Fernsehtipps - rund um den Wald

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:

 

 

 

Am 09.02.12 13:30 - 14:20 Uhr auf

3sat: Der Baum der Bäume

Mitten im hessischen Reinhardswald steht eine 500-jährige Eiche: ausladend ihre Krone, weitgreifend ihre Wurzeln, knorrig ihre Rinde. Der Umfang des alten Baumes misst mehr als elf Meter. Über ein Jahr lang drehten mehrere Kameraleute mit aufwendiger Technik den Film "Der Baum der Bäume" über die deutsche Eiche, um die sich so viele Märchen und Sagen ranken.

 

Am 09.02.12 14:30 - 15:15 Uhr auf

hr: Costa Rica - Naturparadies im Schatten der Vulkane

Ein Viertel der Fläche Costa Ricas steht unter Naturschutz. Das kleine Land gilt als vorbildliches Modell für ökologiebewusstes Leben. Es entstanden Schutzzonen und strenge Umweltschutzgesetze. Die Regierung sah in der einzigartigen Natur und deren touristischer Vermarktung die Chance, ihre Auslandsschulden auszugleichen.

 

Am 09.02.12 15:15 - 16:00 Uhr auf

hr: Wildes Japan (2/2): Tropenstrand und Bärenland

Japan - Megastädte wie Tokio auf der einen und abgelegene Bergtäler mit fremd wirkenden Traditionen auf der anderen Seite. Die südlichste der vier japanischen Hauptinseln, Kyushu, hat bereits einen subtropischen Charakter. Im Schatten des Sakurajima, eines der aktivsten Vulkane Japans, lebt eine besondere Gruppe von Makaken. Berühmtheit erlangten sie, als Wissenschaftler beobachteten, dass die Tiere Kartoffeln im Meerwasser waschen und diese Tradition an ihre Nachkommen weitergaben. Mehr als 3.000 Kilometer weiter nördlich auf der Insel Hokkaido lernen kleine Bärenjunge fürs Leben. Eine beeindruckende Reise von den Mangrovensümpfen Okinawas bis zu den goldenen Ahornwäldern Hokkaidos.

 

Am 09.02.12 16:30 - 17:15 Uhr auf

3sat: Mit dem Ärzteschiff durch Amazonien

Der Rio Tapajós im Norden Brasiliens ist einer der größten Nebenflüsse des Amazonas. Der mächtige Strom ist an seinem Oberlauf bis zu 18 Kilometer breit und gilt als einer der schönsten Flüsse im Amazonasregenwald. Das Ärzteschiff "Abaré" - in der Sprache der Tupi-Indianer "der sich kümmernde Freund" - bringt den Menschen in der Region medizinische Versorgung. Fabio Tozzi leitet die schwimmende Krankenstation und leistet mit seinem Team am Ufer des Rio Tapajós medizinische Hilfe. Für den Chirurgen aus São Paulo ist die zweiwöchige Fahrt mit dem Ärzteschiff eine Herausforderung. Dennoch kann er sich nicht mehr vorstellen, seinen ungewöhnlichen Arbeitsplatz gegen den Alltag in einem Krankenhaus einzutauschen.

 

Am 09.02.12 17:15 - 18:00 Uhr auf

3sat: Kanadas letzte Flößer

Auf dem Fraser River in British Columbia an der Westküste Kanadas wird das Flößen von Holz bis heute betrieben. Der Fluss entspringt in den Rocky Mountains und mündet nach rund 1.400 Kilometern bei Vancouver in den Pazifik. Kapitän Berry Higgs ist Tag für Tag mit einem kleinen Schlepper unterwegs, um die riesigen Holzflöße zu den Sägemühlen zu ziehen. Berry liebt seinen Job, doch die Branche hat mit der Globalisierung zu kämpfen: Jedes Jahr schließen Sägewerke entlang des Fraser Rivers. Für Berry und seine Kollegen ist der Preiskampf eine Herausforderung. Trotz des enormen Drucks müssen sie dafür sorgen, dass Menschen, Boote und Flöße heil ankommen. Dennoch würde Berry um nichts in der Welt seinen Job eintauschen.

 

Am 09.02.12 18:15 - 19:00 Uhr auf

arte: Faszinierende Wildnis - Säugetiere

Die Säuger sind die wahren Herrscher auf der Erde. Aber warum sind sie so erfolgreich? Warmblütigkeit, Fell, Milch und Lebendgeburt sind hervorragende Voraussetzungen für die außerordentliche Entwicklung der Sinne, athletischer Fähigkeiten, unvergleichlicher Intelligenz und großer Anpassungsfähigkeit. All das erlaubte es den Säugetieren, sich überall auf der Erde anzusiedeln, selbst unter extremen Bedingungen: von der Arktis bis zu den tropischen Wäldern, in heißen Wüsten, den Tiefen des Ozeans und luftigen Höhen.

 

Am 09.02.12 20:15 - 21:00 Uhr auf

BR-alpha: New Brunswick - Kanadas unbekannter Osten

New Brunswick liegt ganz im Osten Kanadas, direkt am Atlantik. Unendliche Wälder, Flüsse und eine über 2.000 Kilometer lange Küste findet man in dieser Provinz. Dafür gibt es wenig Arbeit für die Menschen dort. Wer hier lebt, hat seine eigene Geschichte zu erzählen. Meist handelt sie vom Miramichi, einem der lachsreichsten Flüsse der Welt. Er entspringt in New Brunswick und ergießt sich am Ende in den Atlantik. Delton Curtis mit seinem betagten Holzlaster ist ein typischer Kanadier aus dieser Region. Früher war er Holzfäller und hat Millionären am Fluss das Fliegenfischen beigebracht. Heute kämpft er mühsam - vor allem im Winter - um jede Tour für seinen Laster. Der Holzindustrie geht es schlecht. Delton ist das egal. Solange es dem Fluss gut geht und er möglichst viel in der Natur sein kann, reicht ihm auch das wenige Geld, das er bekommt. Seit Generationen leben Familien vom und am Fluss Miramichi, heute noch wie damals: ohne Strom, Telefon und Kühlschrank. Der Traum von der wirklichen Freiheit spiegelt sich in den Gesichtern der Siedler dort ebenso wider wie in den Gesichtern der Micmac-Indianer. Deren Vorfahren haben vor mehr als 3.000 Jahren an diesem Fluss ihr festes Dorf errichtet. Kaum einem Indianervolk ist es so gut gelungen, modernes Leben und indianische Tradition zu kombinieren. Der Miramichi ist ein sauberer Fluss, in dem die Lachspopulation jährlich ansteigt. Und die Menschen sind glücklich, an einem so schönen Fluss zu leben.

 

Am 09.02.12 22:10 - 23:05 Uhr auf

arte: Nanotechnologie - Die unsichtbare Revolution (2/3): Nano-Nachhaltigkeit

Die Nanotechnologie berührt verschiedene Wissenschaftsgebiete, die sich mit Kleinststrukturen in der Größenordnung von Einzelatomen und Molekülen befassen. Der weltweite Klimawandel, die absehbare Erschöpfung der Erdölvorkommen, die wachsende Umweltverschmutzung sowie der steigende Trinkwasserbedarf einer immer größeren Weltbevölkerung führen der Menschheit die weltweiten Folgen ihres Handelns und die Bedrohungen des ökologischen Gleichgewichts vor Augen. Diesen Herausforderungen könnte die Nanotechnologie zukunftsträchtige Lösungsansätze entgegensetzen.

Doch ob die neuartigen und komplexen Nanostoffe wirklich unbedenklich sind, ist bisher nicht abschließend geklärt. Wie kann man verhindern, dass Nanopartikel zum Alptraum künftiger Generationen werden? Noch nie hat eine technologische Entwicklung gleich zu Beginn so viele Fragen und Zweifel aufgeworfen wie die der Nanotechnologie. Die Dokumentation untersucht deren konkrete Anwendungen beim Umweltschutz und fragt nach den Risiken: Ist die Nanotechnologie ein Wundermittel in Sachen Nachhaltigkeit oder beschwört die Wissenschaft neue Bedrohungen für die Menschheit herauf?

 

Am 10.02.12 13:15 - 14:00 Uhr auf

mdr: Der Nationalpark Pirin in Bulgarien

Wild und urwüchsig ist das Piringebirge mit seinen rund 40 über 2.500 Meter hohen Gipfeln. Sein nördlicher Teil wurde 1962 zum Nationalpark erklärt und 1983 in die UNESCO-Liste des Weltnaturerbes aufgenommen. Drei Nationalparks gibt es in Bulgarien. Der mit 400 Quadratkilometern kleinste von ihnen bietet nicht nur für viele Tiere und Pflanzen unterschiedlichste Lebensräume, er ist auch ein Paradies für Naturliebhaber, die mühsame Aufstiege nicht scheuen und die Einsamkeit lieben. Wanderwege führen durch jahrhundertealte Schlangenhautkiefer- und Weißtannenwälder sowie über gewaltige Gesteinsfelder zu einigen Gipfeln des Pirin.

 

Am 10.02.12 17:15 - 18:15 Uhr auf

D-MAX: Meine Frau, die Wildnis und ich - Am Amazonas

Verloren in den Weiten des Amazonas kämpft sich das Ehepaar Hawke auf einem primitiven und sehr wackeligen Kanu durch die grüne Hölle. Da ihr Menu-Plan in der Wildnis eher spärlich ist, müssen sich Myke und Ruth von Maden und Piranhas ernähren. Doch damit nicht genug: Es ist gerade Regenzeit und das gesamte Amazonasbecken hat sich in ein Labyrinth aus sumpfigen Wasserwegen verwandelt. Die Navigation durch Mangroven und dichtes Gestrüpp ist die reinste Tortur, trotzdem muss sich Ruth keine Sorgen machen. Wozu ist sie mit einem Spezialeinheiten-Ausbilder verheiratet! Ex-Soldat Myke hat in den 90ern im kolumbianischen Drogenkrieg hier gekämpft und dadurch eine Menge Tricks auf Lager, wie man sich Anakondas, giftige Insekten, Raubkatzen und sogar Zitteraale vom Hals hält.

 

Am 10.02.12 18:15 - 19:00 Uhr auf

arte: Faszinierende Wildnis - Jäger und Gejagte

Täglich wird im Dschungel, in der Steppe, in den Stein- und Eiswüsten der Erde ein nie endender Kampf zwischen Raubtieren und ihrer Beute ausgetragen. Hier werden Schnelligkeit und Intelligenz gegeneinander ausgespielt.

 

Am 10.02.12 19:30 - 20:15 Uhr auf

arte: Faszinierende Wildnis - Reptilien und Amphibien

Reptilien und Amphibien sind die ältesten Bewohner der Erde und leben heute auf jedem Kontinent außer der Antarktis in kargen Sand-, Stein- und Eiswüsten. Die Tiere nutzen ihr urzeitliches kaltblütiges Körpersystem, kombiniert mit überraschend ausgeklügelten Verhaltensweisen, um die unwirtlichsten Lebensräume der Erde zu bevölkern. Durch den Einsatz grausamer Jagdmethoden, verblüffender Mimikrytechniken, mit List und körperlicher Widerstandskraft gedeihen sie dort, wo sich Säugetiere und Vögel nicht hinwagen.

 

Am 10.02.12 21:00 - 22:00 Uhr auf

Eurosport: Timbersports

Holzfällerwettbewerbe.

 

Am 11.02.12 01:30 - 02:15 Uhr auf

phoenix: ZDF-History: Herrenmenschen im Regenwald

17 Monate lang quälten sich deutsche Forscher von 1935 bis 1937 durch die bis dahin noch völlig unbekannte Dschungelwelt entlang des Rio Jary im Nordosten Brasiliens mit auffallend hohem Aufwand. Wurden hunderttausende von Reichsmark nur deshalb investiert, um Fauna und Flora eines der letzten weißen Flecken der Erde zu dokumentieren? Oder ging es, wie manche Historiker meinen, in Wahrheit um einen Brückenkopf für die geplante Eroberung Amerikas und die Sicherung kriegswichtiger Rohstoffe?

Die Bilanz des exotischen Unternehmens jedenfalls blieb ernüchternd: Ein Expeditionsteilnehmer starb an Fieber, ein Eingeborenenmädchen wurde von einem der Deutschen schwanger, und im Krieg spielte die Gegend um den Rio Jary keine Rolle mehr. Von bleibendem Wert blieb nur das einzigartige Filmmaterial der Expedition, das jetzt erstmals umfassend ausgewertet werden konnte. "ZDF-History" folgt den Spuren einer der bizarrsten Expeditionen des NS-Regimes.

 

Am 11.02.12 08:55 - 09:55 Uhr auf

arte: Faszinierende Wildnis - Überlebensstrategien

Die Erde bietet Lebensraum für eine schier unvorstellbare Artenvielfalt. Grob geschätzt gibt es rund zehn Millionen verschiedene Arten, von denen mehrere Millionen dem Menschen bisher noch unbekannt sind. Von den Tiefen der Ozeane bis an die äußersten Grenzen unserer Atmosphäre, in den dichtesten Wäldern und heißesten Wüsten, in der Luft und unter der Erde gibt es Tiere und Pflanzen, die - in zahllosen Varianten - Nahrung aufnehmen, sich bekämpfen, sich fortpflanzen und für die Sicherheit ihres Nachwuchses sorgen.

"Faszinierende Wildnis" enthüllt spielfilmartig und mit dramatischen Spannungsbögen, mit welchen Strategien in den jeweiligen Lebensräumen ums Überleben gekämpft wird: wie zum Beispiel die Kapuzineraffen, die Palmnüsse mit Steinhämmern knacken, Killerwale, die Seelöwen von Eisbergen schubsen, um sie dann zu erlegen. Die Kamera folgt einer riesigen Elefantenherde an der Seite der Leitkuh, taucht in eine Blattschneiderameisen-Kolonie ein und liefert - zum ersten Mal überhaupt - die atemberaubende Darbietung eines neu entdeckten Paradiesvogels.

Faszinierende Wildnis ist eine zehnteilige Naturdokumentation im HD-Format. Die Dokumentationsreihe versteht sich als umfassende Erforschung der Artenvielfalt unserer Erde. Sie zeigt fesselnde Geschichten und faszinierende Strategien aus dem täglichen Überlebenskampf. Jede Folge ist einem der zehn wichtigsten Ökosysteme gewidmet und schildert die Dramen und Tragödien, die sich dort tagtäglich abspielen.

 

Am 11.02.12 11:45 - 12:35 Uhr auf

arte: Nanotechnologie - Die unsichtbare Revolution (2/3): Nano-Nachhaltigkeit

Die Nanotechnologie berührt verschiedene Wissenschaftsgebiete, die sich mit Kleinststrukturen in der Größenordnung von Einzelatomen und Molekülen befassen. Der weltweite Klimawandel, die absehbare Erschöpfung der Erdölvorkommen, die wachsende Umweltverschmutzung sowie der steigende Trinkwasserbedarf einer immer größeren Weltbevölkerung führen der Menschheit die weltweiten Folgen ihres Handelns und die Bedrohungen des ökologischen Gleichgewichts vor Augen. Diesen Herausforderungen könnte die Nanotechnologie zukunftsträchtige Lösungsansätze entgegensetzen.

Doch ob die neuartigen und komplexen Nanostoffe wirklich unbedenklich sind, ist bisher nicht abschließend geklärt. Wie kann man verhindern, dass Nanopartikel zum Alptraum künftiger Generationen werden? Noch nie hat eine technologische Entwicklung gleich zu Beginn so viele Fragen und Zweifel aufgeworfen wie die der Nanotechnologie. Die Dokumentation untersucht deren konkrete Anwendungen beim Umweltschutz und fragt nach den Risiken: Ist die Nanotechnologie ein Wundermittel in Sachen Nachhaltigkeit oder beschwört die Wissenschaft neue Bedrohungen für die Menschheit herauf?

 

Am 11.02.12 12:15 - 13:00 Uhr auf

phoenix: Weißes Gold - Die Jagd nach Afrikas Elfenbein

Drei Monate lang reiste ZDF-Afrika-Korrespondent Jörg Brase und sein Team durch Kenia, Tansania und die Demokratische Republik Kongo. Sie gingen mit kenianischen Wildhütern auf Streife, sahen riesige Elfenbeinlager, besuchten die Elefanten-Passage in Kilimandjaro-West in Tansania, sprachen mit Bauern, deren Felder von Elefanten zerstört wurden, trafen Wilderer und Wildhüter im Kongo. Der Film dokumentiert den verzweifelten Kampf gegen die Elfenbeinwilderei: Er deckt die Probleme auf, zeigt aber auch Lösungsansätze, um den Kampf um Afrikas Elfenbein vielleicht doch noch zu gewinnen.

 

Am 11.02.12 12:55 - 13:40 Uhr auf

mdr: Die Feuerspringer von Sibirien

Sommer in der Taiga: Wochenlange Hitze hat die riesigen Wälder Sibiriens gefährlich ausgetrocknet. Jetzt ist Hochsaison für die Feuerspringer der "Avialesoochrana", einer Waldschutz-Spezialeinheit der russischen Feuerwehr. Mit Fallschirmen springen die Teams aus alten Doppeldeckern oder seilen sich aus Hubschraubern in die unzugänglichen Waldgebiete ab, um möglichst nahe am Brandherd das Feuer bekämpfen zu können. Ein hochriskanter Job, denn die Männer haben veraltete Ausrüstungen, ihr wichtigstes Werkzeug sind Schaufel und Spaten. Seit 1931 gelingt es den Feuerspringern, unter den jährlich bis zu 35.000 Bränden, die im Osten Russlands ausbrechen, jene zu löschen, die zum unkontrollierbaren Flächenbrand werden könnten.

 

Am 11.02.12 15:15 - 16:15 Uhr auf

D-MAX: Holzfäller extrem - Mit aller Kraft

Waldarbeiter sind aus einem ganz besonderen Holz geschnitzt - so auch die Männer von „Pine Ridge Logging' in Kanada. Die kernigen Naturburschen gelten als besonders hart im Nehmen und machen selbst dort einen guten Job, wo andere längst aufgegeben haben. Wie zum Beispiel in der Provinz Alberta, rund 650 Kilometer nördlich der Hauptstadt Edmonton. Hier sind die Jungs bei eisigen Temperaturen von minus 40 Grad Tag und Nacht im Einsatz, denn das Familienunternehmen steht unter enormem Zeitdruck. Pete Peters und seinem Team bleiben nur wenige Wochen bis das Eis schmilzt und die Region zu einem riesigen Sumpfgebiet wird.

 

Am 11.02.12 15:45 - 16:30 Uhr auf

ZDFneo: Projekt Erde - Regen auf Kommando

Beeindruckende Gletscher, unberührte Wälder, fruchtbare Böden, klares Wasser und saubere Luft zum Atmen: Die Erde ist nicht nur wunderschön, sondern bildet im wörtlichen Sinne auch unsere Lebensgrundlage. Doch wir laufen ernsthaft Gefahr, diese zu verlieren. Denn Umweltverschmutzung und die andauernde Energieproblematik hinterlassen gravierende Schäden auf unserem Heimatplaneten. Manche sagen, es war der Hunger der Menschen nach Technik, der uns in dieses Chaos gestürzt hat, und dass es daher eine Frage der richtigen Technik ist, uns wieder daraus zu befreien. Ein hochklassiges Team von Ingenieuren, Erfindern und Ökowissenschaftlern wurde zusammengestellt, die mit Hilfe von radikalen und ehrgeizigen umwelttechnischen Lösungsansätzen an einer besseren Zukunft forschen. Ihr Ziel ist kein geringeres, als einen Weg zu finden, um unsere Erde - und damit uns selbst - zu retten.

 

Am 11.02.12 18:15 - 19:15 Uhr auf

D-MAX: Survival Man - Im Amazonas-Dschungel

Beim Anblick dieser Tropen-Frucht läuft Les Stroud das Wasser im Mund zusammen. Zuvor hatte der 'Survival Man' noch versucht, im trüben Flusswasser des Amazonas-Regenwaldes in Ecuador ein paar Fische zu fangen. Doch in seinem improvisierten Kescher aus Zweigen und dem Moskitonetz waren am Ende nur ein paar winzige Süßwasser-Krebse hängengeblieben. Geschmacklich war an dieser Zwischenmahlzeit nichts auszusetzen, obwohl ihn eines der Biester beim Zerkauen kräftig in die Zunge gebissen hatte, doch satt ist Les noch lange nicht. Er zählt jetzt auf die Cocona-Früchte, die ein echtes Festmahl versprechen. Der endlose Marsch durch den dichten Dschungel bei extremer Luftfeuchtigkeit hat den 'Survival Man' viel Kraft gekostet. Auch die Schlangen, Giftspinnen und Blutegel, die es hier in Massen gibt, haben wenig zu seiner Entspannung beigetragen. Nun sind dem Überlebens-Profi die Strapazen der grünen Hölle deutlich anzusehen.

 

Am 11.02.12 18:15 - 18:45 Uhr auf

SWR: Im Grünen: Nationalparkdebatte - Verlust der Nacht

Umweltmagazin.Wir nehmen Sie mit: Auf eine Reise in und durch das Licht, mit Ulrike Nehrbass und Dr. Franz Hölker vom Leibnizinstitut Berlin. Er leitet das bundesweite Forschungsprojekt "Verlust der Nacht" und wird in unserer Sendung erklären, wie das künstliche Licht Mensch und Natur beeinflusst. Wer kennt zum Beispiel noch einen echten Sternenhimmel, in unseren Breitengraden? Mittlerweile werden eigene "Sternenparks" eingerichtet, das sind "lichtfreie" Gebiete, in denen man den Himmel ungestört beobachten kann, quasi "Sternennationalparks".

Apropos Nationalpark: Von 14 Nationalparks in Deutschland gibt es zur Zeit keinen einzigen in Rheinland-Pfalz oder Baden-Württemberg. Das soll ja anders werden, aber wann und wie? Kritik wird laut: Die Windkraftbetreiber befürchten Bauverbote, die Wanderer eingeschränkte Nutzung der Wälder und nun meldet sich auch die Holzindustrie. Sie will um jeden Preis einen weiteren Nationalpark zum Beispiel in Rheinland-Pfalz verhindern. Was bedeutet ein Nationalpark für die Natur und eine Region tatsächlich ? Über den ökologischen und ökonomischen Nutzen sprechen wir mit der Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Frau Dr. Beate Jessel.

 

Am 11.02.12 18:15 - 19:15 Uhr auf

D-MAX: Survival Man - Im Amazonas-Dschungel

Beim Anblick dieser Tropen-Frucht läuft Les Stroud das Wasser im Mund zusammen. Zuvor hatte der 'Survival Man' noch versucht, im trüben Flusswasser des Amazonas-Regenwaldes in Ecuador ein paar Fische zu fangen. Doch in seinem improvisierten Kescher aus Zweigen und dem Moskitonetz waren am Ende nur ein paar winzige Süßwasser-Krebse hängengeblieben. Geschmacklich war an dieser Zwischenmahlzeit nichts auszusetzen, obwohl ihn eines der Biester beim Zerkauen kräftig in die Zunge gebissen hatte, doch satt ist Les noch lange nicht. Er zählt jetzt auf die Cocona-Früchte, die ein echtes Festmahl versprechen. Der endlose Marsch durch den dichten Dschungel bei extremer Luftfeuchtigkeit hat den 'Survival Man' viel Kraft gekostet. Auch die Schlangen, Giftspinnen und Blutegel, die es hier in Massen gibt, haben wenig zu seiner Entspannung beigetragen. Nun sind dem Überlebens-Profi die Strapazen der grünen Hölle deutlich anzusehen.

 

Am 11.02.12 18:20 - 18:50 Uhr auf

WDR: hier und heute - Waldkinder

"Ich mag die Bäume, die umgekippt sind, da kann man drauf klettern - und ich mag die Sonne." Die fünfjährige Marla steht knöcheltief im Laub zwischen Baumstämmen und Wurzelwerk und blinzelt in die Sonne, die durch die Blätter bricht. Um sie herum verteilen sich die anderen 19 Kinder aus dem Waldkindergarten "Frischlinge" in Neuss. Wie jeden Tag sind sie mit ihren vier Erzieherinnen draußen im Wald - im Mühlenbusch in Rosellerheide. Marla und Fite sind dicke Freunde und kaum voneinander zu trennen. Der Wald ist für die Kinder eine Welt unendlicher Möglichkeiten: Sie klettern auf Bäume, basteln Schaukeln, verwandeln sich in Zauberwesen und rutschen in Matschgruben. Schlechtes Wetter? Gibt es nicht. "Dann zieh'n wir uns Sachen an, die wasserdicht sind. Auf dem Hinweg ohne Gummistiefel darf man nicht in die Pfützen, aber auf dem Rückweg mit Gummistiefeln darf man in die Pfützen", erklärt Fite. So einfach ist das. Später, im dichten Wald, verwandeln sich Marla und Fite in Drachen und Elfen und retten ihre Freundin Romy mit einem Zaubertrank. Über zwei Jahreszeiten hinweg - Herbst und Winter - begleitet hier und heute-Reporterin Marion Kainz die Kinder bei ihrem wilden Spiel im Wald.

 

Am 11.02.12 20:15 - 21:00 Uhr auf

mdr: Wildes Japan (1/2): Schneeaffen und Vulkane

Jenseits der Millionenmetropole Tokio liegt ein Japan, das nur wenige kennen. Ein wildes, natürliches Land ohne Menschenmassen, Hochgeschwindigkeitszüge und Wolkenkratzer. In den Japanischen Alpen auf der Hauptinsel Honshu leben Makaken. Keine andere Affenart hat sich so weit in den kalten Norden vorgewagt wie sie. Im Tiefschnee ist die Futtersuche für sie mühsam - für kleine Schneeballschlachten bleibt aber immer Zeit. Zum Aufwärmen wird dann ein heißes Bad genommen: Mehrere Stunden pro Tag entspannen sich die Affen in heißen Thermalquellen. Ganz im Norden liegt die Insel Hokkaido - wilder und kälter kann Japan nicht sein. Während sich der Winter auf Honshu langsam verabschiedet, herrschen auf Hokkaido noch sibirische Temperaturen. In dieser unwirtlichen Zeit beginnen die seltenen Mandschurenkraniche ihre extravaganten Balztänze, und Riesenseeadler gehen zwischen den Eisschollen auf Fischfang. Das Ende des Winters symbolisiert schließlich die Kirschblüte. Halb Japan ist auf den Beinen und begrüßt mit Picknicks im Park das Frühjahr.

 

Am 11.02.12 21:00 - 21:45 Uhr auf

mdr: Wildes Japan (2/2): Tropenstrand und Bärenland

Wenn sich bei Ebbe das Wasser zurückzieht, tauchen in den Mangrovensümpfen Okinawas skurrile Kreaturen aus dem Morast auf: Winkerkrabben und Schlammspringer suchen ebenso nach Nahrung wie Horden von Armeekrebsen. Fernab von tropischen Sümpfen lernen mehr als 3.000 Kilometer weiter nördlich auf der Insel Hokkaido kleine Bärenjunge fürs Leben. Auf Schritt und Tritt folgen sie ihrer Mutter, die ihnen zeigt, welche Pflanzen genießbar sind und wie man es am besten anstellt, einen Sikahirsch zu erbeuten. Und das Wichtigste: Wo sind im Herbst die dicksten Lachse zu fangen? Denn nur mit einer ausreichenden Fettschicht auf den Rippen können die Braunbären den harten Winter im Norden Japans überleben. Während im Süden noch die wärmende Herbstsonne die Ahornwälder in ein goldenes und feuerrotes Farbenmeer verwandelt, lässt der erste Frost Hokkaidos Natur erstarren. Einzig die durchdringenden Rufe der Singschwäne hallen noch über das Land. Ein Land, das man zurecht als "Wildes Japan" bezeichnet.

 

Am 12.02.12 05:00 - 05:35 Uhr auf

mdr: Nationalpark Harz - Eine Winterreise

Der Nationalpark Harz ist einer der größten Waldnationalparke Deutschlands. Er entstand 2006 nach Fusion des gleichnamigen Nationalparks Harz in Niedersachsen mit dem Nationalpark Hochharz in Sachsen-Anhalt. Er reicht vom Oberharz (westlicher Teil des Harzes) über Wenigerode, Ilsenburg im Norden bis Herzberg und Bad Lauterberg im Süden. Unser Nonstop - Beitrag ist eine winterliche Impression dieser einmaligen Landschaft mit Brocken, Hochmooren, Harzer Wasserregal, attraktiven Wanderzielen und seltenen Tieren, die den Eindruck eines rundum intakten Naturraumes ergänzen.

 

Am 12.02.12 07:15 - 08:00 Uhr auf

arte: Wildnis unter Flugzeugriesen

Weltweit beherbergen Flughäfen eine Vielzahl an Pflanzen und Tieren. Ein Beispiel ist der internationale Flughafen Frankfurt. Eine ursprüngliche wilde Natur und hohe ökonomische Ansprüche treffen hier unmittelbar aufeinander.

 

Am 12.02.12 08:50 - 09:55 Uhr auf

D-MAX: Holzfäller extrem - Wer zuerst kommt, mahlt zuerst

Der Markt ist unberechenbar. Bobby Goodson ist zwar schon seit einer halben Ewigkeit im Holzgeschäft tätig, doch auch er kann nicht vorhersehen, ob die Preise steigen oder fallen werden. Klassisches Bauholz ist bei den Sägewerken gerade nicht besonders gefragt und wird nur in geringen Mengen aufgekauft. Hier gilt die Devise: Wer zuerst kommt, malt zuerst. Das bedeutet, dass Bobbys Männer schnell sein müssen, sonst bleiben sie auf dem Rohstoff sitzen.

 

Am 12.02.12 08:50 - 09:55 Uhr auf

D-MAX: Holzfäller extrem - Wer zuerst kommt, mahlt zuerst

Der Markt ist unberechenbar. Bobby Goodson ist zwar schon seit einer halben Ewigkeit im Holzgeschäft tätig, doch auch er kann nicht vorhersehen, ob die Preise steigen oder fallen werden. Klassisches Bauholz ist bei den Sägewerken gerade nicht besonders gefragt und wird nur in geringen Mengen aufgekauft. Hier gilt die Devise: Wer zuerst kommt, malt zuerst. Das bedeutet, dass Bobbys Männer schnell sein müssen, sonst bleiben sie auf dem Rohstoff sitzen.

 

Am 12.02.12 09:20 - 10:20 Uhr auf

arte: Faszinierende Wildnis - Säugetiere

Die Säuger sind die wahren Herrscher auf der Erde. Aber warum sind sie so erfolgreich? Warmblütigkeit, Fell, Milch und Lebendgeburt sind hervorragende Voraussetzungen für die außerordentliche Entwicklung der Sinne, athletischer Fähigkeiten, unvergleichlicher Intelligenz und großer Anpassungsfähigkeit. All das erlaubte es den Säugetieren, sich überall auf der Erde anzusiedeln, selbst unter extremen Bedingungen: von der Arktis bis zu den tropischen Wäldern, in heißen Wüsten, den Tiefen des Ozeans und luftigen Höhen.

 

Am 12.02.12 13:35 - 14:05 Uhr auf

ZDF: Staudamm contra Regenwald

Im Herzen Amazoniens liegt die größte und teuerste Baustelle Brasiliens: Hier soll das drittgrößte Wasserkraftwerk der Welt gebaut werden - Belo Monte. Wissenschaftler warnen vor den verheerenden ökologischen Folgen. Dieser Eingriff in die Natur wird so weitreichende Folgen nach sich ziehen, dass die Hälfte des Amazonas-Regenwaldes vernichtet werden wird. Für Belo Monte soll mehr Erde bewegt werden als beim Aushub des Panama-Kanals. Dazu kommen Straßen, Starkstromleitungen, Siedlungen für 20.000 Arbeiter. Um Brasiliens Energiehunger zu stillen, wird eine Fläche so groß wie der Bodensee geflutet werden.

Besonders hart trifft es die Indios. Denn der Rio Xingu, der gestaut werden soll, ist die Lebensader für Dutzende von Indianervölkern im Regenwald. Dieser fast 2000 Kilometer lange Seitenarm des Amazonas ist eines der letzten intakten Flusssysteme Brasiliens. Die Berlinerin Rebecca Sommer unterstützt die Ureinwohner bei ihrem Kampf gegen das Staudammprojekt. Als Menschenrechtsaktivistin vertrat sie die internationale Sektion der Gesellschaft für Bedrohte Völker bei den Vereinten Nationen. Planet e. hat sie auf ihrer Reise in das Amazonasgebiet begleitet. Ihre Hoffnung ist auch die der Indios: Die UN muss auf Brasilien einwirken, Belo Monte doch noch zu stoppen. Die Zeit dazu wird knapp: Obwohl noch rund ein Dutzend Klagen laufen, ist der Bau bereits in vollem Gange. Regierung und Konzerne schaffen Fakten. Sie halten den Staudamm zur Stromversorgung des Landes für unverzichtbar. Schon 2015 soll Belo Monte 11.000 Megawatt liefern und Brasiliens Wirtschaftsboom antreiben.

 

Am 12.02.12 15:45 - 16:15 Uhr auf

BR: Der Wächter der Paradiesvögel

Von jeher verehren die Völker Neuguineas ihre Paradiesvögel, die in 38 verschiedenen Arten vorkommen. Auch für Untu aus den Bergen im Westen sind die Paradiesvögel bis heute Bestandteil eines tiefen Ahnenglaubens. Als er aber sieht, dass Jäger und Wildtierhändler ihnen immer stärker zusetzen, reift sein Entschluss, den nicht alle im Dorf sofort akzeptieren wollen. Genau zu den geheimen Stellen im Wald will Untu andere Menschen bringen, dorthin, wo seit Generationen die Bewohner des Dorfes mit Ehrfurcht Paradiesvögel beobachten. Keine Wilderer oder Händler sollen es sein, sondern Reisende, die in diesen abgelegenen Teil Indonesiens kommen, lediglich um die einzigartigen Vögel mit Ergriffenheit betrachten zu können. Untus Überlegung ist einfach: Die Besucher lassen für Unterkunft, Versorgung und Führer klingende Münze hier - bitter nötig für das arme Dorf, das zwangsläufig erkennen wird, welchen Schatz seine Wälder bergen und dass es sich lohnt, diesen tatkräftig zu schützen. Geht Untus Rechnung auf? Immerhin: Einblicke in das Leben von allein sechs Arten von Paradiesvögeln kann er denen garantieren, die den Weg in sein Dorf finden.

 

Am 12.02.12 18:30 - 19:00 Uhr auf

hr: Mit dem Wildhüter in der Rhön

Der Winter ist hart in der Rhön, nicht nur für die Menschen. Wenn sich das hessische Mittelgebirge bei Eis und Schnee von seiner rauen Seite zeigt, geht es für viele Tiere ums nackte Überleben. Einer, der sich dann darum kümmert, ist der Ranger Georg Sauer. Er arbeitet fürs Biosphärenreservat und ist in der Hochrhön zuständig für alles, was mit Hege und Jagd zu tun hat. Der "Hessenreporter" begleitet den Wildhüter und seine Kollegen bei der Arbeit.

 

Am 12.02.12 21:15 - 21:45 Uhr auf

BR: Almwiesen auf Zeitreise: Auf der Suche nach dem Klima von übermorgen

Eine Gruppe von Forschern ist skeptisch, denn Klimaprognosen sind nicht der Wetterbericht von morgen. Unzählige Faktoren wirken zusammen und wie komplexe Ökosysteme auf die Erderwärmung reagieren, lässt sich gerade mal erahnen. Um das zu ändern, schicken sie Wiesen, Wälder und Meere mit aufwändigen Freilandexperimenten auf eine Reise in die Klimazukunft. In einem norwegischen Fjord werden Kalkalgen mit der CO2-Konzentration aus dem Jahr 2100 konfrontiert. In Südtirol verpflanzen Ökologen Bergwiesen von höheren in tiefere Lagen, um einen Anstieg der Temperatur zu simulieren. Jungbuchen im Fichtelgebirge werden künstlichem Trockenstress ausgesetzt. Dabei kommt es zu großen Überraschungen: Die Ökosysteme reagieren anders als erwartet.

 

Am 13.02.12 07:35 - 07:50 Uhr auf

WDR: Gorilla im Kochtopf - Kampf gegen den Buschfleischhandel

Menschenaffen und andere Wildtiere sind in Zentralafrika zunehmend bedroht. Doch nicht Holzfäller oder die Zerstörung ihres Lebensraums sind die größten Gefahren für die Tierwelt. Es sind vielmehr traditionelle Essgewohnheiten, die wachsende Bevölkerung und die ausufernde Wilderei. Denn viele Tiere landen in den Kochtöpfen der Menschen. Für sie ist ein Gorilla nichts anderes als ein Wildschweinbraten in Deutschland, eine Antilope ein Festmahl wie ein Rehrücken bei uns. Immer schon haben die Menschen in den Regenwäldern des Kongobeckens Jagd auf Menschenaffen gemacht. Doch zum Problem wurde das erst durch den florierenden kommerziellen Handel mit Buschfleisch. Die illegale Jagd breitet sich vor allem dort aus, wo Straßen in entlegene Gebiete führen. Mit den Straßen kommen die Wilderer. Viele dieser Wege, über die das Fleisch in Dörfer, aber auch entfernte Städte geschmuggelt wird, wurden von Holzfirmen angelegt.

Um das Problem der Wilderei und des Buschfleischhandels in den Griff zu bekommen, arbeiten im Norden der Republik Kongo lokale Behörden und Naturschutzorganisationen mit Holzunternehmen zusammen. Denn die haben das notwendige Geld, um Maßnahmen gegen den Buschfleischhandel zu finanzieren. Kernpunkt des Kampfes gegen die Wilderei sind schwer bewaffnete Trupps von Wildhütern, die in Holzkonzessionen und Nationalparks auf Patrouille gehen. Der Film dokumentiert das Ausmaß des Buschfleischhandels und was dagegen getan werden kann. Wir begleiten die Wildhüter bei der riskanten Verfolgung von Wilderern, zeigen den Verkauf von Buschfleisch auf Märkten und wie die Familien vor Ort das Problem sehen. Dabei wird klar, dass das Problem nicht leicht zu lösen ist.

 

Am 13.02.12 07:50 - 08:20 Uhr auf

WDR: Kongo - Gorillaschutz mit Kettensäge

Die riesigen Regenwälder im Norden der Republik Kongo sind die Heimat der seltenen Flachlandgorillas. Allerdings leben die meisten nicht in Nationalparks, sondern in Wäldern, in denen auch wertvolles Tropenholz geschlagen wird. 36.000 Gorillas leben allein in einem Gebiet, das einer Tochter des deutsch-schweizerischen Holzkonzerns 'Danzer' gehört. Das sind rund ein Drittel aller Gorillas in Zentralafrika. Nirgendwo sonst leben mehr. Der anderenorts scheinbar unlösbare Konflikt zwischen Holzfällern und Gorillas - in der Republik Kongo konnte er gelöst werden. Denn das Unternehmen hat ebenso wie einige andere auf die heftige Kritik von Umweltschützern reagiert und Maßnahmen zu einer wissenschaftlich fundierten, nachhaltigen Forstwirtschaft eingeleitet: Die Firma betreibt eine selektive und kontrollierte Holzernte - nur ein Baum auf einer Fläche von zwei Fußballfeldern wird gefällt. Mehr als ein Viertel der Waldfläche wurde als Schutzgebiet für die Gorillas ausgewiesen. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen inzwischen das Unglaubliche: dass die Zahl der Gorillas in nachhaltig genutzten Regenwäldern tatsächlich stabil bleiben kann.

Afrika wird oft als Kontinent der Krisen und Katastrophen wahrgenommen. Doch dieser Film zeigt, dass im zentralafrikanischen Kongobecken - dem zweitgrößten Regenwaldgebiet nach dem Amazonas - von der Öffentlichkeit unbemerkt eine Entwicklung stattfindet, von der die Natur ebenso profitieren kann wie die Menschen, die dort leben und in der Forstwirtschaft Arbeit suchen. Wochenlang hat der Filmemacher Thomas Weidenbach in den unzugänglichen Wäldern im Nordkongo gedreht. Einzigartige Aufnahmen von Gorillas sind dabei ebenso entstanden wie von der Arbeit von Holzfällern, die so gar nicht zu dem Bild passen, das man sich in Europa von ihnen macht. Eine Dokumentation mit faszinierenden Bildern aus dem Herzen Afrikas und überraschenden Einsichten.

 

Am 13.02.12 13:30 - 14:00 Uhr auf

hr: Kleiner Tiger in bayerischen Wäldern

Leben in den hiesigen Wäldern noch echte Wildkatzen oder vielleicht nur verwilderte Hauskatzen? Ist der Bestand an Wildkatzen in Bayern, Thüringen und Hessen zu klein und genetisch zu verarmt, um das Überleben der Wildkatze hierzulande zu sichern? Diesen Fragen geht Markus Schmidbauer in seinem Film nach. Er berichtet über ein bundesweites Projekt, das zur Rettung der Wildkatze gestartet wurde mit dem Ziel, die einzelnen Lebensräume der Wildkatzen in Bayern, Hessen und Thüringen zu vernetzen und die Wildkatzen genetisch zu überprüfen.

 

Am 13.02.12 13:30 - 14:15 Uhr auf

arte: Faszinierende Wildnis - Überlebensstrategien

"Faszinierende Wildnis" enthüllt spielfilmartig und mit dramatischen Spannungsbögen, mit welchen Strategien in den jeweiligen Lebensräumen ums Überleben gekämpft wird: wie zum Beispiel die Kapuzineraffen, die Palmnüsse mit Steinhämmern knacken, Killerwale, die Seelöwen von Eisbergen schubsen, um sie dann zu erlegen. Die Kamera folgt einer riesigen Elefantenherde an der Seite der Leitkuh, taucht in eine Blattschneiderameisen-Kolonie ein und liefert - zum ersten Mal überhaupt - die atemberaubende Darbietung eines neu entdeckten Paradiesvogels.

 

Am 13.02.12 14:15 - 15:00 Uhr auf

hr: Habichtswald - Erlebnislandschaft um den Kasseler Herkules

Der Habichtswald oberhalb von Kassel zählt nicht nur zu den schönsten Naherholungsgebieten Hessens, er ist in einzigartig in seiner Mischung aus Natur- und Kulturlandschaft, die beide sanft ineinander übergehen.

 

Am 13.02.12 15:15 - 16:00 Uhr auf

hr: Wildes Serbien

Im Herzen des Balkans liegt Serbien, das "kleine Europa" in Europa - ein Name, dem das Land mit seiner vielfältigen Landschaft und Natur mehr als gerecht wird. Die Naturdokumentation präsentiert atemberaubende Landschaften und die einzigartige Tierwelt Serbiens auf einer Sommerreise, die zu den schönsten und wildesten Regionen der Balkanhalbinsel führt: vom Hochgebirge über sanfte Hügel bis hin zu den weiten Ebenen der Puszta. Serbien ist nur gut fünfmal so groß wie Schleswig-Holstein - und doch treffen hier unterschiedlichste Vegetationszonen, Tierwelten und Kulturen aufeinander. Noch immer leben viele Serben in tiefer Verbundenheit zur Natur. Sie sind stolz auf die Storchnester in den Dörfern, die Erhaltung alter Nutztierrassen und die Wiederansiedlung von Geiern. Selbst Bären, Luchse und Wölfe werden mancherorts wieder mit Freude gesehen. Sogar Schakale sind in Serbiens Wäldern zu Hause - in einem Land voller Traditionen und Folklore, beeinflusst vom Okzident wie vom Orient.

 

Am 13.02.12 19:30 - 20:15 Uhr auf

arte: Wilde Pyrenäen - Sinfonie der Farben

In der urwüchsigen Pyrenäen-Landschaft zwischen Mittelmeer und Atlantik erstrecken sich über gut 400 Kilometer steile Bergmassive, üppige Wälder, Wasserfälle und türkisfarbene Bergseen. Ein Dorado für unzählige Tiere und Pflanzen.

 

Am 13.02.12 20:15 - 21:15 Uhr auf

N24: Zukunft ohne Menschen - Verfall der Zivilisation

Mittels aufwändiger Animationen entwirft die Dokumentation ein Bild davon, wie die Welt aussehen würde, wenn der Mensch plötzlich verschwände und die Stadt New York sich selber überlassen wäre. New York hat viel erlebt, doch wie sähe der Big Apple ohne Menschen aus? Bereits nach einem Tag wäre auf dem Time Square nur noch Vogelgezwitscher zu hören und schon ein Jahr später würden Rehe und Bären durch menschenleere Häuserschluchten streifen. In 100 Jahren gäben die Stahlkabel der Brooklyn Bridge nach und ließen sie im East River versinken. Die Wolkenkratzer würden dank massiver Stahlträger noch fast 200 Jahre stehen.

 

Am 14.02.12 07:20 - 08:20 Uhr auf

WDR: Teens in the USA - Katie between wildlife and music

Katie ist fünfzehn und wohnt mit ihrer Familie in Hermann, einem kleinen Dorf in Missouri. Katie wohnt außerhalb in einem Einfamilienhaus und die Familie besitzt sehr viel Land. Katie liebt es, zu jagen und zu schießen. Außerdem geht sie mit ihrer Familie regelmäßig fischen. Später möchte sie professionelle Sängerin werden und singt schon jetzt im Schulchor und wird von ihrem Musiklehrer im Operngesang unterstützt. Wenn Katie, ohne je in einer Oper gewesen zu sein und ohne je Gesangsstunden erhalten zu haben, ein deutsches Opernlied singt, dann erstarren ihre Mitschüler fast, so beeindruckt sind sie.

 

Am 14.02.12 13:15 - 13:30 Uhr auf

3sat: Tasmanien - Vom Teufel und der Hölle auf Erden

Die ersten weißen Siedler, die vor rund 200 Jahren nach Australien aufbrachen, waren monatelang unterwegs. Ihr Vorhaben war gefährlich, aber Landgeschenke lockten, und die Fruchtbarkeit des Bodens wurde gerühmt. Ein englischer Landpfarrer und Amateurgeologe verkündete, "dass der verlorene Garten Eden auf Tasmanien gelegen" habe. Tausende haben dort schließlich ihr persönliches Paradies gesucht und es sich geschaffen, oft ohne Rücksicht auf die Natur. Erst in den 1970er Jahren, nachdem die Hälfte aller Säugetierarten in Australien ausgerottet war, hat ein Umdenken eingesetzt. Die Dokumentation erzählt die Geschichte des Inselstaats Tasmaniens und stellt Projekte vor, die dort heute die Natur und die Ureinwohner schützen.

 

Am 14.02.12 13:30 - 14:15 Uhr auf

arte: Faszinierende Wildnis - Pflanzen

Pflanzen sind die aggressivsten, hinterlistigsten und selbstsüchtigsten Lebewesen überhaupt. Doch die "Dramen" der Pflanzenwelt erschließen sich dem menschlichen Auge normalerweise nicht. Nur dank neuester Technik ist es möglich, bisher ungeahnte Vorkommnisse in der Pflanzenwelt zu beobachten. Leben und Verhalten der Pflanzen entpuppen sich als ungeahnt dynamisch, leidenschaftlich und voller Action. Zeitraffer und Großaufnahmen offenbaren, wie fleischfressende Pflanzen jagen, wie die Venusfliegenfalle ihre Beute auswählt oder wie die krallenförmigen Dornen der Regenwald-Liane und die Widerhaken des Rattans im gnadenlosen Kampf ums Licht eingesetzt werden.

 

Am 14.02.12 18:15 - 18:45 Uhr auf

NDR: Die Rückkehr der Schwarzstörche

Der Schwarzstorch gilt als einer der seltensten Waldbewohner unserer Heimat. Nur etwa 50 Brutpaare kommen im Frühjahr aus ihren Winterquartieren nach Niedersachsen. Alfred Nottorf kümmert sich seit über 40 Jahren um ihr Überleben. Der 73-jährige Pensionär, der noch heute in die Bäume klettert, bietet mit seinen künstlich angelegten Horsten dem Schwarzstorch an versteckten Orten in den Tiefen der Wälder ideale Brutplätze. Durch seine langjährige Erfahrung findet er die richtigen Standorte, die den Schwarzstorch gegen Fressfeinde und neugierige Beobachter schützen.

 

Am 14.02.12 18:15 - 18:45 Uhr auf

SWR: Trompetenbäume - jetzt zurückschneiden

Trompetenbäume gehören zu den schönsten und exotischsten Bäumen in unseren Gärten. Großes, herzförmiges Laub und weiße, lockere Blütentrauben machen sie zu einem echten Hingucker. Leider wachsen sie oft eher lang und dünn als dicht und buschig. Jetzt im Winter ist die optimale Zeit, um Schere und Säge anzusetzen und den schönen Bäumen einen ordentlichen Frühjahrsschnitt zu verpassen. Die Experten von "Grünzeug" zeigen, wie es geht.

 

Am 14.02.12 18:15 - 19:00 Uhr auf

arte: Faszinierende Wildnis - Vögel

Die Meister des Kunstflugs sind überaus aktiv; sie sind nicht nur in der Lage, Höchstgeschwindigkeit zu erzielen und enorme Strecken zurückzulegen, sie können auch im Meer in großer Tiefe tauchen und schneller laufen als Geparden. Mit speziell für diese Zwecke entwickelten Kameras wird die Welt der Vögel hoch in der Luft und unter Wasser eingefangen; sie offenbaren eine ungeahnte Vielfalt und ein Verhalten, das die bildschönen Geschöpfe in einem neuen Licht erscheinen lässt.

 

Am 14.02.12 19:30 - 20:15 Uhr auf

arte: Wilde Pyrenäen (2/3): Winterzauber und Frühling

Die zweite Folge zeigt den Winter in den Pyrenäen als Komposition aus Schnee und Eis. Meterhoch liegt der Schnee in den winterlichen Pyrenäen und hat alles unter sich begraben. Es herrscht bittere Kälte, Nahrung ist jetzt für alle knapp. Ab Mitte Februar erreichen die ersten Frühlingsboten die Pyrenäen. Tausende Kraniche kommen aus ihren zentralspanischen Winterquartieren und rasten ein letztes Mal in den Bergstauseen, bevor sie auf ihrem Weg nach Frankreich und Nordeuropa die Pyrenäen überqueren. In den Wäldern lassen Auerhühner ihre gurgelnden Balzrufe ertönen und die ersten Wiedehopfe erscheinen in den Bergdörfern.

 

Am 14.02.12 20:15 - 21:00 Uhr auf

WDR: Wildes Russland (6/6): Kamtschatka

Die Halbinsel Kamtschatka - hier treffen Feuer und Eis aufeinander. Feuerspeiende Vulkane herrschen über Himmel und Erde. Die Natur formt das Land immer wieder neu, in einem dramatischen Kreislauf von Schöpfung und Zerstörung. 20 verschiedene Klimazonen gehen ineinander über: Vulkanschlote rauchen neben Gletschern, Meterhohe Schneewehen grenzen an kochend heiße Geysire.

Trotz der launischen Natur ist die heimische Tierwelt einen gewissen Komfort gewöhnt: Bachstelzen finden "beheizte" Kinderstuben und Bären lieben das Bad in den Thermalquellen. Das warme Wasser befreit sie von Flöhen, Zecken und anderen Parasiten. Überhaupt ist Kamtschatka ein Paradies für Bären: Im feuchten Sommer finden sie genug Kräuter und Beeren, und im Spätsommer stehen täglich 40 Kilogramm Lachs pro Bär auf dem Speiseplan. Auch der seltene Riesenseeadler ist hier heimisch und jagt im Herbst Lachse für seine Jungen. Auf dem Meer finden Orkas und Pottwale Nahrung im Überfluss. Im Winter schlägt die Stunde der kleineren Raubtiere: Während die Bären Winterschlaf halten, konkurrieren Vielfraß und Rotfuchs um kleine Beutetiere und vor allem Aas. Die Adler belagern die wenigen offenen Wasserstellen und kämpfen untereinander um die wenigen Fische. Noch stehen sechs Monate kalter Winter bevor - im Land der Bären und Vulkane.

 

Am 14.02.12 20:45 - 21:15 Uhr auf

mdr: Beutezug der Minke

Die Amerikanischen Nerze, auch Minke genannt, sind leichtgewichtige Muskelpakete, die sich wie Killermaschinen durch die Natur beißen. Die ursprünglich in Nordamerika beheimateten Tiere wurden jahrzehntelang in deutschen Pelztierfarmen gezüchtet. In teils spektakulären Befreiungsaktionen wurden massenhaft Tiere durch radikale Naturschützer in die Freiheit entlassen. Allein 10.000 Minken gelang so im Oktober 2007 die Flucht aus einer Zuchtstation in Grabow bei Magdeburg. Jetzt breiten sie sich dramatisch aus und bedrohen die heimische Tierwelt. Über die Hälfte der Wasservögel sind in betroffenen Regionen bereits verschwunden, stellenweise sind ganze Brutkolonien durch den Mink ausgelöscht worden.

Doch nicht nur die Vogelwelt ist in Gefahr: Der Mink verdrängt sogar einheimische Raubtiere wie den Iltis aus den Wäldern. Naturschützer schlagen nun Alarm. Doch ist die Invasion der Minke tatsächlich noch zu stoppen? Der Film nimmt die Fährte auf, geht mit Naturschützern, Jägern und Wissenschaftlern auf Spurensuche - im Elbe-Havel-Winkel im Norden Sachsen-Anhalts und auf der Insel Navarino im äußersten Süden Chiles und beleuchtet, welche Ausmaße die Katastrophe "Mink" in Deutschland und weltweit bereits erreicht hat.

 

Am 14.02.12 21:00 - 21:45 Uhr auf

hr: Flussgeschichten von der Nidda

Seinen Spitznamen hat er schon länger: Gottfried Lehr, der "Niddapapst". Er liebt "seinen Fluss", die Nidda, genauso sehr wie seinen Heimatort Bad Vilbel bei Frankfurt. In den 1960er Jahren erfuhr seine geliebte Nidda das gleiche Schicksal wie viele deutsche Flüsse: Sie wurde im großen Stil begradigt und an vielen Stellen in ein kanalisiertes Steinbett gezwängt. Durch immer mehr Abwässer begann das große Fischsterben. Tiere und Pflanzen verschwanden. Gottfried Lehr wollte dieser Verödung ein Ende bereiten und kämpfte beharrlich dafür, der Nidda wieder ihr natürliches Bild zu verleihen. Seit Anfang der 1990er Jahre wird der Fluss nun mit Unterstützung von Politik und privaten Sponsoren an mehreren Abschnitten Schritt für Schritt renaturiert, und Gottfried Lehr ist als Landschaftsplaner und Bauingenieur maßgeblich daran beteiligt. Jetzt darf sich die Nidda wieder ihr Flussbett selbst erschließen, es darf wieder Lebensraum entstehen für eine große Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen. Die Nidda ist damit auch wieder in den Mittelpunkt ihrer Anwohner gerückt. Man hat festgestellt: Je mehr Platz ein Fluss in der Aue hat, desto besser ist auch der Mensch vor Hochwasser geschützt. Die Filmautorin Juliane Hipp begleitet Gottfried Lehr in seinem Alltag, ist bei einem aktuellen Renaturierungsprojekt dabei und lernt besondere Menschen und Orte entlang der Nidda kennen, die im Vogelsberg entspringt, neunzig Kilometer durch die Wetterau fließt und in Frankfurt in den Main mündet.

 

Am 15.02.12 01:30 - 02:15 Uhr auf

phoenix: ZDF-History: Herrenmenschen im Regenwald

17 Monate lang quälten sich deutsche Forscher von 1935 bis 1937 durch die bis dahin noch völlig unbekannte Dschungelwelt entlang des Rio Jary im Nordosten Brasiliens mit auffallend hohem Aufwand. Wurden hunderttausende von Reichsmark nur deshalb investiert, um Fauna und Flora eines der letzten weißen Flecken der Erde zu dokumentieren? Oder ging es, wie manche Historiker meinen, in Wahrheit um einen Brückenkopf für die geplante Eroberung Amerikas und die Sicherung kriegswichtiger Rohstoffe?

Die Bilanz des exotischen Unternehmens jedenfalls blieb ernüchternd: Ein Expeditionsteilnehmer starb an Fieber, ein Eingeborenenmädchen wurde von einem der Deutschen schwanger, und im Krieg spielte die Gegend um den Rio Jary keine Rolle mehr. Von bleibendem Wert blieb nur das einzigartige Filmmaterial der Expedition, das jetzt erstmals umfassend ausgewertet werden konnte. "ZDF-History" folgt den Spuren einer der bizarrsten Expeditionen des NS-Regimes.

 

Am 15.02.12 08:25 - 08:55 Uhr auf

arte: Sind die Fledermäuse noch zu retten?

Auf nächtlichen Friedhöfen, an schwindelerregenden Häuserfassaden und ausgerüstet mit einem Ultraschalldetektor begeben sich die "X:enius"-Moderatoren auf die Suche nach den faszinierenden Tieren. In der Schorfheide in Brandenburg nimmt "X:enius" sogar an einer "Volkszählung" der sensiblen Tiere teil und erfährt dabei, dass diese einzigen fliegenden Säuger wahre Wanderer der Nacht sind. Noch sind Fledermäuse an vielen Orten zu finden, doch rund um den Globus sind die Fledermausbestände bedroht. Besonders rätselhaft ist ein mysteriöses Fledermaussterben in den USA. Unter Verdacht steht ein Pilz. Doch auch andere Faktoren könnten eine Rolle spielen - eine große Herausforderung für die Wissenschaftler.

(Wdh. morgen 13.00-13.30 Uhr)

 

Am 15.02.12 10:00 - 10:15 Uhr auf

hr: Holzbildhauer/in

Mehr als 350 Berufe im Dualen System, dazu kommen Lehrstellen bei Behörden und der Bahn, außerdem locken Fachschulen mit ihren Abschlüssen - doch welche Ausbildung in Betrieb und Berufsschule ist für wen richtig? "Ich mach's" bringt es auf den Punkt. Ob Kfz-Mechatroniker oder Arzthelferin, Holzbildhauerin oder Kaufmann für Dialogmarketing: Die Sendereihe zeigt, welche Voraussetzungen gefordert sind, worauf es in der Lehre ankommt.

 

Am 15.02.12 13:15 - 14:00 Uhr auf

3sat: Auf verwehten Spuren (1/4): Südamerika

"Was für ein wunderbarer Kontinent": Als Martin Schliessler vor einem halben Jahrhundert nach Südamerika aufbrach, war das Land am Amazonas, links und rechts der Anden und in den Weiten Patagoniens noch weitgehend unwirtlich und fremd. Es war eine Abenteuerreise, gefährlich und strapaziös. Dafür wurde der preisgekrönte Dokumentarfilmer mit spektakulären Aufnahmen belohnt. Einzigartige Filmdokumente über das Leben der Amazonasindianer, den Nachfahren der Inkas im Andenhochland aber auch über die neue Heimat deutscher Auswanderer, die Südamerika mitgeprägt haben.

Jetzt, fast zwei Generationen später, macht sich sein Sohn Jochen gemeinsam mit einem Filmteam auf die Spurensuche entlang der Reiseroute seines Vaters. Manches hat sich verändert, geblieben ist die faszinierende Vielfältigkeit eines Halbkontinentes, der von den Küsten Venezuelas bis zu den schneebedeckten Gipfeln Patagoniens zur Heimat unterschiedlichster Völker geworden ist. Oft ist es ein hartes Leben für die Menschen, wenn auch in einer grandiosen Natur. Der erste Teil der Reisedokumentation "Auf verwehten Spuren" führt durch Venezuela, Brasilien und Argentinien.

 

Am 15.02.12 13:30 - 14:15 Uhr auf

arte: Faszinierende Wildnis - Insekten

Der Film zeigt die artenreichsten Klasse der Tierwelt. Videoendoskope mit neuester "Chip-on-the-Tip"-Technologie und fernbediente "Ameisenkameras" führen den Zuschauer in unbekannte Welten - Tuchfühlung mit Insekten, Spinnen und Skorpionen.

 

 

Am 15.02.12 14:00 - 14:45 Uhr auf

3sat: Auf verwehten Spuren (2/4): In den Anden

Der zweite Teil der Südamerika-Expedition von Michael Gregor und Jochen Schliessler unter dem Titel "Auf verwehten Spuren" führt in die Quellgebiete des Amazonas und in die faszinierende Bergwelt der Anden.

 

Am 15.02.12 14:45 - 15:30 Uhr auf

3sat: Auf verwehten Spuren (3/4): Durch die Wildnis Alaskas

Seit den 1950er Jahren zog es den deutschen Filmemacher und Weltenbummler Martin Schliessler (1929 - 2008) immer wieder in den nördlichsten Staat der USA. Er bestieg mit der Kamera den Mount McKinley, den höchsten Berg Nordamerikas. Er war Buschpilot, filmte Bären, Elche und Karibus. Immer wieder hat er auf der Suche nach spektakulären Bildern sein Leben riskiert. Auch minus 50 Grad Celsius schreckten ihn nicht. Unter härtesten Wetterbedingungen filmte er am Nordmeer Eisbären und Ölbohrtürme. Martin Schliessler traf auf außergewöhnliche Menschen, die sich den extremen Lebensbedingungen Alaskas aussetzten. In dem Film aus der Reihe "Auf verwehten Spuren" begibt sich Jochen Schliessler auf den Spuren seines Vaters in die Wildnis Alaskas.

 

Am 15.02.12 15:15 - 16:00 Uhr auf

NDR: Durch die Wildnis Amerikas (1/2)

Der Appalachian Trail ist einer der längsten Wanderwege der Welt. Der Film folgt den Wanderern in einen Teil der USA, über den nur selten berichtet wird. Eine Reise auf einem langen Weg, der nicht nur Ausblicke, sondern auch Einblicke bietet. Der erste Teil des Films zeigt, wie sich die beiden Wanderer auf den Weg machen. Schritt für Schritt entwickeln sich die beiden an viel Komfort gewöhnten Amerikaner zu zähen Campern. Ermüdende Märsche bergauf, bergab, Aprilnächte mit klirrender Kälte und manchmal auch Bären, die nachts ums Lager schleichen, gehören genauso zum Trail wie atemberaubende Ausblicke, hilfsbereite Mitwanderer und gemütliche Abende am Lagerfeuer. In der Wildnis entwickelt sich ein ungewohnter Zusammenhalt der Wandergemeinde.

 

Am 15.02.12 15:30 - 16:15 Uhr auf

3sat: Auf verwehten Spuren (4/4): Durch die Wildnis Alaskas

Im letzten Teil von "Auf verwehten Spuren" ergründet Jochen Schiessler die Geschichte Alaskas - eine Geschichte von Gier und Verlangen. Auf den Spuren seines Vaters Martin Schliessler besucht er Goldgräber, die noch heute ihr Glück in Alaska suchen, und folgt dem Verlauf der Trans-Alaska-Pipeline von den Ölförderplätzen im Norden bis nach Valdez im Süden.

 

Am 15.02.12 15:40 - 17:10 Uhr auf

ZDFneo: Leben mit den Wölfen

Sechs Jahre lang lebte das amerikanische Naturfilmerpaar Jamie und Jim Dutcher auf einem entlegenen Gelände in den Sawtooth Bergen im US-Bundesstaat Idaho, um der geheimnisvollen Welt der Wölfe auf die Spur zu kommen. Diese Dokumentation zeigt Wölfe nicht als bösartige Killer, sondern als zärtliche, verspielte, fürsorgliche Tiere, die ohne gegenseitige Unterstützung nicht überleben könnten. Die Naturfilmer begleiten "ihre" Wölfe schließlich in ein Indianerreservat in Winchester, Idaho, wo sie wie vor einigen hundert Jahren ohne Bedrohung durch Jäger weiter existieren können.

 

Am 15.02.12 18:15 - 19:00 Uhr auf

arte: Faszinierende Wildnis - Primaten

Sie trösten und belügen einander, erziehen ihre Kinder und führen Kriege - Primaten können uns auf eine verblüffende Weise ähnlich sein. Gute Kommunikation und sozial intelligentes Verhalten sind unabdingbar, egal ob man wie die Tieflandgorillas in überschaubaren Familienclans oder wie die Mantelpaviane in Großgruppen von 400 Individuen lebt. Neben ihrer ausgeprägten Fähigkeit, miteinander zu kommunizieren, haben Primaten auch erstaunliche Methoden entwickelt, um Probleme aller Art zu lösen. Der Gebrauch von Werkzeugen war der entscheidende Durchbruch in ihrer Evolution, der nicht zuletzt zum Erfolg des Primaten Homo sapiens geführt hat.

 

Am 15.02.12 19:30 - 20:15 Uhr auf

arte: Wilde Pyrenäen (3/3): Berge des Lichts

Die dritte Folge beschreibt die faszinierende Wirkung des Lichts in den Pyrenäen. Als Gott die Pyrenäen schuf, heißt es, bildete er die Felsen so, dass sie tagsüber das Licht trinken können. Nach Sonnenuntergang verströmen sie es wieder in die Welt, und so leuchten die Wände und Zinnen in den Nächten still unter den Sternen. Sonne und Wolken spielen mit dem Licht der Berge und malen faszinierende Bilder. Der mediterrane Klimaeinfluss verwandelt die Almen in ein Blütenmeer und sorgt für eine extrem artenreiche Tierwelt.

 

Am 16.02.12 11:00 - 11:45 Uhr auf

BR-alpha: Im Herzen Afrikas - Der Boubandjida-Park in Kamerun

Der Film begleitet den Franzosen Paul Bour, der sich einen Kindheitstraum erfüllte und seit mehr als 5 Jahren als Berater im Boubandjida Park tätig ist. Mit seinem Kameruner Kollegen Alexandre Vailia N'Gertou kämpft er für die Erhaltung dieses beeindruckenden Naturreservoirs und vermittelt, wenn sich Konflikte zwischen dem Naturschutz und den Interessen der Bevölkerung ergeben. Denn es gibt Hirten, die ihre Rinder weiden lassen wollen, Bauern, die Ackerfläche benötigen und Brandrodung betreiben, um ihre Familien zu ernähren, und es gibt das Problem der Wilderei. Es ist nicht immer leicht, die Bewohner der an den Park angrenzenden Dörfer vom Nutzen des Naturschutzes gegenüber ihren eigenen, gewachsenen Traditionen zu überzeugen.

 

Am 16.02.12 11:25 - 11:55 Uhr auf

hr: Mit dem Wildhüter in der Rhön

Der Winter ist hart in der Rhön, nicht nur für die Menschen. Wenn sich das hessische Mittelgebirge bei Eis und Schnee von seiner rauen Seite zeigt, geht es für viele Tiere ums nackte Überleben. Einer, der sich dann darum kümmert, ist der Ranger Georg Sauer. Er arbeitet fürs Biosphärenreservat und ist in der Hochrhön zuständig für alles, was mit Hege und Jagd zu tun hat. Der "Hessenreporter" begleitet den Wildhüter und seine Kollegen bei der Arbeit.

 

Am 16.02.12 12:45 - 13:30 Uhr auf

phoenix: Wilde Türkei (1/2) - Vom Bosporus zum Mittelmeer

Die Türkei ist ein Land zwischen zwei Meeren und zwei Kontinenten, Nahtstelle zwischen Ost und West, zwischen Orient und Okzident. Die Tierwelt ist sowohl europäisch als auch asiatisch geprägt. Doch die Türkei ist nicht nur ein Land der wilden Tiere: Völker aus Ost und West kamen, um hier zu siedeln. Die zweiteilige Dokumentation gibt einen Einblick in die vielfältige Natur der Türkei und führt in kaum bekannte Landschaften, aber auch zu weltberühmten Orten wie den Sinterterrassen von Pamukkale, den aus römischer Zeit stammenden Ruinen von Milet oder der antiken griechischen Metropole Priene. Der erste Teil ist eine bildgewaltige Reise durch den Westen der Türkei - zu Wildziegen und Schildkröten, Orchideen und Anemonen, Goldschakalen und Dromedaren.

 

Am 16.02.12 13:30 - 14:15 Uhr auf

arte: Faszinierende Wildnis - Säugetiere

Die Säuger sind die wahren Herrscher auf der Erde. Aber warum sind sie so erfolgreich? Warmblütigkeit, Fell, Milch und Lebendgeburt sind hervorragende Voraussetzungen für die außerordentliche Entwicklung der Sinne, athletischer Fähigkeiten, unvergleichlicher Intelligenz und großer Anpassungsfähigkeit. All das erlaubte es den Säugetieren, sich überall auf der Erde anzusiedeln, selbst unter extremen Bedingungen: von der Arktis bis zu den tropischen Wäldern, in heißen Wüsten, den Tiefen des Ozeans und luftigen Höhen.

 

Am 16.02.12 13:30 - 14:15 Uhr auf

phoenix: Wilde Türkei (2/2) - Vom Schwarzen Meer zum Ararat

Weit im Osten Anatoliens, im Schatten des schneebedeckten Vulkanberges Ararat, erstrecken sich karge Lavafelder und menschenleere Ebenen. Dies ist der Lebensraum skurriler Krötenkopfagamen und farbenprächtier Rosenstare. Das Land ist dünn besiedelt, nur wenige Menschen bewohnen die kleinen Dörfer. Störche sind ihre Nachbarn - die großen Vögel gelten hier, wie bei uns in Europa, als Glücksbringer. Ganz anders die tiefen Wälder des Schwarzmeer-Gebirges mit ihren bunt blühenden Rhododendren. Sie wirken wie eine exotische Variante der Buchenwälder Mitteleuropas. Hier leben noch zahlreiche Braunbären in friedlicher Nachbarschaft zu den Bergbauern.

 

Am 16.02.12 14:30 - 15:30 Uhr auf

mdr: Brasilien - Zwischen Rio und Regenwald

In dieser Ausgabe dreht sich alles um das bevölkerungsreichste Land Südamerikas: Brasilien. Paradiesische Sandstrände und faszinierender Urwald gehören genauso zum brasilianischen Alltag wie Bandenkriminalität und Armut in den Großstädten. Trotz dieser krassen Gegensätze verbinden die meisten vor allem Lust und Lebensfreude mit Brasilien. Angesichts der alljährlichen Bilder vom Karneval in Rio sicher kein Wunder. "LexiTV" berichtet über ein Land mit vielen Gesichtern und jeder Menge touristischen Attraktionen.

 

Am 16.02.12 15:15 - 16:00 Uhr auf

NDR: Durch die Wildnis Amerikas (2/2)

Im zweiten Teil der Wanderung auf dem nordamerikanischen Appalachian Trail trifft die Filmcrew das Paar Calvin und Holly im Juni wieder. Seit ihrem Start vor zwei Monaten in Georgia haben die Beiden über 1.500 km zu Fuß zurück gelegt. Dennoch haben sie noch nicht die Hälfte des Weges hinter sich. Mit 3.400 Kilometern ist der Trail nämlich einer der längsten Wanderwege der Welt. Er folgt dem Verlauf der Appalachen und führt durch 14 Staaten nach Norden bis Maine. Dort wollen Calvin und Holly im Herbst das Ziel, den 1.600 Meter hohen Mount Katahdin erklettern - rechtzeitig zum Indian Summer. Werden sie es schaffen?

 

Am 16.02.12 15:30 - 16:00 Uhr auf

mdr: Beutezug der Minke

Die Amerikanischen Nerze, auch Minke genannt, sind leichtgewichtige Muskelpakete, die sich wie Killermaschinen durch die Natur beißen. Die ursprünglich in Nordamerika beheimateten Tiere wurden jahrzehntelang in deutschen Pelztierfarmen gezüchtet. In teils spektakulären Befreiungsaktionen wurden massenhaft Tiere durch radikale Naturschützer in die Freiheit entlassen. Allein 10.000 Minken gelang so im Oktober 2007 die Flucht aus einer Zuchtstation in Grabow bei Magdeburg. Jetzt breiten sie sich dramatisch aus und bedrohen die heimische Tierwelt. Über die Hälfte der Wasservögel sind in betroffenen Regionen bereits verschwunden, stellenweise sind ganze Brutkolonien durch den Mink ausgelöscht worden.

Doch nicht nur die Vogelwelt ist in Gefahr: Der Mink verdrängt sogar einheimische Raubtiere wie den Iltis aus den Wäldern. Naturschützer schlagen nun Alarm. Doch ist die Invasion der Minke tatsächlich noch zu stoppen? Der Film nimmt die Fährte auf, geht mit Naturschützern, Jägern und Wissenschaftlern auf Spurensuche - im Elbe-Havel-Winkel im Norden Sachsen-Anhalts und auf der Insel Navarino im äußersten Süden Chiles und beleuchtet, welche Ausmaße die Katastrophe "Mink" in Deutschland und weltweit bereits erreicht hat.

 

Am 16.02.12 16:15 - 17:15 Uhr auf

D-MAX: Auf Bigfoots Spuren - In Alaska

Überdimensionale Fußabdrücke, seltsame Riesengebilde aus Zedernrinde, die wie gigantische Vogelnester aussehen und sogar ein Foto des berüchtigten 'Bigfoot' beunruhigen die Bewohner der Prince of Wales-Insel vor der Küste Alaskas. Bisher haben die Bürger der Gemeinde Hydaburg die alten Indianer-Geschichten eher als Märchen abgetan, doch jetzt häufen sich plötzlich die Hinweise. Existiert die behaarte Sagengestalt am Ende doch? Matt Moneymaker und sein Forscher-Team von der 'Bigfoot Field Researchers Organization' gehen den Hinweisen vor Ort auf den Grund.

 

Am 16.02.12 18:00 - 18:30 Uhr auf

3sat: Ecuador - Der Traum des Regenbogenmannes

Inmitten der ecuadorianischen Anden liegt Santo Domingo, eine Stadt mit 400.000 Einwohnern, die sich immer weiter ausbreitet. Dafür wird viel Regenwald gerodet, und die Lebensgrundlagen der Tsáchilas, eines alten Indianervolks, schwinden. Der Regenbogenmann Shuyun, ein Schamane, versucht, die alten Traditionen der Tsáchilas mit ihren neuen Lebensumständen zu kombinieren, um sein Volk vor dem Aussterben zu bewahren. Lebten die Tsáchilas seit über 2.000 Jahren vom Sammeln, Jagen und Fischen, so lehrt Shuyun seine Stammesgenossen nun, wie man Hausgärten anlegt, neue Gemüse- und Baumsorten anpflanzt, mit Kompost düngt, Tiere hält, Fische züchtet und alles vermarktet. Der Regenbogenmann hat auch einen Traum: Zehn Hektar Urwald sollen zu einem Öko-Tourismusprojekt werden.

 

Am 16.02.12 19:30 - 20:15 Uhr auf

arte: Puma - Unsichtbarer Jäger der Anden

Weit im Süden Chiles, in einer der schönsten Landschaften der Erde, dem Nationalpark Torres del Paine, liegt das Jagdrevier des Pumas. Zwischen schroffen Bergen und türkisblauen Seen lebt der elegante Überraschungsjäger und spielt eine wichtige Rolle in dem einzigartigen Ökosystem Patagoniens. Seine Hauptbeute sind Guanakos. Diese Verwandten des Lamas ziehen in großen Gruppen über die weiten Steppen des Nationalparks. Die friedlichen Pflanzenfresser sind stets aufmerksam und jederzeit zur Flucht bereit. Doch in der zerklüfteten Landschaft des Nationalparks gibt es immer einen Strauch oder Felsen, hinter dem der Puma Deckung findet, und von dem aus er seinen Überraschungsangriff startet.

 

Am 17.02.12 08:25 - 08:55 Uhr auf

arte: Wie gefährlich ist die grüne Gentechnik für Menschen, Tiere und Natur?

Grüne Gentechnik - wie gefährlich sind gentechnisch veränderte Lebensmittel für Mensch, Tier und Natur? Kaum eine Debatte wird so hitzig geführt wie die Auseinandersetzung um Nahrungsmittel, die aus gentechnisch veränderten Pflanzen hergestellt wurden. Helfen diese Genpflanzen auf einfache Art und Weise, den sprunghaft wachsenden Bedarf an Lebensmitteln auf der Erde zu decken? Oder sind die künstlich von Menschenhand erzeugten Organismen gefährlich für Mensch und Natur? Schonen die als Grundlage vieler Nahrungsmittel eingesetzten Genpflanzen die Umwelt, weil sie ohne Pflanzenschutzmittel auskommen, oder setzen wir unsere Gesundheit aufs Spiel, wenn wir Milch von Kühen trinken, die mit gentechnisch manipuliertem Mais gefüttert wurden? Was passiert, wenn sich gentechnisch veränderte Pflanzen unkontrolliert in der Natur ausbreiten? Verdrängen sie die jahrtausendelang gewachsene Vegetation?

 

Am 17.02.12 08:55 - 09:50 Uhr auf

arte: Zu Besuch bei Schamanen

Die Mongolei, zu der Reisende lange Zeit keinen Zutritt hatten, empfängt inzwischen Touristen aus aller Welt. Welche Wechselbeziehung besteht zwischen den Reisenden, die von der "authentischen" Welt der Rentiere und Schamanen Zentralasiens träumen, und den nomadisch lebenden Viehzüchtern, die sich immer mehr dem Kapitalismus zuwenden und von einer Konsumgesellschaft träumen? Die Dokumentation eröffnet einem die Sichtweisen einer Rentierzüchter-Familie. Die Mutter ist eine angesehene Schamanin und lebt heute hauptsächlich von den Touristen, die bei ihr Rat suchen. Die Filmemacherin Laetitia Merli ist seit vielen Jahren mit der porträtierten Nomadenfamilie befreundet, und die Schamanin vertraut ihr freimütig ihre Gedanken, Überlebensstrategien und Zukunftspläne an.

 

Am 17.02.12 13:15 - 14:00 Uhr auf

mdr: Der Nationalpark Belaweschskaja Puschtscha in Weißrussland

Rund 300 Wisente streifen durch die Belaweschskaja Puschtscha zwischen Grodno und Brest, an der Grenze zu Polen. Ein Teil des letzten großflächigen Tiefland-Urwaldes Europas, der bereits 1929 unter Schutz gestellt worden ist, gehört heute zum benachbarten, wesentlich kleineren Nationalpark Bialowieza. Seit 1992 zählt der jahrhundertealte Waldkomplex in Polen und Weißrussland zum Weltnaturerbe der UNESCO. Wo die dichten Wälder sich lichten, gedeiht eine erstaunliche Vielfalt an Moosen, Flechten, Pilzen, Beeren. Das Weiße Fingerkraut wird zur Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen genutzt, die nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl auch in Weißrussland vermehrt auftraten.

 

Am 17.02.12 13:30 - 14:15 Uhr auf

arte: Faszinierende Wildnis - Jäger und Gejagte

Täglich wird im Dschungel, in der Steppe, in den Stein- und Eiswüsten der Erde ein nie endender Kampf zwischen Raubtieren und ihrer Beute ausgetragen. Hier werden Schnelligkeit und Intelligenz gegeneinander ausgespielt.

 

Am 17.02.12 16:15 - 17:15 Uhr auf

D-MAX: Auf Bigfoots Spuren - In North Carolina

Die 'Bigfoot'-Jäger um Matt Moneymaker machen sich auf den Weg nach North Carolina, in den 200 Quadratkilometer großen 'Uwharrie National Forest'. Früher stieß man hier auf ergiebige Goldadern, heute gilt die Region als Eldorado für 'Sasquatch'-Forscher. Über 100 'Bigfoot'-Begegnungen wurden hier in den letzten 30 Jahren vermeldet, jetzt versetzt ein neuer Videobeweis die Community in Aufregung: Ein Camper hat eine über zwei Meter große, mysteriöse Gestalt gefilmt, bei der es sich um das berühmte Fabelwesen handeln könnte.

 

Am 17.02.12 18:15 - 19:00 Uhr auf

arte: Faszinierende Wildnis - Reptilien und Amphibien

Reptilien und Amphibien sind die ältesten Bewohner der Erde und leben heute auf jedem Kontinent außer der Antarktis in kargen Sand-, Stein- und Eiswüsten. Die Tiere nutzen ihr urzeitliches kaltblütiges Körpersystem, kombiniert mit überraschend ausgeklügelten Verhaltensweisen, um die unwirtlichsten Lebensräume der Erde zu bevölkern. Durch den Einsatz grausamer Jagdmethoden, verblüffender Mimikrytechniken, mit List und körperlicher Widerstandskraft gedeihen sie dort, wo sich Säugetiere und Vögel nicht hinwagen.

 

Am 17.02.12 19:05 - 20:00 Uhr auf

N24: Zukunft ohne Menschen - Einsturz des Himmels

Seit vielen Jahren schickt die Menschheit Raumsonden und Satelliten ins All, um unbekannte Sphären des Universums zu erforschen. Außerdem kreuzen täglich Tausende von Flugzeugen am Himmel. Was würde geschehen, wenn der Mensch von der Erde verschwände? Die 'Air Force One' des US-Präsidenten explodiert, Flughäfen werden zu Jet-Friedhöfen und Raumsonden schwirren ziellos durchs Weltall, während der Himmel wieder den Vogel- und Heuschreckenschwärmen gehört.

 

Am 17.02.12 19:30 - 20:15 Uhr auf

arte: Held aus dem Dschungelbuch - Der Lippenbär

Beinahe jeder kennt ihn aus Rudyard Kiplings "Dschungelbuch", den tapsigen, immer gut gelaunten, meist hungrigen Bären Balu. Doch über Lippenbären in freier Wildbahn wissen Biologen so gut wie nichts. Heute leben noch etwa 10.000 Exemplare in Indien. Im Süden des Landes fanden die Tierfilmer Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg einen besonderen Zugang zu den scheuen Tieren und dokumentierten erstmalig bislang unbekanntes Verhalten.

 

Am 17.02.12 20:15 - 21:00 Uhr auf

phoenix: Dschungelfieber (1/3): Reise ins Verborgene

Kaum ein Lebensraum gibt der Wissenschaft mehr Rätsel auf als der Dschungel. Seit Jahrhunderten versuchen Biologen, seine Geheimnisse zu ergründen. Doch je weiter sie vordringen, umso deutlicher wird, dass sie bislang nur ein Bruchteil kennen. Eine neue Generation von Wissenschaftlern will nun diese Lücken schließen. Ihre Ausrüstung erinnert nur noch wenig an die Entdecker von einst. Die Forscher von heute gehen mit High-Tech auf die „Reise ins Verborgene“.

(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

 

Am 17.02.12 20:15 - 22:00 Uhr auf

TELE5: Feuer - Gefangen im Inferno

Katastrophen-Thriller. Der junge Ranger Jake Langford wird zu einem Motorradunfall mitten im Wald gerufen. Bei dem Versuch, den Verletzten zusammen mit dessen drei Freunden aus dem Wald zu bergen, muss er feststellen, dass sie von einem verheerenden Waldbrand eingeschlossen sind. Eine dramatische Flucht führt sie schließlich durch einen verlassenen Stollen.

 

Am 17.02.12 21:00 - 21:45 Uhr auf

phoenix: Dschungelfieber (2/3): Reise zu den Monstern

Der Dschungel im Amazonasbecken ist der größte zusammenhängende Regenwald der Welt. Lediglich ein Viertel des mehrere Millionen Quadratkilometer großen Waldgebietes gilt als erforscht. Doch auch die bekannten Gebiete bergen noch viele Geheimnisse. Jaguar, Ozelot und Faultier sind die populärsten Bewohner des Amazonas-Regenwaldes. In einzigartigen Bildern porträtiert der zweite Teil den Regenwald und seine eigentümlichsten tierischen und pflanzlichen Bewohner.

(Wdh. morgen 18.00-18.45 Uhr)

 

Am 17.02.12 21:45 - 22:30 Uhr auf

phoenix: Dschungelfieber (3/3): Reise in die Vergangenheit

Einst war der Dschungel ein Lebensraum des Menschen. Schon lange Zeit bevor er Kettensägen und andere technische Hilfsmittel besaß, hat er den Regenwald bewohnbar gemacht. Bis heute zeugen Tempelanlagen und andere Überreste von der frühen Besiedlung des Waldes. Doch warum sind diese Kulturen untergegangen? Können wir aus den Fehlern unserer Vorfahren etwas über unsere Zukunft erfahren? Auf einer Reise in die Vergangenheit suchen Wissenschaftler nach unseren Wurzeln.

(Wdh. morgen 18.45-19.30 Uhr)

 

Am 17.02.12 22:30 - 23:00 Uhr auf

phoenix: Hannes Jaenicke im Einsatz für Gorillas

Nach engagierten Filmen über Orang-Utans, Eisbären und Haie begibt sich Jaenicke jetzt auf Spurensuche nach den größten Primaten unserer Erde in die Regenwälder Zentralafrikas. Es ist eine gefährliche Reise, denn im Kongo tobt ein Krieg um die Rohstoffe der Region, um Gold, Kupfer und Erze, vor allem aber um Coltan, das zur Herstellung von Handys und Computern benötigt wird. Mitten in der Schusslinie leben die weltweit letzten 740 Berggorillas, denen Hannes Jaenicke in dem Film von Judith Adlhoch und Eva Gfirtner nachspürt. "Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Gorillas" zeigt traumhaft schöne Tieraufnahmen mit den sanften Riesen hautnah. Der Schauspieler beleuchtet die Hintergründe der Gefahren für diese faszinierenden Tiere, deren Erbgut mit dem des Menschen zu 90 Prozent übereinstimmt. Sie ähneln uns stark in ihrer Mimik, zeigen Humor, sind kommunikativ, lernfähig sozial und haben einen ausgeprägten Familiensinn. "Ein anrührendes und respekteinflößendes Erlebnis", berichtet Hannes Jaenicke.

(Wdh. morgen 19.30-20.00 Uhr)

 

Am 18.02.12 05:50 - 06:25 Uhr auf

mdr: EineWeltBilder: Borneo

 

Am 18.02.12 12:03 - 13:30 Uhr auf

ARD: Der letzte Trapper

Man kennt sie eigentlich nur aus Wildwestfilmen, aber im hohen Norden Kanadas gibt es sie noch: Trapper - Männer, die die Wildnis zu ihrer Heimat gemacht und sich abseits der Zivilisation eine Existenz geschaffen haben. Einer von ihnen ist Norman Winther. Im Yukon-Territorium, in Kanadas Nordwesten führt er mit seiner Frau, einer Indianerin namens Nebraska, ein betont einfaches, zufriedenes Leben. Das Paar wohnt in einer kargen Blockhütte und besitzt ansonsten kaum mehr als ein Kanu, einen Hundeschlitten, ein paar Pferde und eine Handvoll Huskies. Wie ein moderner Davy Crockett lebt Winther von der Jagd und vom Pelzhandel - dafür reist er gelegentlich nach Dawson City, der nächstgelegenen Stadt.

Winther betont, dass er die ihn umgebende Natur nicht gewinnbringend ausbeutet, sondern sich als Teil des Ökosystems begreift, dem er sich durch seine bescheidene Lebensweise so gut wie möglich anzupassen versucht. Allerdings bedroht die fortschreitende Rodung der umliegenden Wälder die Existenz der Winthers: Je dünner der Wald, desto schlechter verlaufen die Jagdsaison und der Pelzhandel. Schließlich bleibt Norman und Nebraska keine Wahl mehr, als sich ein neues Zuhause zu suchen. Ohne fremde Hilfe beginnen sie in ihrem neuen Revier mit dem Bau einer Blockhütte - und obwohl es noch Sommer ist, müssen sie sich beeilen, um das Haus noch vor Einbruch des kalten kanadischen Winters fertigzustellen. Als Norman in Dawson City letzte Baumaterialien besorgt, bekommt er von einem Freund einen neuen Schlittenhund geschenkt, war sein treuester Leithuskie doch bei einem Unfall ums Leben gekommen. Zunächst ist der erfahrene Trapper von dem Hund wenig begeistert - bis das intelligente Tier ihm kurz darauf in einer gefährlichen Situation das Leben rettet.

Mit dem dokumentarischen Spielfilm "Der letzte Trapper" gelang dem französischen Abenteurer, Schriftsteller und Filmemacher Nicolas Vanier ein packendes Natur- und Charakter-Porträt. In atemberaubenden Bildern schildert der Film den Alltag von Norman Winther. Dieser ist einer der letzten Trapper und spielt sich hier selbst - und wenngleich einige Situationen inszeniert sind, bleibt der Film stets hautnah an der Lebensrealität Winthers und seiner Frau Nebraska.

 

Am 19.02.12 06:15 - 07:05 Uhr auf

arte: Die Wolani in West-Papua

Die Wolani gehören zu der Vielzahl wilder Stämme, die in den Hochebenen von West-Papua leben. Aufgrund des unwegsamen Geländes sind sie völlig von der Außenwelt abgeschnitten. Die benachbart lebenden Stämme bekriegen sich fast ununterbrochen.

 

Am 19.02.12 07:05 - 08:00 Uhr auf

arte: Die Geister der Simatalu

Die indonesische Insel Siberut gehört zur westlich vor Sumatra liegenden Mentawai-Inselkette. Bewohnt wird die Insel von den Simatalu. Die Angehörigen dieses Stammes glauben, dass ihre Körper von Waldgeistern bewohnt werden. Sie versuchen stets sicherzustellen, dass die Geister sich bei ihnen wohlfühlen. Durch Tanz, Gesang und gute Lebensführung verhindern sie, dass die Geister sie verlassen - denn das hätte Krankheit oder Tod zur Folge. Auf diese Weise leben die Simatalu im Einklang mit ihrer Umwelt, was für sie bedeutet, die Regeln der Natur ebenso zu respektieren wie die Regeln ihrer Gesellschaft.

 

Am 19.02.12 08:50 - 09:55 Uhr auf

D-MAX: Holzfäller extrem - Jeder gegen Jeden

Unter Bobbys Truckern ist ein hitziger Konkurrenzkampf entbrannt, weil jeder die meisten Fuhren schaffen möchte. Dabei fahren die Männer schwere Geschütze auf, schließlich geht es um bares Geld. Es dauert eine Weile, bis die ehrgeizigen Streithähne merken, dass sie sich damit keinen Gefallen tun, denn im Kampf gegen den Sumpf kann man nur gemeinsam bestehen.

 

Am 19.02.12 08:55 - 09:25 Uhr auf

arte: Scarlett und die Tiger

Was wäre die Aufnahme eines Tigers ohne sein legendäres Fauchen? Wie gelingt es den Tierfilmern, diese imposanten Töne einzufangen? Diese Frage stellt sich die junge Scarlett ebenfalls. Raubtiere sind ihre große Leidenschaft. Noch in England trifft sie Andrew Yarme, der seit über 15 Jahren Tonmeister ist und Scarlett einige Tipps geben kann. Mit zwei Mikrofonen, die fast so groß wie Scarlett selbst sind, gehen sie auf ihren ersten Tonfang. Was Scarlett nicht weiß: Sie wird diese Erfahrung in Indien benötigen. Dort wird sie sich zusammen mit dem Filmteam auf die Spuren wilder Tiger begeben, um das Fauchen der Tiger aufzuzeichnen. Auf Scarlett wartet ein tierisches Abenteuer und noch dazu die erste Reise, die sie in ihrem jungen Leben bisher gemacht hat.

 

Am 19.02.12 10:15 - 11:00 Uhr auf

mdr: Im Reich des Eisvogels

Keine heimische Vogelart ist so geheimnisvoll, wie die des Eisvogels. Dieser Film gibt Einblicke in das Leben des Fischjägers. Sein Revier liegt mitten in einer der schönsten deutschen Mittelgebirgslandschaften: dem Westerwald. In den bewaldeten Flusstälern befinden sich wertvolle Naturoasen, in denen der scheue und seltene Eisvogel noch alles findet, was er braucht: Der gerade spatzengroße Vogel ernährt sich ausschließlich von Fisch. Rolf J. Möltgen dokumentiert das Verhalten der fleißigen Fischjäger in eindrucksvollen Bildern. Zeitlupenaufnahmen decken die Fangstrategie auf, Nahaufnahmen im Nest zeigen bislang kaum dokumentierte Verhaltensweisen wie das Fütterungskarussell der Nestlinge.

 

Am 19.02.12 13:15 - 14:00 Uhr auf

mdr: Wildes Rio - Karneval der Tiere

Majestätische Flugaufnahmen rund um den Zuckerhut zeigen den fließenden Übergang zwischen Natur und Stadt. Die einzigartige Landschaft trug Rio zu Recht den Beinamen "Cidade Maravilhosa" - "wunderbare Stadt" ein. Regelmäßig kommt es hier zu Begegnungen zwischen Mensch und Tier. Kapuzineräffchen stehlen Nahrungsmittel vom Frühstückstisch, in den Armenvierteln gehen Schlangen auf Jagd, Krallenaffen tummeln sich in den Baumkronen der City, nachts umflattern Fledermäuse die Bürohäuser. Und am Strand von Ipanema teilen sich Krabben den weißen Sand mit Sonnenanbetern. Inmitten der pulsierenden Stadt schlägt das wilde Herz Brasiliens. Der Film "Wildes Rio" zeichnet ein prächtiges Bild der brasilianischen Metropole und endet im alljährlichen Höhepunkt: dem weltberühmten Karneval.

 

Am 19.02.12 15:45 - 16:30 Uhr auf

BR: Der Verführer von Papua

In den Bergen von West-Papua hat wieder die Saison des Laubenbauens begonnen. Frühe Besucher von der Insel hielten die hüttenähnlichen Gebilde, die oft über einen Meter im Durchmesser und in der Höhe sind, für Spielhäuschen von Kindern aus nahe gelegenen Dörfern. Erst Naturforscher konnten schließlich erklären, dass es sich um zentrale Orte des Balzspiels von Vögeln handelt. Sie bekamen den Namen "Laubenvögel". Das unterschiedliche Vorgehen beim Bau der Balzstätte führte zu leicht verniedlichenden Einteilungen wie "Tennenbauer", "Allee-" oder "Maibaumbauer". Das Gegenteil wissenschaftlicher Herangehensweise verkörpern Beschreibungen der Lauben als "sekundäre Geschlechtsmerkmale". Dahinter steht die Annahme, dass - anders als bei den verwandten Paradiesvögeln - weniger die extremen Formen und Farben des Gefieders im Laufe der Entwicklungsgeschichte zum Zuge gekommen sind, sondern eben externe Konstruktionen von Balz- und Paarungsorten, wie sie in der Tierwelt beispiellos sind.

 

Am 19.02.12 16:30 - 17:15 Uhr auf

SWR: Amerikas Fjorde - Unter Schwertwalen und Schwarzbären

Im Nordwesten des amerikanischen Kontinents erstrecken sich gewaltige Gebirgsketten von Kalifornien im Süden bis in den Bundesstaat Washington und nach Kanada. In ihrer Mitte breitet sich, von zerklüfteten Klippen umgeben, eine riesige Meeresbucht aus. Es ist das amerikanische Fjordland, eine traumhafte Landschaft in der Schwertwale, Grizzly-Bären, Schneeziegen und Kolibris an Fjorden, Gletschern und in Regenwäldern einen Lebensraum finden. Auch der Tierfilmer Florian Graner hat hier sein ganz persönliches Paradies entdeckt.

 

Am 19.02.12 17:00 - 17:45 Uhr auf

arte: Little Monsters

Wie kann sich das Leben immer wieder durchsetzen, angesichts der vielen bedrohten Lebensräume und Tierarten? Bunt und einfallsreich, mit einer Fülle an unerwarteten und faszinierenden Tricks! Regisseur Kurt Mündl zeichnet am Beispiel einer kleinen, scheinbar unbelebten Vulkaninsel mitten im Ozean nach, wie sich neue Lebensräume und Populationen entwickeln. Fast ist der Film eine kleine Evolutionsgeschichte, die die vielfältigen Interdependenzen und unglaublich erfinderischen Kommunikationstechniken in der Tierwelt aufzeigt. Und das alles in 3D!

 

Am 19.02.12 22:30 - 23:15 Uhr auf

phoenix: New Brunswick - Kanadas unbekannter Norden

Unendliche Wälder, Flüsse und eine über 2.000 Kilometer lange Küste gibt es in der Provinz New Brunswick. Wer hier lebt, hat seine eigene Geschichte zu erzählen, und die handelt meist vom "Miramichi", einem der lachsreichsten Flüsse der Welt, der in New Brunswick entspringt und sich am Ende in den Atlantik ergießt.

Delton Curtis mit seinem betagten Holzlaster ist ein typischer Kanadier aus dieser Region. Früher war er Holzfäller und hat Millionären am Fluss das Fliegenfischen beigebracht. Heute kämpft er mühsam - vor allem im Winter - um jede Tour für seinen Laster. Der Holzindustrie geht es schlecht. Delton ist das egal. So lange es dem Fluss gut geht und er möglichst viel in der Natur sein kann, reicht ihm auch das wenige Geld, das er bekommt.

Seit Generationen leben Familien von und am Fluss Miramichi, auch heute noch wie damals ohne Strom, Telefon und Kühlschrank. Der Traum von der wirklichen Freiheit spiegelt sich in den Gesichtern der Siedler hier ebenso wider, wie in den Gesichtern der Micmacindianer, die vor mehr als 3.000 Jahren an diesem Fluss ihr festes Dorf errichtet haben. Kaum einem Indianervolk ist es so gut gelungen, modernes Leben und indianische Tradition zu kombinieren. Der Miramichi ist ein sauberer Fluss, die Lachspopulation steigt jährlich an. Die Menschen sind glücklich, an einem so schönen Fluss zu leben.

 

Am 20.02.12 05:20 - 06:20 Uhr auf

3sat: Alles Holz!

Holz ist ein extrem vielseitiger Rohstoff: Häuser, Kleidungsstücke, Treibstoffe, Spielzeug, Instrumente, Papier und Heizmaterial - dies alles und vieles mehr kann aus Holz gemacht werden. Am meisten Holz wird in der Bauwirtschaft verbraucht. Auch in den Städten ist das "ländliche" Baumaterial gefragt. Für neue Entwicklungen im Fertigteilbau wird ebenfalls Holz verwendet, darüber hinaus wird mit Hochhäusern aus Holz experimentiert, denn sie haben wesentlich kürzere Bauzeiten und vor allem eine niedrigere CO2-Belastung als klassische Hochhäuser.

Mit Holz als Ersatzstoff für Erdöl beschäftigt sich einer der wichtigsten Forschungszweige, die Erdölchemie. Im österreichischen Güssing wurde eine Anlage gebaut, die als weltweit erste synthetisches Erdgas produzieren kann. Auch Kleidung aus Holz, bislang ein Nischenprodukt, boomt. Seit der Erfindung von Viskose vor 70 Jahren gab es einige Innovationsschübe. Die neueste Holzfaser heißt "Tencel" und findet sich in Sportbekleidung, Unterwäsche, Handtüchern, Bettwäsche und Bettdecken. Als Fließe werden sie im Kosmetik- und Medizinbereich eingesetzt. Die Dokumentation "Alles Holz!" stellt österreichische Entwicklungen mit dem High-Tech-Stoff der Zukunft vor.

 

Am 20.02.12 13:00 - 13:30 Uhr auf

arte: Wie gefährlich ist die grüne Gentechnik für Menschen, Tiere und Natur?

Grüne Gentechnik - wie gefährlich sind gentechnisch veränderte Lebensmittel für Mensch, Tier und Natur? Kaum eine Debatte wird so hitzig geführt wie die Auseinandersetzung um Nahrungsmittel, die aus gentechnisch veränderten Pflanzen hergestellt wurden. Helfen diese Genpflanzen auf einfache Art und Weise, den sprunghaft wachsenden Bedarf an Lebensmitteln auf der Erde zu decken? Oder sind die künstlich von Menschenhand erzeugten Organismen gefährlich für Mensch und Natur? Schonen die als Grundlage vieler Nahrungsmittel eingesetzten Genpflanzen die Umwelt, weil sie ohne Pflanzenschutzmittel auskommen, oder setzen wir unsere Gesundheit aufs Spiel, wenn wir Milch von Kühen trinken, die mit gentechnisch manipuliertem Mais gefüttert wurden? Was passiert, wenn sich gentechnisch veränderte Pflanzen unkontrolliert in der Natur ausbreiten? Verdrängen sie die jahrtausendelang gewachsene Vegetation?

 

Am 20.02.12 15:15 - 16:15 Uhr auf

D-MAX: Holzfäller extrem - Die Pechsträhne

Die wildromantische Idylle des Holzfällerlebens trügt, denn der Broterwerb in den Wäldern Amerikas ist extrem hart und gefährlich. Das gilt auch für die Männer des Pelletier-Clans im Bundesstaat Maine. 20 volle Wagenladungen Holz müssen die hart gesottenen Burschen pro Tag roden und abtransportieren, um ihr Soll zu erfüllen und nicht in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten. Dieser immense Druck macht den Job noch riskanter. Auch die Fahrer der Trucks sind davon nicht ausgenommen: Viele Stunden am Tag steuern sie ihre Fahrzeuge mit über 100 Tonnen Gewicht bei widrigstem Wetter durchs Gelände, und das möglichst schnell. Unfälle sind unter solchen Bedingungen vorprogrammiert.

 

Am 20.02.12 16:15 - 17:15 Uhr auf

D-MAX: Auf Bigfoots Spuren - In Georgia

In dieser Episode sucht das Team um Matt Moneymaker im 'Chattahoochee National Forest', Georgia, nach Beweisen für die Existenz des mysteriösen 'Bigfoot'. Die Region ist in der Community als echter Hotspot bekannt: Immer wieder berichten dort Augenzeugen von ihren Begegnungen mit dem behaarten Affenwesen, und seit Kurzem macht außerdem ein Polizei-Video die Runde, auf dem der 'Bigfoot' zu sehen sein soll. Matt und seine Kollegen überprüfen vor Ort die Glaubwürdigkeit der Beweise.

 

Am 20.02.12 17:20 - 18:00 Uhr auf

3sat: Costa Rica - Amerikas Musterländle

Zwischen Nicaragua und Panama liegt auf der zentralamerikanischen Landenge Costa Rica. Das kleine Land lockt mit traumhaften Stränden und einer grandiosen Natur, in der mehr Tier- und Pflanzenarten zuhause sind als in ganz Europa. Und das Land vermarktet sich als Öko-Paradies. Heute steht fast ein Drittel der Gesamtfläche von Costa Rica unter Naturschutz. Der Erhalt der Artenvielfalt ist Regierungsprogramm.

Der Film will dieses ökologische Musterland näher unter die Lupe nehmen und besucht eine Lodge im Regenwald. Hier kann man mit der Seilbahn über die Baumwipfel fahren und so die Natur erkunden. Für die Maleku-Indianer sind die Wälder heilige Stätten, in denen ihre Götter leben. Mit ihnen ist das Filmteam unterwegs und trifft dabei auch auf Europäer, für die die Bäume ebenfalls eine besondere Bedeutung haben. So pflanzt die deutsche Firma BaumInvest edle Hölzer wie Teak oder Mahagoni ökologisch an, um sie nach 20 Jahren gewinnbringend zu vermarkten - der Wald als Renditeobjekt.

 

Am 20.02.12 18:25 - 19:10 Uhr auf

arte: Wilde Pyrenäen (1/3): Sinfonie der Farben

In der urwüchsigen Pyrenäen-Landschaft zwischen Mittelmeer und Atlantik erstrecken sich über gut 400 Kilometer steile Bergmassive, üppige Wälder, Wasserfälle und türkisfarbene Bergseen. Ein Dorado für unzählige Tiere und Pflanzen.

 

Am 20.02.12 19:30 - 20:15 Uhr auf

arte: Big Five Südamerika (1/5): Die Anakonda

In einer Zeit, als es noch Kolonien gab, bereisten Großwildjäger die Länder Afrikas und machten Jagd auf die legendären "Big Five": Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard. Diese Auswahl bezog sich nur auf die Schwierigkeiten und Gefahren bei der Jagd auf diese Tiere. Und wer die Trophäen der "Big Five" mit nach Hause brachte, galt etwas im Land. Heute stehen diese Arten unter strengem Schutz. Aber es gibt auch die südamerikanischen "Big Five". Die Dokumentationsreihe begleitet fünf Expeditionen, die den charakteristischen Tierarten des viertgrößten Kontinents - Anakonda, Jaguar, Andenbär, Riesenotter und Ameisenbär - auf der Spur sind. Mit ausgefeiltem technischem Equipment - unter anderem kommen Mini-HD-Kameras, Highspeed-Kameras, weitreichende HD-Teleobjektive, Zeitrafferkameras sowie ferngesteuerte Kameras über und unter Wasser zum Einsatz - sind den Filmemachern faszinierende Bilder gelungen.

Menschen verschlingendes Monster, Mutter der Flüsse, urzeitliches Ungetüm - die Riesenschlange Anakonda wurde schon immer mit Angst und Vorurteilen belegt. Der Biologe Doktor Lutz Dirksen macht sich mit einheimischen Jägern und einem erfahrenen Tierfilmerteam auf die Suche nach der Riesenschlange. Entlang wilder Flüsse führt seine Expedition durch unerforschte Wälder. Dabei begegnet er exotischen und seltenen Tieren und auch verschiedenen Boas, den kleinen Verwandten der Anakonda. Doch es ist eine Reise mit Hindernissen. Wegen des Wetterphänomens La Niña, dem nassen Gegenstück zum El Niño, ist der Weg äußerst beschwerlich. Die großen Anakondas scheinen wie vom Wasser verschluckt. Eines Nachts kommt sogar der Fluss bis ins Camp und zwingt das Expeditionsteam zum Aufbruch.

 

Am 21.02.12 09:00 - 09:45 Uhr auf

phoenix: Patient Erde - Klimawandel global

Peter Kunz vom ZDF-Studio Singapur befasst sich mit dem tropischen Regenwald in Indonesien. Er ist die größte grüne Lunge neben den lateinamerikanischen Regenwäldern und eine tickende Klima-Zeitbombe. Denn der Wald diente bisher als riesiger Kohlenstoffspeicher und Luftreiniger. Wenn er allerdings vernichtet wird, entweichen ebenso riesige Mengen des klima-gefährdenden Kohlendioxid in die Luft. Und genau das passiert: Mit einer Geschwindigkeit von mehreren hundert Fußballfeldern am Tag wird der indonesische Torfmoorwald derzeit vernichtet, meist durch Brandrodung.

Markus Gürne vom ARD-Studio Neu-Delhi ist auf die Malediven gereist. Mehr als 80 Prozent der Inseln im indischen Ozean ragen nur etwa einen Meter aus dem Wasser. Sie drohen förmlich zu versinken, denn der Meeresspiegel steigt und steigt. Und während die Touristen auf den Urlaubsinseln den Sand und das Meer genießen, kämpfen die Bewohner mit dem Element, von dem sie leben und das sie bedroht.

 

Am 21.02.12 09:45 - 10:30 Uhr auf

phoenix: Grzimeks Erbe in Afrika

Berggorillas zählen zu den seltensten Wesen unserer Erde. Von den imposanten Menschenaffen leben nur noch rund 700 Tiere im Kongo, in Ruanda und Uganda. Und obwohl ihre Zahl in den letzten Jahren geringfügig gestiegen ist, sind sie immer noch akut vom Aussterben bedroht. Vor allem die instabile politische Lage und die bürgerkriegsähnlichen Verhältnisse im Kongo könnten den sanften Riesen schnell den Garaus machen. Immer wieder werden Berggorillas im Virunga Nationalpark bei bewaffneten Auseinandersetzungen getötet. Auch die Tausenden von Flüchtlingen aus dem benachbarten Ruanda setzen die Flora und Fauna im Park stark unter Druck. Um Brennmaterial zu gewinnen, roden die Flüchtlinge Teile des Lebensraums der Gorillas. Was noch schimmer ist, die Touristen bleiben bei den unsicheren Verhältnissen aus. Das hört sich nicht dramatisch an, hat aber weitreichende Konsequenzen. Zum Schutz der Gorillas versuchen Organisationen wie die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) im Virunga-Nationalpark Ökotourismus zu etablieren. In der Serengeti hat sich dieses Prinzip "Naturschutz durch Tourismus" als überaus erfolgreich erwiesen.

 

Am 21.02.12 10:30 - 11:15 Uhr auf

phoenix: Chinas Umwelt vor dem GAU

Warum scheitert der Umweltschutz in China – trotz ehrgeiziger Anstrengungen? Dieser Frage widmet sich der Film von Diana Zimmermann, Korrespondentin des ZDF-Studios Peking. Sie begleitet den chinesischen Umweltjournalisten Liu Jianqiang in der 45-minütigen Reportage. Beim Solarzellen-Hersteller Yingli zeigt sich der Wille, die Energiegewinnung umweltfreundlich zu gestalten, aus dem Musterdorf Tengtou hat ein konsequenter Parteisekretär alle umweltschädlichen Industrien verbannt, in Wujing blüht das Geschäft mit dem Abwasser – zugunsten der umliegenden Seen und Flüsse. Doch immer wieder scheitern Gesetze und Mühen zu ihrer Umsetzung an Geldgier, Korruption und lokalen Seilschaften.

 

Am 21.02.12 13:00 - 13:45 Uhr auf

phoenix: Verführer Papier

Jeder Deutsche verbraucht fast 250 Kilogramm Papier im Jahr - vom Klopapier über die Küchenrolle bis zum Pappbecher. Damit liegen wir weltweit im Spitzenfeld und verbrauchen etwa so viel wie die Bewohner Südamerikas und Afrikas zusammen. "45 Min" will wissen: Warum benutzen wir so viel Papier und wie wird man dazu verführt? Am Beispiel eines durchschnittlichen Haushalts in Norddeutschland zeigt Autor Sven Jaax, welche Folgen der ausufernde Papierkonsum hat und welche Alternativen es dazu gibt.

Sven Jaax nimmt den Papierverbrauch seiner eigenen Familie als Ausgangspunkt der Recherche. Der Film führt zu großen deutschen Papierfabriken, in gesunde Wälder und kahl geschlagene Landstriche. Marketingexperten verraten, mit welchen Strategien man zum Kauf von Papier verführt wird. Naturschützer zeigen die katastrophalen Folgen maßlosen Holzeinschlags. Das Papier aus seinem norddeutschen Haushalt lässt Autor Sven Jaax von Fachlaboren untersuchen. Mit erschreckenden Ergebnissen. Die Umweltlabels auf den Verpackungen, die Nachhaltigkeit versprechen, sind nur selten verlässlich.

Löst Recycling das Problem? Noch immer gibt es Vorbehalte gegen das Umweltpapier, die scheinbar graue Ware. Vor allem beim Toilettenpapier greifen die Verbraucher gerne zur schneeweißen Frischfaser. Das hat schwerwiegende Folgen. Das weiße Papier, hergestellt aus den Holzfasern gerodeter Bäume, landet in der Kläranlage und geht dem Rohstoffkreislauf verloren.

 

Am 21.02.12 13:45 - 14:15 Uhr auf

phoenix: Die Biosprit-Falle - Indonesiens Wald in Gefahr

Der Energiehunger Europas bedroht Indonesiens Urwald. Mehr als 20 Millionen Hektar sollen laut Masterplan der indonesischen Regierung und internationaler Investoren, darunter auch die deutsche Kreditanstalt für Wiederaufbau, in Palmölmonokulturen für Bio-Treibstoff umgewandelt werden. Während in Deutschland über erneuerbare Energien diskutiert wird, ist in Indonesien das Anpflanzen von Palmölplantagen bereits in vollem Gange. Der Biospritboom bedroht die Existenz von 45 Millionen Menschen in Indonesien.

 

Am 21.02.12 14:15 - 14:30 Uhr auf

phoenix: Im Wald der Wälder - Der Nationalpark Hainich

Das Jahr 2011 wurde von den Vereinten Nationen zum Internationalen Jahr der Wälder erklärt. Eines der größten geschlossenen Waldgebiete Deutschlands ist der Nationalpark Hainich. Zwischen Werra und Unstrut haben sich Buchenwälder 40 Jahre lang fast unberührt zu einem kleinen Paradies der Artenvielfalt entwickeln können. Der Nationalpark Hainich gehört seit diesem Jahr zum UNESCO-Weltnaturerbe. Jährlich kommen Naturtouristen von überall her, um sich von der grünen Mitte Deutschlands begeistern zu lassen. Auf einem spektakulären Baumkronenpfad etwa führen Nationalpark-Ranger durch das dichte Blätterdach und erklären die Bedeutung der Wälder für das Ökosystem. Der Film "Im Wald der Wälder" begleitet einen Ranger bei seinen Streifzügen durch die "Wildnis" auf den Spuren von Luchs und Wildkatze. Neben den seltenen Tier- und Pflanzenarten des Nationalparks sind es aber vor allem die Menschen in Thüringen, deren Geschichten im Mittelpunkt stehen.

 

Am 21.02.12 15:15 - 16:15 Uhr auf

D-MAX: Holzfäller extrem - Eine Woche in der Hölle

In den Wäldern von Maine gießt es wie aus Eimern. Und dieser Dauerregen kostet das Unternehmen der Pelletiers enorm viel Geld. Als nach einer halben Ewigkeit wieder die Sonne scheint, können die Männer endlich mit dem Abstransport des Holzes zum Sägewerk beginnen. Doch schon offenbart sich das nächste Problem: Einer der Verlade-Bagger streikt. Und ohne den läuf gar nichts. Solange der Skidder stillt steht, können die Lastzüge nämlich nicht bestückt werden. Während Maschinenschlosser Roger Parody versucht, das schwere Gerät so schnell wie möglich wieder flott zu machen, heckt Eldon Pelletier einen riskanten Plan aus: Bei der nächsten Fahrt will er zwei voll beladene Anhänger anstelle von einem an seine Zugmaschine hängen, um verlorene Zeit gut zu machen.

 

Am 21.02.12 16:00 - 16:45 Uhr auf

phoenix: Wankende Riesen - Der Überlebenskampf der Bäume

Bäume sind wohl die erfolgreichsten Lebewesen der Erde. Sie behaupten sich seit mehreren Hundert Millionen Jahren und haben immer wieder Umweltkatastrophen, Schädlinge und extreme Wetterereignisse überlebt. Doch seit kurzem stellen Botaniker dramatische Veränderungen fest. In Europa sterben massenhaft Bäume. In manchen Wäldern ist jeder zweite Baum todkrank. Die derzeitige Lage ist nicht vergleichbar mit dem sogenannten Waldsterben der 80er Jahre, sie hat auch nichts mit saurem Regen zu tun. Es handelt sich eher um ein schleichendes Sterben. Die Bäume wirken plötzlich geschwächt und erscheinen nicht resistent gegenüber Holzpilzen und dem Borkenkäfer, Schädlingen, denen sie bislang gut widerstehen konnten. Offenbar haben sich die Lebensbedingungen der Bäume verschlechtert. Die Dokumentation zeigt Wissenschaftler in Deutschland und Frankreich bei ihrer Suche nach den Ursachen für das Baumsterben. Nach jahrzehntelanger Arbeit können die Forscher jetzt beweisen, dass die Wälder Europas ernsthaft bedroht sind. Die Lage für die "wankenden Riesen" ist nicht hoffnungslos, bedeutet aber für den Menschen eine gewaltige Herausforderung.

 

Am 21.02.12 16:15 - 17:15 Uhr auf

D-MAX: Auf Bigfoots Spuren - In den Everglades

Sie sind ein wenig kleiner als ihre Cousins im hohen Norden, haben ein dichtes, rotbraunes Fell und werden von den Bewohnern Floridas wegen ihres penetranten, etwas modrigen Körpergeruchs 'Skukums' oder 'Skunk Apes' genannt. Matt Moneymaker und sein Team vermuten, dass es sich bei den affenartigen Wesen, die im Sunshine-State durch die Sümpfe streifen, um so genannte 'Kryptiden' handelt - eine unbekannte Tierart, über die es bis dato keine gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt. Sind diese 'Stinkaffen' vielleicht sogar mit dem 'Bigfoot' verwandt? Die Forscher machen sich in den Everglades auf die Suche nach den mysteriösen Wesen.

 

Am 21.02.12 18:15 - 19:15 Uhr auf

phoenix: 2075 - Verbrannte Erde

In der hochwertigen deutsch-französisch-kanadischen Koproduktion "2075 - Verbrannte Erde" erleben die Protagonisten in vier verschiedenen Regionen der Erde, welche Auswirkungen der Klimawandel auf ihr Leben hat. Die Einzelschicksale sind geschickt miteinander verwoben und zeigen, dass das Leben auf der Erde in enger Beziehung steht. Die Zukunftsprognosen beruhen auf den Erkenntnissen wissenschaftlicher Forschung des Weltklimarates IPCC und führen drastische Konsequenzen vor Augen, wenn sich das Umweltverhalten der Menschen nicht ändert.

 

Am 21.02.12 18:25 - 19:10 Uhr auf

arte: Wilde Pyrenäen (2/3): Winterzauber und Frühling

Die zweite Folge zeigt den Winter in den Pyrenäen als Komposition aus Schnee und Eis. Meterhoch liegt der Schnee in den winterlichen Pyrenäen und hat alles unter sich begraben. Es herrscht bittere Kälte, Nahrung ist jetzt für alle knapp. Ab Mitte Februar erreichen die ersten Frühlingsboten die Pyrenäen. Tausende Kraniche kommen aus ihren zentralspanischen Winterquartieren und rasten ein letztes Mal in den Bergstauseen, bevor sie auf ihrem Weg nach Frankreich und Nordeuropa die Pyrenäen überqueren. In den Wäldern lassen Auerhühner ihre gurgelnden Balzrufe ertönen und die ersten Wiedehopfe erscheinen in den Bergdörfern.

 

Am 21.02.12 19:30 - 20:15 Uhr auf

arte: Big Five Südamerika (2/5): Der Jaguar

Die drittgrößte Katze der Welt - größer sind nur noch Löwe und Tiger - hat auf dem amerikanischen Kontinent lange um ihr Überleben kämpfen müssen. Das wunderschöne Fell des Jaguars und die Furcht der Menschen haben ihn in weiten Teilen Amerikas zum Verschwinden gebracht. Auch in Brasilien konnte sich der Bestand erst nach dem Artenschutzabkommen von 1976 erholen. Rund um die berühmten Wasserfälle von Iguassu haben sich die wenigen scheuen Exemplare in den angrenzenden Nationalpark zurückgezogen. Doch nun machen vor allem zwei junge Jaguarbrüder den Forschern des Nationalparks zu schaffen, da sich die Raubkatzen bis in die Touristenzone vorwagen.

Auch im Pantanal, dem über 200.000 Quadratkilometer großen Schwemmland Zentralbrasiliens, schwelt immer noch der Konflikt zwischen Artenschutz und Viehzucht. Viele Farmer lassen die Jaguare heimlich vergiften. Lucas Leuzinger ist Biologe und Farmer. Fast die Hälfte seines Farmlandes überlässt er der Wildnis. Jaguar und Puma finden dort genug wilde Beute, so hat Lucas Leuzinger kaum Viehverlust zu beklagen. Weil aber über die Wanderwege der Jaguare immer noch zu wenig bekannt ist, will der Biologe einen Jaguar mit einem Sender versehen lassen. Doch eine ungewöhnlich späte und lange Regenzeit macht ihm einen Strich durch die Rechnung.

 

Am 21.02.12 20:15 - 21:00 Uhr auf

BR-alpha: Safari im Reich der Geister

Im Nationalpark Pendjari, einem der größten Savannenparks Afrikas, donnern nun wieder die Büchsen der Großwildjäger - für den Umweltschutz. Bestimmte Tiere - Büffel, Antilopen, Nilpferde dürfen seit kurzem geschossen werden und die Leitung des Parks fördert die Safari sogar. Den Jägern werden Abschussquoten zugeteilt und sie bezahlen für jedes geschossene Tier. Es ist ein Abschied vom romantischen Tierschutz. Der Film schildert das Problem der Rettung des Naturparadieses aus der Sicht der Protagonisten, die im Park wohnen oder arbeiten. Er zeigt, wie schwierig es ist, ein Gleichgewicht zwischen den Interessen der Natur und des Menschen herzustellen.

 

Am 21.02.12 23:00 - 23:45 Uhr auf

BR-alpha: Gequältes Paradies - Das Naturreservat Bosawas in Nicaragua

Bosawas im Norden Nicaraguas ist ein Refugium für Tausende Tier- und Pflanzenarten. Zwar wurde es 1997 durch die UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, seine abgelegene Lage an der Grenze zu Honduras jedoch macht Bosawas schwer kontrollierbar. So ist das Naturparadies durch Siedler, Holzfäller und Goldsucher vielerlei Gefahren ausgesetzt. Einen einsamen Kampf gegen den Raubbau am größten verbliebenen Regenwald Mittelamerikas führt Staatsanwältin Indiana Fuentes - ablehnende Siedler, korrupte Beamte und schwer bewaffnete Holzfäller sind Gegenstand ihrer Ermittlungen. Dabei geht es ihr nicht nur um den Schutz des Regenwaldes, sondern auch um die Verbesserung der Lebensbedingungen der ursprünglichen Bewohner des Regenwaldes, der Mayangna-Indianer. Gefangen in einem Teufelskreis von Armut und Analphabetismus droht dem Stamm der endgültige Kultur- und Identitätsverlust. Die Dokumentation begleitet Indiana Fuentes auf ihren gefährlichen Fahndungs-Expeditionen in den Regenwald und den Mayangna-Indianer Rigoberto Oalacio auf seiner Reise der Hoffnung durch das gequälte Paradies Bosawas.

 

Am 22.02.12 07:20 - 07:50 Uhr auf

WDR: Planet Schule - Die Klimaschützer

Birgit Herdlitschke begleitet die drei ehrenamtlichen Klimaschützer und ergründet, wie und vor allem warum sie ihr großes Engagement zusätzlich zu Arbeit, Studium und Familie in ihren vollgepackten Alltag quetschen.

 

Am 22.02.12 07:50 - 08:20 Uhr auf

WDR: Planet Schule - Umweltzerstörung

Themen: Brasilien - Der geflutete Wald / Grönlands Gier - Reichtum durch Klimawandel.

 

Am 22.02.12 08:25 - 08:55 Uhr auf

arte: Biogas-Boom: Mit der Ökoenergie in die Maiswüste?

Fast 7.000 Anlagen in Deutschland produzieren Biogas. Vom kleinen Landwirt bis zum Großkonzern verdienen viele Geld mit Strom und Wärme, die aus dem Biogas gewonnen werden. Immerhin drei Prozent des in Deutschland verbrauchten Stroms entstehen bislang aus Biogas - und es soll noch mehr werden. Der Vorteil: Biogas wird aus regenerativen organischen Stoffen wie Mais, Bioabfällen oder Gülle gewonnen. Doch ist die Grenze des Wachstums vielleicht schon erreicht? Die Kritik an den Biogasanlagen wächst: Wegen guter finanzieller Förderung ist ihre Zahl rasant gewachsen. Viele Betreiber vergären Mais in ihren Anlagen, so dass sich diese Pflanze auf heimischen Äckern stark ausgebreitet hat. Kritiker sprechen von einer "Vermaisung" der Landschaft. Naturschützer bemängeln, dass die Monokultur gefährlich für Boden und Tiere sei.

 

Am 22.02.12 12:35 - 12:50 Uhr auf

arte: Der Aufstand der Tannenbäume

Isabelle Morin ist zu einer Feier bei Freunden unterwegs, als sie plötzlich angegriffen wird - von einem rabiaten Tannenbaum! Sie kann entkommen und sucht Zuflucht in einem Krankenhaus, wo man sie kurzerhand für verrückt erklärt. Das ändert sich, als der Tannenbaum auftaucht und fest entschlossen ist, Rache zu üben. Und er bringt Verstärkung mit ...

 

Am 22.02.12 15:15 - 16:15 Uhr auf

D-MAX: Holzfäller extrem - Der Sturm

Während der Herbstmonate leisten die Holzfäller im „Pine Tree State' Maine besonders harte Arbeit, da der Schlamm in den verregneten Wäldern die Arbeitsbedingungen zusätzlich erschwert. Natürlich gibt es in dieser abgeschiedenen Region auch keine öffentlichen Verkehrsrouten. Um ihr Holz ordentlich abtransportieren zu können, unterhalten die Pelletier-Brüder ein 300 Kilometer langes Netz aus provisorischen Straßen und Feldwegen. Auch dort steigt die Unfallgefahr um diese Jahreszeit an. In dieser Episode ist es aber nicht die spiegelglatte Strecke, die einem der Fahrer zum Verhängnis wird. Der Mann hat seine Zugmaschine einfach viel zu schwer beladen!

 

Am 22.02.12 16:15 - 17:15 Uhr auf

D-MAX: Auf Bigfoots Spuren - In Oregon

In dieser Episode sind Matt Moneymaker und sein Team in Oregon unterwegs und sprechen mit mehreren Augenzeugen, um der Herkunft eines Videos auf den Grund zu gehen. Der Amateurfilm wurde am McKenzie River im Willamette National Forest von Amateurfilmern aufgenommen und entstand bei einer Rafting-Tour. Die Hobby-Filmer wollten ihren Abenteuer-Ausflug mit der Kamera für Freunde festhalten und haben ihren 'Sensations-Fund' erst später bei der Materialansicht entdeckt. Das mysteriöse Affenwesen im Video bewegt sich eindeutig wie ein Bigfoot.

 

Am 22.02.12 18:25 - 19:10 Uhr auf

arte: Wilde Pyrenäen (3/3): Berge des Lichts

Die dritte Folge beschreibt die faszinierende Wirkung des Lichts in den Pyrenäen. Als Gott die Pyrenäen schuf, heißt es, bildete er die Felsen so, dass sie tagsüber das Licht trinken können. Nach Sonnenuntergang verströmen sie es wieder in die Welt, und so leuchten die Wände und Zinnen in den Nächten still unter den Sternen. Sonne und Wolken spielen mit dem Licht der Berge und malen faszinierende Bilder. Der mediterrane Klimaeinfluss verwandelt die Almen in ein Blütenmeer und sorgt für eine extrem artenreiche Tierwelt.

 

Am 22.02.12 19:30 - 20:15 Uhr auf

arte: Big Five Südamerika (3/5): Der Andenbär

Im dritten Teil der Reihe begleitet ein Kamerateam einen Bärenschützer ins ecuadorianische Hochland auf der Suche nach Andenbären. Über deren Übergriffe auf ihre Felder und ihr Vieh hatten sich die Bauern beschwert. Aber war es wirklich so? Anden- oder Brillenbären sind die einzige Bärenart Südamerikas und die letzten Überlebenden aus der Unterfamilie der Kurzschnauzenbären, die bis zur letzten Eiszeit den gesamten nordamerikanischen Kontinent bewohnten. In den Nebelwäldern der Hochanden waren sie vor den Gletschermassen sicher und konnten sich über die Jahrtausende an diesen neuen Lebensraum anpassen. Nach bisheriger Lehrmeinung wurden sie dort zu Pflanzenfressern, die geschickt in die auf Urwaldbäume klettern, um nach Bromelien und anderen zuckerhaltigen Gewächsen zu suchen.

 

Am 22.02.12 20:15 - 21:00 Uhr auf

3sat: Kampf ums Eichhörnchen

Bis vor Kurzem schenkte den Eichhörnchen kaum jemand große Beachtung. So rasch wie sie auftauchten, waren sie meist auch wieder verschwunden. Doch jetzt liest man immer öfter, die Grauhörnchen seien im Anmarsch. Sie sind mit den Eichhörnchen verwandt und kommen aus den USA. Reisende haben sie vor über 100 Jahren nach England und Norditalien mitgenommen, wo man sie als Bereicherung der Fauna in Gärten und Parks ausgesetzt hat. Grauhörnchen sind größer und kräftiger und anspruchsloser beim Fressen als das Europäische Eichhörnchen. Hinzu kommt, dass sie in England Träger eines Virus sind, das bei ihnen selbst nicht zum Ausbruch kommt, für das einheimische Eichhörnchen jedoch tödlich ist. So haben sie im letzten Jahrhundert Großbritannien erobert und nahezu alle roten Eichhörnchen verdrängt. Nur in wenigen Rückzugsgebieten haben einige Europäische Eichhörnchen überlebt.

Die Engländer nehmen die Invasion der Fremden aber keineswegs tatenlos hin - zumal das Grauhörnchen auch durch Verbiss Schäden in der Forstwirtschaft anrichtet. Eine große Zahl von Organisationen setzt sich für die Bekämpfung "der Grauen" und für den Schutz "der Roten" ein und macht Jagd auf die Grauhörnchen. Diese dramatische Entwicklung lässt andere europäische Länder aufhorchen. Italienische Forscher haben mit Unterstützung einer englischen Eichhörnchen-Schutzorganisation ein Computermodell erstellt, um die Ausbreitung der italienischen Grauhörnchen zu berechnen. Sie prophezeiten schon vor zehn Jahren, dass sich die Grauhörnchen innerhalb der nächsten 20 bis 30 Jahre nach Frankreich und in die Schweiz ausbreiten würden und langfristig über einen Großteil Europas. Rasches Eingreifen sei nun gefordert, um zu verhindern, dass es bald überall vor Grauhörnchen wimmelt und das Europäische Eichhörnchen verschwindet. Doch was ist an diesen Prognosen dran? Muss man die einheimische Fauna vor den grauen Amerikanern tatsächlich mit allen Mitteln schützen?

(Wdh. am 24. 14.00-14.50 Uhr)

 

Am 22.02.12 20:15 - 21:15 Uhr auf

N24: Wenn die Natur den Menschen überlebt (1/2)

Was würde passieren, wenn der Mensch plötzlich von der Erde verschwindet? Am Beispiel von New York wird in dieser Dokumentation mittels modernster und verblüffender Computergraphiken dargestellt, wie Pflanzen und Tiere nach Tagen, Wochen, Monaten und Jahren jegliche Spuren unserer Zivilisation verschwinden lassen. Ein verstörendes und zugleich faszinierendes Szenario.

 

Am 22.02.12 21:15 - 22:15 Uhr auf

N24: Wenn die Natur den Menschen überlebt (2/2)

Was kommt nach uns - was passiert, wenn der Mensch von der Erde verschwindet? Die N24-Dokumentation zeigt, wie sich das Aussterben der Menschheit auf die Zukunft unseres Planeten auswirken könnte.

 

Am 22.02.12 23:00 - 23:45 Uhr auf

BR-alpha: Costa Rica - Aufbruch im Paradies

In Costa Rica möchte man nicht die verherenden Fehler anderer einst herrlicher Regionen wiederholen, die durch einen ungezügelten Tourismus sich selbst den Lebensunterhalt genommen hatten. Hier geht man bewußt vor und setzt auf das, was unter dem Schlagwort Öko-Tourismus zusammenzufassen ist. Die Lodge, über die berichtet wird, wird nach diesen Gesichtspunkten geführt. Das reicht von dem Angebot auf der Speisekarte bis zur hauseigenen Biogas-Anlage. Zudem werden die Hotelgäste, die nicht wenig für den Aufenthalt bezahlen müssen, über ökologische Zusammenhänge informiert. Die im Nationalpark angesiedelten Öko-Lodges informieren sich gegenseitig über neuste Technologien; so bleibt man letztendlich immer auf der Höhe der naturverträglichen Technologien.

 

Am 23.02.12 00:50 - 01:35 Uhr auf

3sat: Angriff auf das Paradies - Mikronesien vor dem Untergang?

13.000 Kilometer von Deutschland entfernt, mitten im Pazifik, liegen die Atolle der Marshall-Inseln und der föderierten Staaten Mikronesiens. Was die meisten Menschen in Europa oder den USA bislang nur aus abstrakten Zahlen oder Analysen kennen, ist für die Inselbewohner längst zur Realität geworden: Durch den Klimawandel steigt der Meeresspiegel, die Atolle drohen zu versinken. Die Reportage "Angriff auf das Paradies" zeigt, wie ernst die Situation für die Bewohner der Marshall-Inseln geworden ist und wie sie damit umgehen.

 

Am 23.02.12 08:55 - 09:40 Uhr auf

arte: Fordlândia - Henry Fords Utopia im Amazonas

Ende der 20er Jahre realisiert der amerikanische Autokönig Henry Ford mitten im brasilianischen Dschungel seinen Traum: Er baut eine Musterstadt, in der die Menschen nach seinen Idealen leben sollen. Gepflegte Einfamilienhäuser mit Strom und Wasser, ein modernes Krankenhaus und eine Kleinindustrie mit Stechuhren und Werkssirenen entstehen. Die einheimische Presse feiert Henry Ford als "Jesus Christus der Industrie", der endlich Wohlstand und Fortschritt in den Urwald bringt. Vordergründig dient die Siedlung Fordlândia dem Anbau von Kautschuk, dessen Saft Ford für seine Reifenproduktion braucht. Doch wichtig ist dem Autokönig auch das zivilisatorische Experiment. Sein Ideal sind kleinbürgerliche Städte, die in seiner Heimat durch die Industrialisierung immer mehr verschwinden. In Fordlândia soll das alte Amerika weiterleben. Doch die Menschen gewöhnen sich nicht an sein strenges Reglement , und auch die Natur lässt sich nicht zähmen. Trotz Millioneninvestitionen endet die Kautschukplantage nach 20 Jahren in einem Desaster. Kein einziger Liter Kautschuk wird jemals geerntet.

Noch heute leben Menschen in Fordlândia. Die Werkssirenen sind verstummt, doch die Gebäude des Visionärs Ford und die Geschichten seiner Ära existieren noch. Die Dokumentation begleitet Menschen, die sich in diesem skurrilen Ort mit dem Erbe der Amerikaner arrangiert haben. Da ist der Kleinbauer Duca dos Santos, der einige Schätze aus der Ford-Zeit bunkert. Eliseu Nogueira wohnt in einer der Ruinen, er plant ein Hotel und möchte als Bürgermeister kandidieren. Und da sind der Reporter Elias Junior und der ehrenamtliche Ortsvorsteher Expedito Duarte, die versuchen, die Gebäude vor dem endgültigen Verfall zu bewahren und zu retten, was von Fordlândia noch zu retten ist.

 

Am 23.02.12 15:15 - 16:15 Uhr auf

D-MAX: Holzfäller extrem - Der Unfall

Das Einsatzgebiet der Pelletiers im Norden des US-Bundesstaates Maine umfasst rund 3100 Quadratkilometer. In den letzten Wochen mussten die Holzfäller-Brüder ihre Arbeit immer wieder unterbrechen. Im Oktober und November, bevor der Bodenfrost einsetzt, sind die Bedingungen in der Region besonders extrem. Dauerregen und tiefer Schlamm machen dem Team das Leben zur Hölle. 24 Wagenladungen Holz warten auf den Abtransport zum Sägewerk. Die Männer stehen extrem unter Druck. Um ihr Soll bis zum Winter erfüllen zu können, nutzen sie jede kleine Wetterbesserung. Fahrer Randy Bourgoin, der fast sein ganzes Leben hinterm Steuer riesiger Trucks verbracht hat, profitiert von den frühen Morgenstunden, in denen die Straßen noch gefroren sind, um eine Fuhre zu transportieren. Doch plötzlich kommt ein Notruf über Funk.

 

Am 23.02.12 16:15 - 17:15 Uhr auf

D-MAX: Auf Bigfoots Spuren - Auf dem Silver Star Mountain

Ein Bergwanderer hat im Gifford Pinchot National Forest, auf dem Gipfel des Silver Star Mountain, Bundesstaat Washington, einige Aufsehen erregende Aufnahmen gemacht. Randee Chase wollte eigentlich nur das herrliche Panorama fotografieren, doch zuhause machte der Outdoor-Freak bei der Betrachtung seiner Schnappschüsse eine seltsame Entdeckung: In der Natur hatte er die 'Person' auf dem benachbarten Bergkamm noch für einen Wanderer gehalten. Doch je öfter sich Randee die Fotos ansah, desto unwahrscheinlicher erschienen ihm dies. Ist auf seinen Bildern womöglich der legendäre 'Bigfoot' zu sehen? Matt Moneymaker und sein Team nehmen das Material genau unter die Lupe und treffen sich vor Ort mit dem Fotografen.

 

Am 23.02.12 17:15 - 18:15 Uhr auf

D-MAX: Survival Man - In den Wäldern Kanadas

Der Norden Kanadas gehört zu den faszinierendsten Naturregionen weltweit. Von Neufundland bis zu den Rocky Mountains erstreckt sich eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete der Erde. Eine Wandertour in dieser menschenleeren Wildnis ist allerdings nicht ungefährlich. Jedes Jahr verirren sich dort etwa 2000 Personen und müssen beim Versuch zu überleben gegen Kälte, Hunger und wilde Tiere kämpfen. Eine solche Notsituation simuliert Les Stroud in dieser Episode von „Survival Man'. Sieben Tage lang ist der Abenteurer in den schier endlosen Wäldern mit einer Handvoll Cashewnüssen, etwas Trockenfleisch und einem Schweizer Taschenmesser ausgerüstet ganz auf sich allein gestellt.

 

Am 23.02.12 18:25 - 19:10 Uhr auf

arte: Puma - Unsichtbarer Jäger der Anden

Weit im Süden Chiles, in einer der schönsten Landschaften der Erde, dem Nationalpark Torres del Paine, liegt das Jagdrevier des Pumas. Zwischen schroffen Bergen und türkisblauen Seen lebt der elegante Überraschungsjäger und spielt eine wichtige Rolle in dem einzigartigen Ökosystem Patagoniens. Seine Hauptbeute sind Guanakos. Diese Verwandten des Lamas ziehen in großen Gruppen über die weiten Steppen des Nationalparks. Die friedlichen Pflanzenfresser sind stets aufmerksam und jederzeit zur Flucht bereit. Doch in der zerklüfteten Landschaft des Nationalparks gibt es immer einen Strauch oder Felsen, hinter dem der Puma Deckung findet, und von dem aus er seinen Überraschungsangriff startet.

 

Am 23.02.12 19:30 - 20:15 Uhr auf

arte: Big Five Südamerika (4/5): Der Riesenotter

Die Suche nach dem Riesenotter führt ins Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Peru. Mit Proviant für mehrere Wochen, 300 Kilogramm Filmausrüstung und einigen Fässern Benzin macht sich das Kamerateam auf den Weg zum Manu-Nationalpark. Mit dem Boot geht es flussaufwärts ins Quellgebiet des Amazonas. Das Ziel sind die Riesenotter in den Altarmen des Rio Manu. Und tatsächlich gelingt es, eine Familie dieser kräftigen und eleganten Fischjäger aus nächster Nähe zu beobachten, und zwar sowohl bei der Aufzucht ihrer Neugeborenen als auch bei ihren Konfrontationen mit den allgegenwärtigen Kaimanen. Diese Kämpfe haben übrigens häufig ganz unerwartete Sieger.

Die weltweite Zerstörung der natürlichen Lebensräume von Wildtieren macht auch vor Peru nicht Halt. Geführt von Wissenschaftlern der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, gelingt es dem Filmteam, die zerstörerischen Auswirkungen der Goldgräberei im Land zu dokumentieren. Der durch den aktuellen Run auf Gold in Folge der Finanzkrise angefachte rücksichtslose Abbau des Edelmetalls wirkt sich auch auf die Lebensbedingungen der Riesenotter aus. So beobachtet die Expedition einen Solitario, einen Riesenotter, der seine Familie verlassen hat und auf der Suche nach einer neuen Heimat nicht mehr weiterzukommen scheint. Aufgehalten wird er von abgelagerten Giften, Zerstörung der Natur sowie von Menschen und ihren Hunden, die Jagd auf den Otter machen. Es stellt sich die Frage, die für das Überleben der Tiere im Tiefland von Peru entscheidend sein wird: Gelingt es ihnen, wenn sie im Alter von zwei bis drei Jahren ihre Familie verlassen müssen, um als Einzelgänger eine neue Heimat zu suchen, diese neuen Barrieren zu überwinden?

 

Am 23.02.12 20:15 - 21:00 Uhr auf

3sat: Manipulierte Evolution - Familienplanung im Tierreich

Was bei Karnickeln in der Regel gut funktioniert, wird kompliziert, wenn es um Tiere geht, die vom Aussterben bedroht sind: die Fortpflanzung. Gerade bei seltenen Exemplaren einer Gattung, die in Gefangenschaft ihr Dasein fristen, klappt es oft nicht mit dem Nachwuchs. Weibliche Pandabären sind beispielsweise nur einmal im Jahr für 48 Stunden fruchtbar, und männliche Nebelparder töten oft ihre Weibchen, bevor es zum Liebesakt kommt. Wenn die Natur versagt, kommt die Wissenschaft ins Spiel. Tierärztin Dr. JoGayle Howard vom Smithsonian National Zoo in Front Royal, USA, war eine der ersten Wissenschaftlerinnen, die die Methoden der menschlichen Reproduktionsmedizin auf bedrohte Tierarten anwandte.

 

Am 23.02.12 20:15 - 21:00 Uhr auf

phoenix: Machtfaktor Erde (1/2): Beutezüge im Klimawandel

Luftmarschall A.K Singh, ehemals Generalstabschef der Indian Air Force, berichtet in Delhi, wie rasant in den vergangenen Jahrzehnten die Gletscher geschmolzen seien. Als Kampfpilot ist er unzählige Male über den Himalaja geflogen. Es überrascht, wie offen und eindringlich er vor den Konsequenzen des Klimawandels warnt. Millionen Menschen würden zu Umweltflüchtlingen, wenn in Bangladesh die Meeresspiegel stiegen und das Süßwasser aus den Bergen ausbliebe. Durch diese Menschenmassen wären die angrenzenden Länder aber überfordert. Indien baut schon vor. Mit einem 3.000 Kilometer langen, bewachten Grenzzaun, der die Einwohner Bangladeschs aussperren soll.

Auf der anderen Seite der Erde hat Lima aktuelle Sorgen mit dem Abschmelzen der Anden. Die Hauptstadt Perus könnte die erste Millionenmetropole sein, die aufgegeben werden muss, weil das Wasser nicht mehr reicht. Die Polizei bereitet sich auf Unruhen vor. Ein Bürgerkrieg sei nicht auszuschließen, erklärt Guillermo Enrique Alvizuri Valiente, der Direktor des Nationalen Zivilen Verteidigungsinstituts in seiner Einsatzzentrale. Wasser, fruchtbares Land, Bodenschätze bekommen in Zeiten des Klimawandels eine neue strategische Bedeutung. In Afrika und Südamerika sichern sich Staaten wie Japan, Südkorea, Indien und China riesige Ländereien. Sollten daheim die Ernten schlecht ausfallen, können in der Ferne Erträge erwirtschaftet werden, die nicht über den - auch mit knappen Nahrungsmitteln spekulierenden - Weltmarkt gehandelt werden.

 

Am 23.02.12 21:00 - 21:45 Uhr auf

NDR: Winterreise durch Lappland

Lappland im Winter - das heißt viel Schnee und Dunkelheit, aber auch grandiose Natur, Einsamkeit und Nordlichter. Nicht zu vergessen die menschliche Wärme, die die Bewohner Finnisch-Lapplands durch den langen Winter trägt. Claudia Buckenmaier und ihr Team vom ARD-Studio Stockholm begegnen in Lappland Menschen, die Winter und Kälte trotzen und sich dennoch keinen schöneren Ort vorstellen könnten. Skier braucht man auf dem Kukastunturi, auf dessen Hängen einer der letzten Urwälder Finnlands wächst. Der Forstarbeiter Veza Niva nimmt das Team mit auf den Berg. Die kleinen, uralten Bäume sind unter den Schneemassen kaum zu erkennen. Hier sagt die Größe nichts über das Alter aus. Nur wenige Bäume werden in dieser Witterung alt.

 

Am 23.02.12 21:00 - 22:00 Uhr auf

3sat: scobel - Evolution

"Wenn die Natur versagt, kommt die Wissenschaft ins Spiel": So lautet die Hauptthese der Dokumentation "Manipulierte Evolution". Wenn Tiere vom Aussterben bedroht sind, muss der Mensch nachhelfen. Die Frage ist, ob ein derartiges Eingreifen überhaupt gerechtfertigt ist. Mehr noch: Gehört nicht für moderne Forscher, die die Evolutionstheorie als maßgebliche Leittheorie akzeptieren, gerade auch das Aussterben von Arten zur natürlichen Entwicklung? Und was macht das Aussterben der einen Art - Weißer Hai, Gorilla, Orang-Utan - "natürlich", nicht aber das von Pandabären? Und wie sehen Forscher, die im Kontext der Reproduktionsbiologie zoologische Forschungsarbeit leisten, ihre eigene Rolle?

Wie auch immer die Antworten lauten mögen: Diese und ähnliche Fragen machen klar, dass es nicht in erster Linie um das Überleben bestimmter aussterbender Tier- und Pflanzenarten geht, sondern vor allem um Ausbeutung sowie um subjektive, kulturell unterschiedliche Vorlieben und somit um ein mehr oder weniger durch Willkür bestimmtes Verhältnis des Menschen zum Tier. Der Mensch definiert, welche Tiere schützenswert sind und welche nicht. Der relativ junge Forschungszweig der Human-Animal-Studies, der zwischen Kultur-, Sozial- und Naturwissenschaften angesiedelt ist, nimmt dieses Herrschaftsverhältnis des Menschen zum Tier kritisch unter die Lupe. Gert Scobel hinterfragt mit seinen Gästen den Sinn von Schutzmaßnahmen, die auf einzelne Tiere begrenzt sind. Er beleuchtet, wie sich Artenschutz begründet und wie einzelne Lebewesen als schützenswert bestimmt werden können.

 

Am 23.02.12 21:00 - 21:45 Uhr auf

phoenix: Machtfaktor Erde (2/2): Militärs an der Klimafront

Tonga, das Insel-Königreich in der Südsee, mag als Startpunkt der Reisen zu den Brennpunkten der neuen Machtkämpfe überraschen. Aber hier verläuft tatsächlich eine Frontlinie in der beginnenden Auseinandersetzung zwischen der alten Pazifik-Macht USA und der aufsteigenden regionalen Supermacht China. Klimawandel ist in dieser Auseinandersetzung zu einem Faktor geworden. Vanuatu und Tonga stehen im jüngsten Weltrisikobericht der UNO ganz oben. Ein trauriger erster Rang. Sie werden am ehesten von Naturgewalten bedroht. Die Inselstaaten des Pazifik sind verunsichert - und auf der Suche nach starken Partnern. Das ZDF dreht als erstes westliches Team auch Truppenübungen im verschneiten Petschenga bei Murmansk. Inzwischen hat Vladimir Putin die Errichtung eines "Militärkommando Arktis" verkündet. Kanada verstärkt ebenfalls in seinen riesigen arktischen Gebieten die Militärpräsenz. Ob sich China oder Russland davon beeindrucken lassen? Welche Nationen werden sich im Klimawandel behaupten können? Die skrupellosen, die vorausschauenden, die gierigsten? Die, die bereit sind, ihr Militär einzusetzen?

 

Am 24.02.12 06:30 - 07:00 Uhr auf

BR: Die Spur der Druiden - Eine Winterreise in die Bretagne

Die Touristensaison ist vorbei, die Bretonen besinnen sich auf ihre Wurzeln: ein keltisches Volk, heute noch dem Aberglauben, der eigenen Kultur und Sprache zutiefst verbunden. Sonia Mikich erfährt vom Leuchtturmwärter Serge und dem Hochseefischer Spinec Näheres über Schiffsunglücke vor der Ile de Sein und lässt sich vom alten Klett über seine Erlebnisse als Résistance-Kämpfer der ersten Stunde erzählen. Sie besucht den Druiden und Musiker Myrdhin und seine Familie und wandert mit dem Märchenerzähler Xavier durch den Zauberwald Brocéliande, in dem Merlin gelebt haben soll. Sie spricht mit der Familie des Bauern und Musikers Quéré über Ökologie, Politik und das Glück und begleitet die katholischen Schwestern Elisabeth und Jacqueline bei der Seelsorge.

 

Am 24.02.12 13:15 - 14:00 Uhr auf

mdr: Der Nationalpark Lagodechi in Georgien

In den Urwäldern von Lagodechi - fast 220 Quadratkilometer reine Laubwälder - gibt es nahezu doppelt so viele Baum- und Straucharten wie in Mitteleuropa, darunter viele Endemiten, zum Teil Relikte aus dem Tertiär, weil die Gletscher der letzten Eiszeit nicht über den Kaukasuskamm gelangten.

 

Am 24.02.12 15:15 - 16:15 Uhr auf

D-MAX: Holzfäller extrem - Weißes Gold

Als in den Wäldern von Maine der erste Schnee fällt, werden die weißen Flocken von den Männern des Familien-Unternehmens Pelletier wie ein Lottogewinn gefeiert. Die Quälerei im knöcheltiefen Schlamm hat endlich ein Ende! Jetzt wo die Temperaturen fallen, der Boden gefriert und der Schnee die vielen Schlaglöcher auffüllt, werden die Bedingungen auf den Straßen und Waldwegen von Tag zu Tag besser. Das heißt für die Holzfäller aber auch: Schuften bis zum Umfallen! In den kommenden Wochen müssen die Pelletier-Brüder jede Menge Holz zu den Sägewerken schaffen, um verlorene Zeit gut zu machen.

 

Am 24.02.12 18:25 - 19:10 Uhr auf

arte: Held aus dem Dschungelbuch - Der Lippenbär

Beinahe jeder kennt ihn aus Rudyard Kiplings "Dschungelbuch", den tapsigen, immer gut gelaunten, meist hungrigen Bären Balu. Doch über Lippenbären in freier Wildbahn wissen Biologen so gut wie nichts. Heute leben noch etwa 10.000 Exemplare in Indien. Im Süden des Landes fanden die Tierfilmer Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg einen besonderen Zugang zu den scheuen Tieren und dokumentierten erstmalig bislang unbekanntes Verhalten.

 

Am 24.02.12 19:05 - 20:00 Uhr auf

N24: Zukunft ohne Menschen - Die letzte Reise

In einer Welt ohne Menschen gibt es keine Feste und Feiertagstraditionen mehr. Fabriken für Feuerwerkskörper explodieren, in Baumschulen bleiben Weihnachtsbäume sich selbst überlassen. Luxuriöse Urlaubsparadiese verfallen, Kreuzfahrtschiffe gehen unbemannt auf ihre letzte Reise, Karusselle und Achterbahnen auf Jahrmärkten bleiben unbenutzt und verrotten. Wenn Menschen nicht mehr feiern, feiert die Natur ihre Wiederauferstehung.

 

Am 24.02.12 19:30 - 20:15 Uhr auf

arte: Big Five Südamerika (5/5): Der Ameisenbär

Seit einigen Jahren ist die deutsche Biologin Lydia Möcklinghoff in Brasilien dem Großen Ameisenbären auf der Spur. Dieses ungewöhnliche Tier ist einer der letzten Ureinwohner Südamerikas. Denn nur ein paar Arten überlebten den Austausch der Tierwelt von Nord- und Südamerika, als vor rund einer Million Jahren die Landbrücke von Panama entstand. Als Nahrungskonkurrenten und Fressfeinde verdrängten die Raub- und Huftiere Nordamerikas einen Großteil der ursprünglichen Fauna Südamerikas. Doch der Große Ameisenbär hat neben Gürteltier und Faultier überlebt. Ihre ersten Daten sammelt Lydia Möcklinghoff in der Nähe von Boa Vista, einer kleinen Stadt im Norden Brasiliens. Ausgerechnet in den wachsenden Holzplantagen, die dort seit ein paar Jahren vielen Tierarten den natürlichen Lebensraum nehmen, findet der Große Ameisenbär offensichtlich eine optimale Umgebung vor - kaum natürliche Feinde, dafür aber ausreichend Nahrung unter den Blättern der Akazienbäume. Lydia Möcklinghoffs Forschung führt sie weiter ins Pantanal, dem größten saisonalen Schwemmland der Erde. In dieser weitgehend ursprünglich erhaltenen Natur hat der Große Ameisenbär überlebt, während er in den Nachbarstaaten Brasiliens, Argentinien und Peru, schon als ausgestorben gilt. Überlebt haben hier aber auch seine einzigen natürlichen Feinde, Puma und Jaguar.

 

Am 24.02.12 20:00 - 20:30 Uhr auf

eurosports: Timbersports

Holzfäller- Weltmeisterschaft der Stihl Timbersports Series 2011 (Teil 1).

 

Am 24.02.12 20:30 - 21:00 Uhr auf

eurosports: Timbersports

Holzfäller-Weltmeisterschaft der Stihl Timbersports Series 2011 (Teil 2).

 

Am 25.02.12 00:00 - 00:45 Uhr auf

rbb: Die Biosprit-Lüge

Biotreibstoffe gelten als "Wundermittel" im Kampf für ein besseres Klima. Doch ihre ökologische Bilanz ist noch mäßig und sie binden Ackerfläche, die der Nahrungserzeugung dienen sollte. Menschen in der Dritten Welt müssen hungern, damit wir unsere Autos mit ökologisch gutem Gewissen tanken können.

Allein in Indonesien geht durch die Palmölproduktion Lebensraum und Nahrung für Millionen von Menschen verloren. Immer mehr Ureinwohner und Kleinbauern werden aus dem Regenwald vertrieben, weil hier riesige Flächen für die Palmölproduktion gerodet werden. Großkonzerne eignen sich das Land an, ohne die ursprünglichen Besitzer zu entschädigen oder zu beschäftigen. Während das Öl mit Gewinn nach Europa exportiert wird, müssen die Menschen in Indonesien um Nahrung betteln. Jean Ziegler, der ehemalige UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, hat die Biotreibstofffabrikation als "Verbrechen gegen die Menschheit" bezeichnet.

 

Am 26.02.12 05:25 - 06:10 Uhr auf

D-MAX: Holzfäller extrem - Die Pechsträhne

Die wildromantische Idylle des Holzfällerlebens trügt, denn der Broterwerb in den Wäldern Amerikas ist extrem hart und gefährlich. Das gilt auch für die Männer des Pelletier-Clans im Bundesstaat Maine. 20 volle Wagenladungen Holz müssen die hart gesottenen Burschen pro Tag roden und abtransportieren, um ihr Soll zu erfüllen und nicht in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten. Dieser immense Druck macht den Job noch riskanter. Auch die Fahrer der Trucks sind davon nicht ausgenommen: Viele Stunden am Tag steuern sie ihre Fahrzeuge mit über 100 Tonnen Gewicht bei widrigstem Wetter durchs Gelände, und das möglichst schnell. Unfälle sind unter solchen Bedingungen vorprogrammiert.

 

Am 26.02.12 08:50 - 09:55 Uhr auf

D-MAX: Holzfäller extrem - Neue Wälder, neues Glück?

Das Holz ist widerspenstig, und die Verkehrswege sind alle in schlechtem Zustand. Bobbys Männer sind nicht besonders scharf darauf, mit ihren schweren Maschinen ins neue Waldgebiet umzuziehen. Doch auch dieser Trakt muss früher oder später beackert werden - das Holzgeschäft ist schließlich kein Wunschkonzert. Während seine Angestellten mürrisch einlenken, macht sich Firmenboss Bobby zusammen mit Chefmechaniker Justin auf den Weg zu einer Traktormesse in Las Vegas. Doch Justin wird dringend im Wald gebraucht, denn einer der Laster hat Probleme mit der Kupplung.

 

Am 26.02.12 20:15 - 21:15 Uhr auf

D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Im Dschungel Vietnams

Im vietnamesischen Dschungel verbringt Bear Grylls diesmal eine besonders unangenehme Zeit: Die Luft surrt vor Moskitos, in jedem Tümpel lauern Wasserschlangen oder Blutegel und im grünen Dickicht tummeln sich giftige Skorpione, Spinnen und anderes obskures Getier. Dazu kommt eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit, die jeden Schritt zur Qual werden lässt. Auch die Speisekarte ist im hiesigen Regenwald eher spärlich bestückt - wenn man von fangfrischen Fledermäusen aus der Tropfsteinhöhle einmal absieht. Diese Kombination veranlasst den Survival-Veteranen, die unwirtliche Gegend so schnell wie möglich zu verlassen. Nur wie?

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