaftsplaner und Bauingenieur
maßgeblich daran beteiligt. Jetzt darf sich die Nidda wieder ihr Flussbett
selbst erschließen, es darf wieder Lebensraum entstehen für eine große
Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen. Die Nidda ist damit auch wieder in den
Mittelpunkt ihrer Anwohner gerückt. Man hat festgestellt: Je mehr Platz ein
Fluss in der Aue hat, desto besser ist auch der Mensch vor Hochwasser
geschützt. Die Filmautorin Juliane Hipp begleitet Gottfried Lehr in seinem
Alltag, ist bei einem aktuellen Renaturierungsprojekt dabei und lernt besondere
Menschen und Orte entlang der Nidda kennen, die im Vogelsberg entspringt,
neunzig Kilometer durch die Wetterau fließt und in Frankfurt in den Main mündet.
Am 15.02.12 01:30 - 02:15 Uhr auf
phoenix: ZDF-History:
Herrenmenschen im Regenwald
17 Monate lang quälten sich deutsche Forscher von 1935 bis
1937 durch die bis dahin noch völlig unbekannte Dschungelwelt entlang des Rio
Jary im Nordosten Brasiliens mit auffallend hohem Aufwand. Wurden
hunderttausende von Reichsmark nur deshalb investiert, um Fauna und Flora eines
der letzten weißen Flecken der Erde zu dokumentieren? Oder ging es, wie manche
Historiker meinen, in Wahrheit um einen Brückenkopf für die geplante Eroberung
Amerikas und die Sicherung kriegswichtiger Rohstoffe?
Die Bilanz des exotischen Unternehmens jedenfalls blieb
ernüchternd: Ein Expeditionsteilnehmer starb an Fieber, ein Eingeborenenmädchen
wurde von einem der Deutschen schwanger, und im Krieg spielte die Gegend um den
Rio Jary keine Rolle mehr. Von bleibendem Wert blieb nur das einzigartige
Filmmaterial der Expedition, das jetzt erstmals umfassend ausgewertet werden
konnte. "ZDF-History" folgt den Spuren einer der bizarrsten Expeditionen
des NS-Regimes.
Am 15.02.12 08:25 - 08:55 Uhr auf
arte: Sind die
Fledermäuse noch zu retten?
Auf nächtlichen Friedhöfen, an schwindelerregenden
Häuserfassaden und ausgerüstet mit einem Ultraschalldetektor begeben sich die
"X:enius"-Moderatoren auf die Suche nach den faszinierenden Tieren.
In der Schorfheide in Brandenburg nimmt "X:enius" sogar an einer
"Volkszählung" der sensiblen Tiere teil und erfährt dabei, dass diese
einzigen fliegenden Säuger wahre Wanderer der Nacht sind. Noch sind Fledermäuse
an vielen Orten zu finden, doch rund um den Globus sind die Fledermausbestände
bedroht. Besonders rätselhaft ist ein mysteriöses Fledermaussterben in den USA.
Unter Verdacht steht ein Pilz. Doch auch andere Faktoren könnten eine Rolle
spielen - eine große Herausforderung für die Wissenschaftler.
(Wdh. morgen 13.00-13.30 Uhr)
Am 15.02.12 10:00 - 10:15 Uhr auf
hr: Holzbildhauer/in
Mehr als 350 Berufe im Dualen System, dazu kommen
Lehrstellen bei Behörden und der Bahn, außerdem locken Fachschulen mit ihren
Abschlüssen - doch welche Ausbildung in Betrieb und Berufsschule ist für wen
richtig? "Ich mach's" bringt es auf den Punkt. Ob Kfz-Mechatroniker
oder Arzthelferin, Holzbildhauerin oder Kaufmann für Dialogmarketing: Die
Sendereihe zeigt, welche Voraussetzungen gefordert sind, worauf es in der Lehre
ankommt.
Am 15.02.12 13:15 - 14:00 Uhr auf
3sat: Auf verwehten
Spuren (1/4): Südamerika
"Was für ein wunderbarer Kontinent": Als Martin
Schliessler vor einem halben Jahrhundert nach Südamerika aufbrach, war das Land
am Amazonas, links und rechts der Anden und in den Weiten Patagoniens noch
weitgehend unwirtlich und fremd. Es war eine Abenteuerreise, gefährlich und
strapaziös. Dafür wurde der preisgekrönte Dokumentarfilmer mit spektakulären
Aufnahmen belohnt. Einzigartige Filmdokumente über das Leben der
Amazonasindianer, den Nachfahren der Inkas im Andenhochland aber auch über die
neue Heimat deutscher Auswanderer, die Südamerika mitgeprägt haben.
Jetzt, fast zwei Generationen später, macht sich sein Sohn
Jochen gemeinsam mit einem Filmteam auf die Spurensuche entlang der Reiseroute
seines Vaters. Manches hat sich verändert, geblieben ist die faszinierende
Vielfältigkeit eines Halbkontinentes, der von den Küsten Venezuelas bis zu den
schneebedeckten Gipfeln Patagoniens zur Heimat unterschiedlichster Völker
geworden ist. Oft ist es ein hartes Leben für die Menschen, wenn auch in einer
grandiosen Natur. Der erste Teil der Reisedokumentation "Auf verwehten
Spuren" führt durch Venezuela, Brasilien und Argentinien.
Am 15.02.12 13:30 - 14:15 Uhr auf
arte: Faszinierende
Wildnis - Insekten
Der Film zeigt die artenreichsten Klasse der Tierwelt.
Videoendoskope mit neuester "Chip-on-the-Tip"-Technologie und
fernbediente "Ameisenkameras" führen den Zuschauer in unbekannte
Welten - Tuchfühlung mit Insekten, Spinnen und Skorpionen.
Am 15.02.12 14:00 - 14:45 Uhr auf
3sat: Auf verwehten
Spuren (2/4): In den Anden
Der zweite Teil der Südamerika-Expedition von Michael Gregor
und Jochen Schliessler unter dem Titel "Auf verwehten Spuren" führt
in die Quellgebiete des Amazonas und in die faszinierende Bergwelt der Anden.
Am 15.02.12 14:45 - 15:30 Uhr auf
3sat: Auf verwehten
Spuren (3/4): Durch die Wildnis Alaskas
Seit den 1950er Jahren zog es den deutschen Filmemacher und
Weltenbummler Martin Schliessler (1929 - 2008) immer wieder in den nördlichsten
Staat der USA. Er bestieg mit der Kamera den Mount McKinley, den höchsten Berg
Nordamerikas. Er war Buschpilot, filmte Bären, Elche und Karibus. Immer wieder
hat er auf der Suche nach spektakulären Bildern sein Leben riskiert. Auch minus
50 Grad Celsius schreckten ihn nicht. Unter härtesten Wetterbedingungen filmte
er am Nordmeer Eisbären und Ölbohrtürme. Martin Schliessler traf auf
außergewöhnliche Menschen, die sich den extremen Lebensbedingungen Alaskas
aussetzten. In dem Film aus der Reihe "Auf verwehten Spuren" begibt
sich Jochen Schliessler auf den Spuren seines Vaters in die Wildnis Alaskas.
Am 15.02.12 15:15 - 16:00 Uhr auf
NDR: Durch die
Wildnis Amerikas (1/2)
Der Appalachian Trail ist einer der längsten Wanderwege der
Welt. Der Film folgt den Wanderern in einen Teil der USA, über den nur selten
berichtet wird. Eine Reise auf einem langen Weg, der nicht nur Ausblicke,
sondern auch Einblicke bietet. Der erste Teil des Films zeigt, wie sich die
beiden Wanderer auf den Weg machen. Schritt für Schritt entwickeln sich die
beiden an viel Komfort gewöhnten Amerikaner zu zähen Campern. Ermüdende Märsche
bergauf, bergab, Aprilnächte mit klirrender Kälte und manchmal auch Bären, die
nachts ums Lager schleichen, gehören genauso zum Trail wie atemberaubende
Ausblicke, hilfsbereite Mitwanderer und gemütliche Abende am Lagerfeuer. In der
Wildnis entwickelt sich ein ungewohnter Zusammenhalt der Wandergemeinde.
Am 15.02.12 15:30 - 16:15 Uhr auf
3sat: Auf verwehten
Spuren (4/4): Durch die Wildnis Alaskas
Im letzten Teil von "Auf verwehten Spuren"
ergründet Jochen Schiessler die Geschichte Alaskas - eine Geschichte von Gier
und Verlangen. Auf den Spuren seines Vaters Martin Schliessler besucht er Goldgräber,
die noch heute ihr Glück in Alaska suchen, und folgt dem Verlauf der
Trans-Alaska-Pipeline von den Ölförderplätzen im Norden bis nach Valdez im Süden.
Am 15.02.12 15:40 - 17:10 Uhr auf
ZDFneo: Leben mit den Wölfen
Sechs Jahre lang lebte das amerikanische Naturfilmerpaar
Jamie und Jim Dutcher auf einem entlegenen Gelände in den Sawtooth Bergen im
US-Bundesstaat Idaho, um der geheimnisvollen Welt der Wölfe auf die Spur zu
kommen. Diese Dokumentation zeigt Wölfe nicht als bösartige Killer, sondern als
zärtliche, verspielte, fürsorgliche Tiere, die ohne gegenseitige Unterstützung
nicht überleben könnten. Die Naturfilmer begleiten "ihre" Wölfe
schließlich in ein Indianerreservat in Winchester, Idaho, wo sie wie vor
einigen hundert Jahren ohne Bedrohung durch Jäger weiter existieren können.
Am 15.02.12 18:15 - 19:00 Uhr auf
arte: Faszinierende
Wildnis - Primaten
Sie trösten und belügen einander, erziehen ihre Kinder und
führen Kriege - Primaten können uns auf eine verblüffende Weise ähnlich sein. Gute
Kommunikation und sozial intelligentes Verhalten sind unabdingbar, egal ob man
wie die Tieflandgorillas in überschaubaren Familienclans oder wie die
Mantelpaviane in Großgruppen von 400 Individuen lebt. Neben ihrer ausgeprägten
Fähigkeit, miteinander zu kommunizieren, haben Primaten auch erstaunliche
Methoden entwickelt, um Probleme aller Art zu lösen. Der Gebrauch von
Werkzeugen war der entscheidende Durchbruch in ihrer Evolution, der nicht
zuletzt zum Erfolg des Primaten Homo sapiens geführt hat.
Am 15.02.12 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Wilde Pyrenäen
(3/3): Berge des Lichts
Die dritte Folge beschreibt die faszinierende Wirkung des
Lichts in den Pyrenäen. Als Gott die Pyrenäen schuf, heißt es, bildete er die
Felsen so, dass sie tagsüber das Licht trinken können. Nach Sonnenuntergang
verströmen sie es wieder in die Welt, und so leuchten die Wände und Zinnen in
den Nächten still unter den Sternen. Sonne und Wolken spielen mit dem Licht der
Berge und malen faszinierende Bilder. Der mediterrane Klimaeinfluss verwandelt
die Almen in ein Blütenmeer und sorgt für eine extrem artenreiche Tierwelt.
Am 16.02.12 11:00 - 11:45 Uhr auf
BR-alpha: Im Herzen Afrikas - Der Boubandjida-Park in Kamerun
Der Film begleitet den Franzosen Paul Bour, der sich einen
Kindheitstraum erfüllte und seit mehr als 5 Jahren als Berater im Boubandjida
Park tätig ist. Mit seinem Kameruner Kollegen Alexandre Vailia N'Gertou kämpft
er für die Erhaltung dieses beeindruckenden Naturreservoirs und vermittelt,
wenn sich Konflikte zwischen dem Naturschutz und den Interessen der Bevölkerung
ergeben. Denn es gibt Hirten, die ihre Rinder weiden lassen wollen, Bauern, die
Ackerfläche benötigen und Brandrodung betreiben, um ihre Familien zu ernähren,
und es gibt das Problem der Wilderei. Es ist nicht immer leicht, die Bewohner
der an den Park angrenzenden Dörfer vom Nutzen des Naturschutzes gegenüber
ihren eigenen, gewachsenen Traditionen zu überzeugen.
Am 16.02.12 11:25 - 11:55 Uhr auf
hr: Mit dem Wildhüter
in der Rhön
Der Winter ist hart in der Rhön, nicht nur für die Menschen.
Wenn sich das hessische Mittelgebirge bei Eis und Schnee von seiner rauen Seite
zeigt, geht es für viele Tiere ums nackte Überleben. Einer, der sich dann darum
kümmert, ist der Ranger Georg Sauer. Er arbeitet fürs Biosphärenreservat und
ist in der Hochrhön zuständig für alles, was mit Hege und Jagd zu tun hat. Der
"Hessenreporter" begleitet den Wildhüter und seine Kollegen bei der
Arbeit.
Am 16.02.12 12:45 - 13:30 Uhr auf
phoenix: Wilde Türkei
(1/2) - Vom Bosporus zum Mittelmeer
Die Türkei ist ein Land zwischen zwei Meeren und zwei
Kontinenten, Nahtstelle zwischen Ost und West, zwischen Orient und Okzident.
Die Tierwelt ist sowohl europäisch als auch asiatisch geprägt. Doch die Türkei
ist nicht nur ein Land der wilden Tiere: Völker aus Ost und West kamen, um hier
zu siedeln. Die zweiteilige Dokumentation gibt einen Einblick in die
vielfältige Natur der Türkei und führt in kaum bekannte Landschaften, aber auch
zu weltberühmten Orten wie den Sinterterrassen von Pamukkale, den aus römischer
Zeit stammenden Ruinen von Milet oder der antiken griechischen Metropole
Priene. Der erste Teil ist eine bildgewaltige Reise durch den Westen der Türkei
- zu Wildziegen und Schildkröten, Orchideen und Anemonen, Goldschakalen und
Dromedaren.
Am 16.02.12 13:30 - 14:15 Uhr auf
arte: Faszinierende
Wildnis - Säugetiere
Die Säuger sind die wahren Herrscher auf der Erde. Aber
warum sind sie so erfolgreich? Warmblütigkeit, Fell, Milch und Lebendgeburt
sind hervorragende Voraussetzungen für die außerordentliche Entwicklung der
Sinne, athletischer Fähigkeiten, unvergleichlicher Intelligenz und großer
Anpassungsfähigkeit. All das erlaubte es den Säugetieren, sich überall auf der
Erde anzusiedeln, selbst unter extremen Bedingungen: von der Arktis bis zu den
tropischen Wäldern, in heißen Wüsten, den Tiefen des Ozeans und luftigen Höhen.
Am 16.02.12 13:30 - 14:15 Uhr auf
phoenix: Wilde Türkei
(2/2) - Vom Schwarzen Meer zum Ararat
Weit im Osten Anatoliens, im Schatten des schneebedeckten
Vulkanberges Ararat, erstrecken sich karge Lavafelder und menschenleere Ebenen.
Dies ist der Lebensraum skurriler Krötenkopfagamen und farbenprächtier
Rosenstare. Das Land ist dünn besiedelt, nur wenige Menschen bewohnen die
kleinen Dörfer. Störche sind ihre Nachbarn - die großen Vögel gelten hier, wie
bei uns in Europa, als Glücksbringer. Ganz anders die tiefen Wälder des
Schwarzmeer-Gebirges mit ihren bunt blühenden Rhododendren. Sie wirken wie eine
exotische Variante der Buchenwälder Mitteleuropas. Hier leben noch zahlreiche
Braunbären in friedlicher Nachbarschaft zu den Bergbauern.
Am 16.02.12 14:30 - 15:30 Uhr auf
mdr: Brasilien -
Zwischen Rio und Regenwald
In dieser Ausgabe dreht sich alles um das
bevölkerungsreichste Land Südamerikas: Brasilien. Paradiesische Sandstrände und
faszinierender Urwald gehören genauso zum brasilianischen Alltag wie
Bandenkriminalität und Armut in den Großstädten. Trotz dieser krassen
Gegensätze verbinden die meisten vor allem Lust und Lebensfreude mit Brasilien.
Angesichts der alljährlichen Bilder vom Karneval in Rio sicher kein Wunder.
"LexiTV" berichtet über ein Land mit vielen Gesichtern und jeder
Menge touristischen Attraktionen.
Am 16.02.12 15:15 - 16:00 Uhr auf
NDR: Durch die
Wildnis Amerikas (2/2)
Im zweiten Teil der Wanderung auf dem nordamerikanischen
Appalachian Trail trifft die Filmcrew das Paar Calvin und Holly im Juni wieder.
Seit ihrem Start vor zwei Monaten in Georgia haben die Beiden über 1.500 km zu
Fuß zurück gelegt. Dennoch haben sie noch nicht die Hälfte des Weges hinter
sich. Mit 3.400 Kilometern ist der Trail nämlich einer der längsten Wanderwege
der Welt. Er folgt dem Verlauf der Appalachen und führt durch 14 Staaten nach
Norden bis Maine. Dort wollen Calvin und Holly im Herbst das Ziel, den 1.600
Meter hohen Mount Katahdin erklettern - rechtzeitig zum Indian Summer. Werden
sie es schaffen?
Am 16.02.12 15:30 - 16:00 Uhr auf
mdr: Beutezug der
Minke
Die Amerikanischen Nerze, auch Minke genannt, sind
leichtgewichtige Muskelpakete, die sich wie Killermaschinen durch die Natur
beißen. Die ursprünglich in Nordamerika beheimateten Tiere wurden
jahrzehntelang in deutschen Pelztierfarmen gezüchtet. In teils spektakulären
Befreiungsaktionen wurden massenhaft Tiere durch radikale Naturschützer in die
Freiheit entlassen. Allein 10.000 Minken gelang so im Oktober 2007 die Flucht
aus einer Zuchtstation in Grabow bei Magdeburg. Jetzt breiten sie sich
dramatisch aus und bedrohen die heimische Tierwelt. Über die Hälfte der
Wasservögel sind in betroffenen Regionen bereits verschwunden, stellenweise
sind ganze Brutkolonien durch den Mink ausgelöscht worden.
Doch nicht nur die Vogelwelt ist in Gefahr: Der Mink
verdrängt sogar einheimische Raubtiere wie den Iltis aus den Wäldern.
Naturschützer schlagen nun Alarm. Doch ist die Invasion der Minke tatsächlich
noch zu stoppen? Der Film nimmt die Fährte auf, geht mit Naturschützern, Jägern
und Wissenschaftlern auf Spurensuche - im Elbe-Havel-Winkel im Norden
Sachsen-Anhalts und auf der Insel Navarino im äußersten Süden Chiles und beleuchtet,
welche Ausmaße die Katastrophe "Mink" in Deutschland und weltweit
bereits erreicht hat.
Am 16.02.12 16:15 - 17:15 Uhr auf
D-MAX: Auf Bigfoots Spuren - In Alaska
Überdimensionale Fußabdrücke, seltsame Riesengebilde aus
Zedernrinde, die wie gigantische Vogelnester aussehen und sogar ein Foto des
berüchtigten 'Bigfoot' beunruhigen die Bewohner der Prince of Wales-Insel vor
der Küste Alaskas. Bisher haben die Bürger der Gemeinde Hydaburg die alten
Indianer-Geschichten eher als Märchen abgetan, doch jetzt häufen sich plötzlich
die Hinweise. Existiert die behaarte Sagengestalt am Ende doch? Matt Moneymaker
und sein Forscher-Team von der 'Bigfoot Field Researchers Organization' gehen
den Hinweisen vor Ort auf den Grund.
Am 16.02.12 18:00 - 18:30 Uhr auf
3sat: Ecuador - Der
Traum des Regenbogenmannes
Inmitten der ecuadorianischen Anden liegt Santo Domingo,
eine Stadt mit 400.000 Einwohnern, die sich immer weiter ausbreitet. Dafür wird
viel Regenwald gerodet, und die Lebensgrundlagen der Tsáchilas, eines alten
Indianervolks, schwinden. Der Regenbogenmann Shuyun, ein Schamane, versucht,
die alten Traditionen der Tsáchilas mit ihren neuen Lebensumständen zu
kombinieren, um sein Volk vor dem Aussterben zu bewahren. Lebten die Tsáchilas
seit über 2.000 Jahren vom Sammeln, Jagen und Fischen, so lehrt Shuyun seine
Stammesgenossen nun, wie man Hausgärten anlegt, neue Gemüse- und Baumsorten
anpflanzt, mit Kompost düngt, Tiere hält, Fische züchtet und alles vermarktet.
Der Regenbogenmann hat auch einen Traum: Zehn Hektar Urwald sollen zu einem
Öko-Tourismusprojekt werden.
Am 16.02.12 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Puma -
Unsichtbarer Jäger der Anden
Weit im Süden Chiles, in einer der schönsten Landschaften
der Erde, dem Nationalpark Torres del Paine, liegt das Jagdrevier des Pumas.
Zwischen schroffen Bergen und türkisblauen Seen lebt der elegante
Überraschungsjäger und spielt eine wichtige Rolle in dem einzigartigen
Ökosystem Patagoniens. Seine Hauptbeute sind Guanakos. Diese Verwandten des
Lamas ziehen in großen Gruppen über die weiten Steppen des Nationalparks. Die
friedlichen Pflanzenfresser sind stets aufmerksam und jederzeit zur Flucht
bereit. Doch in der zerklüfteten Landschaft des Nationalparks gibt es immer
einen Strauch oder Felsen, hinter dem der Puma Deckung findet, und von dem aus
er seinen Überraschungsangriff startet.
Am 17.02.12 08:25 - 08:55 Uhr auf
arte: Wie gefährlich
ist die grüne Gentechnik für Menschen, Tiere und Natur?
Grüne Gentechnik - wie gefährlich sind gentechnisch
veränderte Lebensmittel für Mensch, Tier und Natur? Kaum eine Debatte wird so
hitzig geführt wie die Auseinandersetzung um Nahrungsmittel, die aus
gentechnisch veränderten Pflanzen hergestellt wurden. Helfen diese Genpflanzen
auf einfache Art und Weise, den sprunghaft wachsenden Bedarf an Lebensmitteln
auf der Erde zu decken? Oder sind die künstlich von Menschenhand erzeugten
Organismen gefährlich für Mensch und Natur? Schonen die als Grundlage vieler
Nahrungsmittel eingesetzten Genpflanzen die Umwelt, weil sie ohne
Pflanzenschutzmittel auskommen, oder setzen wir unsere Gesundheit aufs Spiel,
wenn wir Milch von Kühen trinken, die mit gentechnisch manipuliertem Mais
gefüttert wurden? Was passiert, wenn sich gentechnisch veränderte Pflanzen
unkontrolliert in der Natur ausbreiten? Verdrängen sie die jahrtausendelang
gewachsene Vegetation?
Am 17.02.12 08:55 - 09:50 Uhr auf
arte: Zu Besuch bei
Schamanen
Die Mongolei, zu der Reisende lange Zeit keinen Zutritt
hatten, empfängt inzwischen Touristen aus aller Welt. Welche Wechselbeziehung
besteht zwischen den Reisenden, die von der "authentischen" Welt der
Rentiere und Schamanen Zentralasiens träumen, und den nomadisch lebenden
Viehzüchtern, die sich immer mehr dem Kapitalismus zuwenden und von einer
Konsumgesellschaft träumen? Die Dokumentation eröffnet einem die Sichtweisen
einer Rentierzüchter-Familie. Die Mutter ist eine angesehene Schamanin und lebt
heute hauptsächlich von den Touristen, die bei ihr Rat suchen. Die
Filmemacherin Laetitia Merli ist seit vielen Jahren mit der porträtierten Nomadenfamilie
befreundet, und die Schamanin vertraut ihr freimütig ihre Gedanken,
Überlebensstrategien und Zukunftspläne an.
Am 17.02.12 13:15 - 14:00 Uhr auf
mdr: Der Nationalpark
Belaweschskaja Puschtscha in Weißrussland
Rund 300 Wisente streifen durch die Belaweschskaja
Puschtscha zwischen Grodno und Brest, an der Grenze zu Polen. Ein Teil des
letzten großflächigen Tiefland-Urwaldes Europas, der bereits 1929 unter Schutz
gestellt worden ist, gehört heute zum benachbarten, wesentlich kleineren Nationalpark
Bialowieza. Seit 1992 zählt der jahrhundertealte Waldkomplex in Polen und
Weißrussland zum Weltnaturerbe der UNESCO. Wo die dichten Wälder sich lichten,
gedeiht eine erstaunliche Vielfalt an Moosen, Flechten, Pilzen, Beeren. Das
Weiße Fingerkraut wird zur Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen genutzt, die
nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl auch in Weißrussland vermehrt
auftraten.
Am 17.02.12 13:30 - 14:15 Uhr auf
arte: Faszinierende
Wildnis - Jäger und Gejagte
Täglich wird im Dschungel, in der Steppe, in den Stein- und
Eiswüsten der Erde ein nie endender Kampf zwischen Raubtieren und ihrer Beute
ausgetragen. Hier werden Schnelligkeit und Intelligenz gegeneinander
ausgespielt.
Am 17.02.12 16:15 - 17:15 Uhr auf
D-MAX: Auf Bigfoots Spuren - In North Carolina
Die 'Bigfoot'-Jäger um Matt Moneymaker machen sich auf den
Weg nach North Carolina, in den 200 Quadratkilometer großen 'Uwharrie National
Forest'. Früher stieß man hier auf ergiebige Goldadern, heute gilt die Region
als Eldorado für 'Sasquatch'-Forscher. Über 100 'Bigfoot'-Begegnungen wurden
hier in den letzten 30 Jahren vermeldet, jetzt versetzt ein neuer Videobeweis
die Community in Aufregung: Ein Camper hat eine über zwei Meter große,
mysteriöse Gestalt gefilmt, bei der es sich um das berühmte Fabelwesen handeln
könnte.
Am 17.02.12 18:15 - 19:00 Uhr auf
arte: Faszinierende
Wildnis - Reptilien und Amphibien
Reptilien und Amphibien sind die ältesten Bewohner der Erde
und leben heute auf jedem Kontinent außer der Antarktis in kargen Sand-, Stein-
und Eiswüsten. Die Tiere nutzen ihr urzeitliches kaltblütiges Körpersystem,
kombiniert mit überraschend ausgeklügelten Verhaltensweisen, um die
unwirtlichsten Lebensräume der Erde zu bevölkern. Durch den Einsatz grausamer
Jagdmethoden, verblüffender Mimikrytechniken, mit List und körperlicher
Widerstandskraft gedeihen sie dort, wo sich Säugetiere und Vögel nicht
hinwagen.
Am 17.02.12 19:05 - 20:00 Uhr auf
N24: Zukunft ohne Menschen - Einsturz des Himmels
Seit vielen Jahren schickt die Menschheit Raumsonden und
Satelliten ins All, um unbekannte Sphären des Universums zu erforschen.
Außerdem kreuzen täglich Tausende von Flugzeugen am Himmel. Was würde
geschehen, wenn der Mensch von der Erde verschwände? Die 'Air Force One' des
US-Präsidenten explodiert, Flughäfen werden zu Jet-Friedhöfen und Raumsonden
schwirren ziellos durchs Weltall, während der Himmel wieder den Vogel- und
Heuschreckenschwärmen gehört.
Am 17.02.12 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Held aus dem
Dschungelbuch - Der Lippenbär
Beinahe jeder kennt ihn aus Rudyard Kiplings
"Dschungelbuch", den tapsigen, immer gut gelaunten, meist hungrigen
Bären Balu. Doch über Lippenbären in freier Wildbahn wissen Biologen so gut wie
nichts. Heute leben noch etwa 10.000 Exemplare in Indien. Im Süden des Landes
fanden die Tierfilmer Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg einen besonderen Zugang
zu den scheuen Tieren und dokumentierten erstmalig bislang unbekanntes
Verhalten.
Am 17.02.12 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix:
Dschungelfieber (1/3): Reise ins Verborgene
Kaum ein Lebensraum gibt der Wissenschaft mehr Rätsel auf
als der Dschungel. Seit Jahrhunderten versuchen Biologen, seine Geheimnisse zu
ergründen. Doch je weiter sie vordringen, umso deutlicher wird, dass sie
bislang nur ein Bruchteil kennen. Eine neue Generation von Wissenschaftlern
will nun diese Lücken schließen. Ihre Ausrüstung erinnert nur noch wenig an die
Entdecker von einst. Die Forscher von heute gehen mit High-Tech auf die „Reise
ins Verborgene“.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)
Am 17.02.12 20:15 - 22:00 Uhr auf
TELE5: Feuer - Gefangen im Inferno
Katastrophen-Thriller. Der junge Ranger Jake Langford wird
zu einem Motorradunfall mitten im Wald gerufen. Bei dem Versuch, den Verletzten
zusammen mit dessen drei Freunden aus dem Wald zu bergen, muss er feststellen,
dass sie von einem verheerenden Waldbrand eingeschlossen sind. Eine dramatische
Flucht führt sie schließlich durch einen verlassenen Stollen.
Am 17.02.12 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix:
Dschungelfieber (2/3): Reise zu den Monstern
Der Dschungel im Amazonasbecken ist der größte
zusammenhängende Regenwald der Welt. Lediglich ein Viertel des mehrere
Millionen Quadratkilometer großen Waldgebietes gilt als erforscht. Doch auch
die bekannten Gebiete bergen noch viele Geheimnisse. Jaguar, Ozelot und
Faultier sind die populärsten Bewohner des Amazonas-Regenwaldes. In
einzigartigen Bildern porträtiert der zweite Teil den Regenwald und seine
eigentümlichsten tierischen und pflanzlichen Bewohner.
(Wdh. morgen 18.00-18.45 Uhr)
Am 17.02.12 21:45 - 22:30 Uhr auf
phoenix:
Dschungelfieber (3/3): Reise in die Vergangenheit
Einst war der Dschungel ein Lebensraum des Menschen. Schon
lange Zeit bevor er Kettensägen und andere technische Hilfsmittel besaß, hat er
den Regenwald bewohnbar gemacht. Bis heute zeugen Tempelanlagen und andere
Überreste von der frühen Besiedlung des Waldes. Doch warum sind diese Kulturen
untergegangen? Können wir aus den Fehlern unserer Vorfahren etwas über unsere
Zukunft erfahren? Auf einer Reise in die Vergangenheit suchen Wissenschaftler
nach unseren Wurzeln.
(Wdh. morgen 18.45-19.30 Uhr)
Am 17.02.12 22:30 - 23:00 Uhr auf
phoenix: Hannes
Jaenicke im Einsatz für Gorillas
Nach engagierten Filmen über Orang-Utans, Eisbären und Haie
begibt sich Jaenicke jetzt auf Spurensuche nach den größten Primaten unserer
Erde in die Regenwälder Zentralafrikas. Es ist eine gefährliche Reise, denn im
Kongo tobt ein Krieg um die Rohstoffe der Region, um Gold, Kupfer und Erze, vor
allem aber um Coltan, das zur Herstellung von Handys und Computern benötigt
wird. Mitten in der Schusslinie leben die weltweit letzten 740 Berggorillas,
denen Hannes Jaenicke in dem Film von Judith Adlhoch und Eva Gfirtner
nachspürt. "Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Gorillas" zeigt traumhaft
schöne Tieraufnahmen mit den sanften Riesen hautnah. Der Schauspieler
beleuchtet die Hintergründe der Gefahren für diese faszinierenden Tiere, deren
Erbgut mit dem des Menschen zu 90 Prozent übereinstimmt. Sie ähneln uns stark
in ihrer Mimik, zeigen Humor, sind kommunikativ, lernfähig sozial und haben
einen ausgeprägten Familiensinn. "Ein anrührendes und respekteinflößendes
Erlebnis", berichtet Hannes Jaenicke.
(Wdh. morgen 19.30-20.00 Uhr)
Am 18.02.12 05:50 - 06:25 Uhr auf
mdr: EineWeltBilder:
Borneo
Am 18.02.12 12:03 - 13:30 Uhr auf
ARD: Der letzte Trapper
Man kennt sie eigentlich nur aus Wildwestfilmen, aber im
hohen Norden Kanadas gibt es sie noch: Trapper - Männer, die die Wildnis zu
ihrer Heimat gemacht und sich abseits der Zivilisation eine Existenz geschaffen
haben. Einer von ihnen ist Norman Winther. Im Yukon-Territorium, in Kanadas
Nordwesten führt er mit seiner Frau, einer Indianerin namens Nebraska, ein
betont einfaches, zufriedenes Leben. Das Paar wohnt in einer kargen Blockhütte
und besitzt ansonsten kaum mehr als ein Kanu, einen Hundeschlitten, ein paar
Pferde und eine Handvoll Huskies. Wie ein moderner Davy Crockett lebt Winther
von der Jagd und vom Pelzhandel - dafür reist er gelegentlich nach Dawson City,
der nächstgelegenen Stadt.
Winther betont, dass er die ihn umgebende Natur nicht
gewinnbringend ausbeutet, sondern sich als Teil des Ökosystems begreift, dem er
sich durch seine bescheidene Lebensweise so gut wie möglich anzupassen
versucht. Allerdings bedroht die fortschreitende Rodung der umliegenden Wälder
die Existenz der Winthers: Je dünner der Wald, desto schlechter verlaufen die
Jagdsaison und der Pelzhandel. Schließlich bleibt Norman und Nebraska keine
Wahl mehr, als sich ein neues Zuhause zu suchen. Ohne fremde Hilfe beginnen sie
in ihrem neuen Revier mit dem Bau einer Blockhütte - und obwohl es noch Sommer
ist, müssen sie sich beeilen, um das Haus noch vor Einbruch des kalten
kanadischen Winters fertigzustellen. Als Norman in Dawson City letzte
Baumaterialien besorgt, bekommt er von einem Freund einen neuen Schlittenhund
geschenkt, war sein treuester Leithuskie doch bei einem Unfall ums Leben
gekommen. Zunächst ist der erfahrene Trapper von dem Hund wenig begeistert -
bis das intelligente Tier ihm kurz darauf in einer gefährlichen Situation das
Leben rettet.
Mit dem dokumentarischen Spielfilm "Der letzte
Trapper" gelang dem französischen Abenteurer, Schriftsteller und
Filmemacher Nicolas Vanier ein packendes Natur- und Charakter-Porträt. In
atemberaubenden Bildern schildert der Film den Alltag von Norman Winther. Dieser
ist einer der letzten Trapper und spielt sich hier selbst - und wenngleich
einige Situationen inszeniert sind, bleibt der Film stets hautnah an der
Lebensrealität Winthers und seiner Frau Nebraska.
Am 19.02.12 06:15 - 07:05 Uhr auf
arte: Die Wolani in
West-Papua
Die Wolani gehören zu der Vielzahl wilder Stämme, die in den
Hochebenen von West-Papua leben. Aufgrund des unwegsamen Geländes sind sie
völlig von der Außenwelt abgeschnitten. Die benachbart lebenden Stämme
bekriegen sich fast ununterbrochen.
Am 19.02.12 07:05 - 08:00 Uhr auf
arte: Die Geister der
Simatalu
Die indonesische Insel Siberut gehört zur westlich vor
Sumatra liegenden Mentawai-Inselkette. Bewohnt wird die Insel von den Simatalu.
Die Angehörigen dieses Stammes glauben, dass ihre Körper von Waldgeistern
bewohnt werden. Sie versuchen stets sicherzustellen, dass die Geister sich bei
ihnen wohlfühlen. Durch Tanz, Gesang und gute Lebensführung verhindern sie,
dass die Geister sie verlassen - denn das hätte Krankheit oder Tod zur Folge. Auf
diese Weise leben die Simatalu im Einklang mit ihrer Umwelt, was für sie
bedeutet, die Regeln der Natur ebenso zu respektieren wie die Regeln ihrer
Gesellschaft.
Am 19.02.12 08:50 - 09:55 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Jeder gegen Jeden
Unter Bobbys Truckern ist ein hitziger Konkurrenzkampf
entbrannt, weil jeder die meisten Fuhren schaffen möchte. Dabei fahren die
Männer schwere Geschütze auf, schließlich geht es um bares Geld. Es dauert eine
Weile, bis die ehrgeizigen Streithähne merken, dass sie sich damit keinen
Gefallen tun, denn im Kampf gegen den Sumpf kann man nur gemeinsam bestehen.
Am 19.02.12 08:55 - 09:25 Uhr auf
arte: Scarlett und
die Tiger
Was wäre die Aufnahme eines Tigers ohne sein legendäres
Fauchen? Wie gelingt es den Tierfilmern, diese imposanten Töne einzufangen?
Diese Frage stellt sich die junge Scarlett ebenfalls. Raubtiere sind ihre große
Leidenschaft. Noch in England trifft sie Andrew Yarme, der seit über 15 Jahren
Tonmeister ist und Scarlett einige Tipps geben kann. Mit zwei Mikrofonen, die
fast so groß wie Scarlett selbst sind, gehen sie auf ihren ersten Tonfang. Was
Scarlett nicht weiß: Sie wird diese Erfahrung in Indien benötigen. Dort wird
sie sich zusammen mit dem Filmteam auf die Spuren wilder Tiger begeben, um das
Fauchen der Tiger aufzuzeichnen. Auf Scarlett wartet ein tierisches Abenteuer
und noch dazu die erste Reise, die sie in ihrem jungen Leben bisher gemacht
hat.
Am 19.02.12 10:15 - 11:00 Uhr auf
mdr: Im Reich des
Eisvogels
Keine heimische Vogelart ist so geheimnisvoll, wie die des
Eisvogels. Dieser Film gibt Einblicke in das Leben des Fischjägers. Sein Revier
liegt mitten in einer der schönsten deutschen Mittelgebirgslandschaften: dem
Westerwald. In den bewaldeten Flusstälern befinden sich wertvolle Naturoasen,
in denen der scheue und seltene Eisvogel noch alles findet, was er braucht: Der
gerade spatzengroße Vogel ernährt sich ausschließlich von Fisch. Rolf J.
Möltgen dokumentiert das Verhalten der fleißigen Fischjäger in eindrucksvollen
Bildern. Zeitlupenaufnahmen decken die Fangstrategie auf, Nahaufnahmen im Nest
zeigen bislang kaum dokumentierte Verhaltensweisen wie das Fütterungskarussell
der Nestlinge.
Am 19.02.12 13:15 - 14:00 Uhr auf
mdr: Wildes Rio -
Karneval der Tiere
Majestätische Flugaufnahmen rund um den Zuckerhut zeigen den
fließenden Übergang zwischen Natur und Stadt. Die einzigartige Landschaft trug
Rio zu Recht den Beinamen "Cidade Maravilhosa" - "wunderbare
Stadt" ein. Regelmäßig kommt es hier zu Begegnungen zwischen Mensch und
Tier. Kapuzineräffchen stehlen Nahrungsmittel vom Frühstückstisch, in den
Armenvierteln gehen Schlangen auf Jagd, Krallenaffen tummeln sich in den
Baumkronen der City, nachts umflattern Fledermäuse die Bürohäuser. Und am
Strand von Ipanema teilen sich Krabben den weißen Sand mit Sonnenanbetern.
Inmitten der pulsierenden Stadt schlägt das wilde Herz Brasiliens. Der Film
"Wildes Rio" zeichnet ein prächtiges Bild der brasilianischen
Metropole und endet im alljährlichen Höhepunkt: dem weltberühmten Karneval.
Am 19.02.12 15:45 - 16:30 Uhr auf
BR: Der Verführer von Papua
In den Bergen von West-Papua hat wieder die Saison des
Laubenbauens begonnen. Frühe Besucher von der Insel hielten die hüttenähnlichen
Gebilde, die oft über einen Meter im Durchmesser und in der Höhe sind, für
Spielhäuschen von Kindern aus nahe gelegenen Dörfern. Erst Naturforscher
konnten schließlich erklären, dass es sich um zentrale Orte des Balzspiels von
Vögeln handelt. Sie bekamen den Namen "Laubenvögel". Das
unterschiedliche Vorgehen beim Bau der Balzstätte führte zu leicht
verniedlichenden Einteilungen wie "Tennenbauer", "Allee-"
oder "Maibaumbauer". Das Gegenteil wissenschaftlicher
Herangehensweise verkörpern Beschreibungen der Lauben als "sekundäre
Geschlechtsmerkmale". Dahinter steht die Annahme, dass - anders als bei
den verwandten Paradiesvögeln - weniger die extremen Formen und Farben des
Gefieders im Laufe der Entwicklungsgeschichte zum Zuge gekommen sind, sondern
eben externe Konstruktionen von Balz- und Paarungsorten, wie sie in der Tierwelt
beispiellos sind.
Am 19.02.12 16:30 - 17:15 Uhr auf
SWR: Amerikas Fjorde - Unter Schwertwalen und Schwarzbären
Im Nordwesten des amerikanischen Kontinents erstrecken sich
gewaltige Gebirgsketten von Kalifornien im Süden bis in den Bundesstaat
Washington und nach Kanada. In ihrer Mitte breitet sich, von zerklüfteten
Klippen umgeben, eine riesige Meeresbucht aus. Es ist das amerikanische
Fjordland, eine traumhafte Landschaft in der Schwertwale, Grizzly-Bären,
Schneeziegen und Kolibris an Fjorden, Gletschern und in Regenwäldern einen
Lebensraum finden. Auch der Tierfilmer Florian Graner hat hier sein ganz persönliches
Paradies entdeckt.
Am 19.02.12 17:00 - 17:45 Uhr auf
arte: Little Monsters
Wie kann sich das Leben immer wieder durchsetzen, angesichts
der vielen bedrohten Lebensräume und Tierarten? Bunt und einfallsreich, mit
einer Fülle an unerwarteten und faszinierenden Tricks! Regisseur Kurt Mündl
zeichnet am Beispiel einer kleinen, scheinbar unbelebten Vulkaninsel mitten im
Ozean nach, wie sich neue Lebensräume und Populationen entwickeln. Fast ist der
Film eine kleine Evolutionsgeschichte, die die vielfältigen Interdependenzen
und unglaublich erfinderischen Kommunikationstechniken in der Tierwelt
aufzeigt. Und das alles in 3D!
Am 19.02.12 22:30 - 23:15 Uhr auf
phoenix: New
Brunswick - Kanadas unbekannter Norden
Unendliche Wälder, Flüsse und eine über 2.000 Kilometer
lange Küste gibt es in der Provinz New Brunswick. Wer hier lebt, hat seine
eigene Geschichte zu erzählen, und die handelt meist vom "Miramichi",
einem der lachsreichsten Flüsse der Welt, der in New Brunswick entspringt und
sich am Ende in den Atlantik ergießt.
Delton Curtis mit seinem betagten Holzlaster ist ein
typischer Kanadier aus dieser Region. Früher war er Holzfäller und hat Millionären
am Fluss das Fliegenfischen beigebracht. Heute kämpft er mühsam - vor allem im
Winter - um jede Tour für seinen Laster. Der Holzindustrie geht es schlecht.
Delton ist das egal. So lange es dem Fluss gut geht und er möglichst viel in
der Natur sein kann, reicht ihm auch das wenige Geld, das er bekommt.
Seit Generationen leben Familien von und am Fluss Miramichi,
auch heute noch wie damals ohne Strom, Telefon und Kühlschrank. Der Traum von
der wirklichen Freiheit spiegelt sich in den Gesichtern der Siedler hier ebenso
wider, wie in den Gesichtern der Micmacindianer, die vor mehr als 3.000 Jahren
an diesem Fluss ihr festes Dorf errichtet haben. Kaum einem Indianervolk ist es
so gut gelungen, modernes Leben und indianische Tradition zu kombinieren. Der Miramichi
ist ein sauberer Fluss, die Lachspopulation steigt jährlich an. Die Menschen
sind glücklich, an einem so schönen Fluss zu leben.
Am 20.02.12 05:20 - 06:20 Uhr auf
3sat: Alles Holz!
Holz ist ein extrem vielseitiger Rohstoff: Häuser,
Kleidungsstücke, Treibstoffe, Spielzeug, Instrumente, Papier und Heizmaterial -
dies alles und vieles mehr kann aus Holz gemacht werden. Am meisten Holz wird
in der Bauwirtschaft verbraucht. Auch in den Städten ist das
"ländliche" Baumaterial gefragt. Für neue Entwicklungen im
Fertigteilbau wird ebenfalls Holz verwendet, darüber hinaus wird mit
Hochhäusern aus Holz experimentiert, denn sie haben wesentlich kürzere
Bauzeiten und vor allem eine niedrigere CO2-Belastung als klassische
Hochhäuser.
Mit Holz als Ersatzstoff für Erdöl beschäftigt sich einer
der wichtigsten Forschungszweige, die Erdölchemie. Im österreichischen Güssing
wurde eine Anlage gebaut, die als weltweit erste synthetisches Erdgas
produzieren kann. Auch Kleidung aus Holz, bislang ein Nischenprodukt, boomt.
Seit der Erfindung von Viskose vor 70 Jahren gab es einige Innovationsschübe.
Die neueste Holzfaser heißt "Tencel" und findet sich in
Sportbekleidung, Unterwäsche, Handtüchern, Bettwäsche und Bettdecken. Als
Fließe werden sie im Kosmetik- und Medizinbereich eingesetzt. Die Dokumentation
"Alles Holz!" stellt österreichische Entwicklungen mit dem
High-Tech-Stoff der Zukunft vor.
Am 20.02.12 13:00 - 13:30 Uhr auf
arte: Wie gefährlich
ist die grüne Gentechnik für Menschen, Tiere und Natur?
Grüne Gentechnik - wie gefährlich sind gentechnisch
veränderte Lebensmittel für Mensch, Tier und Natur? Kaum eine Debatte wird so
hitzig geführt wie die Auseinandersetzung um Nahrungsmittel, die aus
gentechnisch veränderten Pflanzen hergestellt wurden. Helfen diese Genpflanzen
auf einfache Art und Weise, den sprunghaft wachsenden Bedarf an Lebensmitteln
auf der Erde zu decken? Oder sind die künstlich von Menschenhand erzeugten
Organismen gefährlich für Mensch und Natur? Schonen die als Grundlage vieler
Nahrungsmittel eingesetzten Genpflanzen die Umwelt, weil sie ohne
Pflanzenschutzmittel auskommen, oder setzen wir unsere Gesundheit aufs Spiel,
wenn wir Milch von Kühen trinken, die mit gentechnisch manipuliertem Mais
gefüttert wurden? Was passiert, wenn sich gentechnisch veränderte Pflanzen
unkontrolliert in der Natur ausbreiten? Verdrängen sie die jahrtausendelang
gewachsene Vegetation?
Am 20.02.12 15:15 - 16:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Die Pechsträhne
Die wildromantische Idylle des Holzfällerlebens trügt, denn
der Broterwerb in den Wäldern Amerikas ist extrem hart und gefährlich. Das gilt
auch für die Männer des Pelletier-Clans im Bundesstaat Maine. 20 volle
Wagenladungen Holz müssen die hart gesottenen Burschen pro Tag roden und
abtransportieren, um ihr Soll zu erfüllen und nicht in finanzielle
Schwierigkeiten zu geraten. Dieser immense Druck macht den Job noch riskanter.
Auch die Fahrer der Trucks sind davon nicht ausgenommen: Viele Stunden am Tag
steuern sie ihre Fahrzeuge mit über 100 Tonnen Gewicht bei widrigstem Wetter
durchs Gelände, und das möglichst schnell. Unfälle sind unter solchen
Bedingungen vorprogrammiert.
Am 20.02.12 16:15 - 17:15 Uhr auf
D-MAX: Auf Bigfoots Spuren - In Georgia
In dieser Episode sucht das Team um Matt Moneymaker im
'Chattahoochee National Forest', Georgia, nach Beweisen für die Existenz des
mysteriösen 'Bigfoot'. Die Region ist in der Community als echter Hotspot
bekannt: Immer wieder berichten dort Augenzeugen von ihren Begegnungen mit dem
behaarten Affenwesen, und seit Kurzem macht außerdem ein Polizei-Video die
Runde, auf dem der 'Bigfoot' zu sehen sein soll. Matt und seine Kollegen
überprüfen vor Ort die Glaubwürdigkeit der Beweise.
Am 20.02.12 17:20 - 18:00 Uhr auf
3sat: Costa Rica -
Amerikas Musterländle
Zwischen Nicaragua und Panama liegt auf der
zentralamerikanischen Landenge Costa Rica. Das kleine Land lockt mit
traumhaften Stränden und einer grandiosen Natur, in der mehr Tier- und
Pflanzenarten zuhause sind als in ganz Europa. Und das Land vermarktet sich als
Öko-Paradies. Heute steht fast ein Drittel der Gesamtfläche von Costa Rica
unter Naturschutz. Der Erhalt der Artenvielfalt ist Regierungsprogramm.
Der Film will dieses ökologische Musterland näher unter die
Lupe nehmen und besucht eine Lodge im Regenwald. Hier kann man mit der Seilbahn
über die Baumwipfel fahren und so die Natur erkunden. Für die Maleku-Indianer
sind die Wälder heilige Stätten, in denen ihre Götter leben. Mit ihnen ist das
Filmteam unterwegs und trifft dabei auch auf Europäer, für die die Bäume ebenfalls
eine besondere Bedeutung haben. So pflanzt die deutsche Firma BaumInvest edle
Hölzer wie Teak oder Mahagoni ökologisch an, um sie nach 20 Jahren
gewinnbringend zu vermarkten - der Wald als Renditeobjekt.
Am 20.02.12 18:25 - 19:10 Uhr auf
arte: Wilde Pyrenäen
(1/3): Sinfonie der Farben
In der urwüchsigen Pyrenäen-Landschaft zwischen Mittelmeer
und Atlantik erstrecken sich über gut 400 Kilometer steile Bergmassive, üppige
Wälder, Wasserfälle und türkisfarbene Bergseen. Ein Dorado für unzählige Tiere und
Pflanzen.
Am 20.02.12 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Big Five
Südamerika (1/5): Die Anakonda
In einer Zeit, als es noch Kolonien gab, bereisten
Großwildjäger die Länder Afrikas und machten Jagd auf die legendären "Big
Five": Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard. Diese Auswahl bezog
sich nur auf die Schwierigkeiten und Gefahren bei der Jagd auf diese Tiere. Und
wer die Trophäen der "Big Five" mit nach Hause brachte, galt etwas im
Land. Heute stehen diese Arten unter strengem Schutz. Aber es gibt auch die
südamerikanischen "Big Five". Die Dokumentationsreihe begleitet fünf
Expeditionen, die den charakteristischen Tierarten des viertgrößten Kontinents
- Anakonda, Jaguar, Andenbär, Riesenotter und Ameisenbär - auf der Spur sind.
Mit ausgefeiltem technischem Equipment - unter anderem kommen Mini-HD-Kameras,
Highspeed-Kameras, weitreichende HD-Teleobjektive, Zeitrafferkameras sowie
ferngesteuerte Kameras über und unter Wasser zum Einsatz - sind den
Filmemachern faszinierende Bilder gelungen.
Menschen verschlingendes Monster, Mutter der Flüsse,
urzeitliches Ungetüm - die Riesenschlange Anakonda wurde schon immer mit Angst
und Vorurteilen belegt. Der Biologe Doktor Lutz Dirksen macht sich mit
einheimischen Jägern und einem erfahrenen Tierfilmerteam auf die Suche nach der
Riesenschlange. Entlang wilder Flüsse führt seine Expedition durch unerforschte
Wälder. Dabei begegnet er exotischen und seltenen Tieren und auch verschiedenen
Boas, den kleinen Verwandten der Anakonda. Doch es ist eine Reise mit
Hindernissen. Wegen des Wetterphänomens La Niña, dem nassen Gegenstück zum El
Niño, ist der Weg äußerst beschwerlich. Die großen Anakondas scheinen wie vom
Wasser verschluckt. Eines Nachts kommt sogar der Fluss bis ins Camp und zwingt
das Expeditionsteam zum Aufbruch.
Am 21.02.12 09:00 - 09:45 Uhr auf
phoenix: Patient Erde
- Klimawandel global
Peter Kunz vom ZDF-Studio Singapur befasst sich mit dem
tropischen Regenwald in Indonesien. Er ist die größte grüne Lunge neben den
lateinamerikanischen Regenwäldern und eine tickende Klima-Zeitbombe. Denn der
Wald diente bisher als riesiger Kohlenstoffspeicher und Luftreiniger. Wenn er
allerdings vernichtet wird, entweichen ebenso riesige Mengen des
klima-gefährdenden Kohlendioxid in die Luft. Und genau das passiert: Mit einer
Geschwindigkeit von mehreren hundert Fußballfeldern am Tag wird der
indonesische Torfmoorwald derzeit vernichtet, meist durch Brandrodung.
Markus Gürne vom ARD-Studio Neu-Delhi ist auf die Malediven
gereist. Mehr als 80 Prozent der Inseln im indischen Ozean ragen nur etwa einen
Meter aus dem Wasser. Sie drohen förmlich zu versinken, denn der Meeresspiegel
steigt und steigt. Und während die Touristen auf den Urlaubsinseln den Sand und
das Meer genießen, kämpfen die Bewohner mit dem Element, von dem sie leben und
das sie bedroht.
Am 21.02.12 09:45 - 10:30 Uhr auf
phoenix: Grzimeks
Erbe in Afrika
Berggorillas zählen zu den seltensten Wesen unserer Erde.
Von den imposanten Menschenaffen leben nur noch rund 700 Tiere im Kongo, in
Ruanda und Uganda. Und obwohl ihre Zahl in den letzten Jahren geringfügig
gestiegen ist, sind sie immer noch akut vom Aussterben bedroht. Vor allem die
instabile politische Lage und die bürgerkriegsähnlichen Verhältnisse im Kongo
könnten den sanften Riesen schnell den Garaus machen. Immer wieder werden
Berggorillas im Virunga Nationalpark bei bewaffneten Auseinandersetzungen
getötet. Auch die Tausenden von Flüchtlingen aus dem benachbarten Ruanda setzen
die Flora und Fauna im Park stark unter Druck. Um Brennmaterial zu gewinnen,
roden die Flüchtlinge Teile des Lebensraums der Gorillas. Was noch schimmer
ist, die Touristen bleiben bei den unsicheren Verhältnissen aus. Das hört sich
nicht dramatisch an, hat aber weitreichende Konsequenzen. Zum Schutz der
Gorillas versuchen Organisationen wie die Zoologische Gesellschaft Frankfurt
(ZGF) im Virunga-Nationalpark Ökotourismus zu etablieren. In der Serengeti hat
sich dieses Prinzip "Naturschutz durch Tourismus" als überaus
erfolgreich erwiesen.
Am 21.02.12 10:30 - 11:15 Uhr auf
phoenix: Chinas
Umwelt vor dem GAU
Warum scheitert der Umweltschutz in China – trotz
ehrgeiziger Anstrengungen? Dieser Frage widmet sich der Film von Diana
Zimmermann, Korrespondentin des ZDF-Studios Peking. Sie begleitet den
chinesischen Umweltjournalisten Liu Jianqiang in der 45-minütigen Reportage.
Beim Solarzellen-Hersteller Yingli zeigt sich der Wille, die Energiegewinnung
umweltfreundlich zu gestalten, aus dem Musterdorf Tengtou hat ein konsequenter
Parteisekretär alle umweltschädlichen Industrien verbannt, in Wujing blüht das
Geschäft mit dem Abwasser – zugunsten der umliegenden Seen und Flüsse. Doch
immer wieder scheitern Gesetze und Mühen zu ihrer Umsetzung an Geldgier,
Korruption und lokalen Seilschaften.
Am 21.02.12 13:00 - 13:45 Uhr auf
phoenix: Verführer Papier
Jeder Deutsche verbraucht fast 250 Kilogramm Papier im Jahr
- vom Klopapier über die Küchenrolle bis zum Pappbecher. Damit liegen wir
weltweit im Spitzenfeld und verbrauchen etwa so viel wie die Bewohner
Südamerikas und Afrikas zusammen. "45 Min" will wissen: Warum
benutzen wir so viel Papier und wie wird man dazu verführt? Am Beispiel eines
durchschnittlichen Haushalts in Norddeutschland zeigt Autor Sven Jaax, welche
Folgen der ausufernde Papierkonsum hat und welche Alternativen es dazu gibt.
Sven Jaax nimmt den Papierverbrauch seiner eigenen Familie
als Ausgangspunkt der Recherche. Der Film führt zu großen deutschen
Papierfabriken, in gesunde Wälder und kahl geschlagene Landstriche.
Marketingexperten verraten, mit welchen Strategien man zum Kauf von Papier
verführt wird. Naturschützer zeigen die katastrophalen Folgen maßlosen
Holzeinschlags. Das Papier aus seinem norddeutschen Haushalt lässt Autor Sven
Jaax von Fachlaboren untersuchen. Mit erschreckenden Ergebnissen. Die
Umweltlabels auf den Verpackungen, die Nachhaltigkeit versprechen, sind nur
selten verlässlich.
Löst Recycling das Problem? Noch immer gibt es Vorbehalte
gegen das Umweltpapier, die scheinbar graue Ware. Vor allem beim
Toilettenpapier greifen die Verbraucher gerne zur schneeweißen Frischfaser. Das
hat schwerwiegende Folgen. Das weiße Papier, hergestellt aus den Holzfasern
gerodeter Bäume, landet in der Kläranlage und geht dem Rohstoffkreislauf
verloren.
Am 21.02.12 13:45 - 14:15 Uhr auf
phoenix: Die
Biosprit-Falle - Indonesiens Wald in Gefahr
Der Energiehunger Europas bedroht Indonesiens Urwald. Mehr
als 20 Millionen Hektar sollen laut Masterplan der indonesischen Regierung und
internationaler Investoren, darunter auch die deutsche Kreditanstalt für
Wiederaufbau, in Palmölmonokulturen für Bio-Treibstoff umgewandelt werden.
Während in Deutschland über erneuerbare Energien diskutiert wird, ist in
Indonesien das Anpflanzen von Palmölplantagen bereits in vollem Gange. Der
Biospritboom bedroht die Existenz von 45 Millionen Menschen in Indonesien.
Am 21.02.12 14:15 - 14:30 Uhr auf
phoenix: Im Wald der
Wälder - Der Nationalpark Hainich
Das Jahr 2011 wurde von den Vereinten Nationen zum
Internationalen Jahr der Wälder erklärt. Eines der größten geschlossenen
Waldgebiete Deutschlands ist der Nationalpark Hainich. Zwischen Werra und
Unstrut haben sich Buchenwälder 40 Jahre lang fast unberührt zu einem kleinen
Paradies der Artenvielfalt entwickeln können. Der Nationalpark Hainich gehört
seit diesem Jahr zum UNESCO-Weltnaturerbe. Jährlich kommen Naturtouristen von
überall her, um sich von der grünen Mitte Deutschlands begeistern zu lassen.
Auf einem spektakulären Baumkronenpfad etwa führen Nationalpark-Ranger durch
das dichte Blätterdach und erklären die Bedeutung der Wälder für das Ökosystem.
Der Film "Im Wald der Wälder" begleitet einen Ranger bei seinen
Streifzügen durch die "Wildnis" auf den Spuren von Luchs und
Wildkatze. Neben den seltenen Tier- und Pflanzenarten des Nationalparks sind es
aber vor allem die Menschen in Thüringen, deren Geschichten im Mittelpunkt
stehen.
Am 21.02.12 15:15 - 16:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Eine Woche in der Hölle
In den Wäldern von Maine gießt es wie aus Eimern. Und dieser
Dauerregen kostet das Unternehmen der Pelletiers enorm viel Geld. Als nach einer
halben Ewigkeit wieder die Sonne scheint, können die Männer endlich mit dem
Abstransport des Holzes zum Sägewerk beginnen. Doch schon offenbart sich das
nächste Problem: Einer der Verlade-Bagger streikt. Und ohne den läuf gar
nichts. Solange der Skidder stillt steht, können die Lastzüge nämlich nicht
bestückt werden. Während Maschinenschlosser Roger Parody versucht, das schwere
Gerät so schnell wie möglich wieder flott zu machen, heckt Eldon Pelletier
einen riskanten Plan aus: Bei der nächsten Fahrt will er zwei voll beladene
Anhänger anstelle von einem an seine Zugmaschine hängen, um verlorene Zeit gut
zu machen.
Am 21.02.12 16:00 - 16:45 Uhr auf
phoenix: Wankende
Riesen - Der Überlebenskampf der Bäume
Bäume sind wohl die erfolgreichsten Lebewesen der Erde. Sie
behaupten sich seit mehreren Hundert Millionen Jahren und haben immer wieder
Umweltkatastrophen, Schädlinge und extreme Wetterereignisse überlebt. Doch seit
kurzem stellen Botaniker dramatische Veränderungen fest. In Europa sterben
massenhaft Bäume. In manchen Wäldern ist jeder zweite Baum todkrank. Die
derzeitige Lage ist nicht vergleichbar mit dem sogenannten Waldsterben der 80er
Jahre, sie hat auch nichts mit saurem Regen zu tun. Es handelt sich eher um ein
schleichendes Sterben. Die Bäume wirken plötzlich geschwächt und erscheinen
nicht resistent gegenüber Holzpilzen und dem Borkenkäfer, Schädlingen, denen
sie bislang gut widerstehen konnten. Offenbar haben sich die Lebensbedingungen
der Bäume verschlechtert. Die Dokumentation zeigt Wissenschaftler in
Deutschland und Frankreich bei ihrer Suche nach den Ursachen für das
Baumsterben. Nach jahrzehntelanger Arbeit können die Forscher jetzt beweisen,
dass die Wälder Europas ernsthaft bedroht sind. Die Lage für die
"wankenden Riesen" ist nicht hoffnungslos, bedeutet aber für den
Menschen eine gewaltige Herausforderung.
Am 21.02.12 16:15 - 17:15 Uhr auf
D-MAX: Auf Bigfoots Spuren - In den Everglades
Sie sind ein wenig kleiner als ihre Cousins im hohen Norden,
haben ein dichtes, rotbraunes Fell und werden von den Bewohnern Floridas wegen
ihres penetranten, etwas modrigen Körpergeruchs 'Skukums' oder 'Skunk Apes'
genannt. Matt Moneymaker und sein Team vermuten, dass es sich bei den
affenartigen Wesen, die im Sunshine-State durch die Sümpfe streifen, um so
genannte 'Kryptiden' handelt - eine unbekannte Tierart, über die es bis dato
keine gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt. Sind diese 'Stinkaffen'
vielleicht sogar mit dem 'Bigfoot' verwandt? Die Forscher machen sich in den
Everglades auf die Suche nach den mysteriösen Wesen.
Am 21.02.12 18:15 - 19:15 Uhr auf
phoenix: 2075 -
Verbrannte Erde
In der hochwertigen deutsch-französisch-kanadischen
Koproduktion "2075 - Verbrannte Erde" erleben die Protagonisten in
vier verschiedenen Regionen der Erde, welche Auswirkungen der Klimawandel auf
ihr Leben hat. Die Einzelschicksale sind geschickt miteinander verwoben und
zeigen, dass das Leben auf der Erde in enger Beziehung steht. Die
Zukunftsprognosen beruhen auf den Erkenntnissen wissenschaftlicher Forschung
des Weltklimarates IPCC und führen drastische Konsequenzen vor Augen, wenn sich
das Umweltverhalten der Menschen nicht ändert.
Am 21.02.12 18:25 - 19:10 Uhr auf
arte: Wilde Pyrenäen
(2/3): Winterzauber und Frühling
Die zweite Folge zeigt den Winter in den Pyrenäen als
Komposition aus Schnee und Eis. Meterhoch liegt der Schnee in den winterlichen
Pyrenäen und hat alles unter sich begraben. Es herrscht bittere Kälte, Nahrung
ist jetzt für alle knapp. Ab Mitte Februar erreichen die ersten Frühlingsboten
die Pyrenäen. Tausende Kraniche kommen aus ihren zentralspanischen
Winterquartieren und rasten ein letztes Mal in den Bergstauseen, bevor sie auf
ihrem Weg nach Frankreich und Nordeuropa die Pyrenäen überqueren. In den
Wäldern lassen Auerhühner ihre gurgelnden Balzrufe ertönen und die ersten
Wiedehopfe erscheinen in den Bergdörfern.
Am 21.02.12 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Big Five
Südamerika (2/5): Der Jaguar
Die drittgrößte Katze der Welt - größer sind nur noch Löwe
und Tiger - hat auf dem amerikanischen Kontinent lange um ihr Überleben kämpfen
müssen. Das wunderschöne Fell des Jaguars und die Furcht der Menschen haben ihn
in weiten Teilen Amerikas zum Verschwinden gebracht. Auch in Brasilien konnte
sich der Bestand erst nach dem Artenschutzabkommen von 1976 erholen. Rund um
die berühmten Wasserfälle von Iguassu haben sich die wenigen scheuen Exemplare
in den angrenzenden Nationalpark zurückgezogen. Doch nun machen vor allem zwei
junge Jaguarbrüder den Forschern des Nationalparks zu schaffen, da sich die
Raubkatzen bis in die Touristenzone vorwagen.
Auch im Pantanal, dem über 200.000 Quadratkilometer großen
Schwemmland Zentralbrasiliens, schwelt immer noch der Konflikt zwischen
Artenschutz und Viehzucht. Viele Farmer lassen die Jaguare heimlich vergiften.
Lucas Leuzinger ist Biologe und Farmer. Fast die Hälfte seines Farmlandes
überlässt er der Wildnis. Jaguar und Puma finden dort genug wilde Beute, so hat
Lucas Leuzinger kaum Viehverlust zu beklagen. Weil aber über die Wanderwege der
Jaguare immer noch zu wenig bekannt ist, will der Biologe einen Jaguar mit
einem Sender versehen lassen. Doch eine ungewöhnlich späte und lange Regenzeit
macht ihm einen Strich durch die Rechnung.
Am 21.02.12 20:15 - 21:00 Uhr auf
BR-alpha: Safari im Reich der Geister
Im Nationalpark Pendjari, einem der größten Savannenparks
Afrikas, donnern nun wieder die Büchsen der Großwildjäger - für den
Umweltschutz. Bestimmte Tiere - Büffel, Antilopen, Nilpferde dürfen seit kurzem
geschossen werden und die Leitung des Parks fördert die Safari sogar. Den
Jägern werden Abschussquoten zugeteilt und sie bezahlen für jedes geschossene
Tier. Es ist ein Abschied vom romantischen Tierschutz. Der Film schildert das
Problem der Rettung des Naturparadieses aus der Sicht der Protagonisten, die im
Park wohnen oder arbeiten. Er zeigt, wie schwierig es ist, ein Gleichgewicht
zwischen den Interessen der Natur und des Menschen herzustellen.
Am 21.02.12 23:00 - 23:45 Uhr auf
BR-alpha: Gequältes Paradies - Das Naturreservat Bosawas in Nicaragua
Bosawas im Norden Nicaraguas ist ein Refugium für Tausende
Tier- und Pflanzenarten. Zwar wurde es 1997 durch die UNESCO zum Weltkulturerbe
erklärt, seine abgelegene Lage an der Grenze zu Honduras jedoch macht Bosawas
schwer kontrollierbar. So ist das Naturparadies durch Siedler, Holzfäller und
Goldsucher vielerlei Gefahren ausgesetzt. Einen einsamen Kampf gegen den
Raubbau am größten verbliebenen Regenwald Mittelamerikas führt Staatsanwältin
Indiana Fuentes - ablehnende Siedler, korrupte Beamte und schwer bewaffnete
Holzfäller sind Gegenstand ihrer Ermittlungen. Dabei geht es ihr nicht nur um
den Schutz des Regenwaldes, sondern auch um die Verbesserung der
Lebensbedingungen der ursprünglichen Bewohner des Regenwaldes, der
Mayangna-Indianer. Gefangen in einem Teufelskreis von Armut und Analphabetismus
droht dem Stamm der endgültige Kultur- und Identitätsverlust. Die Dokumentation
begleitet Indiana Fuentes auf ihren gefährlichen Fahndungs-Expeditionen in den
Regenwald und den Mayangna-Indianer Rigoberto Oalacio auf seiner Reise der
Hoffnung durch das gequälte Paradies Bosawas.
Am 22.02.12 07:20 - 07:50 Uhr auf
WDR: Planet Schule - Die Klimaschützer
Birgit Herdlitschke begleitet die drei ehrenamtlichen
Klimaschützer und ergründet, wie und vor allem warum sie ihr großes Engagement
zusätzlich zu Arbeit, Studium und Familie in ihren vollgepackten Alltag
quetschen.
Am 22.02.12 07:50 - 08:20 Uhr auf
WDR: Planet Schule - Umweltzerstörung
Themen: Brasilien - Der geflutete Wald / Grönlands Gier -
Reichtum durch Klimawandel.
Am 22.02.12 08:25 - 08:55 Uhr auf
arte: Biogas-Boom:
Mit der Ökoenergie in die Maiswüste?
Fast 7.000 Anlagen in Deutschland produzieren Biogas. Vom
kleinen Landwirt bis zum Großkonzern verdienen viele Geld mit Strom und Wärme,
die aus dem Biogas gewonnen werden. Immerhin drei Prozent des in Deutschland
verbrauchten Stroms entstehen bislang aus Biogas - und es soll noch mehr
werden. Der Vorteil: Biogas wird aus regenerativen organischen Stoffen wie
Mais, Bioabfällen oder Gülle gewonnen. Doch ist die Grenze des Wachstums
vielleicht schon erreicht? Die Kritik an den Biogasanlagen wächst: Wegen guter
finanzieller Förderung ist ihre Zahl rasant gewachsen. Viele Betreiber vergären
Mais in ihren Anlagen, so dass sich diese Pflanze auf heimischen Äckern stark
ausgebreitet hat. Kritiker sprechen von einer "Vermaisung" der
Landschaft. Naturschützer bemängeln, dass die Monokultur gefährlich für Boden
und Tiere sei.
Am 22.02.12 12:35 - 12:50 Uhr auf
arte: Der Aufstand
der Tannenbäume
Isabelle Morin ist zu einer Feier bei Freunden unterwegs,
als sie plötzlich angegriffen wird - von einem rabiaten Tannenbaum! Sie kann
entkommen und sucht Zuflucht in einem Krankenhaus, wo man sie kurzerhand für
verrückt erklärt. Das ändert sich, als der Tannenbaum auftaucht und fest
entschlossen ist, Rache zu üben. Und er bringt Verstärkung mit ...
Am 22.02.12 15:15 - 16:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Der Sturm
Während der Herbstmonate leisten die Holzfäller im „Pine
Tree State' Maine besonders harte Arbeit, da der Schlamm in den verregneten
Wäldern die Arbeitsbedingungen zusätzlich erschwert. Natürlich gibt es in
dieser abgeschiedenen Region auch keine öffentlichen Verkehrsrouten. Um ihr
Holz ordentlich abtransportieren zu können, unterhalten die Pelletier-Brüder
ein 300 Kilometer langes Netz aus provisorischen Straßen und Feldwegen. Auch
dort steigt die Unfallgefahr um diese Jahreszeit an. In dieser Episode ist es
aber nicht die spiegelglatte Strecke, die einem der Fahrer zum Verhängnis wird.
Der Mann hat seine Zugmaschine einfach viel zu schwer beladen!
Am 22.02.12 16:15 - 17:15 Uhr auf
D-MAX: Auf Bigfoots Spuren - In Oregon
In dieser Episode sind Matt Moneymaker und sein Team in
Oregon unterwegs und sprechen mit mehreren Augenzeugen, um der Herkunft eines
Videos auf den Grund zu gehen. Der Amateurfilm wurde am McKenzie River im
Willamette National Forest von Amateurfilmern aufgenommen und entstand bei
einer Rafting-Tour. Die Hobby-Filmer wollten ihren Abenteuer-Ausflug mit der
Kamera für Freunde festhalten und haben ihren 'Sensations-Fund' erst später bei
der Materialansicht entdeckt. Das mysteriöse Affenwesen im Video bewegt sich
eindeutig wie ein Bigfoot.
Am 22.02.12 18:25 - 19:10 Uhr auf
arte: Wilde Pyrenäen
(3/3): Berge des Lichts
Die dritte Folge beschreibt die faszinierende Wirkung des
Lichts in den Pyrenäen. Als Gott die Pyrenäen schuf, heißt es, bildete er die
Felsen so, dass sie tagsüber das Licht trinken können. Nach Sonnenuntergang
verströmen sie es wieder in die Welt, und so leuchten die Wände und Zinnen in
den Nächten still unter den Sternen. Sonne und Wolken spielen mit dem Licht der
Berge und malen faszinierende Bilder. Der mediterrane Klimaeinfluss verwandelt
die Almen in ein Blütenmeer und sorgt für eine extrem artenreiche Tierwelt.
Am 22.02.12 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Big Five
Südamerika (3/5): Der Andenbär
Im dritten Teil der Reihe begleitet ein Kamerateam einen
Bärenschützer ins ecuadorianische Hochland auf der Suche nach Andenbären. Über
deren Übergriffe auf ihre Felder und ihr Vieh hatten sich die Bauern beschwert.
Aber war es wirklich so? Anden- oder Brillenbären sind die einzige Bärenart
Südamerikas und die letzten Überlebenden aus der Unterfamilie der
Kurzschnauzenbären, die bis zur letzten Eiszeit den gesamten nordamerikanischen
Kontinent bewohnten. In den Nebelwäldern der Hochanden waren sie vor den
Gletschermassen sicher und konnten sich über die Jahrtausende an diesen neuen
Lebensraum anpassen. Nach bisheriger Lehrmeinung wurden sie dort zu
Pflanzenfressern, die geschickt in die auf Urwaldbäume klettern, um nach
Bromelien und anderen zuckerhaltigen Gewächsen zu suchen.
Am 22.02.12 20:15 - 21:00 Uhr auf
3sat: Kampf ums
Eichhörnchen
Bis vor Kurzem schenkte den Eichhörnchen kaum jemand große
Beachtung. So rasch wie sie auftauchten, waren sie meist auch wieder
verschwunden. Doch jetzt liest man immer öfter, die Grauhörnchen seien im
Anmarsch. Sie sind mit den Eichhörnchen verwandt und kommen aus den USA.
Reisende haben sie vor über 100 Jahren nach England und Norditalien
mitgenommen, wo man sie als Bereicherung der Fauna in Gärten und Parks
ausgesetzt hat. Grauhörnchen sind größer und kräftiger und anspruchsloser beim
Fressen als das Europäische Eichhörnchen. Hinzu kommt, dass sie in England
Träger eines Virus sind, das bei ihnen selbst nicht zum Ausbruch kommt, für das
einheimische Eichhörnchen jedoch tödlich ist. So haben sie im letzten
Jahrhundert Großbritannien erobert und nahezu alle roten Eichhörnchen
verdrängt. Nur in wenigen Rückzugsgebieten haben einige Europäische
Eichhörnchen überlebt.
Die Engländer nehmen die Invasion der Fremden aber
keineswegs tatenlos hin - zumal das Grauhörnchen auch durch Verbiss Schäden in
der Forstwirtschaft anrichtet. Eine große Zahl von Organisationen setzt sich
für die Bekämpfung "der Grauen" und für den Schutz "der
Roten" ein und macht Jagd auf die Grauhörnchen. Diese dramatische
Entwicklung lässt andere europäische Länder aufhorchen. Italienische Forscher
haben mit Unterstützung einer englischen Eichhörnchen-Schutzorganisation ein
Computermodell erstellt, um die Ausbreitung der italienischen Grauhörnchen zu
berechnen. Sie prophezeiten schon vor zehn Jahren, dass sich die Grauhörnchen
innerhalb der nächsten 20 bis 30 Jahre nach Frankreich und in die Schweiz
ausbreiten würden und langfristig über einen Großteil Europas. Rasches
Eingreifen sei nun gefordert, um zu verhindern, dass es bald überall vor
Grauhörnchen wimmelt und das Europäische Eichhörnchen verschwindet. Doch was
ist an diesen Prognosen dran? Muss man die einheimische Fauna vor den grauen
Amerikanern tatsächlich mit allen Mitteln schützen?
(Wdh. am 24. 14.00-14.50 Uhr)
Am 22.02.12 20:15 - 21:15 Uhr auf
N24: Wenn die Natur
den Menschen überlebt (1/2)
Was würde passieren, wenn der Mensch plötzlich von der Erde
verschwindet? Am Beispiel von New York wird in dieser Dokumentation mittels
modernster und verblüffender Computergraphiken dargestellt, wie Pflanzen und
Tiere nach Tagen, Wochen, Monaten und Jahren jegliche Spuren unserer
Zivilisation verschwinden lassen. Ein verstörendes und zugleich faszinierendes
Szenario.
Am 22.02.12 21:15 - 22:15 Uhr auf
N24: Wenn die Natur
den Menschen überlebt (2/2)
Was kommt nach uns - was passiert, wenn der Mensch von der
Erde verschwindet? Die N24-Dokumentation zeigt, wie sich das Aussterben der
Menschheit auf die Zukunft unseres Planeten auswirken könnte.
Am 22.02.12 23:00 - 23:45 Uhr auf
BR-alpha: Costa Rica - Aufbruch im Paradies
In Costa Rica möchte man nicht die verherenden Fehler
anderer einst herrlicher Regionen wiederholen, die durch einen ungezügelten
Tourismus sich selbst den Lebensunterhalt genommen hatten. Hier geht man bewußt
vor und setzt auf das, was unter dem Schlagwort Öko-Tourismus zusammenzufassen
ist. Die Lodge, über die berichtet wird, wird nach diesen Gesichtspunkten
geführt. Das reicht von dem Angebot auf der Speisekarte bis zur hauseigenen
Biogas-Anlage. Zudem werden die Hotelgäste, die nicht wenig für den Aufenthalt
bezahlen müssen, über ökologische Zusammenhänge informiert. Die im Nationalpark
angesiedelten Öko-Lodges informieren sich gegenseitig über neuste Technologien;
so bleibt man letztendlich immer auf der Höhe der naturverträglichen
Technologien.
Am 23.02.12 00:50 - 01:35 Uhr auf
3sat: Angriff auf das
Paradies - Mikronesien vor dem Untergang?
13.000 Kilometer von Deutschland entfernt, mitten im
Pazifik, liegen die Atolle der Marshall-Inseln und der föderierten Staaten
Mikronesiens. Was die meisten Menschen in Europa oder den USA bislang nur aus
abstrakten Zahlen oder Analysen kennen, ist für die Inselbewohner längst zur
Realität geworden: Durch den Klimawandel steigt der Meeresspiegel, die Atolle
drohen zu versinken. Die Reportage "Angriff auf das Paradies" zeigt,
wie ernst die Situation für die Bewohner der Marshall-Inseln geworden ist und
wie sie damit umgehen.
Am 23.02.12 08:55 - 09:40 Uhr auf
arte: Fordlândia -
Henry Fords Utopia im Amazonas
Ende der 20er Jahre realisiert der amerikanische Autokönig
Henry Ford mitten im brasilianischen Dschungel seinen Traum: Er baut eine
Musterstadt, in der die Menschen nach seinen Idealen leben sollen. Gepflegte
Einfamilienhäuser mit Strom und Wasser, ein modernes Krankenhaus und eine
Kleinindustrie mit Stechuhren und Werkssirenen entstehen. Die einheimische
Presse feiert Henry Ford als "Jesus Christus der Industrie", der
endlich Wohlstand und Fortschritt in den Urwald bringt. Vordergründig dient die
Siedlung Fordlândia dem Anbau von Kautschuk, dessen Saft Ford für seine
Reifenproduktion braucht. Doch wichtig ist dem Autokönig auch das
zivilisatorische Experiment. Sein Ideal sind kleinbürgerliche Städte, die in
seiner Heimat durch die Industrialisierung immer mehr verschwinden. In
Fordlândia soll das alte Amerika weiterleben. Doch die Menschen gewöhnen sich
nicht an sein strenges Reglement , und auch die Natur lässt sich nicht zähmen.
Trotz Millioneninvestitionen endet die Kautschukplantage nach 20 Jahren in
einem Desaster. Kein einziger Liter Kautschuk wird jemals geerntet.
Noch heute leben Menschen in Fordlândia. Die Werkssirenen
sind verstummt, doch die Gebäude des Visionärs Ford und die Geschichten seiner
Ära existieren noch. Die Dokumentation begleitet Menschen, die sich in diesem
skurrilen Ort mit dem Erbe der Amerikaner arrangiert haben. Da ist der
Kleinbauer Duca dos Santos, der einige Schätze aus der Ford-Zeit bunkert.
Eliseu Nogueira wohnt in einer der Ruinen, er plant ein Hotel und möchte als
Bürgermeister kandidieren. Und da sind der Reporter Elias Junior und der
ehrenamtliche Ortsvorsteher Expedito Duarte, die versuchen, die Gebäude vor dem
endgültigen Verfall zu bewahren und zu retten, was von Fordlândia noch zu
retten ist.
Am 23.02.12 15:15 - 16:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Der Unfall
Das Einsatzgebiet der Pelletiers im Norden des
US-Bundesstaates Maine umfasst rund 3100 Quadratkilometer. In den letzten
Wochen mussten die Holzfäller-Brüder ihre Arbeit immer wieder unterbrechen. Im
Oktober und November, bevor der Bodenfrost einsetzt, sind die Bedingungen in
der Region besonders extrem. Dauerregen und tiefer Schlamm machen dem Team das
Leben zur Hölle. 24 Wagenladungen Holz warten auf den Abtransport zum Sägewerk.
Die Männer stehen extrem unter Druck. Um ihr Soll bis zum Winter erfüllen zu
können, nutzen sie jede kleine Wetterbesserung. Fahrer Randy Bourgoin, der fast
sein ganzes Leben hinterm Steuer riesiger Trucks verbracht hat, profitiert von
den frühen Morgenstunden, in denen die Straßen noch gefroren sind, um eine
Fuhre zu transportieren. Doch plötzlich kommt ein Notruf über Funk.
Am 23.02.12 16:15 - 17:15 Uhr auf
D-MAX: Auf Bigfoots Spuren - Auf dem Silver Star Mountain
Ein Bergwanderer hat im Gifford Pinchot National Forest, auf
dem Gipfel des Silver Star Mountain, Bundesstaat Washington, einige Aufsehen
erregende Aufnahmen gemacht. Randee Chase wollte eigentlich nur das herrliche
Panorama fotografieren, doch zuhause machte der Outdoor-Freak bei der
Betrachtung seiner Schnappschüsse eine seltsame Entdeckung: In der Natur hatte
er die 'Person' auf dem benachbarten Bergkamm noch für einen Wanderer gehalten.
Doch je öfter sich Randee die Fotos ansah, desto unwahrscheinlicher erschienen
ihm dies. Ist auf seinen Bildern womöglich der legendäre 'Bigfoot' zu sehen?
Matt Moneymaker und sein Team nehmen das Material genau unter die Lupe und
treffen sich vor Ort mit dem Fotografen.
Am 23.02.12 17:15 - 18:15 Uhr auf
D-MAX: Survival Man - In den Wäldern Kanadas
Der Norden Kanadas gehört zu den faszinierendsten
Naturregionen weltweit. Von Neufundland bis zu den Rocky Mountains erstreckt
sich eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete der Erde. Eine Wandertour
in dieser menschenleeren Wildnis ist allerdings nicht ungefährlich. Jedes Jahr
verirren sich dort etwa 2000 Personen und müssen beim Versuch zu überleben
gegen Kälte, Hunger und wilde Tiere kämpfen. Eine solche Notsituation simuliert
Les Stroud in dieser Episode von „Survival Man'. Sieben Tage lang ist der
Abenteurer in den schier endlosen Wäldern mit einer Handvoll Cashewnüssen,
etwas Trockenfleisch und einem Schweizer Taschenmesser ausgerüstet ganz auf
sich allein gestellt.
Am 23.02.12 18:25 - 19:10 Uhr auf
arte: Puma -
Unsichtbarer Jäger der Anden
Weit im Süden Chiles, in einer der schönsten Landschaften
der Erde, dem Nationalpark Torres del Paine, liegt das Jagdrevier des Pumas.
Zwischen schroffen Bergen und türkisblauen Seen lebt der elegante
Überraschungsjäger und spielt eine wichtige Rolle in dem einzigartigen
Ökosystem Patagoniens. Seine Hauptbeute sind Guanakos. Diese Verwandten des
Lamas ziehen in großen Gruppen über die weiten Steppen des Nationalparks. Die
friedlichen Pflanzenfresser sind stets aufmerksam und jederzeit zur Flucht
bereit. Doch in der zerklüfteten Landschaft des Nationalparks gibt es immer
einen Strauch oder Felsen, hinter dem der Puma Deckung findet, und von dem aus
er seinen Überraschungsangriff startet.
Am 23.02.12 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Big Five
Südamerika (4/5): Der Riesenotter
Die Suche nach dem Riesenotter führt ins Dreiländereck
Brasilien, Bolivien und Peru. Mit Proviant für mehrere Wochen, 300 Kilogramm
Filmausrüstung und einigen Fässern Benzin macht sich das Kamerateam auf den Weg
zum Manu-Nationalpark. Mit dem Boot geht es flussaufwärts ins Quellgebiet des
Amazonas. Das Ziel sind die Riesenotter in den Altarmen des Rio Manu. Und
tatsächlich gelingt es, eine Familie dieser kräftigen und eleganten Fischjäger
aus nächster Nähe zu beobachten, und zwar sowohl bei der Aufzucht ihrer
Neugeborenen als auch bei ihren Konfrontationen mit den allgegenwärtigen
Kaimanen. Diese Kämpfe haben übrigens häufig ganz unerwartete Sieger.
Die weltweite Zerstörung der natürlichen Lebensräume von
Wildtieren macht auch vor Peru nicht Halt. Geführt von Wissenschaftlern der
Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, gelingt es dem Filmteam, die
zerstörerischen Auswirkungen der Goldgräberei im Land zu dokumentieren. Der
durch den aktuellen Run auf Gold in Folge der Finanzkrise angefachte
rücksichtslose Abbau des Edelmetalls wirkt sich auch auf die Lebensbedingungen
der Riesenotter aus. So beobachtet die Expedition einen Solitario, einen
Riesenotter, der seine Familie verlassen hat und auf der Suche nach einer neuen
Heimat nicht mehr weiterzukommen scheint. Aufgehalten wird er von abgelagerten
Giften, Zerstörung der Natur sowie von Menschen und ihren Hunden, die Jagd auf
den Otter machen. Es stellt sich die Frage, die für das Überleben der Tiere im
Tiefland von Peru entscheidend sein wird: Gelingt es ihnen, wenn sie im Alter
von zwei bis drei Jahren ihre Familie verlassen müssen, um als Einzelgänger
eine neue Heimat zu suchen, diese neuen Barrieren zu überwinden?
Am 23.02.12 20:15 - 21:00 Uhr auf
3sat: Manipulierte
Evolution - Familienplanung im Tierreich
Was bei Karnickeln in der Regel gut funktioniert, wird
kompliziert, wenn es um Tiere geht, die vom Aussterben bedroht sind: die
Fortpflanzung. Gerade bei seltenen Exemplaren einer Gattung, die in
Gefangenschaft ihr Dasein fristen, klappt es oft nicht mit dem Nachwuchs.
Weibliche Pandabären sind beispielsweise nur einmal im Jahr für 48 Stunden
fruchtbar, und männliche Nebelparder töten oft ihre Weibchen, bevor es zum
Liebesakt kommt. Wenn die Natur versagt, kommt die Wissenschaft ins Spiel.
Tierärztin Dr. JoGayle Howard vom Smithsonian National Zoo in Front Royal, USA,
war eine der ersten Wissenschaftlerinnen, die die Methoden der menschlichen
Reproduktionsmedizin auf bedrohte Tierarten anwandte.
Am 23.02.12 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Machtfaktor
Erde (1/2): Beutezüge im Klimawandel
Luftmarschall A.K Singh, ehemals Generalstabschef der Indian
Air Force, berichtet in Delhi, wie rasant in den vergangenen Jahrzehnten die
Gletscher geschmolzen seien. Als Kampfpilot ist er unzählige Male über den
Himalaja geflogen. Es überrascht, wie offen und eindringlich er vor den
Konsequenzen des Klimawandels warnt. Millionen Menschen würden zu
Umweltflüchtlingen, wenn in Bangladesh die Meeresspiegel stiegen und das
Süßwasser aus den Bergen ausbliebe. Durch diese Menschenmassen wären die
angrenzenden Länder aber überfordert. Indien baut schon vor. Mit einem 3.000
Kilometer langen, bewachten Grenzzaun, der die Einwohner Bangladeschs
aussperren soll.
Auf der anderen Seite der Erde hat Lima aktuelle Sorgen mit
dem Abschmelzen der Anden. Die Hauptstadt Perus könnte die erste
Millionenmetropole sein, die aufgegeben werden muss, weil das Wasser nicht mehr
reicht. Die Polizei bereitet sich auf Unruhen vor. Ein Bürgerkrieg sei nicht
auszuschließen, erklärt Guillermo Enrique Alvizuri Valiente, der Direktor des
Nationalen Zivilen Verteidigungsinstituts in seiner Einsatzzentrale. Wasser,
fruchtbares Land, Bodenschätze bekommen in Zeiten des Klimawandels eine neue
strategische Bedeutung. In Afrika und Südamerika sichern sich Staaten wie
Japan, Südkorea, Indien und China riesige Ländereien. Sollten daheim die Ernten
schlecht ausfallen, können in der Ferne Erträge erwirtschaftet werden, die
nicht über den - auch mit knappen Nahrungsmitteln spekulierenden - Weltmarkt
gehandelt werden.
Am 23.02.12 21:00 - 21:45 Uhr auf
NDR: Winterreise durch Lappland
Lappland im Winter - das heißt viel Schnee und Dunkelheit,
aber auch grandiose Natur, Einsamkeit und Nordlichter. Nicht zu vergessen die
menschliche Wärme, die die Bewohner Finnisch-Lapplands durch den langen Winter
trägt. Claudia Buckenmaier und ihr Team vom ARD-Studio Stockholm begegnen in
Lappland Menschen, die Winter und Kälte trotzen und sich dennoch keinen
schöneren Ort vorstellen könnten. Skier braucht man auf dem Kukastunturi, auf
dessen Hängen einer der letzten Urwälder Finnlands wächst. Der Forstarbeiter
Veza Niva nimmt das Team mit auf den Berg. Die kleinen, uralten Bäume sind
unter den Schneemassen kaum zu erkennen. Hier sagt die Größe nichts über das
Alter aus. Nur wenige Bäume werden in dieser Witterung alt.
Am 23.02.12 21:00 - 22:00 Uhr auf
3sat: scobel -
Evolution
"Wenn die Natur versagt, kommt die Wissenschaft ins
Spiel": So lautet die Hauptthese der Dokumentation "Manipulierte
Evolution". Wenn Tiere vom Aussterben bedroht sind, muss der Mensch
nachhelfen. Die Frage ist, ob ein derartiges Eingreifen überhaupt
gerechtfertigt ist. Mehr noch: Gehört nicht für moderne Forscher, die die
Evolutionstheorie als maßgebliche Leittheorie akzeptieren, gerade auch das
Aussterben von Arten zur natürlichen Entwicklung? Und was macht das Aussterben
der einen Art - Weißer Hai, Gorilla, Orang-Utan - "natürlich", nicht
aber das von Pandabären? Und wie sehen Forscher, die im Kontext der Reproduktionsbiologie
zoologische Forschungsarbeit leisten, ihre eigene Rolle?
Wie auch immer die Antworten lauten mögen: Diese und
ähnliche Fragen machen klar, dass es nicht in erster Linie um das Überleben
bestimmter aussterbender Tier- und Pflanzenarten geht, sondern vor allem um
Ausbeutung sowie um subjektive, kulturell unterschiedliche Vorlieben und somit
um ein mehr oder weniger durch Willkür bestimmtes Verhältnis des Menschen zum
Tier. Der Mensch definiert, welche Tiere schützenswert sind und welche nicht.
Der relativ junge Forschungszweig der Human-Animal-Studies, der zwischen
Kultur-, Sozial- und Naturwissenschaften angesiedelt ist, nimmt dieses
Herrschaftsverhältnis des Menschen zum Tier kritisch unter die Lupe. Gert
Scobel hinterfragt mit seinen Gästen den Sinn von Schutzmaßnahmen, die auf
einzelne Tiere begrenzt sind. Er beleuchtet, wie sich Artenschutz begründet und
wie einzelne Lebewesen als schützenswert bestimmt werden können.
Am 23.02.12 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Machtfaktor
Erde (2/2): Militärs an der Klimafront
Tonga, das Insel-Königreich in der Südsee, mag als
Startpunkt der Reisen zu den Brennpunkten der neuen Machtkämpfe überraschen.
Aber hier verläuft tatsächlich eine Frontlinie in der beginnenden
Auseinandersetzung zwischen der alten Pazifik-Macht USA und der aufsteigenden
regionalen Supermacht China. Klimawandel ist in dieser Auseinandersetzung zu
einem Faktor geworden. Vanuatu und Tonga stehen im jüngsten Weltrisikobericht
der UNO ganz oben. Ein trauriger erster Rang. Sie werden am ehesten von Naturgewalten
bedroht. Die Inselstaaten des Pazifik sind verunsichert - und auf der Suche
nach starken Partnern. Das ZDF dreht als erstes westliches Team auch
Truppenübungen im verschneiten Petschenga bei Murmansk. Inzwischen hat Vladimir
Putin die Errichtung eines "Militärkommando Arktis" verkündet. Kanada
verstärkt ebenfalls in seinen riesigen arktischen Gebieten die Militärpräsenz.
Ob sich China oder Russland davon beeindrucken lassen? Welche Nationen werden
sich im Klimawandel behaupten können? Die skrupellosen, die vorausschauenden,
die gierigsten? Die, die bereit sind, ihr Militär einzusetzen?
Am 24.02.12 06:30 - 07:00 Uhr auf
BR: Die Spur der Druiden - Eine Winterreise in die Bretagne
Die Touristensaison ist vorbei, die Bretonen besinnen sich
auf ihre Wurzeln: ein keltisches Volk, heute noch dem Aberglauben, der eigenen
Kultur und Sprache zutiefst verbunden. Sonia Mikich erfährt vom
Leuchtturmwärter Serge und dem Hochseefischer Spinec Näheres über
Schiffsunglücke vor der Ile de Sein und lässt sich vom alten Klett über seine
Erlebnisse als Résistance-Kämpfer der ersten Stunde erzählen. Sie besucht den
Druiden und Musiker Myrdhin und seine Familie und wandert mit dem
Märchenerzähler Xavier durch den Zauberwald Brocéliande, in dem Merlin gelebt
haben soll. Sie spricht mit der Familie des Bauern und Musikers Quéré über
Ökologie, Politik und das Glück und begleitet die katholischen Schwestern
Elisabeth und Jacqueline bei der Seelsorge.
Am 24.02.12 13:15 - 14:00 Uhr auf
mdr: Der Nationalpark
Lagodechi in Georgien
In den Urwäldern von Lagodechi - fast 220 Quadratkilometer
reine Laubwälder - gibt es nahezu doppelt so viele Baum- und Straucharten wie
in Mitteleuropa, darunter viele Endemiten, zum Teil Relikte aus dem Tertiär,
weil die Gletscher der letzten Eiszeit nicht über den Kaukasuskamm gelangten.
Am 24.02.12 15:15 - 16:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Weißes Gold
Als in den Wäldern von Maine der erste Schnee fällt, werden
die weißen Flocken von den Männern des Familien-Unternehmens Pelletier wie ein
Lottogewinn gefeiert. Die Quälerei im knöcheltiefen Schlamm hat endlich ein
Ende! Jetzt wo die Temperaturen fallen, der Boden gefriert und der Schnee die
vielen Schlaglöcher auffüllt, werden die Bedingungen auf den Straßen und
Waldwegen von Tag zu Tag besser. Das heißt für die Holzfäller aber auch:
Schuften bis zum Umfallen! In den kommenden Wochen müssen die Pelletier-Brüder
jede Menge Holz zu den Sägewerken schaffen, um verlorene Zeit gut zu machen.
Am 24.02.12 18:25 - 19:10 Uhr auf
arte: Held aus dem
Dschungelbuch - Der Lippenbär
Beinahe jeder kennt ihn aus Rudyard Kiplings
"Dschungelbuch", den tapsigen, immer gut gelaunten, meist hungrigen
Bären Balu. Doch über Lippenbären in freier Wildbahn wissen Biologen so gut wie
nichts. Heute leben noch etwa 10.000 Exemplare in Indien. Im Süden des Landes
fanden die Tierfilmer Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg einen besonderen Zugang
zu den scheuen Tieren und dokumentierten erstmalig bislang unbekanntes
Verhalten.
Am 24.02.12 19:05 - 20:00 Uhr auf
N24: Zukunft ohne Menschen - Die letzte Reise
In einer Welt ohne Menschen gibt es keine Feste und
Feiertagstraditionen mehr. Fabriken für Feuerwerkskörper explodieren, in
Baumschulen bleiben Weihnachtsbäume sich selbst überlassen. Luxuriöse
Urlaubsparadiese verfallen, Kreuzfahrtschiffe gehen unbemannt auf ihre letzte
Reise, Karusselle und Achterbahnen auf Jahrmärkten bleiben unbenutzt und
verrotten. Wenn Menschen nicht mehr feiern, feiert die Natur ihre
Wiederauferstehung.
Am 24.02.12 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Big Five
Südamerika (5/5): Der Ameisenbär
Seit einigen Jahren ist die deutsche Biologin Lydia
Möcklinghoff in Brasilien dem Großen Ameisenbären auf der Spur. Dieses
ungewöhnliche Tier ist einer der letzten Ureinwohner Südamerikas. Denn nur ein
paar Arten überlebten den Austausch der Tierwelt von Nord- und Südamerika, als
vor rund einer Million Jahren die Landbrücke von Panama entstand. Als
Nahrungskonkurrenten und Fressfeinde verdrängten die Raub- und Huftiere
Nordamerikas einen Großteil der ursprünglichen Fauna Südamerikas. Doch der
Große Ameisenbär hat neben Gürteltier und Faultier überlebt. Ihre ersten Daten
sammelt Lydia Möcklinghoff in der Nähe von Boa Vista, einer kleinen Stadt im
Norden Brasiliens. Ausgerechnet in den wachsenden Holzplantagen, die dort seit
ein paar Jahren vielen Tierarten den natürlichen Lebensraum nehmen, findet der
Große Ameisenbär offensichtlich eine optimale Umgebung vor - kaum natürliche
Feinde, dafür aber ausreichend Nahrung unter den Blättern der Akazienbäume.
Lydia Möcklinghoffs Forschung führt sie weiter ins Pantanal, dem größten
saisonalen Schwemmland der Erde. In dieser weitgehend ursprünglich erhaltenen
Natur hat der Große Ameisenbär überlebt, während er in den Nachbarstaaten
Brasiliens, Argentinien und Peru, schon als ausgestorben gilt. Überlebt haben
hier aber auch seine einzigen natürlichen Feinde, Puma und Jaguar.
Am 24.02.12 20:00 - 20:30 Uhr auf
eurosports:
Timbersports
Holzfäller- Weltmeisterschaft der Stihl Timbersports Series
2011 (Teil 1).
Am 24.02.12 20:30 - 21:00 Uhr auf
eurosports:
Timbersports
Holzfäller-Weltmeisterschaft der Stihl Timbersports Series
2011 (Teil 2).
Am 25.02.12 00:00 - 00:45 Uhr auf
rbb: Die
Biosprit-Lüge
Biotreibstoffe gelten als "Wundermittel" im Kampf
für ein besseres Klima. Doch ihre ökologische Bilanz ist noch mäßig und sie
binden Ackerfläche, die der Nahrungserzeugung dienen sollte. Menschen in der
Dritten Welt müssen hungern, damit wir unsere Autos mit ökologisch gutem
Gewissen tanken können.
Allein in Indonesien geht durch die Palmölproduktion
Lebensraum und Nahrung für Millionen von Menschen verloren. Immer mehr
Ureinwohner und Kleinbauern werden aus dem Regenwald vertrieben, weil hier
riesige Flächen für die Palmölproduktion gerodet werden. Großkonzerne eignen
sich das Land an, ohne die ursprünglichen Besitzer zu entschädigen oder zu
beschäftigen. Während das Öl mit Gewinn nach Europa exportiert wird, müssen die
Menschen in Indonesien um Nahrung betteln. Jean Ziegler, der ehemalige
UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, hat die
Biotreibstofffabrikation als "Verbrechen gegen die Menschheit"
bezeichnet.
Am 26.02.12 05:25 - 06:10 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Die Pechsträhne
Die wildromantische Idylle des Holzfällerlebens trügt, denn
der Broterwerb in den Wäldern Amerikas ist extrem hart und gefährlich. Das gilt
auch für die Männer des Pelletier-Clans im Bundesstaat Maine. 20 volle
Wagenladungen Holz müssen die hart gesottenen Burschen pro Tag roden und
abtransportieren, um ihr Soll zu erfüllen und nicht in finanzielle
Schwierigkeiten zu geraten. Dieser immense Druck macht den Job noch riskanter.
Auch die Fahrer der Trucks sind davon nicht ausgenommen: Viele Stunden am Tag
steuern sie ihre Fahrzeuge mit über 100 Tonnen Gewicht bei widrigstem Wetter
durchs Gelände, und das möglichst schnell. Unfälle sind unter solchen Bedingungen
vorprogrammiert.
Am 26.02.12 08:50 - 09:55 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Neue Wälder, neues Glück?
Das Holz ist widerspenstig, und die Verkehrswege sind alle
in schlechtem Zustand. Bobbys Männer sind nicht besonders scharf darauf, mit
ihren schweren Maschinen ins neue Waldgebiet umzuziehen. Doch auch dieser Trakt
muss früher oder später beackert werden - das Holzgeschäft ist schließlich kein
Wunschkonzert. Während seine Angestellten mürrisch einlenken, macht sich
Firmenboss Bobby zusammen mit Chefmechaniker Justin auf den Weg zu einer
Traktormesse in Las Vegas. Doch Justin wird dringend im Wald gebraucht, denn
einer der Laster hat Probleme mit der Kupplung.
Am 26.02.12 20:15 - 21:15 Uhr auf
D-MAX: Ausgesetzt in
der Wildnis - Im Dschungel Vietnams
Im vietnamesischen Dschungel verbringt Bear Grylls diesmal
eine besonders unangenehme Zeit: Die Luft surrt vor Moskitos, in jedem Tümpel
lauern Wasserschlangen oder Blutegel und im grünen Dickicht tummeln sich
giftige Skorpione, Spinnen und anderes obskures Getier. Dazu kommt eine extrem
hohe Luftfeuchtigkeit, die jeden Schritt zur Qual werden lässt. Auch die
Speisekarte ist im hiesigen Regenwald eher spärlich bestückt - wenn man von
fangfrischen Fledermäusen aus der Tropfsteinhöhle einmal absieht. Diese
Kombination veranlasst den Survival-Veteranen, die unwirtliche Gegend so
schnell wie möglich zu verlassen. Nur wie?